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Gas Prüfwesen / Zertifizierung
Regelwerke und Normen zu den Anforderungen und Prüfungen von Geräten, Verbrauchseinrichtungen usw., zum Beispiel für eine Zertifizierung, finden Sie in dieser Rubrik.
Dieses Dokument DIN CEN/TS 1555‑7 enthält Leitlinien für die Bewertung der Konformität von Formmassen, Erzeugnissen, Verbindungen und Bauteilkombinationen in Übereinstimmung mit dem (den) zutreffenden Teil(en) von EN 1555, der (die) dazu vorgesehen ist (sind), als Bestandteil des Qualitätssicherungssystems und zur Einführung von Zertifizierungsverfahren in den Qualitätsplan des Herstellers einbezogen zu werden.Dieses Dokument gibt Empfehlungen dazu, dass das Qualitätssicherungssystem entweder die einschlägigen Anforderungen von EN ISO 9001 (1) oder mindestens gleich strenge Anforderungen erfüllen sollte.Zusammen mit den Teilen 1 bis 5 der EN 1555 (siehe Vorwort) gilt dieses Dokument für Kunststoff‑Rohrleitungssysteme aus Polyethylen (PE) für die Gasversorgung.
Dieser Teil DIN EN ISO 3834‑5 der ISO 3834 legt die Dokumente fest, deren Anforderungen erfüllt werden müssen, um Konformität mit ISO 3834‑2, ISO 3834‑3 oder ISO 3834‑4 zu beanspruchen. Er kann nur in Verbindung mit ISO 3834‑2, ISO 3834‑3 oder ISO 3834‑4 angewendet werden.
Dieser Teil DIN EN ISO 3438‑1 von ISO 3834 enthält die zu beachtenden Kriterien für die Auswahl der geeigneten Stufe der Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen von metallischen Werkstoffen, aus den drei festgelegten Stufen in ISO 3834‑2, ISO 3834‑3 und ISO 3834‑4. Er gilt für die Herstellung, sowohl in Werkstätten als auch auf Baustellen.Das Dokument legt keine Anforderungen für ein Qualitätsmanagementsystem fest. Aber Abschnitt 6 enthält Elemente eines Qualitätsmanagementsystems, deren Einschluss ISO 3834 ergänzt.Das Dokument wurde vom ISO/TC 44/SC 10 Quality management in the field of welding erarbeitet und als Europäische Norm identisch übernommen. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der DIN/DVS‑Gemeinschaftsausschuss NA 092‑00‑04 AA Qualitätssicherung beim Schweißen (DVS AG Q 2) , der federführend vom DIN‑Normenausschuss Schweißen und verwandte Verfahren (NAS) geleitet wird.
Diese Norm DIN EN 13611 erkennt das vom CEN/TC 58 festgelegte Sicherheitsniveau an und wird als horizontale Norm angesehen, die die Sicherheit, Konstruktion und das Leistungsverhalten von Regel‑ und Steuergeräten (RS) für Brenner und Brennstoffgeräte für gasförmige und/oder flüssige Brennstoffe und deren Prüfung behandelt.Die allgemeinen Anforderungen an Regel‑ und Steuergeräte sind in diesem Dokument angegeben; Verfahren zur Klassifizierung und Bewertung von neuen Regel‑ und Steuergeräten sowie Regel‑ und Steuerfunktionen sind in EN 14459:2015 angegeben (siehe Bild 1). EN 126 (siehe Bild 1) legt den Aufbau von Mehrfachstellgeräten fest, die aus mindestens zwei Regel‑ und Steuergeräten und Anwendungs‑steuerfunktionen, von denen eine mechanische Regel‑ und Steuerfunktion ist, bestehen. Die Anforderungen an Regel‑ und Steuergeräte und Anwendungssteuerfunktionen sind in der spezifischen RS‑Norm angegeben (siehe Bild 1, Regel‑ und Steuerfunktionen).
Dieses Dokument DIN EN 1555‑5 legt die Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit des Rohrleitungssystems aus Polyethylen (PE) fest, die in der Versorgung mit gasförmigen Brennstoffen eingesetzt werden.Es legt die Anforderungen an Heizwendelschweißverbindungen, Stumpfschweißverbindungen und mechanische Verbindungen fest.Es legt das Verfahren für die Vorbereitung der Verbindungen von Probekörpern sowie die Prüfungen, die an diesen Verbindungen für die Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit des Systems unter üblichen Bedingungen sowie unter extremen Bedingungen durchzuführen sind, fest.Es legt die Prüfparameter für die Prüfverfahren fest, auf die in diesem Dokument verwiesen wird.ANMERKUNG 1 Dieses Dokument ist ausschließlich dafür vorgesehen, vom Produkthersteller zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Rohrleitungsteilen nach EN 1555‑2, EN 1555‑3:2021 und EN 1555‑4:2021, die miteinander unter üblichen Bedingungen und unter extremen Bedingungen nach diesem Dokument verbunden sind, verwendet zu werden. Es ist nicht für die Prüfung von Rohrleitungssystemen auf der Baustelle vorgesehen.In Verbindung mit EN 1555, Teil 1 bis Teil 4, gilt dieses Dokument für Rohre, Formstücke und Armaturen aus PE, deren Verbindungen untereinander sowie mit Rohrleitungsteilen aus anderen Werkstoffen.
Diese Norm DIN EN ISO 3834‑4 definiert elementare Qualitätsanforderungen beim Schmelzschweißen in Werkstätten und/oder auf Baustellen. Gegenüber der Vorgängernorm von 2006 wurde der Entwurf redaktionell überarbeitet und keine technischen Änderungen vorgenommen. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der NA 092‑00‑04 AA Qualitätssicherung beim Schweißen (DVS AG Q 2) im DIN‑Normenausschuss Schweißen und verwandte Verfahren (NAS).Die Verfahren, die bei der Entwicklung dieses Dokuments angewendet wurden und die für die weitere Pflege vorgesehen sind, werden in den ISO/IEC‑Direktiven, Teil 1 beschrieben. Es sollten insbesondere die unterschiedlichen Annahmekriterien für die verschiedenen ISO‑Dokumentenarten beachtet werden.
Diese Norm definiert Standard‑Qualitätsanforderungen beim Schmelzschweißen von metallischen Werkstoffen in Werkstätten und/oder auf Baustellen. Gegenüber der Vorgängernorm von 2006 wurde der Entwurf redaktionell überarbeitet und es wurden keine technischen Änderungen vorgenommen. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der NA 092‑00‑04 AA Qualitätssicherung beim Schweißen (DVS AG Q 2) im DIN‑Normenausschuss Schweißen und verwandte Verfahren (NAS).Die Verfahren, die bei der Entwicklung dieses Dokuments angewendet wurden und die für die weitere Pflege vorgesehen sind, werden in den ISO/IEC‑Direktiven, Teil 1 beschrieben. Es sollten insbesondere die unterschiedlichen Annahmekriterien für die verschiedenen ISO‑Dokumentenarten beachtet werden.
Gegenüber der Vorgängernorm DIN EN ISO 3834‑2 von 2006 wurde der Entwurf redaktionell überarbeitet und es wurden keine technischen Änderungen vorgenommen. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der NA 092‑00‑04 AA Qualitätssicherung beim Schweißen (DVS AG Q 2) im DIN‑Normenausschuss Schweißen und verwandte Verfahren (NAS).Die Verfahren, die bei der Entwicklung dieses Dokuments angewendet wurden und die für die weitere Pflege vorgesehen sind, werden in den ISO/IEC‑Direktiven, Teil 1 beschrieben. Es sollten insbesondere die unterschiedlichen Annahmekriterien für die verschiedenen ISO‑Dokumentenarten beachtet werden.
Die Norm DIN 30695-2 legt die Anforderungen an die Konformitätsbewertung von ortsveränderlichen Schmelzöfen mit Flüssiggas-Feuerung fest. Dieses Dokument ist nur anzuwenden in Verbindung mit DIN 30695-1
Diese Europäische Norm DIN EN 13203-7 gilt für gasbeheizte Geräte für die sanitäre Warmwasserbereitung.
Das Arbeitsblatt G 622 dient als Grundlage zur Konformitätsbewertung von Gasgeräten, die am Aufstellungsort geprüft werden. Die Ergebnisse dieser Prüfung können im Rahmen einer Einzelprüfung von Gasgeräten nach Modul G der Gasgeräteverordnung verwendet werden. Dabei sind die Vorgaben und Konformitätsbewertungsverfahren gemäß der Europäischen Gasgeräteverordnung zwingend einzuhalten.Die Anwendung dieses Arbeitsblatts für Einzelprüfungen von Gasgeräten am Aufstellungsort muss gesondert begründet werden.
Dieses DVGW‑Arbeitsblatt G 682 beschreibt die Voraussetzungen für Fachunternehmen, die in den jeweiligen Tätigkeitsgruppen eine Qualifizierung für die Anpassung/Umstellung von häuslichen und gewerblichen Gasgeräten anstreben. Dies umfasst sowohl die formalen, personellen und sachlichen Anforderungen als auch die Aufgabenstellungen in den verschiedenen Tätigkeitsgruppen. Es beschreibt die Anforderungen und die Prüfung zur Vergabe eines Zertifizierungszeichens an Fachunternehmen, die im Gebiet der Anpassung‑ und/oder Umstellung von Gasgeräten tätig sind, durch eine akkreditierte Stelle. Davon losgelöst dürfen Umstellungs‑ oder Anpassungsarbeiten an Gasgeräten durch den Netzbetreiber im Versorgungsgebiet ausgeführt werden. Die definierten Qualifikationsanforderungen sind Grundlage für die von einer Prüfungsstelle durchzuführende Prüfung über die Kompetenz der Fachunternehmen in den verschiedenen Aufgaben der jeweiligen Tätigkeitsgruppen A, B und C im Rahmen einer Anpassung oder Umstellung in der öffentlichen Gasversorgung.
Inhalt DVGW Arbeitsblatt G 1010 Dieses DVGW-Arbeitsblatt G 1010 enthält Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Gasanlagen auf Werksgelände, die an die öffentliche Gasversorgung angeschlossen sind (Kundenanlagen der betrieblichen Eigenversorgung nach § 3 Nr. 24b EnWG). Sie beinhalten Gasanlagen im Bereich der betrieblichen Gasanwendung in der Industrie bis zur letzten Absperreinrichtung vor der Gasanwendung. Dieses Arbeitsblatt gilt für Gasanlagen, die mit Gasen der 2. und 5. Gasfamilie nach DVGW G 260 (A) betrieben werden. Werden die Gasanlagen mit Erdgas-Wasserstoff-Gemischen der 2. Gasfamilie oder mit Wasserstoff der 5. Gasfamilie betrieben, sind ergänzend die Leitfäden für die H2-Readiness Infrastruktur, DVGW G 221 (M), und Gasanwendung, DVGW G 655 (M), zu beachten. Für Gase, die nicht den Bestimmungen von G 260 (A) entsprechen, kann diese Technische Regel unter Beachtung der spezifischen Eigenschaften der Gase (z. B. Hüttengase, Deponiegase) und gegebenenfalls bestehender anderer Bestimmungen sinngemäß angewendet werden. Für Gase der 3. Gasfamilie nach DVGW G 260 (A) (Flüssiggas) wird für die Sammelversorgung mit Flüssiggas auf DVGW G 1040 (A) bzw. TRF / DGUV Regel 110-010 sowie BetrSichV hingewiesen. Für Biogasanlagen wird auf DVGW G 1030 (A) hingewiesen. Ziel dieses Arbeitsblattes ist es, eine Grundlage für die sichere Versorgung – dies beinhaltet die Erstellung und den sicheren Betrieb der Gasleitungsanlage im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes – zu schaffen. Mit Einhaltung der Anforderungen des DVGW-Regelwerks in diesem Bereich sind auch die zu beachtenden Punkte der BetrSichV sowie DGUV Information 203-092 berücksichtigt. Englische Version DVGW Code of Practice G 1010
Arbeitsblatt GW 15 legt die Qualifikationsanforderungen an Umhüller fest. Die Überarbeitung wurde notwendig, da es eine Reihe neuer Normen, insbesondere der Normen-Reihe DIN 30672 und DIN 30675, gibt. Die Werksumhüllung von Rohren erfordert eine sachgerechte Nachumhüllung von unbeschichteten Rohrverbindungen, Bauteilen und Fehlstellen auf der Baustelle. Umhüllungen verringern den Zutritt von Wasser und Sauerstoff und reduzieren damit Korrosion auf ein technisch vernachlässigbares Maß. Für Nachumhüllungen stehen verschiedene Umhüllungsmaterialien zur Verfügung. Die Nachumhüllung auf der Baustelle erfordert vom Umhüller sowohl Sachkunde über die Umhüllungsmaterialien als auch die Fähigkeit zur fachgerechten Anwendung dieser Materialien. Die Anwendung dieses Arbeitsblattes stellt sicher, dass die Prüfung der Qualifikation der Umhüller nach einheitlichen Verfahren und Inhalten durchgeführt wird und Umhüller nach bestandener Prüfung die für eine qualitätsgerechte Ausführung und Kontrolle der Arbeiten erforderliche Fachkenntnis und Handfertigkeit besitzen.
Dieses Merkblatt G 269 gibt Empfehlungen für die Messung der Beschaffenheit von Gasen der 2. und 5. Gasfamilie gemäß DVGW G 260 (A) zur Einspeisung in Gasnetze. Ebenfalls betrachtet werden in diesem Merkblatt Nebenbestandteile von Gasen, die zur Konditionierung von (Bio-)Gasen zwecks deren Einspeisung eingesetzt werden. Es werden zyklische Messungen und Messungen nach Bedarf beschrieben. Für die eichpflichtige Messung kalorischer Größen sei auf das DVGW-Arbeitsblatt G 488 verwiesen. Englisch Version DVGW Guideline G 269 DVGW-Arbeitsblatt G 269 kaufen Sie können das DVGW-Merkblatt G 269 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
DVGW-Arbeitsblatt G 493-1 dient als Grundlage für die Zertifizierung und Vergabe des DVGW-Zertifizierungszeichens für Fachunternehmen, die Gasanlagen im Sinne dieses Arbeitsblattes planen, fertigen und betriebsbereit errichten.Die Qualifikationskriterien für die Unternehmen sind in diesem Arbeitsblatt beschrieben. Die Aufgabengebiete, über die die jeweiligen Fachleute umfangreiche Kenntnisse nachweisen müssen, werden ausführlicher beschrieben. Durch die Erweiterung des DVGW-Regelwerks auf Wasserstoff und wasserstoffhaltige Gase entstehen neue Anforderungen an die Qualifikation der Fachleute, die in dieses Arbeitsblattes aufgenommen wurden. Nur Unternehmen, die den Anforderungen dieses DVGW-Arbeitsblattes G 493-1 genügen, können zertifiziert werden.Weiterhin wurde den konkretisierten Anforderungen im Bereich der Explosionssicherheit Rechnung getragen. In diesem Zusammenhang wird auch auf vor der Inbetriebnahme der Gasanlage erforderliche Prüfungen im Zuständigkeitsbereich des Betreibers hingewiesen (zur Prüfung befähigte Person). Um auch Unternehmen, die sich mit der Elektrotechnik und/oder Elektro- und Automatisierungstechnik von Gasanlagen befassen, die Möglichkeit zur Zertifizierung zu eröffnen, wurde die Gruppe 4 „Elektro- und Automatisierungstechnik“ neu in das Arbeitsblatt G 493-1 aufgenommen.Da die Herstellung von Gasanlagen – im Gegensatz zu Produkten – nicht in den Geltungsbereich europäischer Richtlinien fällt, erfolgt die Vorgabe der entsprechenden Qualifikationsanforderungen in Deutschland über das DVGW-Regelwerk.Im Übrigen gilt weiterhin, dass zu den Voraussetzungen einer sicheren Gasversorgung die technisch einwandfreie Planung und Herstellung von Gasanlagen gehört. Diese Anforderung kann erfüllt werden, wenn mit der Ausführung Firmen beauftragt werden, die ein Zertifikat für den Gasanlagenbau nach diesem DVGW-Arbeitsblatt erhalten haben.