Wasserstoff-Regelwerk
Wasserstoff-Module im Überblick
H2-ready-Regeln, gebündelt in drei maßgeschneiderten Modulen.
Mit der zunehmenden Bedeutung des Energieträgers Wasserstoff wurde die Anpassung der technischen Regeln und Normen für den Einsatz von Wasserstoff notwendig. Deshalb arbeitet der DVGW intensiv daran, sein Gas-Regelwerk „H2-ready“ zu machen. Ziel ist es, die technischen Regeln für die Erzeugung, den Transport sowie die Einspeisung, Beimischung, Verteilung, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff in der Erdgas-Infrastruktur und -Nutzung auszubauen und für den Einsatz von 100 % Wasserstoff anzupassen. Ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Themenseite Wasserstoff. Mittlerweile wurden weite Teile des Regelwerks überarbeitet, sodass sie auch für Wasserstoff der 5. Gasfamilie nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 und Wasserstoffbeimischungen anwendbar sind. Inhalte des Regelwerksmoduls "H2-Gesamtausgabe" Die Gesamtausgabe des Regelwerksmoduls Wasserstoff umfasst alle aktuellen, für Wasserstoff bereits angepassten technischen Regeln (DVGW-Informationen, DVGW-Arbeitsblätter, DVGW-Merkblätter), inklusive der technischen Regelwerke zur Anwendung von Wasserstoff in der Industrie (Modul H2-Industrie) und für die Wasserstofferzeugung (Modul H2-Erzeugung). Kerninhalte sind: Installations- und Ausführungsanforderungen Anforderungen an das ausführende Personal Mit der fortlaufenden Anpassung des DVGW-Regelwerkes Gas wird das Modul durch weitere H2-ready-Regeln erweitert. Den aktuellen Stand aller enthaltenen Regelwerke in der Wasserstoff-Gesamtausgabe finden Sie jederzeit auf mein-regelwerk.de. Unberührt von den enthaltenen technischen Regeln bleiben Gesetze, Vorschriften und Regelwerke, auf die in den gelisteten Regelwerken hingewiesen wird. DIN-Normen, wie Bauteilnormen und EU-Funktionalnormen sowie Regelwerke, die unabhängig von der Gasbeschaffenheit anzuwenden sind, wie z. B. Korrosionsschutz, Blitzschutz, usw., sind in dem Modul nicht enthalten. Diese Regelwerke sind in den üblichen DVGW-Regelwerksmodulen zu finden und können individuell dazu gebucht werden. Das Wasserstoff-Regelwerk ist relevant für: Errichter und Betreiber von Wasserstoffnetzen und Gasnetzen, die mit Wasserstoff-Beimischungen betrieben werden Hersteller und Dienstleister So erwerben Sie das Modul Wasserstoff-Gesamtausgabe Das Modul Wasserstoff-Gesamtausgabe ist Teil des DVGW-Regelwerks Online und kann ausschließlich im Online-Abonnement erworben werden. Neue H2-ready-Regeln werden dem Modul automatisch hinzugefügt und stehen im Rahmen eines Abonnements sofort zur Verfügung. Die Abrechnung der neu hinzugefügten Regeln und Normen erfolgt quartalsweise. Als Abonnent können Sie Einzel- oder Netzwerk-Lizenzen erwerben. Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice für ein individuelles Angebot: wvgw-Kundenservice Tel.: +49 228-9191-40 E-Mail: info@wvgw.de
Bereits in wenigen Jahren soll Wasserstoff in energieintensiven Industriezweigen fossile Brennstoffe ersetzen. Besonders groß ist das Potenzial bei industriellen Prozessen, die sich nicht oder nur schwer elektrifizieren lassen. Dazu gehören Prozesse in der Stahl- und Chemieindustrie ebenso wie bei der Herstellung von Glas, Papier oder Baustoffen. Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite Wasserstoff.Der Einsatz von Wasserstoff erfordert veränderte und neue technische Sicherheitsstandards und Anforderungen bei Bau und Betrieb von Gasanlagen sowie an das ausführende Personal. Dem trägt der DVGW als anerkannter Regelsetzer Rechnung, indem er intensiv daran arbeitet, das DVGW-Regelwerk Gas „H2-ready“ zu machen. Ziel ist es, die technischen Regeln für die Erzeugung, den Transport sowie die Einspeisung, Beimischung, Verteilung, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff in der Erdgas-Infrastruktur und Nutzung auszubauen. Weite Teile des DVGW-Regelwerkes Gas sind bereits H2-ready. Inhalte des Wasserstoff-Moduls "Industrie" Im Modul "H2-Industrie" werden alle H2-ready-Regelwerke gebündelt, die für Betreiber von industriellen Wasserstoffanlagen oder mit Wasserstoffanteilen betriebenen Industrieanlagen, die an die öffentliche Gasversorgung angeschlossen sind (Werksnetze), relevant sind. Es umfasst auch die wesentlichen Technischen Regeln aus der DVGW-Information Gas Nr. 10: „Gasanlagen auf Werksgelände und im Bereich betrieblicher Gasanwendung; Hinweise auf das anzuwendende DVGW-Regelwerk“. Neben Installations- und Ausführungsanforderungen formuliert das Wasserstoff-Modul "Industrie" auch Anforderungen an das ausführende Personal. Mit den Vorgaben aus den technischen Regeln Wasserstoff ist die Einhaltung der betrieblichen Arbeitsschutzanforderungen, z. B. aus der Betriebssicherheitsverordnung verbunden. Themen der enthaltenen technischen Regeln (Auswahl)Betrieb von Gasleitungsanlagen für industrielle Installationen Odorierung von Wasserstoff Planung, Bau und Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen Umstellung von Gasleitungen aus Kunststoff- und Stahlrohren Explosionsschutz und Umgang mit Leckstellen Planung, Errichtung und Betrieb von Gasdruckregel- und Messanlagen Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte Mit der fortlaufenden Anpassung des DVGW-Regelwerkes Gas wird das Modul "H2-Industrie" durch weitere H2-Regeln erweitert. Den aktuellen Stand aller enthaltenen Regelwerke im Modul "H2-Industrie" finden Sie jederzeit auf mein-regelwerk.de. Unberührt bleibt die Beachtung von Gesetzen, Vorschriften und Regelwerken, auf die in den gelisteten Regelwerken hingewiesen wird. DIN-Normen, wie Bauteilnormen und EU-Funktionalnormen, sowie Regelwerke, die unabhängig von der Gasbeschaffenheit anzuwenden sind, wie z. B. Korrosionsschutz, Blitzschutz, usw., sind in dem Modul nicht enthalten. Diese Regelwerke sind in den üblichen DVGW-Regelwerksmodulen zu finden und können individuell dazu gebucht werden. Das H2-Regelwerkmodul Industrie ist relevant für: Betreiber von industriellen Anlagen, die mit Wasserstoff oder mit Wasserstoffanteilen betrieben werden Bau- & Planungsunternehmen Dienstleister für den Betrieb technischer Anlagen auf Werksgeländen So erwerben Sie das Wasserstoff-Modul Industrie Das Modul "H2-Industrie" ist Teil des DVGW-Regelwerkes Online und kann ausschließlich als Online-Abonnement erworben werden. Neue H2-ready-Regeln werden dem Modul automatisch hinzugefügt und stehen im Rahmen eines Abonnements sofort zur Verfügung. Die Abrechnung der neu hinzugefügten Regeln und Normen erfolgt quartalsweise. Als Abonnent können Sie Einzel- oder Netzwerk-Lizenzen erwerben. Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice für ein individuelles Angebot: wvgw-KundenserviceTel.: +49 228-9191-40E-Mail: info@wvgw.de
Wasserstoff ist wesentlicher Teil der Lösung in einer klimaneutralen Energieversorgung. Um den Bedarf in Zukunft decken zu können, müssen die Erzeugungskapazitäten ausgebaut werden. Zentral ist dabei die Erzeugung von grünem Wasserstoff in Power-to-Gas-Anlagen. Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Themenseite Wasserstoff.Mit der Skalierung von Power-to-Gas-Erzeugungskapazitäten werden neue und angepasste Sicherheitsstandards für Planung, Bau und Betrieb der Anlagen und die Einspeisung von Wasserstoff in das Gasnetz notwendig. Als anerkannter Regelsetzer und technisch-wissenschaftlicher Know-how-Träger der Energie- und Wasserwirtschaft arbeitet der DVGW daher intensiv an der Anpassung des DVGW-Regelwerkes Gas für Wasserstoff. Ein Großteil der entsprechenden technischen Regeln und Normen ist bereits H2-ready.Inhalte des Wasserstoff-Moduls ErzeugungDas Wasserstoff-Regelwerksmodul Erzeugung umfasst alle wesentlichen H2-ready-Regelwerke für die Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und den Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen. Es enthält auch die wesentlichen Technischen Regeln aus dem DVGW-Arbeitsblatt G 220: „Power-to-Gas Energieanlagen: Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb“. Das Regelwerk definiert eine Power-to-Gas-Energieanlage als eine betrieblich, funktional, sicherheits- und steuerungstechnisch verbundene technische Einrichtung zur Wandlung von elektrischer in chemische Energie in Form der Gase Sauerstoff und Wasserstoff aus Wasser. Der erzeugte Wasserstoff soll primär in die Gasinfrastruktur eingespeist und zur Versorgung der Allgemeinheit genutzt werden. Er kann aber auch in Erzeugungsanlagen angewendet werden, welche nicht in das Gasnetz einspeisen. Mit der fortlaufenden Anpassung des DVGW-Regelwerks Gas wird das Regelwerks-Modul H2-Erzeugung durch weitere H2-ready-Regeln erweitert. Den aktuellen Stand aller enthaltenen Regelwerke im Modul H2-Erzeugung finden Sie jederzeit auf mein-regelwerk.de. Themen der enthaltenen technischen Regeln (Auswahl)Planung, Bau und Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen Anforderungen an Bauteile und Anlagen in der Gasversorgung, inkl. Gas-Druckregel- und -Messanlagen, Flanschverbindungen, Verdichter- und Expansionsanlagen Odorierung von Wasserstoff Anforderungen an Gasleitungen aus Stahl und Kunststoff Anforderungen an Nachumhüllungen und Schweißverbindungen an Rohrleitungen Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte Unberührt von den enthaltenen Regelwerken bleibt die Beachtung von Gesetzen, Vorschriften und Regelwerken, auf die in den gelisteten Regelwerken hingewiesen wird. DIN-Normen, wie Bauteilnormen und EU-Funktionalnormen sowie Regelwerke, die unabhängig von der Gasbeschaffenheit anzuwenden sind, wie z. B. Korrosionsschutz, Blitzschutz, usw., sind in dem Modul nicht enthalten. Diese Regelwerke sind in den üblichen DVGW-Regelwerksmodulen zu finden bzw. können individuell dazu gebucht werden.Das H2-Regelwerkmodul Erzeugung ist relevant für:Errichter und Betreiber von Power-to-Gas-Energieanlagen Hersteller und Dienstleister So erwerben Sie das Modul "H2-Erzeugung" Das Wasserstoff-Modul Erzeugung ist Teil des DVGW-Regelwerks Online und kann ausschließlich als Online-Abonnement erworben werden. Neue H2-ready-Regeln werden dem Modul automatisch hinzugefügt und stehen im Rahmen eines Abonnements sofort zur Verfügung. Die Abrechnung der neu hinzugefügten Regeln und Normen erfolgt quartalsweise. Als Abonnent können Sie Einzel- oder Netzwerk-Lizenzen erwerben. Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice für ein individuelles Angebot:wvgw-KundenserviceTel.: +49 228-9191-40E-Mail: info@wvgw.de
DVGW-Arbeitsblatt G 402 beschreibt Mindestanforderungen zur Erfassung und Auswertung von Daten zum Aufbau von Instandhaltungsstrategien für Gasverteilungsnetze. Die Instandhaltung setzt sich aus Inspektions‑, Wartungs‑ und Instandsetzungsmaßnahmen zusammen. Der Schwerpunkt des Arbeitsblattes G 402 liegt in der Erfassung und Auswertung von Daten, die für die Instandsetzungsplanung die wesentliche Grundlage bilden. Gasverteilungsnetze müssen durch rechtzeitige und kontinuierliche Maßnahmen der betrieblichen Instandhaltung stets in einem Zustand gehalten werden, der die technische Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleistet. Die betriebliche Instandhaltung ist durch Planung vorzubereiten. Eine Instandhaltungsstrategie ist in Unternehmensprozesse zu integrieren. Grundlage bei der Einführung ist die Erfassung wesentlicher Netzdaten. Die zustandsorientierte Instandhaltung erfordert zudem eine Zustandserhebung und ‑Bewertung mittels geeigneter Systeme. Es werden die grundsätzliche Vorgehensweise zur Ermittlung, Erfassung und Auswertung instandhaltungsrelevanter Daten aufgezeigt und Beispiele für deren Aufbereitung und Auswertung gegeben.
Dieses DVGW‑Arbeitsblatt gilt für den messtechnischen Nachweis der ausreichenden Verbrennungsluftversorgung von raumluftabhängigen Gasgeräten Art B1 und B4 mit Abgasüberwachung sowie Art B2, und B5 in gebrauchsfertigen Wohnungen und ähnlichen Nutzungseinheiten.
Diese Technischen Regeln gelten für die Planung, Erstellung, Änderung, Instandhaltung und den Betrieb von Heizungsanlagen mit Dunkelstrahlern nach der DIN EN 416‑1 bzw. DIN EN 777‑1 bis ‑4,die mit Gasen nach dem DVGW‑Arbeitsblatt G 260 betrieben werden. Es handelt sich bei den Dunkelstrahlern um Gasgeräte Art A, B oder C.
Diese Technische Regel gilt für in Betrieb befindliche, stillgelegte oder außer Betrieb gesetzte Leitungsanlagen mit Betriebsdrücken bis einschließlich 100 mbar (Leitungsanlagen mit Gewindeverbindungen) im Geltungsbereich des DVGW‑Arbeitsblattes G 600, DVGW‑TRGI. Aufgrund der Aufnahme der Anforderungen zur Ermittlung der Gasleckmenge einschließlich des graphischen und rechnerischen Verfahrens, welche in der Ausgabe Dezember 1998 noch enthalten waren, in das DVGW‑Arbeitsblatt G 600, DVGW‑TRGI wurde die Anpassung dieses Arbeitsblattes erforderlich. Das Arbeitsblatt G 624 enthält somit nur noch die Anforderungen und Vorgehensweise zur Durchführung des nachträglichen Abdichtverfahrens von Gasleitungen mit Gewindeverbindungen im Geltungsbereich der DVGW‑TRGI.
Dieses DVGW‑Arbeitsblatt gilt für ortsfeste Gaswarneinrichtungen in Anlagen, die mit Gasen der öffentlichen Gasversorgung nach DVGW‑Arbeitsblatt G 260 betrieben werden. Dieses Arbeitsblatt gibt an, in welchen Anlagen bestehende Sicherheitssysteme durch Gaswarnanlagen sinnvoll ergänzt werden können, welche Anforderungen an die Eigenschaften, die Installation und die Prüfung von Gaswarneinrichtungen gestellt werden, und wie von Gaswarneinrichtungen ausgegebene Signale weiterverarbeitet werden sollen.
Dieses Arbeitsblatt gilt für Druckrohre aus PE‑Xa (peroxidvernetztes Polyethylen) für erdverlegte Gas‑ und Trinkwasserleitungen zur Fortleitung von Gasen nach dem DVGW‑Arbeitsblatt G 260 und von Trinkwasser nach DIN 2000 in der Gas‑ und Wasserverteilung gemäß DVGW‑Arbeitsblatt G 472 bzw. W 400‑1. Trinkwasser: Es dürfen nur Rohre nach DIN 16893 verwendet werden: SDR 11 und SDR7,4. Gas: Es dürfen nur Rohre nach DIN 16893 verwendet werden: SDR 11.
Dieses Arbeitsblatt beinhaltet die personellen und fachspezifischen Anforderungen an Unternehmen, die Überprüfungsarbeiten (außer Kathodischer Korrosionsschutz) an Gasrohrnetzen der öffentlichen Gasversorgung sowie den kundeneigenenen Anlagen nach den Festlegungen der DVGW‑Arbeitsblätter G 465‑1, G 465‑3, G 466‑1 und G 466‑2 ausführen.
Diese DVGW-Prüfgrundlage VP 643 gilt für flexible, gewebeverstärkte Kunststoff‑Inliner zur Fortleitung von Gasen der 1. oder der 2. Gasfamilie nach dem DVGW‑Arbeitsblatt G 260 mit Betriebsdrücken über 16 bar und für zugehörige Verbinder. Gasleitungen können nach dem DVGW‑Arbeitsblatt GW320‑1 mit Polyethylenrohren für Betriebdrücke bis10 bar rehabilitiert werden. Flexible, gewebeverstärkte Kunststoff‑Inliner möglichen höhere Betriebsdrücke und, aufgrund ihres dünnwandigen Aufbaus, größere durchgehende Einzugslängen. Diese Prüfgrundlage erfasst alle Bauteile eines entsprechenden Inliner‑Systems, d.h. neben den flexiblen, gewebeverstärkten Kunststoff‑Inlinern auch die zugehörigen Verbinder.
Diese Prüfgrundlage gilt für faserverstärkte PE100‑Rohre (Reinforced Thermoplastic Pipes ‑ RTP) zur Fortleitung von Gasen der 1. oder der 2. Gasfamilie nach dem DVGW‑Arbeitsblatt G 260 mit Betriebsdrücken über 16 bar und für zugehörige Verbinder. Mit Polyethylenrohren des Typs PE 100 nach DVGW‑Arbeitsblatt GW 335‑A2, SDR 11, lassen sich nach DVGW‑Arbeitsblatt G 472, unter Zugrundelegung eines Gesamtbetriebskoeffizienten(Sicherheitsbeiwerts) von 2, Betriebsdrücke bis 10bar realisieren. Faser‑Verstärkungen ermöglichen, abhängig von deren Werkstoff (z.B. Polyester, Aramid), erheblich höhere Betriebsdrücke. Diese Prüfgrundlage erfasst alle Bauteile eines entsprechenden Rohrsystems, d.h. neben den faserverstärkten Rohren auch die Elemente zur Verbindung dieser Rohre untereinander bzw. mit Stahlrohren.
Diese Prüfgrundlage gilt für Druckrohre aus PE‑Xb (silanvernetztes Polyethylen) und PE‑Xc (elektronen‑strahlvernetztes Polyethylen), nachfolgend kurz PE X genannt, für erdverlegte Gas‑ und Trinkwasserleitungen zur Fortleitung von Gasen nach dem DVGW‑Arbeitsblatt G 260 und von Trinkwasser nach DIN 2000 in der Gas‑ und Wasserverteilung gemäß DVGW‑Arbeitsblatt G 472bzw. W 400‑1.Trinkwasser: Es dürfen nur Rohre nach DIN 16893verwendet werden: SDR 11 und SDR 7,4. Gas: Es dürfen nur Rohre nach DIN 16893 verwendetw erden: SDR 11.
Diese Prüfgrundlage legt Anforderungen und Prüfungen für die Rehabilitation von Gas‑Hochdruckleitungen mit Gewebeschläuchen im Druckbereich über 4 bar bis 30 bar in Ergänzung zu DIN 30658 1 fest, die den Anwendungsbereich bis 4bar abdeckt. Die Prüfgrundlage unterscheidet zwischen der Rehabilitation für den Druckbereich über 4 bar bis 16 bar und über 4 bar bis 30 bar. Diese Prüfgrundlage enthält ergänzend zu DIN30658‑1 Anforderungen und Prüfungen für die Rehabilitation von Gas‑Hochdruckleitungen mit Gewebeschläuchen im Druckbereich größer 4 bar bis30 bar.
Mit der zunehmenden Bedeutung des Energieträgers Wasserstoff wurde die Anpassung der technischen Regeln und Normen für den Einsatz von Wasserstoff notwendig. Deshalb arbeitet der DVGW intensiv daran, sein Gas-Regelwerk „H2-ready“ zu machen. Ziel ist es, die technischen Regeln für die Erzeugung, den Transport sowie die Einspeisung, Beimischung, Verteilung, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff in der Erdgas-Infrastruktur und -Nutzung auszubauen und für den Einsatz von 100 % Wasserstoff anzupassen. Ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Themenseite Wasserstoff. Mittlerweile wurden weite Teile des Regelwerks überarbeitet, sodass sie auch für Wasserstoff der 5. Gasfamilie nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 und Wasserstoffbeimischungen anwendbar sind. Inhalte des Regelwerksmoduls "H2-Gesamtausgabe" Die Gesamtausgabe des Regelwerksmoduls Wasserstoff umfasst alle aktuellen, für Wasserstoff bereits angepassten technischen Regeln (DVGW-Informationen, DVGW-Arbeitsblätter, DVGW-Merkblätter), inklusive der technischen Regelwerke zur Anwendung von Wasserstoff in der Industrie (Modul H2-Industrie) und für die Wasserstofferzeugung (Modul H2-Erzeugung). Kerninhalte sind: Installations- und Ausführungsanforderungen Anforderungen an das ausführende Personal Mit der fortlaufenden Anpassung des DVGW-Regelwerkes Gas wird das Modul durch weitere H2-ready-Regeln erweitert. Den aktuellen Stand aller enthaltenen Regelwerke in der Wasserstoff-Gesamtausgabe finden Sie jederzeit auf mein-regelwerk.de. Unberührt von den enthaltenen technischen Regeln bleiben Gesetze, Vorschriften und Regelwerke, auf die in den gelisteten Regelwerken hingewiesen wird. DIN-Normen, wie Bauteilnormen und EU-Funktionalnormen sowie Regelwerke, die unabhängig von der Gasbeschaffenheit anzuwenden sind, wie z. B. Korrosionsschutz, Blitzschutz, usw., sind in dem Modul nicht enthalten. Diese Regelwerke sind in den üblichen DVGW-Regelwerksmodulen zu finden und können individuell dazu gebucht werden. Das Wasserstoff-Regelwerk ist relevant für: Errichter und Betreiber von Wasserstoffnetzen und Gasnetzen, die mit Wasserstoff-Beimischungen betrieben werden Hersteller und Dienstleister So erwerben Sie das Modul Wasserstoff-Gesamtausgabe Das Modul Wasserstoff-Gesamtausgabe ist Teil des DVGW-Regelwerks Online und kann ausschließlich im Online-Abonnement erworben werden. Neue H2-ready-Regeln werden dem Modul automatisch hinzugefügt und stehen im Rahmen eines Abonnements sofort zur Verfügung. Die Abrechnung der neu hinzugefügten Regeln und Normen erfolgt quartalsweise. Als Abonnent können Sie Einzel- oder Netzwerk-Lizenzen erwerben. Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice für ein individuelles Angebot: wvgw-Kundenservice Tel.: +49 228-9191-40 E-Mail: info@wvgw.de
Wasserstoff ist wesentlicher Teil der Lösung in einer klimaneutralen Energieversorgung. Um den Bedarf in Zukunft decken zu können, müssen die Erzeugungskapazitäten ausgebaut werden. Zentral ist dabei die Erzeugung von grünem Wasserstoff in Power-to-Gas-Anlagen. Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Themenseite Wasserstoff.Mit der Skalierung von Power-to-Gas-Erzeugungskapazitäten werden neue und angepasste Sicherheitsstandards für Planung, Bau und Betrieb der Anlagen und die Einspeisung von Wasserstoff in das Gasnetz notwendig. Als anerkannter Regelsetzer und technisch-wissenschaftlicher Know-how-Träger der Energie- und Wasserwirtschaft arbeitet der DVGW daher intensiv an der Anpassung des DVGW-Regelwerkes Gas für Wasserstoff. Ein Großteil der entsprechenden technischen Regeln und Normen ist bereits H2-ready.Inhalte des Wasserstoff-Moduls ErzeugungDas Wasserstoff-Regelwerksmodul Erzeugung umfasst alle wesentlichen H2-ready-Regelwerke für die Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und den Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen. Es enthält auch die wesentlichen Technischen Regeln aus dem DVGW-Arbeitsblatt G 220: „Power-to-Gas Energieanlagen: Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb“. Das Regelwerk definiert eine Power-to-Gas-Energieanlage als eine betrieblich, funktional, sicherheits- und steuerungstechnisch verbundene technische Einrichtung zur Wandlung von elektrischer in chemische Energie in Form der Gase Sauerstoff und Wasserstoff aus Wasser. Der erzeugte Wasserstoff soll primär in die Gasinfrastruktur eingespeist und zur Versorgung der Allgemeinheit genutzt werden. Er kann aber auch in Erzeugungsanlagen angewendet werden, welche nicht in das Gasnetz einspeisen. Mit der fortlaufenden Anpassung des DVGW-Regelwerks Gas wird das Regelwerks-Modul H2-Erzeugung durch weitere H2-ready-Regeln erweitert. Den aktuellen Stand aller enthaltenen Regelwerke im Modul H2-Erzeugung finden Sie jederzeit auf mein-regelwerk.de. Themen der enthaltenen technischen Regeln (Auswahl)Planung, Bau und Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen Anforderungen an Bauteile und Anlagen in der Gasversorgung, inkl. Gas-Druckregel- und -Messanlagen, Flanschverbindungen, Verdichter- und Expansionsanlagen Odorierung von Wasserstoff Anforderungen an Gasleitungen aus Stahl und Kunststoff Anforderungen an Nachumhüllungen und Schweißverbindungen an Rohrleitungen Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte Unberührt von den enthaltenen Regelwerken bleibt die Beachtung von Gesetzen, Vorschriften und Regelwerken, auf die in den gelisteten Regelwerken hingewiesen wird. DIN-Normen, wie Bauteilnormen und EU-Funktionalnormen sowie Regelwerke, die unabhängig von der Gasbeschaffenheit anzuwenden sind, wie z. B. Korrosionsschutz, Blitzschutz, usw., sind in dem Modul nicht enthalten. Diese Regelwerke sind in den üblichen DVGW-Regelwerksmodulen zu finden bzw. können individuell dazu gebucht werden.Das H2-Regelwerkmodul Erzeugung ist relevant für:Errichter und Betreiber von Power-to-Gas-Energieanlagen Hersteller und Dienstleister So erwerben Sie das Modul "H2-Erzeugung" Das Wasserstoff-Modul Erzeugung ist Teil des DVGW-Regelwerks Online und kann ausschließlich als Online-Abonnement erworben werden. Neue H2-ready-Regeln werden dem Modul automatisch hinzugefügt und stehen im Rahmen eines Abonnements sofort zur Verfügung. Die Abrechnung der neu hinzugefügten Regeln und Normen erfolgt quartalsweise. Als Abonnent können Sie Einzel- oder Netzwerk-Lizenzen erwerben. Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice für ein individuelles Angebot:wvgw-KundenserviceTel.: +49 228-9191-40E-Mail: info@wvgw.de
Bereits in wenigen Jahren soll Wasserstoff in energieintensiven Industriezweigen fossile Brennstoffe ersetzen. Besonders groß ist das Potenzial bei industriellen Prozessen, die sich nicht oder nur schwer elektrifizieren lassen. Dazu gehören Prozesse in der Stahl- und Chemieindustrie ebenso wie bei der Herstellung von Glas, Papier oder Baustoffen. Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite Wasserstoff.Der Einsatz von Wasserstoff erfordert veränderte und neue technische Sicherheitsstandards und Anforderungen bei Bau und Betrieb von Gasanlagen sowie an das ausführende Personal. Dem trägt der DVGW als anerkannter Regelsetzer Rechnung, indem er intensiv daran arbeitet, das DVGW-Regelwerk Gas „H2-ready“ zu machen. Ziel ist es, die technischen Regeln für die Erzeugung, den Transport sowie die Einspeisung, Beimischung, Verteilung, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff in der Erdgas-Infrastruktur und Nutzung auszubauen. Weite Teile des DVGW-Regelwerkes Gas sind bereits H2-ready. Inhalte des Wasserstoff-Moduls "Industrie" Im Modul "H2-Industrie" werden alle H2-ready-Regelwerke gebündelt, die für Betreiber von industriellen Wasserstoffanlagen oder mit Wasserstoffanteilen betriebenen Industrieanlagen, die an die öffentliche Gasversorgung angeschlossen sind (Werksnetze), relevant sind. Es umfasst auch die wesentlichen Technischen Regeln aus der DVGW-Information Gas Nr. 10: „Gasanlagen auf Werksgelände und im Bereich betrieblicher Gasanwendung; Hinweise auf das anzuwendende DVGW-Regelwerk“. Neben Installations- und Ausführungsanforderungen formuliert das Wasserstoff-Modul "Industrie" auch Anforderungen an das ausführende Personal. Mit den Vorgaben aus den technischen Regeln Wasserstoff ist die Einhaltung der betrieblichen Arbeitsschutzanforderungen, z. B. aus der Betriebssicherheitsverordnung verbunden. Themen der enthaltenen technischen Regeln (Auswahl)Betrieb von Gasleitungsanlagen für industrielle Installationen Odorierung von Wasserstoff Planung, Bau und Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen Umstellung von Gasleitungen aus Kunststoff- und Stahlrohren Explosionsschutz und Umgang mit Leckstellen Planung, Errichtung und Betrieb von Gasdruckregel- und Messanlagen Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte Mit der fortlaufenden Anpassung des DVGW-Regelwerkes Gas wird das Modul "H2-Industrie" durch weitere H2-Regeln erweitert. Den aktuellen Stand aller enthaltenen Regelwerke im Modul "H2-Industrie" finden Sie jederzeit auf mein-regelwerk.de. Unberührt bleibt die Beachtung von Gesetzen, Vorschriften und Regelwerken, auf die in den gelisteten Regelwerken hingewiesen wird. DIN-Normen, wie Bauteilnormen und EU-Funktionalnormen, sowie Regelwerke, die unabhängig von der Gasbeschaffenheit anzuwenden sind, wie z. B. Korrosionsschutz, Blitzschutz, usw., sind in dem Modul nicht enthalten. Diese Regelwerke sind in den üblichen DVGW-Regelwerksmodulen zu finden und können individuell dazu gebucht werden. Das H2-Regelwerkmodul Industrie ist relevant für: Betreiber von industriellen Anlagen, die mit Wasserstoff oder mit Wasserstoffanteilen betrieben werden Bau- & Planungsunternehmen Dienstleister für den Betrieb technischer Anlagen auf Werksgeländen So erwerben Sie das Wasserstoff-Modul Industrie Das Modul "H2-Industrie" ist Teil des DVGW-Regelwerkes Online und kann ausschließlich als Online-Abonnement erworben werden. Neue H2-ready-Regeln werden dem Modul automatisch hinzugefügt und stehen im Rahmen eines Abonnements sofort zur Verfügung. Die Abrechnung der neu hinzugefügten Regeln und Normen erfolgt quartalsweise. Als Abonnent können Sie Einzel- oder Netzwerk-Lizenzen erwerben. Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice für ein individuelles Angebot: wvgw-KundenserviceTel.: +49 228-9191-40E-Mail: info@wvgw.de
Wasserstofftechnologien sind ein Schlüssel zur CO2-neutralen Wirtschaft: Sie liefern Lösungen für den weiteren Ausbau einer regenerativen Energieversorgung, für klimaneutrale Industrieprozesse und für nachhaltige Mobilität. In diesem Buch stellt die Fraunhofer-Gesellschaft ihr Wissen und ihre Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft vor: von der Material- und Systementwicklung über die Produktion und das Upscaling der Systeme, die Anwendung in Energiewirtschaft und Mobilität bis zu den praxisrelevanten Querschnittsthemen Sicherheit, Standardisierung und Lebensdauer.
Technische Regel für Gasinstallationen Was heißt TRGI? Diese Abkürzung bedeutet „Technische Regel für Gasinstallationen“. Daneben finden Sie noch die Bezeichnung „DVGW-Arbeitsblatt G 600“. Das kommt daher, weil die TRGI Bestandteil des DVGW-Regelwerks ist. Sie wird dort mit der Nummer G (für Gas) 600 geführt. Herausgegeben wird diese technische Regel vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW). Der DVGW ist der anerkannte Regelsetzer für alle Fragen der Versorgung mit Gas und Trinkwasser. Er erstellt in ehrenamtlichen Gremien technische Regeln und Normen für die Gas- und Wasserwirtschaft. Welche Ausgabe ist aktuell? 2018 wurde diese technische Regel komplett überarbeitet. Kaufen Sie sie jetzt und profitieren Sie vom umfassenden Wissen zum sicheren Arbeiten an Gasinstallationen. Korrekturen und vorherige Ausgaben Laden Sie hier die kostenlosen Korrekturblätter als PDF-Dateien herunter. Korrektur Februar 2019 Korrektur Februar 2020 Korrektur Februar 2022 Alle vorherigen Ausgaben der TRGI können Sie als PDF-Dateien kaufen. Wichtige Ergänzungen zur TRGI Ebenfalls komplett überarbeitet wurde 2018 der TRGI-Kommentar als perfekte Erläuterung des Regelwerkes. Kommentar und TRGI können Sie auch als praktisches Paket kaufen. Zusätzlich erschienen ist das Tool TRGI-Online mit vielen Zusatzmaterialien, ausfüllbaren Formularen und Berechnungen. Informieren Sie sich jetzt! Wer braucht das Regelwerk und wozu? Diese technische Regel ist die wichtigste Vorschrift für alle Experten des Gasfaches. Als Standardwerk unterstützt sie u. a. Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen, Netzbetreiber, Schornsteinfeger, Planer und Behörden. Sie als Fachleute benötigen die TRGI als wichtiges Praxiswerkzeug bei: der Erstellung, Prüfung und Inbetriebnahme der Gasleitungsanlage, der Dimensionierung von Leitungsanlagen für Heizungen, der korrekten Aufstellung und Verbrennungsluftversorgung von Gasgeräten, dem Betrieb und der Instandhaltung von Leitungsanlagen und Gasgeräten und der bestimmungsgemäßen Ausführung der Abgasabführung. Damit gewährleistet das Arbeitsblatt, dass Gas jederzeit sicher genutzt werden kann. Arbeit nach TRGI gewährleistet Ihnen Rechtsicherheit Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt in Deutschland vor, dass an Energieanlagen die technische Sicherheit gewährleistet sein muss. Dazu sind auch die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Mit der Anwendung des DVGW-Regelwerks erfüllen Sie diese Vorgabe. Auch in der Gashochdruckleitungsverordnung wird auf das DVGW-Regelwerk als Stand der Technik, den es einzuhalten gilt, hingewiesen. Wer rechtssicher und technisch korrekt arbeiten will, nutzt die TRGI. Inhalt Das Werk beinhaltet Kapitel zu den folgenden Themen: Gasinstallation Leitungsanlage Erhöhung des Betriebsdrucks Bemessung der Leitungsanlage Gasgeräteaufstellung Verbrennungsluftversorgung Abgasabführung Betrieb und Instandhaltung Eine genaue Übersicht über die Inhalte der TRGI 2018 finden Sie auch in der Leseprobe. Das sind die Neuerungen 2018: Änderungen der bauaufsichtlichen Rahmenbedingungen, u. a.: Gebäudehülle neue Gasgeräteverordnung EU 2016/426 Änderungen Musterbauordnung (MBO) Änderungen Muster-Feuerungsverordnung (MFeuV) Änderungen Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) Wegfall 4:1-Regel für Verbrennungsluft bei Neubauten und lüftungstechnisch sanierten Gebäuden (Altbauten) Anpassung Aufstellanforderung Gasgeräte mit Abgasabführung im Überdruc Aufnahme von Brandschutzanforderungen für Wanddurchführungen von Mehrschichtverbundrohren Änderung verschiedener Landesbauordnungen (LBO) neues Verfahren Erarbeitung eines neuen Verfahrens zum Nachweis der ausreichenden Verbrennungsluftversorgung von raumluftabhängigen Gasgeräten Neu eingeführte Arten von Gasgeräten Aufnahme europäisch neu eingeführter Arten von Gasgeräten für Mehrfachbelegung im Überdruck und Beschreibung der zugehörigen Aufstellanforderungen Anpassungen an die neue Rechtsprechung und Übernahme gesetzlicher Änderungen u. a. in: Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) Kehr-und Überprüfungsordnung (KÜO) Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen – 1. BImSchV) ProdSV BauProdG BauProdVO Bemessungsverfahrens für die Leitungsanlage Weiterentwicklung und Vereinfachung des 2008 eingeführten Bemessungsverfahrens für die Leitungsanlage (Aufnahme von Wellrohren und dem zusätzlichen Verfahren „Direkter GS-Abgleich“, Vereinfachung der Gleichzeitigkeiten) Aufnahme neuer Installationstechniken (z. B. Wellrohre, Pressverbinder für Stahlrohre) Generelle Verwendung der SI-Einheit Pascal (Pa) für Druckangaben Installationsanforderungen an Absperreinrichtungen Präzisierung der Installationsanforderungen an Absperreinrichtungen nach DIN EN 331 zur Erfüllung der höheren Temperaturbeständigkeit Neuaufnahme und Präzisierung von Abschnitten Aufnahme des neuen Abschnitts 8.2 „Gasgerätearten – Unterscheidung nach Verbrennungsluftversorgung und Abgasabführung“ Präzisierung der Abschnitte zum Thema „Prüfen/Wiederinbetriebnahme von Leitungsanlagen“ Fortschreibung der Abschnitte zum Thema „Lösbare Geräteanschlussleitung“ Anpassung an die aktuelle Normung FAQs Warum ist die Gewindeverbindung nach DIN EN 10226-1 nur mit Einschränkung zugelassen? Die Praxiserfahrungen zeigten, dass unter Baustellenbedingungen Nennweiten größer DN 50 meist nicht normgerecht hergestellt werden konnten. Andererseits lässt auch die europäische Funktionalnorm DIN EN 1775, die national durch die TRGI umgesetzt wird, Gewindeverbindungen nur bis DN 50 zu. Sollen unter Putz verlegte Leitungen mit Halbschalen abgedeckt werden? Laut TRGI besteht eine solche Forderung nicht. Seit wann dürfen Gas-Innenleitungen aus Kunststoff (Mehrschichtverbundrohre) bestehen? Mit Aufnahme der Mehrschichtverbundrohre als Innenleitungen in die TRGI 2008 können Mehrschichtverbundrohre aus PE-X/Al/PE-X genauso wie die anderen in der TRGI aufgeführten Rohrmaterialen in der Gas-Inneninstallation eingesetzt werden. Muss die Kombination von TAE+GS am Werkstoffübergang für Wartungs- und Austauscharbeiten immer zugänglich sein? Diese Bauteilkombination (GS mit vorgeschalteter TAE) kommt bei Kunststoffrohrleitungen bei jeder GS-Einbausituation zum Tragen. Sie wird in der Regel auch nicht an später verdeckter Stelle angeordnet sein. Wartungsarbeiten sind an diesen Bauteilen jedoch nicht durchzuführen. Darf eine Leitung in Hohlräumen ohne Be- und Entlüftung verlegt werden? Eine Neuerung der TRGI 2018 ist, dass nun auch Leitungen mit geschweißten Verbindungen ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen, wie z. B. Be- und Entlüftungsöffnungen, in Hohlräumen verlegt werden dürfen. Warum wurde der Gasströmungswächter eingeführt? Die bis dato erstellten Gasinstallationen gelten doch auch als betriebssicher. Auf Betreiben der Aufsichtsbehörden wurde in 2003 der GS als eine zusätzliche Schutzeinrichtung gegen Eingriffe Unbefugter eingeführt In der TRGI 2008 wurde der GS bei metallenen Leitungen als zusätzlicher Einrichtung zum Schutz gegen Eingriffe Unbefugter eingesetzt. Bei der Verwendung von Leitungen aus Mehrschichtverbundrohr wird der GS zusammen mit der TAE als Sicherheitselement zur Brand- und Explosionssicherheit der Leitung aus Mehrschichtverbundrohr eingesetzt. Der Schutz gegen Eingriffe Unbefugter ist damit ebenfalls eingeschlossen. Wie wird der GS gemäß TRGI richtig installiert? Gemäß TRGI ist der GS „unmittelbar nach“ der HAE bzw. dem Austritt aus dem Schacht/Kanal zu installieren. Wie ist dies in der Praxis umzusetzen? Zum Ausschluss von Schaden durch Manipulation an der Gasinstallation muss die aktive Schutzmaßnahme (der GS) so angeordnet sein, dass, soweit möglich, jeglicher Zugriff vor dieser aktiven Einrichtung an der Leitungsanlage verhindert ist. Der Einbau ist daher unmittelbar nach der HAE oder dem Austritt aus dem Schacht/Kanal, anzustreben. Wenn z. B. Hauseinführungen Umlenkungen erfordern, so können noch 1 bis maximal 3 Installationsformteile (wie z. B. Rohrnippel, Doppelnippel, Reduzierstück oder Winkel – maximal 2 Richtungsänderungen), im Rahmen „unmittelbar nach“ für Einzelfälle akzeptiert werden. Ist bei Belastungen über 110 kW (ein Gasgerät) oder 138 kW (mehrere Gasgeräte) der Einbau eines GS nicht möglich, so sind die Leitungen insgesamt oder bis zur Einbaumöglichkeit des GS passiv zu sichern. Warum dürfen nach TRGI mehrere GS gleichen Nennwerts und gleichen Typs nicht hintereinander eingebaut werden? Außer dem damit unnötig geschaffenen zusätzlichen Druckverlust (hiermit verbundenes eventuelles Problem des unterschrittenen Mindestfließdruckes am Gasgeräteeingang) bringen zwei identische GS in Reihe keinen zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Warum wurde der Sollwert des Gas-Druckregelgerätes mit der TRGI 2008 angehoben? Der bis 2008 vorgegebene Sollwert von 22,6 mbar (= Nennanschlussdruck Gasgerät 20 mbar + zulässiger Druckverlust Rohrleitung 2,6 mbar) wurde um 0,4 mbar auf 23 mbar angehoben. Dies war erforderlich, um den neu hinzugekommenen zusätzlichen Einrichtungen und Sicherheitselementen Rechnung zu tragen. Auch für den Fall, dass kein separater GS montiert werden muss (da dieser bspw. bei metallener Installation im Regelgerät integriert ist und ein zusätzlicher Druckverlust hier nicht auftritt) geht die TRGI 2018 grundsätzlich von 23 mbar aus. Seit der TRGI 2008 ist vor jedem Gaszähler eine Absperreinrichtung einzubauen. Warum ist die bisherige Erleichterung bei gleichzeitiger HAE im selben Raum mit der TRGI 2008 entfallen? Das Überarbeitungsgremium und die Einsprechergruppe haben sich aus pragmatischen Gründen (Eindeutigkeit im Regelwerk, einfachere Handhabung) für diese geänderte Anforderung ausgesprochen. Warum wurde der Prüfdruck für die Dichtheitsprüfung 2008 von bisher 110 mbar auf 150 mbar angehoben? Die Erhöhung des Prüfdruckes auf 150 mbar wurde auf Grund der europäischen Harmonisierung erforderlich. Die für die Gas-Druckregelgeräte relevante europäische Norm DIN EN 14382 lässt als Grenzeinstellung der Sicherheits-Absperreinrichtung im Störungsfall einen Druck von 150 mbar zu. Dieser Druck ist somit der anzusetzende Prüfdruck für die Leitungsanlage. Mit der TRGI 2018 wurde Megapascal (MPa) bzw. Hektopascal (hPa) neu als Druckeinheit – anstatt bar und mbar – eingeführt. Warum dürfen bei raumluftabhängigen Gasgeräten mit Strömungssicherung den Lüftungsöffnungen ins Freie keine waagerechten Leitungen nachgeschaltet werden? Die TRGI fordert zwei unmittelbar ins Freie führende Öffnungen bei zu kleinem Rauminhalt, um in Anfahrzustand eine ausreichende Verdünnung des ggf. über die Strömungssicherung austretenden Abgases sicherzustellen. Ein evtl. Abgasaustritt aus der Strömungssicherung ist immer auf einen Stau oder Rückstrom aus dem senkrechten Teil der Abgasanlage zurückzuführen. Die dann erforderliche Verdünnung des austretenden Abgases im Aufstellraum (Schutzziel 1) kann nur durch die geringe Thermik aus der Aufstellraumhöhe bewirkt werden. Die Strömungswiderstände der an die Außenluftöffnungen waagerecht angeschlossenen Leitungen würden diesen geringen Auftriebseffekt wieder zunichte machen und können somit nicht zugelassen werden.
Über das DVGW-Regelwerk Wasserstoff
Bereits in wenigen Jahren soll die Energieversorgung Deutschlands unabhängig, diversifiziert und klimaneutral sein – und das alles bei überschaubaren Kosten. Der Energieträger Wasserstoff wird hierbei eine entscheidende Rolle spielen: als klimafreundlicher Ersatz für fossile Brennstoffe und als idealer Partner der erneuerbaren Energien. Denn Wasserstoff lässt sich in die bereits bestehende Gasinfrastruktur einspeisen, dort speichern und in der Folge in allen Sektoren (Wärme- und Stromerzeugung, Verkehr, Industrie) einsetzen.
Sicherheitsstandards für Wasserstoff
Der Einsatz von Wasserstoff erfordert veränderte und neue technische Sicherheitsstandards und Anforderungen bei Bau und Betrieb von Gasanlagen sowie an das ausführende Personal.
Mit dem Modul H2-Gesamtausgabe und den zwei spezifischen Wasserstoff-Modulen H2-Industrie und H2-Erzeugung legt der DVGW den aktuellen Stand der Technik vor – für alle, die sich mit der Erzeugung, dem Transport sowie mit der Einspeisung, Beimischung, Verteilung, Speicherung und Anwendung bzw. Nutzung von Wasserstoff beschäftigen.
Auf Basis dieser technischen Regeln wird die Gasinfrastruktur für eine schrittweise Erhöhung des Wasserstoffanteils weiterentwickelt, wobei die gewohnt hohen Sicherheitsstandards beibehalten werden.
Wasserstoff-Regelwerk: Pflichtlektüre für Betreiber von Gasnetzen- und anlagen
Das DVGW-Regelwerk Wasserstoff ist für alle Unternehmen Pflichtlektüre, die Gasleitungen und Anlagen mit Wasserstoff betreiben. Dazu gehören Gasnetzbetreiber und Gasversorgungsunternehmen, aber auch Unternehmen aus der energieintensiven Industrie, der Automobilwirtschaft, Planungsunternehmen und Dienstleister für den Bau und Betrieb von Wasserstofferzeugungsanlagen.
Mit Anwendung des DVGW-Regelwerks Wasserstoff handeln Unternehmen auf dem aktuellen Stand der Technik und halten die Vorgaben für die leitungsgebundene Versorgung mit Wasserstoff gemäß Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ein.
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