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Wasser Aufbereitung
Themen der Wasseraufbereitung werden in dieser Rubrik behandelt. Dazu gehören unterschiedliche Aufbereitungsmethoden, Desinfektionsmittel und das Strahlenschutzrecht. Ein weiteres Thema ist die Energieeffizienz in der Wasserversorgung.
Dieses Dokument DIN 19643-3 beschreibt die Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser durch Verfahrenskombinationen mit Ozonung und Chlorung in Verbindung mit DIN 19643-1. Es ist auch für Therapiebecken anwendbar.
Dieses Dokument DIN 19643-2 ist in Verbindung mit DIN 19643-1 für die Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser durch Verfahrenskombinationen mit Festbett- und Anschwemmfiltern anzuwenden. Es ist nicht für Therapiebecken anzuwenden.
Dieses Dokument DIN 19643-1 legt allgemeine Anforderungen an die Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser fest. Es ist anzuwenden für Wasser einschließlich Meerwasser, Mineralwasser, Heilwasser, Sole (auch künstlich hergestellte) und Thermalwasser in Schwimm- und Badebeckenanlagen mit öffentlicher Nutzung einschließlich solcher Einrichtungen, die von einem größeren und wechselnden Personenkreis genutzt werden.
COVID-19 erkrankte Personen scheiden das SARS-CoV-2-Virus mit dem Kot aus. Seitdem dies bekannt ist, steht die Befürchtung im Raum, dass SARS-CoV-2 über den Abwasserpfad in die aquatische Umwelt und damit auch in zur Trinkwassergewinnung genutzte Wässer eingetragen wird. Basierend auf theoretischen Betrachtungen ist die Verbreitung von SARS-CoV-2 über das Trinkwasser als äußerst unwahrscheinlich einzustufen. Bislang sind aber kaum reale Messdaten über das Vorkommen von SARS-CoV-2 in Rohwässern sowie dem Verhalten von behüllten Viren bei der Wasseraufbereitung verfügbar. Um diese Wissenslücken zu schließen und die theoretischen Erkenntnisse abzusichern, wurden im Rahmen dieses Vorhabens entsprechende Untersuchungen durchgeführt und in dem Forschungsbericht W 202014 festgehalten.
DIN EN 17818 legt die Mindestanforderungen an Aufbereitungssysteme fest, die den Wirkstoff – „aktives Chlor“ – durch Elektrolyse aus Natriumchlorid für den Betrieb vor Ort (in situ) erzeugen. Der in situ erzeugte Wirkstoff, in diesem Fall aktives Chlor, kann in eine Lösung gegeben werden oder direkt in Rohrleitungen erzeugt werden. Das Dokument legt den Bau der Anlage und die Prüfverfahren für die Ausrüstung zur In-situ-Erzeugung von aktivem Chlor fest. Es gibt die Anforderungen an Anleitungen zum Einbau, zum Betrieb, zur Wartung und zur Sicherheit sowie an die mit dem Produkt zu liefernde Dokumentation an.
Im Forschungsprojekt W 202003 wurde eine auf die Wirkung bezogene Bewertung von Prozessen der Trinkwasseraufbereitung entwickelt. Hierfür wurden die Wirkungsbezogene Analytik, eine Kombination aus Fraktionierung mittels Hochleistungsdünnschichtchromatographie und Bioassay (HPTLC/WBA), eingesetzt. Wesentliches Projektziel war es, die notwendigen Verfahren und Konzepte zu erarbeiten, damit die Bewertung von einzelnen oder auch kombinierten Aufbereitungsprozessen durchgeführt werden kann. Es wurde die bereits im Vorgängerprojekt WBA-BeReit eingesetzte Laborversuchsanlage zur kontinuierlichen Ozonung mit anschließender Langsamsandfiltration (KOLa) modifiziert und um die Aufbereitungs-prozesse Aktivkohlefiltration, Advanced Oxidation Processes (AOPs) und Chlorungs-Desinfektion erweitert. Die Weiterentwicklung der verwendeten Anreicherungsmethoden zeigte aussichtsreiche Ergebnisse, damit durch zukünftige Methoden das anreicherbare Substanzspektrum um hochpolare und ionische Substanzen erweitert werden kann. Die in WBA-BeReit getestete Vakuumkonzentration wurde um einen Schritt zur Matrixabtrennung und Anreicherung, der sog. „Salz-Lösungsmittel-Extraktion“ (SLE), erweitert, um die aufkonzentrierte Salzmatrix abzutrennen und die Analyten auf das erforderliche Niveau anzureichern. Trotz aktueller Einschränkungen bei der Reproduzierbarkeit konnte in Kleinversuchen die prinzipielle Eignung des neuen Verfahrens anhand organischer Anionen gezeigt werden. Im Gegensatz zur reinen Vakuumkonzentration waren die SLE-Extrakte mit der WBA kompatibel
Dieses Arbeitsblatt W 213-4 gilt für die Entfernung von Partikeln bei der Aufbereitung von Wasser zu Trinkwasser mittels Langsamfiltration. Es erläutert die spezifischen Begriffe, beschreibt die Verfahrensprinzipien, Reinigungsverfahren sowie die Einflussgrößen auf den Betrieb, deren Kenntnisse für Planung, Betrieb, Überwachung und Wartung von Langsamfiltern erforderlich sind. Nicht berücksichtigt werden Anlagen, die zur Versickerung von Wasser für die künstliche Grundwasseranreicherung verwendet werden (siehe hierzu DVGW W 126 (A)).
Dieses DVGW-Arbeitsblatt W 332 gilt für die Auswahl, den Einbau und den Betrieb von Absperrarmaturen (Schie-ber, Absperrklappen, Hähne, Ventile, Rückflussverhinderer und Rohrbruchsicherungen) in Wasservertei-lungsanlagen im Sinne von DVGW W 400-1.
Die DVGW-Information Wasser Nr. 92 soll vorwiegend kleinen Wasserversorgungsunternehmen eine praxisorientierte Hilfestellung bei der Erstellung eines Handbuchs zur Organisation des technischen Betriebs geben. Angaben zu kaufmännischen Prozessen beschränken sich auf Tätigkeitsfelder, die unmittelbare Schnittstellen zum technischen Bereich haben (z.B. Zählerwesen, Beschaffung/Materialwirtschaft und Investitionsplanung). Diese DVGW-Information Wasser Nr. 92 gibt Empfehlungen für Aufbau und Gliederung des Handbuchs, für die Einrichtung eines Anweisungssystems und beinhaltet Checklisten und Formulierungsvorschläge für Musterschreiben. Darüber hinaus liefert sie auch Hinweise zur redaktionellen Bearbeitung und zum Änderungsdienst.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 253-1DVGW-Arbeitsblatt W 253-1 beschreibt die wichtigsten Radionuklide für die Wasserversorgung, die rechtlichen Grundlagen und das Risikomanagement in Bezug auf Radionuklide für die Wasserversorgung. Es benennt Messverfahren und gibt einen Überblick über die gesetzlichen und normativen Vorgaben im Normalfall sowie im radiologischen Notfall.Das Arbeitsblatt wendet sich an Wasserversorger und zuständige Behörden. W 253-1 gibt Auskunft über das Auftreten und Verhalten von natürlichen und künstlichen Radionukliden im Wasser, soweit diese einen Einfluss auf die Trinkwasserversorgung ausüben können.In W 253-1 werden die Grundsätze der Risikobewertung und des Risikomanagements umgesetzt, um eine sichere Trinkwasserversorgung zu gewährleisten.Es werden die folgenden Bereiche behandelt, die für die Trinkwasserversorgung relevant sind:Beschaffenheit von Wasser für den menschlichen Gebrauch hinsichtlich radioaktiver StoffeAbleitung von radioaktiven Stoffen (Emissionen) in die Umwelt und damit in den Wasserkreislauf im Hinblick auf ihre Relevanz für die TrinkwasserversorgungGehalte von Radionukliden in Rückständen aus der WasseraufbereitungSchutz des Personals vor RadonexpositionenNotfallpläne bei radioaktivitätsbedingten NotfällenRadioaktivität ist eine Eigenschaft von instabilen Atomkernen (Radionukliden), die sich spontan von selbst in andere Atomkerne umwandeln oder unter Energieabgabe ihren Zustand ändern. Bei dem radioaktiven Zerfall wird eine energiereiche, die sogenannte ionisierende Strahlung ausgesendet. Die instabilen Atomkerne können natürlichen Ursprungs sein (z. B. aus Gesteinen) oder durch menschliche Tätigkeiten in die Umwelt gelangen (z. B. Kernkraftnutzung, medizinische Anwendungen).Radionuklide im Trinkwasser können unabhängig von deren Herkunft Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben. Des Weiteren kann das Vorhandensein von Radionukliden im Rohwasser arbeitsschutztechnische Maßnahmen notwendig machen.InhaltsverzeichnisVorwort Einleitung 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Erläuterungen zu den im Regelwerk verwendeten Begriffen 4 Erläuterung der wichtigsten Radionuklide für die Wasserwirtschaft 5 Rechtliche Grundlagen und technische Regelwerke 6 Messverfahren 7 Risikomanagement in Bezug auf Radionuklide in der Wasserversorgung 8 Wasserversorgung und Radionuklide im Normalbetrieb 9 Wasserversorgung im radiologischen Notfall Anhang A (informativ) – Mögliche Verfahren zur Probennahme und Bestimmung von Radionukliden und Radioaktivitätsparametern Wichtige normative Verweisungen DVGW-Merkblatt W 253-2DVGW-Hinweis W 255DVGW-Arbeitsblatt W 256DVGW-Arbeitsblatt W 1020DVGW-Arbeitsblatt W 253-1 kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt W 253-1 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 204 DVGW-Arbeitsblatt W 204 dient als Grundlage für den Einsatz von Aufbereitungsstoffen in der Wasseraufbereitung. Neben der korrekten Anwendung dieser Aufbereitungsstoffe sind eine größtmögliche Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bei Auswahl, Beschaffung und Qualitätskontrolle wichtig.Dadurch soll gewährleistet werden, dass mit den eingesetzten Produkten Verunreinigungen nur in technisch unvermeidbarem und gesundheitlich unbedenklichem Ausmaß in das Wasser eingetragen werden. DVGW W 204 beinhaltet Vorgaben für Betreiber von Wasserversorgungsanlagen, die Qualität und Reinheit der eingesetzten Aufbereitungsstoffe im Sinne der Trinkwasserverordnung garantieren.Darüber hinaus werden Vorgaben sowie Hilfestellungen für Lieferanten von Aufbereitungsstoffen im Anhang aufgeführt. Eine DVGW-Themenseite mit aktuellen Informationen über Aufbereitungsstoffe finden Sie hier. Die eingesetzten Aufbereitungsstoffe müssen in der „Liste zulässiger Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren“gemäß Trinkwasserverordnung vom Umweltbundesamt („§-20-Liste“) aufgeführt sein und den dort gestellten Anforderungen entsprechen. Die Produktion und Lieferkette vom Hersteller bis zum Anwender müssen dies sicherstellen. Zusammen mit der „Liste zulässiger Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren“ setzt W 204Artikel 12 Absatz 3 der EU-Trinkwasserrichtlinie (Richtlinie (EU) 2020/2184) für Deutschland um. Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt W 204 10/2007 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Aktualisierung und Präzisierung des DVGW-Arbeitsblattes auf Grundlage der neuen TrinkwV 2023 Präzisierung und Hilfestellung für den Umgang mit Ausschreibungen, Reinigungszertifikaten, Analysenzertifikatensowie weiteren Warenbegleitpapieren Einführung von Vorlagen für Anwender und Lieferanten im Anhang Einführung qualitätssichernder Verfahren von Aufbereitungsstoffen und der freiwilligen Lieferantenauditierung Dieses Arbeitsblatt behandelt nicht die Prüfung der technischen Wirksamkeit von Aufbereitungsstoffen. Inhaltsverzeichnis Vorwort1 Anwendungsbereich2 Normative Verweisungen3 Begriffe4 Grundsätze zum Einsatz von Aufbereitungsstoffen5 Beschaffung von Aufbereitungsstoffen6 Überwachung und Kontrolle der Produktqualität durch Qualitätssicherung7 Warenannahme8 Betriebliche DokumentationAnhang A (informativ) – Allgemeine Hinweise zum Einsatz von AufbereitungsstoffenAnhang B (informativ) – Hilfestellung AusschreibungAnhang C (informativ) – Hilfestellung Warenannahmedokument inkl. ProbennahmeprotokollAnhang D (informativ) – Spezifische Beispiele Warenannahme Wichtige normative Verweisungen DVGW-Information Wasser Nr. 97 DVGW-Arbeisblatt W 263 DVGW-Arbeitsblatt W 239 DVGW-Arbeitsblatt W221-1 DVGW-Arbeitsblatt W 627 DVGW-Arbeitsblatt W 213-2 Vorherige Ausgaben DVGW-Arbeitsblatt W 204 DVGW-Arbeitsblatt W 2024 10/2007 DVGW-Arbeitsblatt W 204 kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt W 204 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Im durchgeführten Projekt W 202129 wurde in einer Literatur- und Branchenrecherche der Einsatz von Verfahren zur punktuellen Innenreparatur von Trinkwasser-, Abwasser- sowie Öl- und Gasleitungen ermittelt. Der Schwerpunkt der Recherche lag auf Reparaturverfahren unter Einsatz von Robotik. Weiterhin wurde in einer Online-Umfrage unter Wasserversorgungsunternehmen versucht, den Stand bei der Sanierung und Erneuerung von Trinkwasserleitungen sowie den Bedarf für punktuelle Reparaturverfahren zu ermitteln. Im Ergebnis des Projektes kann abgeleitet werden, dass die Anwendung der punktuellen Innenreparatur für die Instandhaltung von Trinkwasserleitungssystemen aus aktueller Sicht von geringer Relevanz ist. Mittelfristig können sich solche Verfahren nur etablieren, wenn Inspektionsverfahren ausreichende Zustandsaussagen ergeben, ein entsprechendes Kosten-/Nutzenverhältnis vorliegt und hygienische Fragestellungen geklärt sind.
TRINK-ASSET basiert auf der Idee einer kollaborativen Datenplattform für das Asset-Management und soll, als eines von mehreren möglichen Fachmodulen, eingebettet werden in die ITPlattform TRINK-HelpDESK, einer webbasierten Arbeits- und Kommunikationsplattform mit technisch-wissenschaftlichen Inhalten für die öffentliche Wasserversorgung. Mit der unternehmensübergreifenden Erschließung dezentraler Datenbestände soll insbesondere kleinen und mittelgroßen Wasserversorgern eine verbesserte Datenbasis zur Generierung von Entscheidungswissen für ihr Asset-Management zur Verfügung gestellt werden. Die vorliegende Machbarkeitsstudie W 202128 hatte das Ziel, die Ausgangslage und Umsetzbarkeit einer solchen Datenplattform für das Asset-Management zu analysieren.
DIN 19606/A1 enthält Änderungen zu DIN 19606:2020-01 "Chlorgasdosieranlagen zur Wasseraufbereitung - Technische Anforderungen an den Anlagenaufbau und Betrieb". Im Kapitel 10 und 12 werden Anforderungen an den Atemschutz an technische Vorgaben aus den allgemein anerkannten Regeln der Technik angepasst. Die Verweisung auf nach DIN EN 136 mit Filter B2P2, vorzugsweise mit B2P3 entfällt, stattdessen wird die Verweisung auf die DIN EN 14387 eingefügt.
Dieses Arbeitsblatt W 610 gilt für Planung, Bau und Betrieb von Pumpensystemen in der Trinkwasserversorgung. Darunter fallen Anlagen, die dem Fördern von Roh-, Trink- und Betriebswasser dienen. Pumpensysteme stellen betriebliche Einheiten dar, die aus verschiedenen Komponenten (wie z. B. Pumpen, Armaturen, Rohrleitungen, Druckbehälter) bestehen. Aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen ist eine sorgfältige Abstimmung zwischen den Eigenschaften der Pumpen und den Bedingungen der saug- und druckseitig angeschlossenen hydraulischen Einrichtungen erforderlich. Hierzu gibt das Arbeitsblatt sowohl dem Planer als auch dem Betreiber entsprechende praxisbezogene Hinweise.
In diesem Arbeitsblatt W 622-1 werden die bei Planung, Bau und Betrieb von maschinellen Einrichtungen für die Dosierung von Flockungsmitteln in Wasserwerken geltenden besonderen Gesichtspunkte und gewonnenen praktischen Erfahrungen zusammengefasst. Es werden Anforderungen und die gängigsten Ausführungsformen beschrieben. Die Arbeitsblattreihe W 622 gliedert sich insgesamt in zwei Teile. Teil 1 behandelt die Anlagentechnik für die Anwendung von Flockungsmitteln, Teil 2 beschreibt die Anlagentechnik für den Flockungshilfsmitteleinsatz. W 622-1 gilt für Dosieranlagen von Flockungsmitteln in Wasserwerken.