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Wasser Korrosionsschutz
Die Regelwerke und Normen dieser Rubrik beschäftigen sich u.a. mit
Der Beurteilung der Korrosionsbelastung,
Der Zustandsbewertung,
Der Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit sowie
dem Überblick von Prüfmethoden für verschiedene Werkstoffe.
Diese AfK-Empfehlung Nr. 8 gilt für den kathodischen Korrosionsschutz für Stahlrohre von Hochspannungskabeln. Seit dem Erscheinen der ersten Ausgabe der AfK-Empfehlung Nr. 8 „Kathodischer Korrosionsschutz für Stahlrohre von Hochspannungskabeln“ im Jahre 1983 ist eine Vielzahl von Stahlrohren für Hochspannungskabel erfolgreich gegen Korrosion geschützt worden. Die hierbei gesammelten Erfahrungen in Bezug auf Betriebssicherheit im Sinne der Hochspannungsübertragung, Dauerfestigkeit der eingesetzten Betriebsmittel sowie Messtechnik bezüglich des kathodischen Korrosionsschutzes und der bei Schalthandlungen im Hochspannungsnetz häufig zu beobachtenden transienten Vorgänge konnten von Seiten der Anlagenbetreiber und Korrosionsschutzfachkräfte zusammengetragen und ausgewertet werden. Insbesondere konnten offene Fragen zum Betrieb von Korrosionsschutzanlagen unter den Bedingungen von transienten Überspannungen und -strömen – nicht zuletzt durch die Fortschritte in der modernen Mess- und Registriertechnik – gelöst werden, was zu der Entwicklung entsprechend gehärteter und optimierter Geräte für den Einsatz auch unter diesen Bedingungen führte. Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse sind in der neuen Ausgabe der AfK-Empfehlung Nr. 8 gegenüber der ersten einige Abgrenzeinheiten weg-gefallen und die Dimensionierungsangaben nicht mehr aufgeführt. Durch Berücksichtigung der DIN EN IEC 61936-1 (VDE 0101-1) und DIN EN 50522 (VDE 0101-2) wurde die Empfehlung dem neuesten europäischen Stand mit Blick auf Berührungsspannungen und Belastbarkeit von Endenabsicherungen angepasst. Bezüglich der Messtechnik und der Inspektion des kathodischen Schutzes ist der Hinweis auf das DVGW-Arbeitsblatt GW 27 (AfK-Empfehlung Nr. 10) und das DVGW-Arbeitsblatt GW 10 gegeben.
Die AfK-Empfehlung Nr. 6 gilt für kathodisch geschützte Anlagen und den mit diesen verbundenen elektrischen Betriebsmitteln.Beim Errichten und Betreiben von Fremdstromanlagen für den kathodischen Korrosionsschutz und Streustromabsaugungen sind u. a. Maßnahmen zum Schutz gegen elektrischen Schlag erforderlich. Dieses gilt insbesondere für kathodisch geschützte Anlagen, die zwangsläufig mit elektrischen Betriebsmitteln verbunden sind. Das sind z. B. Behälter mit unmittelbar angeschlossenen elektrisch betriebenen Pumpen oder Rohrleitungen mit elektrisch betriebenen Schiebern. Bei Fernrohrleitungen, die über längere Strecken parallel zu Hochspannungs-Freileitungen mit Nennspannungen ab 110 kV oder Fahr- und Speiseleitungen von Wechselstrombahnen verlaufen bzw. sich ihnen nähern, ist bei der Auswahl von Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag zusätzlich zu beachten, dass die Rohrleitung u. U. wechselspannungsbeein-flusst ist. In Übereinstimmung mit den geltenden Normen und VDE-Bestimmungen sind solche Schutzmaßnahmen anzuwenden, die die Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes nicht beeinträchtigen. Dabei haben Maßnahmen zum Schutz gegen elektrischen Schlag Vorrang. Planungen, Ausführungen und Prüfungen von in der Empfehlung aufgeführten Schutzmaßnahmen sind durch qualifizierte Fachkräfte auszuführen.
Dieses DVGW-Arbeitsblatt W 628 gilt für Innenbeschichtungen und Auskleidungen von Stahlbehältern in der Trinkwasserversorgung (z. B. Filterbehälter, Lagerbehälter, Druckbehälter) mit organischen Werkstoffen zum Schutz gegen Korrosionsschäden. Behandelt werden sowohl Neubeschichtungen als auch die Sanierung von Altbeschichtungen. Metallene Überzüge, Emaillierungen und mineralische Auskleidungen sind nicht Gegenstand des Arbeitsblattes. Wasserwerksbetreiber stehen häufig vor dem Problem, aus dem großen Angebot an Beschichtungssystemen ein geeignetes auswählen zu müssen. DVGW W 628 gibt dazu praxisbezogene Hinweise und Hilfen unter Einbeziehung der einschlägigen Normen und Literatur. Es wird auf verschiedene Möglichkeiten des Aufbaues von Beschichtungen eingegangen und aufgezeigt, welche Bedingungen zu erfüllen sind, um einen dauerhaften Schutz der Innenflächen von Stahlbehältern zu erreichen. Darüber hinaus enthält das Arbeitsblatt W 628 praxisnahe Hinweise in Bezug auf typische Fehler bei der Ausführung von Beschichtungen, Prüfungen sowie mögliche Instandsetzungen an Beschichtungen und Auskleidungen.
DIN 30340-1 legt Anforderungen an Ummantelungen zum mechanischen Schutz von Rohrleitungen aus Stahl mit einer Korrosionsschutzumhüllung fest.Neben den mechanischen und technologischen Merkmalen der Prüfung von Faserzementummantelungen enthält das Dokument die entsprechenden Merkmale für Glasfaserkunststoffummantelungen und Ummantelungen aus thermoplastischen Kunststoffen. Somit ist dieses Dokument für alle gängigen Arten von Ummantelungen zum mechanischen Schutz von Stahlrohrleitungen mit Korrosionsschutzumhüllungen anwendbar.DIN 30340-1 legt die Anforderungen und Prüfungen von werksseitig hergestellten Ummantelungen zum mechanischen Schutz von polyolefinumhüllten Stahlrohren und -formstücken fest. Die Anforderungen können sinngemäß auch auf Stahlrohre und Formstücke mit anderen Korrosionsschutzbeschichtungen übertragen werden.
Dieses Dokument DIN 30678-2 legt die Anforderungen an werkseitig im Flammspritzverfahren aufgebrachte Polypropylen-Umhüllungen fest, die dem Korrosionsschutz von Rohren und Formstücken aus Stahl dienen. Die Umhüllungen eignen sich zum Schutz erd- oder wasserverlegter Stahlrohre für definierte Designtemperaturen.DIN 30678-2 legt Anforderungen an Materialien und Umhüllungen fest, welche auf längs- oder spiralgeschweißte sowie nahtlose Stahlrohre und Formstücke aus Stahl zum Bau von Rohrleitungen für die Beförderung von Flüssigkeiten oder Gasen (z. B. Erdgas, Biogas, Wasserstoff, CO2) aufgebracht werden.Durch die Anwendung dieser Norm ist sichergestellt, dass die Schutzwirkung der Polypropylen-Rohrumhüllung gegenüber den sich im Betrieb, bei Transport, Lagerung und Verlegung ergebenden mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen ausreichend ist. Polypropylen-Umhüllungen, welche im Flammspritzverfahren aufgebracht werden, eignen sich zum Schutz von erd- und wasserverlegten Stahlrohrleitungen bei Designtemperaturen von −20 °C bis +90 °C.
Dieses Dokument DIN 30678-1 legt die Anforderungen an werkseitig im Dreischichtverfahren extrudierten Polypropylen-Umhüllungen fest, die dem Korrosionsschutz von Rohren aus Stahl dienen. Die Umhüllungen eignen sich zum Schutz erd- oder wasserverlegter Stahlrohre für definierte Designtemperaturen.DIN 30678-1 legt Anforderungen an Materialien und Umhüllungen fest, welche auf längs- oder spiralgeschweißte sowie nahtlose Stahlrohre zum Bau von Rohrleitungen für die Beförderung von Flüssigkeiten oder Gasen (z. B. Erdgas, Biogas, Wasserstoff, CO2) aufgebracht werden.Durch die Anwendung dieser Norm ist sichergestellt, dass die Schutzwirkung der dreischichtigen Polypropylen-Rohrumhüllung gegenüber den sich im Betrieb, bei Transport, Lagerung und Verlegung ergebenden mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen ausreichend ist.
Dieses Dokument DIN 30670-2 legt die Anforderungen an werkseitig ein- bzw. mehrschichtig gesinterten oder im Flammspritzverfahren aufgebrachte Polyethylen-Umhüllungen fest, die dem Korrosionsschutz von Rohren und Formstücken aus Stahl dienen. Die Umhüllungen eignen sich zum Schutz erd- oder wasserverlegter Stahlrohre für definierte Designtemperaturen.DIN 30670-2 legt Anforderungen an Materialien und Umhüllungen fest, welche auf längs- oder spiralgeschweißte sowie nahtlose Stahlrohre und Formstücke aus Stahl zum Bau von Rohrleitungen für die Beförderung von Flüssigkeiten oder Gasen (z. B. Erdgas, Biogas, Wasserstoff, CO2) aufgebracht werden.Durch die Anwendung dieser Norm ist sichergestellt, dass die Schutzwirkung der Polyethylen-Rohrumhüllung gegenüber den sich im Betrieb, bei Transport, Lagerung und Verlegung ergebenden mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen ausreichend ist. Die in diesem Dokument aufgeführten einschichtigen Umhüllungen eignen sich nicht für die Verwendung an kathodisch geschützten Rohrleitungen. Dies wird mit der nicht durchgeführten Prüfung der kathodischen Unterwanderung verdeutlicht.
Dieses Dokument DIN 30670-1 legt die Anforderungen an werkseitig im Dreischichtverfahren extrudierten Polyethylen-Umhüllungen fest, die dem Korrosionsschutz von Rohren aus Stahl dienen. Die Umhüllungen eignen sich zum Schutz erd- oder wasserverlegter Stahlrohre für definierte Designtemperaturen. DIN 30670-1 legt Anforderungen an Materialien und Umhüllungen fest, welche auf längs- oder spiralgeschweißte sowie nahtlose Stahlrohre zum Bau von Rohrleitungen für die Beförderung von Flüssigkeiten oder Gasen (z. B. Erdgas, Biogas, Wasserstoff, CO2) aufgebracht werden. Durch die Anwendung dieser Norm ist sichergestellt, dass die Schutzwirkung der dreischichtigen Polyethylen-Rohrumhüllung gegenüber den sich im Betrieb, bei Transport, Lagerung und Verlegung ergebenden mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen ausreichend ist.
DVGW GW 32 gilt für die Bewertung der Verwendbarkeit von baustellenseitig aufgebrachten Nachumhüllungsprodukten nach DIN EN ISO 21809-3, DIN EN 12068 und DIN 30672-1, welche als Korrosionsschutz nach DIN 30675-1 und DIN 30675-2 für erdüberdeckte Rohrleitungen aus Stahl und duktilem Gusseisen eingesetzt werden. Den bauart- und bauwerksseitigen Anforderungen werden die jeweiligen Merkmale der Nachumhüllungsprodukte gegenübergestellt. Die in diesem Merkblatt aufgeführten Merkmale geben Anwendenden Hilfestellung, entsprechend der Ausführung oder der projektspezifischen Rahmenbedingungen technische Merkmale in seiner Ausschreibung, z. B. im Leistungsverzeichnis, vorzugeben, um eine qualitative Bewertung im Sinne der Verwendbarkeit und Eignung der jeweiligen Nachumhüllungsprodukte für das Bauwerk oder die Bauart vornehmen zu können. Eignung und Verwendbarkeit dienen der Dauerhaftigkeit des Korrosionsschutzes.
Diese DVGW-Information Wasser Nr. 112 soll zur Vermeidung von Schäden durch Korrosion oder Steinbildung in der Trinkwasser-Installation beitragen. Sie nimmt Bezug auf die Technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen, insbesondere DIN EN 806, DIN EN 1717, DIN 1988, die einschlägigen DVGW-Arbeits- und Merkblätter sowie die jeweiligen Produktnormen. Die Information kommentiert die wesentlichen Anforderungen aus den genannten Normen und beschreibt praxisorientierte Lösungsansätze zur Vermeidung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung. Sie gibt praxisorientierte Hinweise für die Vermeidung von Schäden durch Korrosion oder Steinbildung in der Trinkwasser-Installation. Die Information bezieht diese Themenstellung auf Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen in Anlehnung an die Technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen, weitere zu beachtende Funktionalnormen sowie Produktnormen. Die hier vorliegende DVGW-Information Wasser Nr. 112 greift zahlreiche Aspekte zur Vermeidung von Schäden durch Korrosion oder Steinbildung in der Trinkwasser-Installation aus den Funktional- und Produktnormen auf und kommentiert diese insbesondere für Personen, die Trinkwasser-Installationen planen, errichten oder betreiben. Die in der Trinkwasser-Installation ablaufenden Korrosionsprozesse führen unter geeigneten Bedingungen im Laufe der Betriebszeit der Trinkwasser-Installation zu stabilen Schutzschichten (oxidische Deck- oder Passivschichten) auf den trinkwasserberührten Oberflächen. Solcherart ablaufende Korrosionsprozesse sind erwünscht, da sie in aller Regel erst die Verwendung des jeweiligen Werkstoffes ermöglichen. Im Gegensatz dazu stehen die Korrosionsformen, durch die ein Schaden am Werkstoff hervorgerufen wird. Zur Vermeidung von unerwünschten Korrosionsvorgängen und zur Herstellung von Bedingungen, die erwünschte Korrosionsprozesse ermöglichen, müssen unterschiedliche Aspekte berücksichtigt werden, die in der vorliegenden DVGW-Information Wasser Nr. 112 praxisorientiert behandelt werden. Die Neigung des Trinkwassers zur Kalkausfällung und damit zur Steinbildung erhöht sich mit steigender Temperatur und zunehmender Wasserhärte. Für die Verringerung der Steinbildung stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, die abhängig von den jeweiligen Funktionsanforderungen an die Trinkwasser-Installation oder an die Trinkwasserverwendung außerhalb der Installation herangezogen werden können. Die vorliegende DVGW-Information wasser Nr. 112 erläutert diese Zusammenhänge und beschreibt verschiedene Maßnahmen zur Verminderung der Steinbildung. Neben den Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden durch Innenkorrosion und Verringerung der Steinbildung sind auch Maßnahmen zu berücksichtigen, durch die Schäden durch Außenkorrosion vermieden werden können. Die vorliegende DVGW-Information Wasser Nr. 112 gibt hierzu ebenfalls Hinweise. Dazu sind fachlich einwandfreie Planung, Installation und Instandhaltung der Trinkwasser-Installation besonders wichtig. Die Ausführung von Trinkwasser-Installationen darf nach § 12 Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens eingetragenes Installationsunternehmen (Vertragsinstallationsunternehmen, VIU) vorgenommen werden (vgl. die jeweilige Ortssatzung des örtlichen Wasserversorgers).
Dieses Beiblatt zu AfK 11 wurde vom Technischen Komitee „Außenkorrosion“, von der Arbeitsgemeinschaft DVGW/VDE für Korrosionsfragen (AfK), in der außer Mitgliedern des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) und des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) auch Vertreter der Deutschen Bahn AG, der Telekom Deutschland GmbH, des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) und des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) mitarbeiten, im Einvernehmen mit anderen Fachgremien und unter Beachtung bereits bestehender Bestimmungen erarbeitet.Grundlage für dieses Beiblatt sind die Ergebnisse von kürzlich abgeschlossenen Projekten, deren Zielrichtung die vertiefte qualitative und quantitative Beschreibung des Wechselstrom-Korrosionsvorganges ist.
Dieses DVGW-Merkblatt W 492 gilt für die Durchführung von zerstörungsfreien Inspektionsverfahren, um Zustände erdüberdeckter Trinkwasserleitungen im Sinne einer vorbeugenden zustandsorientierten Instandhaltungsstrategie zu ermitteln.Es dient als Übersicht der einzelnen Inspektionsverfahren sowohl für die Inspektion im Inneren einer Rohrleitung als auch von außen. Für den zustandsorientierten Betrieb von Trinkwasserverteilungssystemen sind Zustandsdaten essenziell. Entsprechende Daten können aus Inspektionen gewonnen werden. Für Rohrleitungen sind die Leckageerfassung oder die materialtechnische Zustandsbewertung von entnommenen Rohrstücken etabliert. Von zunehmendem Interesse sind Inspektionsverfahren, die weitere Zustandsaussagen ermöglichen. Solche Verfahren sind bisher in Deutschland wenig verbreitet. Der Erfahrungsgewinn aus Pilotanwendungen sowie die Entwicklung und Weiterentwicklung von Inspektionssystemen eröffnet die Möglichkeit eines breiteren Einsatzes. Das Thema Funktions- und Werterhalt der Trinkwasserinfrastruktur und somit die Netzinspektion / Rohrleitungsinspektion stellt eine große Herausforderung für die nächsten Jahre für die Wasserversorgung dar. Die Branche ist insbesondere an zerstörungsfreien Technologien zur Netzinspektion für die genaue Zustandsbewertung von Rohrleitungen interessiert. Ziel ist es, die Netzintegrität zu gewährleisten und die Nutzungsdauer zu erhöhen, da dies ein wesentlicher Bestandteil der hohen Versorgungsicherheit in Deutschland ist. Das Merkblatt beschreibt Auffälligkeiten, die mit den erläuterten Verfahren erkannt werden können, gibt Informationen zu den Fähigkeiten der Inspektionsverfahren und erläutert die Anforderungen an den Inspektionsablauf. Es soll den Anwender in die Lage versetzen, sich einen Überblick über die jeweiligen Technologien zu verschaffen, um ein entsprechendes Verfahren für ein bestimmtes Inspektionsziel auswählen zu können.
GW 9 gilt für die Beurteilung der Korrosionsbelastung von Guss‑ und Stahlrohrleitungen sowie Stahlbehältern in Böden mit und ohne kathodischen Korrosionsschutz.GW 9 dient als Grundlage für die Auswahl von Korrosionsschutzmaßnahmen, dem Feststellen des Ist-Zustandes und zur Aufklärung von Korrosionsschäden von Rohrleitungen und Behältern.
DVGW-Information Gas/Wasser Nr. 28 untersucht die Alkalibeständigkeit von Nachumhüllungsmaterialien. Aufgrund des kathodischen Korrosionsschutzes kann es zu einer signifikanten Erhöhung der pH‑Wertes an Fehlstellen der Umhüllung kommen. Daher ist es erforderlich, dass Umhüllungsmaterialen gegen diese sich einstellenden Umgebungsbedingungen beständig sind.
Gegenstand der Geschäftsordnung der Klärungsstelle zur Vermeidung von Streitfällen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für Korrosionsfragen (AfK) ist die Zusammenarbeit im Rahmen der Klärung von Fragen der Gleich- und Wechselstrombeeinflussung. Der Geltungsbereich schließt die nachfolgend aufgeführten sechs Branchen ein: Hochspannungsverteilnetzbetreiber, Höchstspannungsübertragungsnetzbetreiber, Betreiber von Bahnstromanlagen, Betreiber von Erdöltransportleitungen, Betreiber von Rohrleitungen der Chemischen Industrie sowie Betreiber von Rohrleitungen und Rohrnetzen von Gas und Trinkwasser. Jede der Branchen benennt für sich Repräsentanten.
Inhalte Afk-Empfehlung Nr. 3-5 Die Afk-Empfehlung Nr. 3-5 beschreibt Gefährdungen und Beispiele für Schutzmaßnahmen für Bau- und Instandhaltungsarbeiten an längsleitfähigen Stahlrohrleitungen, welche einer Hochspannungsbeeinflussung (HSB) unterliegen und bei denen aufgrund kritisch hoher Beeinflussungswechselspannungen und/oder kritischer Stromwege durchden menschlichen Körper oder zur Vermeidung von Sekundärunfällen (z. B. durch „Erschrecken“ infolge markant fühlbarer Berührungsspannungen) neben/statt (weiterer) konstruktiven Maßnahmen zur Herabsetzung der Beeinflussungswechselspannung auf der Rohrleitung örtlich wirksame „Zusatzmaßnahmen Hochspannungsbeeinflussung“ zum Schutz des an der Rohrleitung arbeitenden Personals anzuwenden sind. Neben den hier beschriebenen Schutzmaßnahmen bezüglich der Hochspannungsbeeinflussung (ausreichende Reduzierung bzw. Vermeidung einer Körperdurchströmung) sind weiterhin auch die anderen Gefährdungsfaktoren, die sich aus der Gefährdungsbeurteilung für den Arbeitsbereich ergeben, zu berücksichtigen (siehe z. B. TRBS 1112 Teil 1). Diese Afk-Empfehlung Nr. 3-5 gilt für die Beeinflussung von Rohrleitungen durch technische Wechselspannungen. Sofern im Arbeits- bzw. Baustellenbereich darüber hinaus, z. B. bedingt durch die Lage des Rohrleitungsverlaufs oder die Lage der Baustelle, eine relevante Gefährdung durch Blitzbeeinflussungen Ergebnis der entsprechenden Gefährdungsbeurteilung ist, wird auf weiter notwendige Schutzmaßnahmen gemäß AfK-Empfehlung Nr. 6 bzw. unternehmensspezifischer Vorgaben verwiesen. Sie benennt zulässige Spannungsbereiche für die Höhe einer Wechselspannung zwischen einer längsleitfähigen Stahlrohrleitung (sowie den mit diesen leitfähig verbundenen Komponenten) und dem umgebenden Erdreich. Bei Einhaltung dieser zulässigen Berührungsspannungen ist davon auszugehen, dass unabhängig von der Art der durchzuführenden Arbeiten keine kritisch hohe Körperdurchströmung durch die Hochspannungsbeeinflussung möglich ist. Die Höhe der Grenzwerte für die (abgreifbaren) Beeinflussungsspannungen richtet sich neben deren Einwirkdauer (Langzeit- / Kurzeitbeeinflussung) auch nach dem Stromweg durch den menschlichen Körper. Schwerpunkt der vorliegenden Empfehlung ist die Präzisierung praxistauglicher Handlungsempfehlungen für Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen auf Rohrleitungen bzw. Rohrleitungsabschnitten, bei denen die Einhaltung der in AfK-Empfehlung Nr.3-1 benannten Grenzwerte für die durch eine Hochspannungsbeeinflussung hervorgerufene Spannung zwischen der Rohrleitung und Erde nicht gegeben ist. Inhaltsverzeichnis Anwendungsbereich Normative Verweisungen Information über Maßnahmen- bzw. Gefährdungsbereiche Generelle Maßnahmen Mögliche Gefährdungen, die zur Anwendung von HSB-Zusatzmaßnahmen führen Prüfung der Notwendigkeit von HSB-Zusatzmaßnahmen HSB-Zusatzmaßnahmen Klassifizierung / Entscheidungshilfe Checkliste HSB-Zusatzmaßnahmen Gewerks- und tätigkeitsspezifische Maßnahmenkonzepte Anhang A – Unterweisungshilfen / Warnschilder Wichtige normative Verweisungen Afk-Empfehlung Nr. 3-1 AfK-Empfehlung Nr. 6 DVGW-Arbeitsblatt G 100-B1 DVGW-Arbeitsblatt GW 29 DVGW-Arbeitsblatt GW 309 Vorherige Ausgabe Afk-Empfehlung Nr. 3-5 Afk-Empfehlung Nr.3 AfK-Empfehlung Nr. 3 kaufen Sie können die AfK-Empfehlung Nr. 3 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.