Produkte filtern
Gas Beschaffenheit
Gase finden in vielen Bereichen unseres Alltags Verwendung - egal ob in privaten Haushalten oder in der Industrie. Die DVGW-Regelwerke und Normen dieser Rubrik informieren über die Beschaffenheit von Erdgas, Flüssiggas und Biogas. Ebenso beschäftigen sie sich damit welche Merkmale für Gase charakteristisch sind und in welchen Bereichen sie zum Einsatz kommen.
Das Merkblatt G 293 gibt Empfehlungen und Informationen für die Planung funktionstüchtiger Biogasreinigungs- und Biogasaufbereitungsverfahren/-anlagen und deren wirtschaftlichen Betrieb. Hierzu werden für die wichtigsten Anwendungsbereiche der Biogastechnologie die für die jeweilige Planung bzw. den Betrieb relevanten Angaben zur Reinigung und Aufbereitung der entstehenden Biogase zusammengestellt. Es werden Datenbereiche angegeben, welche durch praktische Erfahrungen an einer Vielzahl von Betriebsanlagen gestützt sind.
DVGW-Arbeitsblatt G 102-9 dient gemeinsam mit dem DVGW-Arbeitsblatt G 102-1 als Grundlage für die Qualifikation von Sachkundigen für die Gasodorierung. G 102-9 legt die Mindestanforderungen an den Umfang der erforderlichen Personalqualifikation und die Inhalte der entsprechenden Schulungen fest.
In diesem Bericht G 201824 D 1.2 werden die EE-Gaspotenziale (Biomethan, SNG, EE-CH4, EE-H2) in Europa (EU-27 + UK) ermittelt und mögliche Transportrouten nach Deutschland analysiert. Im ersten Schritt werden die europäischen EE-Erzeugungspotenziale länderspezifisch ermittelt und ein technisch umsetzbarer Markthochlauf definiert. Unter Berücksichtigung der energiepolitischen Ziele und des Eigenbedarfs der Erzeugungs- und Transitländer werden dann mögliche EE-Gas-Exportmengen ausgewiesen. Die im Rahmen von Roadmap Gas 2050 bereits durchgeführte technoökonomische Bewertung verschiedener Wasserstoffherstellungsverfahren hat gezeigt, dass die Produktion von grünem Wasserstoff in der MENA-Region und der Transport nach Deutschland eine viel versprechende Alternative darstellt [2]. Die Erzeugungspotenziale in dieser Region übersteigen den erwarteten europäischen Bedarf um ein Vielfaches. Allerdings fallen höhere Transport-kosten im Vergleich zur innereuropäischen Erzeugung an und die politische Lage in der Region lassen hohe Risikoaufschläge bei potenziellen Investoren erwarten. In diesem Bericht wurde der Import von EE-Methan aus der MENA-Region mit dem Import von grünem Wasser-stoff anhand einer technoökonomischen Analyse verglichen.
Forschungsbericht G 201824‑D 4.2 09/2021
Forschungsbericht G 201824‑D 4.1 09/2021
Forschungsbericht G 201824‑D 3.2 09/2021
Dieser Forschungsbericht G 201824 D 2.1 beinhaltet die Methodik und Ergebnisse der Analyse der regionalisierten und zeitlich aufgelösten Gasnachfrage in Deutschland für verschiedene Verbrauchssektoren, sowie deren vorläufiger Entwicklung bis zum Jahr 2050, basierend auf den im Projekt betrachteten Leitplankenszenarien. Zur Regionalisierung der Gasnachfrage wurde ein Modell entwickelt, welches unter Einbeziehung verschiedener Datenquellen die integrale Jahresnachfrage landkreisscharf für die verschiedenen Verbrauchssektoren ermittelt. Anschließend wurden diese Jahreswerte mit Hilfe von Standardlastprofilen und realen Temperaturverläufen in Zeitreihen überführt. Die Ergebnisse der Regionalisierung der Gasnachfrage wurden anschließend mit verschiedenen Verteilnetzbetreibern anhand von realen Daten auf Plausibilität geprüft. Die berechneten Daten weisen eine akzeptable Abweichung von der Realität auf und werden im weiteren Projektverlauf verwendet.
Viele der in diesem Merkblatt G 404 aufgeführten Maßnahmen kommen bereits seit Jahren in der Gasinfrastruktur aus sicherheitstechnischen Gründen zum Einsatz, führen aber bei zeitnaher Anwendung de facto auch zu einer Emissionsreduktion und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung. Die wesentlichen in der Praxis angewandten Maßnahmen sind in diesem Merkblatt aufgeführt. Nach dem heutigen Kenntnisstand sind diese auch in Netzen für wasserstoffhaltige methanreiche Gase (2. Gasfamilie) und für Wasserstoff (5. Gasfamilie) gemäß DVGW-Arbeitsblatt G 260 einsetzbar.
Dieses DVGW-Arbeitsblatt C 260 trägt dazu bei, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz von Personen sowie die technische Integrität von Leitungen, Anlagen sowie Anlagenkomponenten zum Transport von CO2 in Leitungen aus Stahlrohren zu gewährleisten. Dieses DVGW-Arbeitsblatt C 260 beschreibt die Eigenschaften und Anforderungen an die Beschaffenheit eines Kohlenstoffdioxidstromes für den Transport in Stahlleitungen und enthält darüber hinaus Empfehlungen und Hinweise hinsichtlich der Auswirkungen von CO2-Strömen auf die Auslegung und den Betrieb von CO2-Transportsystemen. CO2-Ströme im Sinne dieses Regelwerkes stammen aus Abscheidungsprozessen, um sie einer Speicherung oder einer weiteren Nutzung zuzuführen. Die Abscheidungsprozesse sind dem eigentlichen Kraftwerks- oder Industrieprozess entweder vor- oder nachgeschaltet. Je nach Prozess und Quelle hat der jeweilige CO2-Strom eine unterschiedliche Zusammensetzung. Folgende Quellen und Emittenten kommen zum Beispiel in Betracht: Kraftwerksprozesse: Gaskraftwerke Steinkohlekraftwerke Braunkohlekraftwerke Biomassekraftwerke Kraftwerke mit integrierter Vergasung Industrieprozesse: Stahlherstellung Zementherstellung Chemische Industrie Aufgrund der unterschiedlichen Herkunft von CO2-Strömen ergeben sich verschiedene Zusammensetzungen, die wiederum einen großen Einfluss auf die Auslegung und den Betrieb von CO2-Transportleitungen haben. Im Folgenden wird konkreter auf mögliche Einflüsse und Konsequenzen von CO2 -Strömen für den Transport in Leitungen aus Stahlrohren eingegangen.
Dieses Dokument DIN EN 437 legt die Prüfgase, Prüfdrücke und Gerätekategorien für die Verwendung von Brenngasen der ersten, zweiten und dritten Gasfamilie fest. Es dient als Referenzdokument für die speziellen Gerätenormen.Das Dokument enthält Empfehlungen zur Verwendung von Gasen und Drücken bei der Durchführung der Prüfungen. Das vollständige Verfahren wird in den entsprechenden Gerätenormen angegeben
DVGW-Arbeitsblatt G 1040 dient als Grundlage für die Qualifikation und Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Sammelversorgungsanlagen mit Flüssiggas im öffentlichen Bereich. Das Energiewirtschaftsgesetz und seine Begründung fordern von den Unternehmen für den Betrieb von Sammelversorgungsanlagen die Erfüllung personeller, wirtschaftlicher, technischer Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, um eine möglichst sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Energieversorgung auf Dauer zu gewährleisten. In diesem Arbeitsblatt G 1040 werden die Anforderungen an die Unternehmen für den Betrieb von Sammelversorgungsanlagen hinsichtlich der Aufbau- und Ablauforganisation dargestellt. Eine ausreichende Qualifikation und Organisation der Unternehmen ist Voraussetzung, um eine entsprechende Planung, sowie Bau, Betrieb und Instandhaltung der erforderlichen Sammelversorgungsanlagen, auch unter Beachtung der Sicherheits- und Umweltvorschriften, sicherzustellen.
Inhalte DVGW-Merkblatt G 720DVGW-Merkblatt G 720 beschreibt Anforderungen, Abläufe und Prozesse, die für die Erlangung einer Betriebserlaubnis von LNG-Füllanlagen erforderlich sind. Es geht um ortsfesten LNG-Füllanlagen und deren Anlagenteilen zur Betankung von Fahrzeugen mit verflüssigtem, tiefkaltem und methanreichem Gas.Das Merkblatt richtet sich an Betreiber, Planer und Errichter von LNG Füllanlagen für deren Betrieb eine Erlaubnis nötig ist. Der Weg zur Erlangung der Betriebserlaubnis ist grundsätzlich vom anzuwendenden Rechtsgebiet abhängig. Mögliche Antragswege sowie die hierzu einzureichenden Unterlagen werden in G 720 beschrieben. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen 4 Technische Grundlagen 5 Grundlagen zur Erlangung der Betriebserlaubnis für LNG-Füllanlagen 6 Durchführung des Erlaubnisverfahrens bzw. der Anzeige 7 Antragsunterlagen zum Erlaubnisverfahrens Anhang A (informativ) – Zuständige Energieaufsicht sowie ErlaubnisbehördenAnhang B (informativ) – Aufbau einer LNG-Füllanlagen Wichtige normative Verweisungen DVGW-Arbeitsblatt G 260DVGW-Arbeitsblatt G 280DVGW-Merkblatt G 440DVGW-Merkblatt G 442DVGW-Arbeitsblatt G 463DVGW-Arbeitsblatt G 712DVGW-Arbeitsblatt G 721DVGW-Merkblatt G 720 kaufen Sie können DVGW-Merkblatt G 720 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DVGW-Merkblatt G 294 G 294 dient als Hilfestellung für das Vorgehen zur Prüfung von Netzanschlussbegehren für dieEinspeisung von Wasserstoff in Gasnetze. Die brenntechnischen und stofflichen Eigenschaften des Wasserstoffs werden entsprechend in dem Prüfungsprozessberücksichtigt. Das Merkblatt G 294 wendet sich an alle an dem Prüfungsprozess Beteiligten.Unabhängig von einem konkreten Einspeisebegehren für Wasserstoff kann die Eignung eines Gasnetzesoder einer Gasanwendung für Wasserstoff vom Betreiber vorab untersucht und hergestellt werden. Beteiligt an der Prüfung sind:- Anschlussnehmer,- Einspeisenetzbetreiber (VNB/FNB),- durch Wasserstoff/Grundgas-Gemische beeinflusste Bereiche der Gasinfrastruktur und Gasanwendungen. Das DVGW-Merkblatt gilt unter anderem für Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes(EnWG). Für diesen Wasserstoff (umgangssprachlich: „grüner Wasserstoff“) gilt einvorrangiger Zugang zu Gasnetzen gemäß aktueller Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV). Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen3 Begriffe 4 Grundsätze 5 Prüfungsablauf6 AnwendungshinweiseAnhang A (informativ) – Ablaufschema für die Prüfung eines Einspeisebegehrens für Wasserstoff Literaturverzeichnis Wichtige normative Verweisungen DVGW-Arbeitsblatt G 260 DVGW -Merkblatt G 221 DVGW-Arbeitsblatt G 600 DVGW-Arbeitsblatt G 614-1 DVGW-Arbeitsblatt G 614-2 DVGW-Merkblatt G 655 DVGW-Arbeitsblatt G 680 DVGW-Arbeitsblatt G 1020 DVGW-Merkblatt G 294 kaufen Sie können DVGW-Merkblatt G 294 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt G 280 DVGW-Arbeitsblatt G 280 dient als Grundlage für die Odorierung von Gasen, einschließlich von Flüssiggasen und Wasserstoff. Das Regelwerk informiert über Sicherheitsmaßnahmen und Odorierungstechniken sowie deren Kontrolle. Weiterhin enthält das DVGW-Arbeitsblatt eine Übersicht der mitgeltenden Verordnungen, Normen und Bestimmungen, die bei Transport und Handhabung von Odoriermitteln zu berücksichtigen sind. Bei der Versorgung der Allgemeinheit mit Gasen müssen diese einen hinreichenden Geruch (Warngeruch) haben. Sofern sie diesen nicht aufweisen, müssen sie odoriert werden. Die Odorierung ist in erster Linie eine Sicherheitsmaßnahme für die öffentliche Gasversorgung. Odorierte Gase, die aus undichten Hausinstallationen oder unbeabsichtigt aus Verbrauchseinrichtungen entweichen, sollen durch ihren charakteristischen Geruch erkannt werden. Die Odorierung kann auch zum frühzeitigen Erkennen von Undichtheiten an erdverlegten Leitungen beitragen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Odorierung keine verlässliche Sicherheitsmaßnahme für die Gasverteilung bedeutet, da der Erdboden Odoriermittel sorbieren kann. Durch die Zugabe von Wasserstoff in das Gas wird es zu Änderungen kommen. Beispielsweise hat Wasserstoffim Vergleich zu Erdgas volumenbezogen einen 3-fach reduzierten Energieinhalt, was zu verändertenAnforderungen an die Odorierung und an deren technische Umsetzung führt. Beim Einsatz von schwefelhaltigen Odoriermitteln ist zu beachten, dass die damit verbundene Erhöhung des Schwefelgehaltes für einige Anwendungen unerwünscht ist. Bei Industriebetrieben, die die Gase ausschließlich auf dem Werksgelände verwenden, kann auf die Odorierung verzichtet werden, wenn zur Erreichung der Sicherheit andere Maßnahmen durch den Betreiber dieser Industriegasanlage angewandt werden. Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen 4 Allgemeine Anforderungen an Odoriermittel 5 Sicherheitsmaßnahmen 6 Technik der Odorierung 7 Erforderliche Zugabe von Odoriermitteln 8 Kontrolle der Odorierung 9 Umstellung der Odorierung von Gasen in der öffentlichen Gasversorgung 10 Prüfgase für die Kalibrierung von Odoriermittelmessgeräten Anhang A (informativ) – Beispiel für eine Musterbetriebsanweisung Anhang B (informativ) – Beispielrechung zu der Auswirkung von H2-Zumischung auf den Odoriermittelverbrauch Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DVGW-Arbeitsblatt G 100DVGW-Arbeitsblatt G 102-1DVGW-Arbeitsblatt G 102-9DVGW-Arbeitsblatt G 260DVGW-Arbeitsblatt G 491 DVGW-Arbeitsblatt G 280 kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt G 280 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.