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Wasser Korrosionsschutz
Die Regelwerke und Normen dieser Rubrik beschäftigen sich u.a. mit
Der Beurteilung der Korrosionsbelastung,
Der Zustandsbewertung,
Der Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit sowie
dem Überblick von Prüfmethoden für verschiedene Werkstoffe.
Bei dieser Norm DIN 30675‑1 handelt es sich um eine Hinweisnorm, welche dem Anwender die Auswahl eines Korrosionsschutzsystems erleichtern soll. Die Norm kann sinngemäß auch für Rohrleitungen in Wässern angewendet werden. Freiverlegte Rohrleitungen sind nicht Gegenstand dieser Norm. Hinweise dazu gibt die Normenreihe DIN EN ISO 12944‑1 bis ‑8.
Diese Norm DIN 30672‑2 deckt die Anwendungsbereiche ab, welche nicht von DIN EN ISO 21809‑3 erfasst sind:alle Nachumhüllungen von Stahlrohren und Formstücken zum Transport und für die Verteilung von Wasser und Abwasser;alle Nachumhüllungen von Stahlrohren und Formstücken von Verteilungsleitungen für gasförmige und flüssige Medien;alle Nachumhüllungen von Gussrohren mit Dickbeschichtungen nach DIN 30675‑2 und Formstücken für Transport‑ und Verteilungsleitungen;Ausbesserung von Werks‑ und Nachumhüllungen;Übergänge auf andere Werkstoffe (z. B. PE‑/Messing‑Hausanschlüsse).Die Anforderungen und die damit verbundenen Prüfungen an Nachumhüllungsmaterialien einschließlich Reparaturmaterialien werden in DIN 30672‑1 behandelt.
Diese Norm DIN 30672‑1 legt die Anforderungen und die damit verbundenen Produktprüfungen an folgende Nachumhüllungsmaterialien fest, die auf Verbindungsbereiche und Fehlstellen von Stahl‑ und Gussrohrleitungen mit Dickbeschichtungen auf der Baustelle aufgebracht werden.
Dieses Dokument DIN 50928 legt Grundlagen fest für die Prüfung und Beurteilung des Korrosionsschutzes metallener Werkstoffe durch organische Beschichtungen bei Belastung durch wässrige Korrosionsmedien, die zeitweise oder ständig auf den Werkstoff einwirken. Dabei kann es sich um Bauteile, Behälter und Rohre in Erdböden und Wässern oder um Rohre, Behälter und Apparate mit innerer Korrosionsbelastung handeln. Von besonderer Bedeutung sind hierbei elektrochemische Einflussgrößen, die durch Kontakt mit unbeschichteten Metallen, insbesondere bei Mischinstallation, und bei Anwenden elektrochemischer Schutzmaßnahmen gegeben sind.Dieses Dokument gilt für den Korrosionsschutz durch Beschichtungen für unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe mit einer Zugfestigkeit Rm < 1 100 N/mm2 und mit einer maximalen Aufhärtung in Schweißbereichen von 400 HV 30. Diese Werkstoffe können einen metallischen Überzug aus Zink und/oder Aluminium haben, der z. B. durch Schmelztauchverfahren oder durch thermisches Spritzen aufgebracht ist.Dieses Dokument kann sinngemäß auch auf Werkstoffe angewendet werden, die ein negativeres freies Korrosionspotential als unlegierte Eisenwerkstoffe haben, z. B. Aluminium und Zink.Werkstoffe, die ein positiveres freies Korrosionspotential als unlegierte Eisenwerkstoffe haben, z. B. Kupfer undhochlegierte nichtrostende Stähle mit einem Massenanteil ??(Cr) von mindestens 16 %, werden im Allgemeinen nicht beschichtet. Sollte dies in Ausnahmefällen erforderlich sein, so kann dieses Dokument sinngemäß angewendet werden.Dieses Dokument behandelt keine Maßnahmen der Vorbereitung und Applikation, Beschichtungssysteme und deren Auswahl, dazu gelten die Angaben in DIN EN ISO 12944‑3, DIN EN ISO 12944‑4, DIN EN ISO 12944‑5 undDIN EN ISO 12944‑7.Dieses Dokument behandelt nicht den Korrosionsschutz durch Beschichtung bei atmosphärischer Belastung,siehe DIN EN ISO 12944‑2. Dieses Dokument gilt nicht für Beschichtungen aus zementgebundenen Werkstoffen.
Dieses Beiblatt GW 28‑B1 wurde vom Technischen Komitee Außenkorrosion, von der Arbeitsgemeinschaft DVGW/VDE für Korrosionsfragen (AfK), in der außer Mitgliedern des DVGW (Deutscher Verein des Gas‑ und Wasserfaches e.V.)und des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) auch Vertreter der Deutschen Bahn AG, der Telekom Deutschland GmbH, des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV)und des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) mitarbeiten, im Einvernehmen mit anderen Fachgremien und unter Beachtung bereits bestehender Bestimmungen erarbeitet. Grundlage für dieses Beiblatt sind die Ergebnisse von kürzlich abgeschlossenen Projekten, deren Zielrichtung die vertiefte qualitative und quantitative Beschreibung des Wechselstrom‑Korrosionsvorganges ist.
Dieses Dokument DIN 50929‑3 legt Verfahren zur Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit von metallenen Rohrleitungen, Behältern und Bauteilen fest, deren Außenflächen Erdböden und Oberflächenwässern ausgesetzt sind.Die Korrosionswahrscheinlichkeit dieser Teile wird nicht nur durch die Eigenschaften der Werkstoffe und Korrosionsmedien, sondern auch durch die Art der Konstruktion, deren räumliche Ausdehnung sowie von fremden elektrochemischen Einflüssen bestimmt. Da diese Einflussgrößen nicht immer ausreichend genau beschrieben werden können, sind über die zu erwartende Korrosion nur Wahrscheinlichkeitsaussagen möglich. Diese sollten im Wesentlichen darüber unterrichten, in welcher Art und in welchem Ausmaß Korrosion auftritt und welche Schutzmaßnahmen zweckmäßig oder unbedingt erforderlich sind. In diesemDokument werden die Angaben in DIN 50929‑1, DIN EN 12501‑1 und DIN EN 12501‑2 vorausgesetzt.
Dieses Dokument DIN EN ISO 15257 definiert fünf Qualifikationsgrade für Personen (ausführlich in Abschnitt 4 aufgeführt), die auf dem Gebiet des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) arbeiten, einschließlich Bewertung, Planung, Installation, Prüfung, Wartung und Weiterentwicklung der Wissenschaft des kathodischen Schutzes. Sie legt dafür einen Rahmen zur Festlegung der Qualifikationsgrade und ihrer Mindestanforderungen fest.In diesem Dokument werden Anforderungen festgelegt, die zum Einführen eines Zertifizierungsverfahrens nach ISO/IEC 17024angewendet werden. Es ist nicht bindend vorgeschrieben, alle Qualifikationsgrade und/oder Anwendungsbereiche zu übernehmen. In den Anhängen A, B und C wird dieses Zertifizierungsverfahren ausführlich beschrieben.
Diese Norm gibt Leitlinien für die Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit von Installationsteilen, die innerhalb von Gebäuden an ihren Außenflächen bestimmungsgemäß nicht oder nicht ständig wässrigen Medien ausgesetzt sind. Da nicht vorhersehbar ist, in welchem Ausmaß, über welche Zeitdauer und mit welcher Häufigkeit wässrige Medien einwirken, sind über die zu erwartende Korrosion nur Wahrscheinlichkeitsaussagen möglich. Diese sollen im Wesentlichen darüber unterrichten, in welcher Art und in welchem Ausmaß Korrosion auftritt und welche Schutzmaßnahmen zweckmäßig oder unbedingt erforderlich sind. In dieser Norm werden die Angaben der DIN 50929‑1 vorausgesetzt. Die vorliegende Norm ergänzt DIN EN 12502‑1 bis DIN EN 12502‑5.
Diese Norm gibt Leitlinien für die Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit von metallenen Werkstoffen nach Abschnitt 3 in einem Korrosionsmedium, das eine wässrige Elektrolytlösung enthält, die ständig oder nur zeitweise auf die Außenflächen des Bauteils einwirkt. Dabei kann es sich um Installationsbauteile in Gebäuden oder um Behälter, Rohre und Konstruktionsteile außerhalb von Gebäuden handeln, die der Korrosion durch Erdböden, Grund‑ und Oberflächenwässer ausgesetzt sind. Die Norm ergänzt DIN EN 12502‑1 bis DIN EN12502‑5 für den Bereich der Außenkorrosion. Die Korrosionswahrscheinlichkeit einer Installation oder eines Bauteils wird sowohl durch die Eigenschaften des Werkstoffs und des Korrosionsmediums als auch durch fremde äußere elektrochemische oder konstruktive Einflussgrößen bestimmt. Da diese nicht immer ausreichend bekannt oder vorhersehbar sein können ‑ wie es für eine sichere Aussage erforderlich wäre ‑ kann über das voraussichtliche Korrosionsverhalten im Regelfall nur eine Wahrscheinlichkeitsaussage gemacht werden. Bei Beachten der technischen Regeln und der erörterten Schutzmaßnahmen ist das Auftreten von Korrosionsschäden wenig wahrscheinlich. Sie sind nur bei Zusammentreffen mehrerer ungünstiger Faktoren, die insbesondere die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen betreffen, möglich. Korrosionsbelastungen durch die Atmosphäre sind nicht Gegenstand dieser Norm, siehe dazu DIN EN ISO 12944‑2. Ferner gilt diese Norm nicht zur Beurteilung von Spannstählen.
Das Übertragungsnetz in Deutschland steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Die zunehmende Integration von regenerativen Einspeiseanlagen sowohl an Land, als auch auf offener See führt zu einer Umorientierung der Erzeugung weg von zentralen Großkraftwerken hin zu dezentralen Anlagen. Im zunehmenden Maß muss deshalb im Norden erzeugte Leistung in den Süden transportiert wer‑den. Dieser Aufgabe ist das heutige Übertragungsnetz nicht gewachsen, daher ist ein Ausbau des bestehenden Netzes nötig. Dies wurde auch durch die Untersuchungen der Übertragungsnetzbetreiber mit dem Netzentwicklungsplan bestätigt (Bauer et al.(2013)). Hierbei wird nicht nur auf die bewährte Drehstromtechnik gesetzt, sondern auch Hochspannungs‑Gleichstrom‑Übertragung (HGÜ) angestrebt. Zum Teil sind hierzu bereits entsprechende Korridore identifiziert bzw. in der Planung.
Diese Information wurde vom Projektkreis Messwertbasierte Zustandsbewertung im Technischen Komitee Außenkorrosion erarbeitet. Diese DVGW‑Information gibt Hinweise auf die zeitliche Entwicklung der technischen Ausführungen von Guss‑ und Stahlrohren, wie Rohrabmessungen, Herstellungstechniken, Korrosionsschutz und Verbindungstechniken. Diese Informationen sind sehr breit in verschiedenen alten Normen, Regelwerken, Herstellerspezifikationen und Veröffentlichungen enthalten. Diese DVGW‑Information fasst die wichtigsten Informationen für eine Zustandsbewertung nach den DVGW‑Merkblättern GW 19‑1 und GW 19‑2 zusammen.
Das Merkblatt erläutert die systematische Zustandsbewertung von nicht kathodisch geschützten metallischen Rohrleitungen der Gas‑ und Wasserversorgung. Voraussetzung für eine systematische Zustandsbewertung ist die Erfassung von Zustandsdaten von nicht kathodisch geschützten metallischen Rohrleitungen der Gas‑ und Wasserversorgung gemäß DVGW‑Merkblatt GW 19‑1,insbesondere die Berücksichtigung von Vor‑Ort‑Untersuchungen, welche konkrete Hinweise auf die Umgebungsbedingungen, den Zustand des Korrosionsschutzes und des Rohrwerkstoffes geben. Darüber hinaus bietet das Merkblatt Hilfestellung, wenn aufgrund von Aufgrabungen, z. B. im Falle einer Zustandserfassung nach DVGW‑Merkblatt GW19‑1, kritische Leitungszustände erkannt werden, die einer weiterführenden Bewertung bedürfen. Eine systematische Bewertung mit speziellen Verfahren nach diesem Merkblatt baut auf der Erfassung und Bewertung der Zustandsdaten nach DVGW‑Merkblatt GW19‑1 auf.
Dieses Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Elektrotechnische Fragestellungen" im Technischen Komitee "Außenkorrosion" überarbeitet. Die Überarbeitung wurde notwendig, da zugrundeliegende andere technische Regeln überarbeitet wurden. In den Erläuterungen werden auch Hinweise auf die Verfahrensweise in Sonderfällen gegeben. Zur Erleichterung für den Anwender wurde eine Checkliste erstellt.
Das vorliegende DVGW‑Merkblatt gilt für die Zustandsbewertung im Sinne der Zustandserfassung für die Rehabilitationsplanung der DVGW‑Arbeitsblätter G402 und W 402 von nicht elektrisch längsleitfähigen und längsleitfähigen metallischen Rohrleitungen in der Gas‑ und Wasserversorgung, die nicht kathodisch geschützt sind. Ereignisse wie beispielsweise Undichtheiten an Armaturen, unsachgemäß ausgeführte Rohrverbindungen oder Produktionsfehler sind nicht Gegenstand dieses Merkblattes. Derartige Ereignisse können nicht zwangsläufig auf andere Rohrleitungen übertragen werden. Ausgenommen sind darüber hinaus auch die hygienischen Aspekte von Trinkwasserleitungen, die in jedem Fall einer gesonderten Beurteilung bedürfen. Derartige Aspekte werden im Rahmen einer systematischen Zustandsbewertung von Leitungen oder Leitungsabschnitten im Sinne des DVGW‑Merkblattes GW 19‑2 erfasst. Eine Bewertung nach GW 19‑2ist nicht zwangsläufig mit der nach GW 19‑1verknüpft.