DVGW-Regelwerk Wasser
Sie sorgen dafür, dass Wasser jederzeit sicher nutzbar ist. Das DVGW-Regelwerk ist Pflichtlektüre für Wasserversorgungsunternehmen, Handwerker, Installateure, Ingenieure, Gesundheitsämter und alle, die sich professionell mit dem Thema Trinkwasser befassen.
W 346-2 Arbeisblatt 12/2023
DVGW-Arbeitsblatt W 346-2 gilt für die Inbetriebnahme von Rohrleitungen aus duktilem Gusseisen und Stahl mit Zementmörtelauskleidung für die Trinkwasserversorgung. Es ergänzt im Hinblick auf die Inbetriebnahme von Guss- und Stahlrohrleitungen mit Zementmörtelauskleidung in der Trinkwasserversorgung die Anforderungen aus DVGW-Arbeitsblatt W 400-2, DIN EN 805 und DIN 2880.Die Zementmörtelauskleidung von Rohren und Formstücken aus Gusseisen und Stahl hat sich in der Wasserversorgung bewährt, um Korrosion und Ablagerungen zu verhindern und damit gleichbleibende hydraulische Eigenschaften in den Rohrleitungsanlagen dauerhaft zu erhalten.Als anorganische Auskleidung hat sich der Zementmörtel unter hygienischen und technischen Aspekten bewährt. Sowohl die Haftfestigkeit als auch die mechanischen Festigkeiten der Beschichtung nehmen mit zunehmender Betriebsdauer zu.Wegen der an die Rohrleitung gestellten Anforderungen ist ein sorgfältiger Umgang mit den Rohrleitungsteilen bei Transport, Lagerung und Einbau erforderlich, um Schäden in der Zementmörtelauskleidung zu vermeiden.Für das Einfahren, das Spülen, die Druckprüfung und ggf. die Desinfektion der installierten Rohrleitungsanlage werden in diesem Arbeitsblatt praxisorientierte Empfehlungen gegeben.Die im DVGW-Arbeitsblatt W 346 enthaltenen Angaben und beschriebenen Verfahren beruhen auf den Empfehlungen der Rohrhersteller und langjährigen Betriebserfahrungen zahlreicher Wasserversorgungsunternehmen.
W 346-1 Arbeitsblatt 12/2023
DVGW-Arbeitsblatt W 346-1 gilt für den Transport und die Lagerung von Rohrleitungsteilen (Rohre und Formstücke) aus duktilem Gusseisen und Stahl mit Zementmörtelauskleidung für die Trinkwasserversorgung. Es ergänzt im Hinblick auf die Handhabung von Guss- und Stahlrohrleitungsteilen mit Zementmörtelauskleidung in der Trinkwasserversorgung die Anforderungen aus DVGW-Arbeitsblatt W 400-2, DIN EN 805 und DIN 2880. Das DVGW-Arbeitsblatt W 346-1 kann sinngemäß auch für Rohrleitungsteile zum Transport von Rohwässern angewendet werden.Für das Einfahren, das Spülen, die Druckprüfung und ggf. die Desinfektion der installierten Rohrleitungsanlage werden in diesem Arbeitsblatt W 346-1 praxisorientierte Empfehlungen gegeben. Die in W 346-1 enthaltenen Angaben und beschriebenen Verfahren beruhen auf den Empfehlungen der Rohrhersteller und langjährigen Betriebserfahrungen zahlreicher Wasserversorgungsunternehmen. Die Zementmörtelauskleidung von Rohren und Formstücken aus Gusseisen und Stahl hat sich in der Wasserversorgung bewährt, Korrosion und Ablagerungen zu verhindern und damit gleichbleibende hydraulische Eigenschaften in den Rohrleitungsanlagen dauerhaft zu erhalten. Als anorganische Auskleidung hat sich der Zementmörtel unter hygienischen und technischen Aspekten bewährt. Sowohl die Haftfestigkeit als auch die mechanischen Festigkeiten der Beschichtung nehmen mit zunehmender Betriebsdauer zu. Wegen der an die Rohrleitung gestellten Anforderungen ist ein sorgfältiger Umgang mit den Rohrleitungsteilen bei Transport, Lagerung und Einbau erforderlich, um Schäden in der Zementmörtelauskleidung zu vermeiden.
W 343 Arbeitsblatt 04/2005
Das DVGW W 343 (A) fasst die Anforderungen, die Gütesicherung und die Prüfungen für die nachträgliche Zementmörtelauskleidung für die Trinkwasserversorgung zusammen und legt Qualitätsstandards für die Verfahrensdurchführung und die damit beauftragten Unternehmen fest. Wenn nicht anders vereinbart, erfolgen die Prüfungen durch Eigenüberwachung. Grundsätzliche Anforderungen an die Zementmörtelauskleidung von Neurohren werden durch DIN 2880 und DIN 2614 geregelt. Die für die nachträgliche Zementmörtelauskleidung maßgebenden Regelungen wurden in das vorliegende Arbeitsblatt eingearbeitet. Dieses Arbeitsblatt gilt für die Zementmörtelauskleidung von erdverlegten Guss‑ und Stahlrohrleitungen in der Trinkwasserversorgung einschließlich der zuvor erforderlichen Reinigung. Es legt Einsatzbereiche, Anforderungen und Prüfungen fest. Für nicht erdverlegte Rohrleitungen, wie z. B. Brückenleitungen und Stollenleitungen sowie andere Rohrmaterialien, kann dieses Arbeitsblatt sinngemäß angewendet werden.
W 339 Arbeitsblatt 06/2021
W 339 dient als Grundlage für die Schulung und Prüfung von Fachkräften für nicht geschweißte Verbindungen metallener Rohrleitungssysteme.Die Anwendung dieses Arbeitsblattes stellt sicher, dass Ausbildung und Prüfung nach einheitlichen Verfahren durchgeführt werden und die Rohrleger und Rohrlegerinnen nach bestandener Prüfung das erforderliche Mindestmaß an Fertigkeiten und Kenntnissen nachgewiesen haben.Dieses DVGW‑Arbeitsblatt W 339 wurde ausgearbeitet, um dem Personal für Einbau und Montage von mechanischen Verbindungen metallischer Rohrsysteme einen Nachweis seiner Qualifizierung, wie er in einschlägigen technischen Regeln gefordert wird, zu ermöglichen. Die Schulung richtet sich an Tiefbaupersonalzwecks fachgerechter Einweisung in die Techniken und Regelwerke der mechanischen Verbindungen von Gusseisen‑ und Stahlleitungsrohren.
W 336 Prüfgrundlage 10/2013
Diese Prüfgrundlage W 336 gilt für erdeingebaute Anbohrarmaturen in der Trinkwasserverteilung mit Betriebsabsperrung, Hilfsabsperrung oder integriertem Anbohrwerkzeug für PFA 10 bar und PFA 16 bar.
W 335 Arbeitsblatt 10/2021
Dieses Arbeitsblatt W 335 wurde vom NA 119‑07‑19 AA Bauteile (außer Rohre und Rohrverbindungen) für Rohrleitungssysteme außerhalb von Gebäuden erarbeitet.Es enthält Festlegungen zum Verwendungszweck der verschiedenen Ausführungsarten von Regelarmaturen. Des Weiteren werden die Dimensionierung, der Einbau und die Instandhaltung der Regelarmaturen behandelt.
W 334 Merkblatt 10/2007
Dieses Merkblatt W 334 gilt für das Be‑ und Entlüften von Zubringer‑, Fern‑, Haupt‑ und Versorgungsleitungen in Wasserverteilungsanlagen im Sinne von DVGW W 400‑1 (A). Es fasst die Ursachen für schädliche Luftansammlungen und Unterdruck in der Rohrleitung und die entsprechenden Maßnahmen zu deren Vermeidung zusammen. Es enthält eine Zusammenstellung der gebräuchlichsten Ausführungsarten, die es dem Anwender erleichtern sollen, die für den jeweiligen Einsatz geeignete Be‑ und Entlüftungsarmatur auszuwählen. Darüber hinaus werden Hinweise zur Bemessung und zum Einbau gegeben.
W 333 Arbeitsblatt 09/2020
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 333 DVGW-Arbeitsblatt W 333 gilt für die Verwendung von Anbohrarmaturen in Wasserverteilungsanlagen gemäß DVGW W 400-1 (A). W 333 gibt Hinweise auf die verfügbaren Arten von Anbohrarmaturen und die an sie gestellten Anforderungen. Ferner befasst sich das Regelwerk mit der Auswahl von Anbohrarmaturen für die Praxis und enthält Richtlinien für ihren Einbau und Betrieb. Das Arbeitsblatt W 333 enthält eine Zusammenstellung der gebräuchlichsten Ausführungsarten. Diese erleichtert dem Anwender, die für seinen Anwendungsfall geeignete Anbohrarmatur auszuwählen. Des Weiteren enthält W 333 Hinweise für die Durchführung der Anbohrung und Montage der Anbohrarmatur, einschließlich des erforderlichen Zubehörs. Änderungen gegenüber DVGW-Merkblatt W 333:2009-06: Es erfolgte insgesamt eine Aktualisierung. Bezüge auf die zurückgezogenen vier Teile der DIN 3543 wurden gestrichen und inhaltlich angepasst. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe 4 Verwendungszweck 5 Ausführungsarten 6 Betätigung von Betriebsabsperrvorrichtungen 8 Abmessungen 9 Anbohrgeräte 10 Montage und Anbohrung 11 Betätigung und Kontrolle Wichtige normative Verweisungen DVGW-Prüfgrundlage W 336 DVGW-Arbeitsblatt W 347 DVGW-Merkblatt W 396 DVGW-Arbeitsblatt W 400-1 DVGW-Arbeitsblatt W 400-2 DVGW-Arbeitsblatt W 400-3 DVGW-Arbeitsblatt W 400-3-B1 DVGW-Arbeitsblatt W 333 kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt W 333 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
W 332 Arbeitsblatt 12/2023
Dieses DVGW-Arbeitsblatt W 332 gilt für die Auswahl, den Einbau und den Betrieb von Absperrarmaturen (Schie-ber, Absperrklappen, Hähne, Ventile, Rückflussverhinderer und Rohrbruchsicherungen) in Wasservertei-lungsanlagen im Sinne von DVGW W 400-1.
W 330 Prüfgrundlage 03/2011
Das Regelwerk dient als Grundlage der Zertifizierung von einzuklebenden Gewebeschläuchen zur nachträglichen Auskleidung von Wasserrohrleitungen. Diese Prüfgrundlage wurde vom DVGW‑Projektkreis Grabenlose Bauweisen im Auftrag des Technischen Komitees Bauteile Wasserversorgungssysteme erarbeitet. Sie dient als Grundlage der Zertifizierung von einzuklebenden Gewebeschläuchen zur nachträglichen Auskleidung von Wasserrohrleitungen. Diese Prüfgrundlage basiert weitestgehend auf der DIN 30658‑1 bzw. auf der die DIN 30658‑1ergänzende Prüfgrundlage DVGW VP 404 und beschränkt sich insofern auf die besonderen Aspekte der Wasserversorgung(Unterdruckbeständigkeit, Mikrobiologie, Trinkwasserhygiene, Kennzeichnung). Sie unterscheidet entsprechend der jeweiligen Basis(DIN 30658‑1 bzw. VP 404) nach Drücken bis 10 bar bzw. bis 40 bar. Sie bildet die Voraussetzung für die wasserseitige Erweiterung des bisherigen Arbeitsblattes DVGW G 478 zum neuen Arbeitsblatt DVGW GW 327.
W 324 Arbeitsblatt 08/2001
Dieses Arbeitsblatt ist Grundlage für die Ausbildung mit integrierter Prüfung sowie Nachschulung im sach‑ und fachgerechten Einbau von GFK‑Rohren.
W 316 Arbeitsblatt 04/2018
Dieses Arbeitsblatt W 316 wurde vom Projektkreis W 316 im Technischen Komitee Wasserspeicherung erarbeitet. Durch ein System zur Prüfung von Unternehmen zur Planung, Neubau und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern soll erreicht werden, dass auf diesem Gebiet fachgerechte Arbeit geleistet wird. Die Erhaltung der Trinkwasserbeschaffenheit in chemischer, physikalischer und mikrobiologischer Hinsicht hat innerhalb eines Wasserversorgungssystems entscheidende Bedeutung. In diesem System übernimmt die Wasserspeicherung eine wichtige Funktion. Die regelgerechte Instandhaltung der Wasserbehälter ist Grundlage für eine einwandfreie Wasserqualität und einen störungsfreien Betrieb. Die Wasserversorgungsunternehmen können den ihnen, insbesondere in der Trinkwasserverordnung und der DIN 2000, gestellten Aufgaben sowie den in DVGW W1000 (A) vorgegebenen Strukturen nur gerecht werden, wenn bei Instandsetzungsarbeiten Mitarbeiter oder Unternehmen eingesetzt werden, die über die erforderlichen Qualifikationen verfügen. Im Folgenden werden die dem Stand der Technik angepassten Qualifikationsanforderungen und Qualifikationskriterien an Fachunternehmen/Planungsbüros festgelegt, welcheim Bereich Planung, Bau und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern tätig sind.
W 307 Arbeitsblatt 02/2012
Dieses Arbeitsblatt gilt für das Verfüllen des Ringraums zwischen unterirdischen Mantelrohren und Produktrohren bei Kreuzungen von Wasserleitungen nach DVGW W 400‑1 und ‑2 (A) mit Bahnanlagen, Straßen und Wasserstraßen. Dieses Arbeitsblatt wurde von einem Projektkreis im Technischen Komitee "Planung und Bau von Wasserverteilungsanlagen" erarbeitet. Kreuzungen von unterirdischen Druckrohrleitungen mit Verkehrswegen werden unterschiedlich hergestellt, mit und ohne Mantelrohre, bei Mantelrohren mit und ohne Verfüllung. Gründe hierfür sind u. a. unterschiedliche Umgebungsbedingungen, Werkstoffe und Verbindungstechniken der Produktrohre und daraus resultierende statische, korrosionsschutztechnische und betriebstechnische Aspekte. Die Entscheidung, ob und wie eine Ringraumverfüllung realisiert wird, liegt grundsätzlich beim Anwender. Für den Fall der Ringraumverfüllung bietet dieses Arbeitsblatt eine Grundlage zur Planung und Ausführung, einschließlich der Wahl geeigneter Verfüllstoffe und deren Prüfung. Für sonstige Anwendungen (z. B. nach DVGW‑Arbeitsblatt GW 320‑1 "Erneuerung von Gas‑und Wasserrohrleitungen durch Rohreinzug oder Rohreinschub mit Ringraum") kann dieses Arbeitsblatt sinngemäß herangezogen werden.
W 303-B1 Arbeitsblatt 02/2017
W 303-B1 dient der praktischen Auseinandersetzung mit dynamischen Druckänderungen (Druckstößen) auf der Grundlage eines Fragenkatalogs, der einen Überblick der Gefährdungen und Maßnahmen zur Risikobeherrschung bietet, ohne dass ein umfangreiches Vorwissen über Druckstoßphänomene vorausgesetzt wird.
W 303 Arbeitsblatt 07/2005 -PDF-Datei-
Das Arbeitsblatt W 303 soll das Verständnis für die instationären Vorgänge in Wasserversorgungsanlagen erleichtern und praktische Hinweise für ihre Planung und ihren Betrieb im Hinblick auf dynamische Druckänderungen geben. Es enthält ferner Angaben über die Anforderungen an Druckstoßberechnungen und Druckstoßmessungen. Dieses Arbeitsblatt gilt für instationäre Vorgänge in Rohrleitungen und in Rohrleitungssystemen bei Wassergewinnungs‑, Aufbereitungs‑, Transport‑ und Verteilungsanlagen, die im stationären Zustand ohne freien Wasserspiegel betrieben werden.
W 300-8 Merkblatt 10/2016 (Hygienekonzept Trinkwasserbehälter)
Das Merkblatt gilt für Trinkwasserbehälter und legt praktische Hinweise für das Hygienekonzept beim Neubau und der Instandsetzung von Trinkwasserbehältern fest. Es ist beim Neubau nach DVGW‑Arbeitsblatt W 300‑1 und allen Instandsetzungs‑ und Auskleidungsmaßnahmen nach DVGW‑Arbeitsblatt W 300‑3, unabhängig vom Auskleidungssystem oder der Behälterbauweise, z.B. Systembehälter nach DVGW‑Merkblatt W 300‑6, zu berücksichtigen. Dieses Merkblatt wurde im DIN‑DVGW‑Arbeitsausschuss NA 119‑07‑06 AA Wasserspeicherung erarbeitet. In den DVGW‑Arbeitsblättern W 300 Teile 1 bis 5 werden wichtige Hinweise zu den Anforderungen eines Hygienekonzeptes für die Arbeiten in Wasserkammern gegeben. Sie basieren auf der Tatsache, dass man nicht zwischen den Anforderungen für den planmäßigen Betrieb der Anlage und den außerplanmäßigen Arbeiten in der Wasserkammer unterscheiden kann. Es wird auch nicht zwischen dem Neubau einer Wasserkammer und der Instandsetzung unterschieden. Das Hygienekonzept hat die Aufgabe, die Trinkwasserhygiene langfristig und nachhaltig zu sichern. Durch die Maßnahmen und eine lückenlose Dokumentation im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems können langfristig fast alle Unsicherheiten und Risiken für den Betrieb ausgeschlossen werden, so dass sich die Ursachenforschung bei möglichen hygienischen Problemen auf die trinkwasserberührten Oberflächen beschränken kann. Hygienekonzepte sind nicht neu, man findet vergleichbare Regelungen z. B. in der Lebensmittelindustrie und im Gesundheitswesen(Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindertageseinrichtungen). In solchen Organisationen/Einrichtungen werden Stellen festgelegt, die für die systematische und nachvollziehbare Umsetzung der Hygienevorschriften Organisationsstrukturen aufstellen und überwachen sollten. Aus gesetzlichen Anforderungen, wie z. B.dem IfSG Infektionsschutzgesetz und dem LFGB Lebensmittel‑, Bedarfsgegenstände‑ und Futtermittelgesetz wird hierzu die Zweckmäßigkeit eines Hygienekoordinators abgeleitet. Ein Hygienekonzept unterscheidet ausdrücklich nicht zwischen der Baukonstruktion (Wandquerschnitte, Außenseite der Wasserkammern) und den trinkwasserberührten Oberflächen (Auskleidung). Das Hygienekonzept hat das Ziel, die Verwendungvon allen Stoffen und die Kontamination von allen Oberflächen zu unterbinden, die dieTrinkwasserhygiene und Trinkwasserqualität nachteilig beeinträchtigen können. Das Hygienekonzept beinhaltet ‑ organisatorische Maßnahmen‑ Überwachung der trinkwasserhygienisch geeigneten, verwendeten Werkstoffe und Bauhilfsstoffe ‑ Ordnung und Sauberkeit auf der Baustelle‑ Schutz angrenzender Betriebsanlagen‑ Regelung zum Verzehr von Nahrungs‑ und Genussmitteln (z. B. Rauchen) auf der Baustelle ‑ Lagerung von Baustoffen, Bauhilfsstoffen und Produkten mit späterem Trinkwasserkontakt ‑ Schutz und Vermeidung von Verunreinigungen und Kontaminationen. Das Merkblatt befasst sich nicht mit dem Betrieb eines Trinkwasserbehälters. Dennoch kann, in Anlehnung an dieses Merkblatt, ein Hygienekonzept für den Betrieb sinnvoll sein.