Produkte filtern
Wasser Aufbereitung
Themen der Wasseraufbereitung werden in dieser Rubrik behandelt. Dazu gehören unterschiedliche Aufbereitungsmethoden, Desinfektionsmittel und das Strahlenschutzrecht. Ein weiteres Thema ist die Energieeffizienz in der Wasserversorgung.
Forschungsbericht W 201903 02/2021
W 339 dient als Grundlage für die Schulung und Prüfung von Fachkräften für nicht geschweißte Verbindungen metallener Rohrleitungssysteme.Die Anwendung dieses Arbeitsblattes stellt sicher, dass Ausbildung und Prüfung nach einheitlichen Verfahren durchgeführt werden und die Rohrleger und Rohrlegerinnen nach bestandener Prüfung das erforderliche Mindestmaß an Fertigkeiten und Kenntnissen nachgewiesen haben.Dieses DVGW‑Arbeitsblatt W 339 wurde ausgearbeitet, um dem Personal für Einbau und Montage von mechanischen Verbindungen metallischer Rohrsysteme einen Nachweis seiner Qualifizierung, wie er in einschlägigen technischen Regeln gefordert wird, zu ermöglichen. Die Schulung richtet sich an Tiefbaupersonalzwecks fachgerechter Einweisung in die Techniken und Regelwerke der mechanischen Verbindungen von Gusseisen‑ und Stahlleitungsrohren.
Dieses Arbeitsblatt gilt für Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Dosierung von Natriumhydroxid, die in Wasserwerken eingesetzt werden. Die wasserchemischen Gesichtspunkte sowie die Bedarfsermittlung werden im DVGW W 214-4 (A) behandelt.
Dieses Arbeitsblatt W 335 wurde vom NA 119‑07‑19 AA Bauteile (außer Rohre und Rohrverbindungen) für Rohrleitungssysteme außerhalb von Gebäuden erarbeitet.Es enthält Festlegungen zum Verwendungszweck der verschiedenen Ausführungsarten von Regelarmaturen. Des Weiteren werden die Dimensionierung, der Einbau und die Instandhaltung der Regelarmaturen behandelt.
DVGW-Arbeitsblatt W 1003 dient als Grundlage für die Beschreibung, Analyse und Bewertung der Resilienz und Versorgungssicherheit für ein Wasserversorgungsgebiet. Mit diesem Arbeitsblatt W 1003 hat der DVGW erstmals das Thema der Versorgungssicherheit integral in einer technischen Regel spezifiziert. Es fokussiert sich auf den Normalbetrieb. Dennoch gilt insbesondere hinsichtlich der Versorgungssicherheit allgemein der Leitsatz: Was im Normalbetrieb nicht funktioniert, wird auch im Krisenfall nicht funktionieren. Die Wichtigkeit des Themas und die Relevanz des Regelwerkes W 1003 sind sehr anschaulich im DVGW-Video am Beispiel der Fernwasserversorgung Franken erklärt. Die öffentliche Wasserversorgung ist eine zentrale Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge und Teil der kritischen Infrastruktur. Das primäre Ziel der öffentlichen Wasserversorgung ist die gesicherte Versorgung der Bevölkerung und anderer Nutzer mit Trinkwasser von einwandfreier Beschaffenheit, in ausreichender Menge und unter ausreichendem Druck. Diese Anforderung bedingt die Sicherstellung der notwendigen Ressourcen, die Qualität des Trinkwassers, die Funktion der technischen Einrichtungen wie auch die Qualifikation von in der Wasserversorgung tätigen Personen auf Dauer zu gewährleisten. Trinkwasserversorgungsanlagen sind gemäß Trinkwasserverordnung mindestens nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu planen, zu bauen und zu betreiben. Das DVGW-Regelwerk W 1003 definiert dabei das Leitbild für eine dauerhaft sichere und hygienisch einwandfreie öffentliche Wasserversorgung. Die Erreichung der versorgungstechnischen Ziele muss grundsätzlich hinsichtlich Menge, Druck und Qualität auch unter außergewöhnlichen Umständen, z. B. bei Ausfall von wesentlichen Anlagenkomponenten, zuverlässig gewährleistet werden. Grundlage für die Bewertung ist eine Risikoanalyse gemäß DIN EN 15975-2 in Verbindung mit DVGW W 1001 (M).
DVGW-Information Wasser Nr. 102 gibt einen praxisnahen Einstieg zur Anwendung des Technischen Anlagenmanagements (TAM). Der Schwerpunkt liegt im Management der technischen Anlagen auf betrieblicher Ebene. DVGW-Information Wasser Nr. 102 vermittelt praxisgerechte Ansätze, eine zustands- und risikoorientierte Instandhaltung und Rehabilitation umzusetzen und zeigt Ansätze zur Erlangung vertiefter Kenntnis der Assets durch datengestützte, individualisierte Betrachtungen. Dafür werden bewährte Verfahrensweisen zur Zustands- und Risikobewertung anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt. Die Wasserversorgung stellt als kritische Infrastruktur einen wesentlichen Teil der Daseinsvorsorge dar. Die dazu nötigen Assets bildet die technische Infrastruktur der Wasserversorgung und sind Ergebnis permanenter Investitionen und Betriebsausgaben, die Wasserversorger über Jahrzehnte getätigt haben. Unter dem Begriff Assets versteht man in der Wasserversorgung verschiedenste Arten von technischen Anlagen, Bauwerken (Punktobjekte) und Netzen (Linienobjekte). Er umfasst alle Wertschöpfungsstufen (Gewinnung, Aufbereitung, Förderung, Speicherung, Transport, Verteilung). Neben den Assets, die dem primären Versorgungszweck dienen (z. B. Brunnen, Pumpen, Armaturen) sind auch Assets mit unterstützenden Funktionen (Sekundärtechnik: z. B. Leitsysteme, Steuerungstechnik, Kranbahnen) sowie weitere betriebsnotwendige Assets (infrastrukturell, z. B. Gebäude, Außenanlagen, Gefahrenmeldeanlagen) relevant. Alle Assets weisen hinsichtlich der anwendbaren Daten, Untersuchungsmethoden und Instandhaltungskonzepte im TAM einen grundlegenden Asset-spezifischen Charakter auf. Nach typischerweise hohen Investitionsphasen in verschiedenen Dekaden des letzten Jahrhunderts, befinden sich viele Assets am Ende ihrer Nutzungsdauer. Daher sind in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erhebliche Investitionsmaßnahmen nötig, um den nächsten Generationen das hohe Niveau der Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten. Der Zustand der Wasserversorgungsanlagen als kritische Infrastruktur beeinflusst in hohem Maße die Dienstleistungsqualität hinsichtlich Qualität, Menge, Druck, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Grad der Aufbereitung und Wirtschaftlichkeit. Am Zustand der Trinkwasserinfrastruktur orientierte Rehabilitationsansätze dienen dazu, diese Anforderungen mit dem Schwerpunkt auf einem ganzheitlichen Bewirtschaftungsansatz der zustandsbasierten und risikoorientierten Instandhaltung zu erfüllen. Transparente Zustands- und Risikobewertungen können Zyklen der Wartung und Inspektion beeinflussen und dadurch einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Wasserversorgung liefern. Die Notwendigkeit eines Instandhaltungs- oder Investitionsbedarfs sollte transparent und objektiv begründet werden. Eine zentrale und objektiv nachvollziehbare zustands- und risikobasierte Priorisierung der Maßnahmen ist Grundlage für den effizienten Einsatz des verfügbaren Budgets. Je besser der aktuelle und zukünftige Handlungsbedarf bekannt ist, desto planbarer sind wirtschaftliche und personelle Aufwendungen. Der Handlungsbedarf wird durch den Zustand und die Bedeutung der Assets definiert. Dabei bildet die Erfassung von Bestands-, Zustands-, Betriebs-, Schadens- und Kontextdaten die Grundlage des TAMs. Wasserversorger können die Öffentlichkeit und die kommunalen Gremien über den jeweiligen Anpassungs- und Investitionsbedarf informieren, um dadurch die Akzeptanz für Investitionsentscheidungen zu erhöhen.
DVGW-Arbeitsblatt W 221-2 gilt für die Behandlung von Rückständen und Nebenprodukten aus der Wasseraufbereitung, die in der Trinkwasserversorgung anfallen. Es ist sinngemäß auch auf gleichartige Rückstände aus der Aufbereitung von Betriebswasser anwendbar. W 221-2 dient als Grundlage für die Ermittlung einheitlicher relevanter Parameter sowie Ausgangsdaten und gibt einen Überblick über allgemeine Behandlungsziele sowie mögliche anwendungsbereite Behandlungsverfahren.
DVGW‑Arbeitsblatt W 213‑6 dient als Grundlage für Einsatz und Betrieb von Trübungs‑ und Partikelmessgeräten. Es wird ein Ausblick auf Verfahren zur Quantifizierung mikrobiologischer Wasserinhaltsstoffe gegeben.Die Grundsätze der Partikelentfernung und die dafür in Frage kommenden Verfahren werden in den Teilen 1 bis 5 der DVGW‑Arbeitsblattreihe W 213 behandelt.Die Überwachung der entsprechenden Aufbereitungsmaßnahmen durch Trübungs‑ und Partikelmessung ist Gegenstand des vorliegenden Blattes. Im informativen Anhang werden zudem einzelne Verfahren zur Quantifizierung mikrobiologischer Wasserinhaltsstoffe beschrieben.Dieses Arbeitsblatt W 213‑6 gilt für die Trinkwasseraufbereitung mit dem Ziel der Partikelentfernung. Es beschäftigt sich mit der weitgehend kontinuierlichen Überwachung der entsprechenden Aufbereitungsstufen (insbesondere der Filtration) und des resultierenden Trinkwassers mit Hilfe von Messverfahren, die Aussagen über die Partikelkonzentration zulassen. Das sind die Trübungsmessung (Streulichtmessung) und die Partikelzählung.
Forschungsbericht W 202009 05/2020
DVGW-Information Wasser Nr. 100 gibt eine Hilfestellung für die Abschätzung der erweiterten Messunsicherheiten der chemischen Parameter, wie sie in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) genannt sind. Die Ermittlung der kombinierten und erweiterten Messunsicherheit ist ohne Hilfestellung nicht für alle Laboratorien einfach umzusetzen. Aufgrund der Vielschichtigkeit und der verschiedenen Vorgehensweisen in den Labors soll mit dieser DVGW-Information eine praxisnahe Hilfestellung zur Abschätzung der Messunsicherheiten in Laboren mit dem Schwerpunkt Trinkwasser gegeben werden. Diese DVGW-Information soll auch zu einer besseren Vergleichbarkeit der erweiterten Messunsicherheiten in und zwischen den einzelnen Laboratorien dienen, wobei natürlich vorausgesetzt werden muss, dass die gleichen Einflussfaktoren in die Berechnung einfließen.
Dieses Arbeitsblatt W 229 wurde vom DIN‑DVGW‑Gemeinschaftsarbeitsausschuss NA 119‑07‑15 AA "Desinfektionsverfahren" erarbeitet. Chlor und Hypochlorite (Chlorbleichlauge) gehören in Deutschland zu den gebräuchlichsten Mitteln zur Desinfektion von Trinkwasser. Das vorliegende Arbeitsblatt enthält die wichtigsten verfahrenstechnischen Regeln, die bei einer Chlorung zu beachten sind.Allgemeine Voraussetzungen und Anforderungen an die Desinfektion von Wasser sind in DVGW‑Arbeitsblatt W 290 beschrieben. Für Chlor‑ und Hypochloritdosieranlagen gelten zusätzlich DIN 19606, DIN 19693 und DVGW‑Arbeitsblatt W 623.Bei der Desinfektion von Wasserversorgungsanlagen ist DVGW‑Arbeitsblatt W 291 zu beachten.
Vom DVGW wurde eine Überarbeitung der DIN EN 901 mit dem Ziel angeregt, den Chloratgehalt in Natriumhypochloritlösungen stärker zu begrenzen bzw. Regelungen aufzunehmen, die sichern, dass für die Wasserversorgungsunternehmen (WVU) unabhängig von einzelnen Herstellern bzw. Händlern, Produkte mit möglichst niedrigem Chloratgehalt zur Verfügung stehen. Zur Unterstützung der Normungsarbeit wurde vom DVGW das Forschungsprojekt W 201825 Begrenzung des Chloratgehaltes in Natriumhypochloritlösungen / NaChlorat initiiert. Ziel des Projektes war es, basierend auf Recherchen und Untersuchungen detailliertere Informationen über auf dem Markt verfügbare Natriumhypochloritlösungen und den Chloratanteil der beim WVU angelieferten Produkte zu erhalten.
DIN EN 899 ist anzuwenden für Schwefelsäure zur Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Es beschreibt die Eigenschaften von Schwefelsäure und legt die Anforderungen sowie die entsprechenden Prüfverfahren für Schwefelsäure fest.
Bei diesem Dokument DIN EN 1018 handelt es sich um eine Neuausgabe. Festgelegt sind neben Reinheitskriterien und den entsprechenden Analyseverfahren Anforderungen an die Kennzeichnung, den Transport und die Lagerung der jeweiligen Produkte. Des Weiteren enthalten sind Angaben zu physikalischen und chemischen Eigenschaften und allgemeine Angaben zu Herstellung und Anwendung der Produkte. Dieses Dokument wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 164/WG 9 Wasseraufbereitung (Sekretariat: AFNOR, Frankreich) unter aktiver deutscher Beteiligung des DIN‑DVGW‑Gemeinschaftsarbeitsausschusses NA 119‑07‑13 AA Aufbereitungsstoffe und ‑anlagen im DIN‑Normenausschuss Wasserwesen (NAW) erstellt.
DIN EN 12124 ist anzuwenden für Natriumsulfit zur Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Es beschreibt die Eigenschaften von Natriumsulfit, legt die Anforderungen an Natriumsulfit fest und verweist auf die entsprechenden Analyseverfahren. Es enthält Angaben zu dessen Anwendung in der Wasseraufbereitung.