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Wasser Prüfwesen / Zertifizierung
In dieser Rubrik finden Sie Regelwerke und Normen zu den Anforderungen und Prüfungen von Geräten, Verbrauchseinrichtungen usw., zum Beispiel für eine Zertifizierung.
W 406 dient als Grundlage für Auswahl, Bemessung, Einbau und Betrieb aller Arten von Wasserzählern zur Messung von kaltem und erwärmtem Trinkwasser, insbesondere für Wohngebäude und vergleichbare Objekte.Das Arbeitsblatt enthält neue Anforderungen sowie Prüf‑ und Bewertungskriterien für die Auswahl, Bestellung und hygienisch sichere Verwendung von Wasserzählern. Bei Einhaltung der in diesem Arbeitsblatt aufgeführten Bemessungsgrundlagen und Auswahlkriterien darf davon ausgegangen werden, dass die Anforderungen hinsichtlich Aufstellung, Gebrauch und Wartung von Wasserzählern gemäß ? 23 Abs. 1 und 2 Mess‑ und Eichverordnung (MessEV) erfüllt werden sowie die Messrichtigkeit im Sinne des ? 3 Nr. 16 Mess‑ und Eichgesetz (MessEG) gewährleistet ist.
Dieses Arbeitsblatt GW 302-1 wurde erarbeitet, um die formalen, personellen und sachlichen Anforderungen für Unternehmen festzulegen, die Rohrleitungen in Gas- und Wasserversorgungssystemen mit grabenlosen Bauweisen rehabilitieren bzw. neu legen. Mit Blick auf Gas und die zukünftige Entwicklung der Leitungsnetze gilt, dass alle Gasbestandteile und -zusammensetzungen eingeschlossen sind, die in der öffentlichen Gasversorgung auftreten. Dazu zählt auch Wasserstoff in unterschiedlichen Beimischungen bis hin zu reinem Wasserstoff. Die Berücksichtigung erfolgt durch die jeweils gültigen Rechtsvorschriften, technischen Regeln sowie sicherheitsrelevanten Re[1]gelungen und Informationen. Wenn Unternehmen, die im Anwendungsbereich dieses Arbeitsblatts tätig sind, auch im Bereich des artverwandten Kabel- und Rohrleitungsbaus außerhalb dieses Anwendungsbereichs tätig werden, z. B. für sonstige Gase, Rohwasser, Abwasser unter Druck, Öl, Chemikalien, Fernwärme, Geothermie, Telekommunikation, Elektrizität, liegt es in der Verantwortung der Auftragsbeteiligten, darauf zu achten, dass die einschlägigen Anforderungen dieser Bereiche, soweit sie von den technischen Regeln nach Abschnitt 3 abweichen, eingehalten werden. Falls es für diese Bereiche technische Regeln außerhalb von Abschnitt 3 gibt, haben diese Vorrang. Mit Ausnahme der Montage von bauweisenspezifischen Verbindern (mit einem Anschlussende für eine Standard-Rohrverbindung) bzw. bauweisenspezifischen Verbindungen (z. B. zwischen Schläuchen) gilt in Bezug auf die Herstellung von Standard-Rohrverbindungen, den Korrosionsschutz, die Druckprüfung, die Desinfektion, die Außer- und Inbetriebnahme von Rohrleitungen, insbesondere die Einbindung grabenlos gebauter Leitungsabschnitte in Rohrnetze, die sich bereits in Betrieb befinden, sowie in Bezug auf sonstige Arbeiten an in Betrieb befindlichen Rohrleitungen und übrige Aspekte der offenen Bauweise DVGW GW 301 (A). Für den Tiefbau gilt DVGW GW 381 (A). Eine Prüfung der Einhaltung der Anforderungen nach diesem Arbeitsblatt beinhaltet keine Prüfung für den Bereich der offenen Bauweise nach DVGW GW 301 (A) bzw. für den Bereich des Tiefbaus nach DVGW GW 381 (A). In diesem Arbeitsblatt wird an mehreren Stellen auf den Zeitpunkt der Prüfung Bezug genommen, das ist spätestens der Zeitpunkt des Abschlusses der Konformitätsbewertung. Es obliegt dem Auftraggeber (in der Regel Leitungsbetreiber/Versorgungsunternehmen), die Konformität des Auftragnehmers (Bauunternehmen) bezüglich der Anforderungen dieses Arbeitsblatts festzustellen. Der unabhängige Nachweis über eine durch die DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH für dieses Arbeitsblatt akkreditierte Zertifizierung ist ein gesicherter, nachvollziehbarer Weg der Konformitätsbewertung, der den Aufwand der Auftragsbeteiligten (Auftraggeber und Auftragnehmer) bei der Vertragsgestaltung und -abwicklung erheblich verringert und vereinheitlicht.
DIN EN 14525 legt die Anforderungen und die diesbezüglichen Prüfverfahren fest, die auf Großbereichskupplungen, gestufte/reduzierte Großbereichskupplungen und -flanschadapter aus duktilem Gusseisen und Stahl anwendbar sind, die zur Verwendung mit Rohrleitungsbauteilen aus einer Reihe von Werkstoffen vorgesehen sind, um für einen großen Bereich von Rohr-Außendurchmessern eine leckagefreie Abdichtung zu erreichen. Dieses Dokument legt die Anforderungen an die Werkstoffe, Maße und Toleranzen, Festigkeitseigenschaften und die Standardbeschichtungen von Produkten fest. Es enthält auch Mindestanforderungen an die Funktionstüchtigkeit für alle Bauteile, einschließlich beweglicher längskraftschlüssiger und nicht längskraftschlüssiger Verbindungen.
DIN 2460 legt die Ausführungen von Stahlrohren und Formstücken zum Bau und Betrieb von Wasser- und Abwasserleitungen unter rohrstatischen und betriebsbedingten Aspekten fest. Dieses Dokument ist insbesondere für die Verwendung für Trink- und Abwasserleitungen anzuwenden. Die Bemessung der Rohre nach diesem Dokument ist für die angegebenen, zulässigen Bauteilbetriebsdrücke der Rohrleitung und die rechnerisch berücksichtigten äußeren Lasten anzuwenden.
Dieses Arbeitsblatt W 300‑5 dient als Grundlage für die Bewertung der Verwendbarkeit von Bauprodukten für die Auskleidungs‑ und Beschichtungssysteme von Trinkwasserbehältern.Dem Anwender soll mit dem Arbeitsblatt eine Hilfestellung bzw. Leitfaden gegeben werden, um eine sichere Bewertung der Produkte bezüglich der erforderlichen hygienischen und technischen Anforderungen an das Bauwerk Trinkwasserbehälter vornehmen zu können. Die aufgeführten technischen und hygienischen Anforderungen an das Bauwerk oder die Bauart werden den Merkmalen der jeweiligen Produkte gegenübergestellt. Das Arbeitsblatt eröffnet sowohl die Möglichkeit der eigenständigen Bewertung der Verwendbarkeit als auch dies durch einen Dienstleister (z. B. akkreditierten Zertifizierer) vornehmen zu lassen. Die Sicherstellung der Qualität und Gleichmäßigkeit der Produkte ist durch den Hersteller über eine werkseigene Produktionskontrolle zu gewährleisten.
Leitungsbetreiber/Versorgungsunternehmen, die selbst Rohrleitungen errichten, instand setzen und einbinden, gelten ebenfalls als Unternehmen im Sinne dieses Arbeitsblatts. Offene Bauweise heißt, dass die Rohrleitungen größtenteils in Gräben gemäß DIN 4124 eingebaut werden. Eine Prüfung der Einhaltung der Anforderungen nach diesem Arbeitsblatt beinhaltet keine Prüfung für den Bereich des Tiefbaus nach DVGW GW 381 (A) bzw. für grabenlose Bauweisen nach DVGW GW 302 (A), dennoch wird beim Fachgespräch nach Anhang A abgefragt, ob die Einhaltung der Anforderungen nach DVGW GW 381 (A) bzw. DVGW GW 302 (A) sichergestellt ist (Verpflichtungserklärung). Dieses Arbeitsblatt basiert auf dem Leitbild, dass das Unternehmen die Rechtsvorschriften, technischen Regeln sowie sicherheitsrelevanten Regelungen und Informationen in der jeweils gültigen Fassung kennt und einhält,die Errichtung/Instandsetzung, Prüfung und In‑/Außerbetriebnahme von Rohrleitungen gemäß den technischen Regeln in der jeweils gültigen Fassung sicher beherrscht, also vor allem‑ das Arbeiten an in Betrieb befindlichen Leitungen hinsichtlich des Umgangs mit dem Medium (Gasbzw. Wasser) und der Einbindung (Anbindung) des neuen/erneuerten Rohrleitungsabschnitts indas vorhandene Rohrleitungssystem sowie‑ die Handhabung des Baumaterials (in Bezug auf den jeweiligen Rohrwerkstoff).
Dieses Dokument DIN EN ISO 21225‑2 gilt für Polyethylen‑(PE‑)Rohre und Formstücke wie hergestellt sowie für das eingebaute Erneuerungssystem. Dieses Dokument ist für die Verwendung in Verbindung mit Normen vorgesehen, die für die Konstruktion von PE‑Rohrleitungssystemen gelten, wenn verfügbar. Bezüglich hergestellter Rohre gilt es für drei verschiedene PE‑Rohrarten: ‑ einschichtige PE‑Vollwandrohre (Nenn‑Außendurchmesser d n), einschließlich jeglicher Kennzeichnungsstreifen; ‑ PE‑Rohre mit koextrudierten Schichten auf entweder der Innen‑ oder Außenseite des Rohrs oder beiden (Gesamt‑Außendurchmesser d n), wie in Anhang A festgelegt, wobei alle Schichten über die gleiche erforderliche Mindestfestigkeit verfügen; ‑ PE‑Rohre (Außendurchmesser d n) mit einer abziehbaren, zusammenhängenden, thermoplastischen Zusatzschicht auf der Rohr‑Außenseite (beschichtetes Rohr), siehe Anhang A. Zusätzlich gilt es für: ‑ das Verbinden von Rohrlängen durch eine Stumpfschweißverbindung, um vor dem Einbau durchgehende Stränge zu erzeugen; ‑ vorgefertigte und Spritzguss‑Formstücke aus PE. Aus anderen Kunststoffen hergestellte Rohre, zum Beispiel Polypropylen (PP), sind nicht im Anwendungsbereich dieses Dokuments enthalten.
Dieses Dokument DIN EN ISO 21225‑1 gilt für Polyethylen‑(PE‑)Rohre und Formstücke wie hergestellt, sowie für das eingebaute Erneuerungssystem. Dieses Dokument ist für die Verwendung in Verbindung mit Normen vorgesehen, die für die Konstruktion von PE‑Rohrleitungssystemen gelten, wenn verfügbar. Bezüglich hergestellter Rohre gilt es für drei verschiedene PE‑Rohrarten: ‑ einschichtige PE‑Vollwandrohre (Nenn‑Außendurchmesser dn), einschließlich jeglicher Kennzeichnungsstreifen; ‑ PE‑Rohre mit koextrudierten Schichten auf entweder der Innen‑ oder Außenseite des Rohrs oder beiden (Gesamt‑Außendurchmesser dn), wie in Anhang A festgelegt, wobei alle Schichten über die gleiche erforderliche Mindestfestigkeit verfügen; ‑ PE‑Rohre (Außendurchmesser dn) mit einer abziehbaren, zusammenhängenden, thermoplastischen Zusatzschicht auf der Rohr‑Außenseite ( beschichtetes Rohr ), siehe Anhang A. Zusätzlich gilt es für: ‑ das Verbinden von Rohrlängen durch eine Stumpfschweißverbindung; ‑ das Verbinden von Rohrlängen durch eine Heizwendelschweißverbindung; ‑ vorgefertigte und Spritzguss‑Formstücke aus PE. Aus anderen Kunststoffen hergestellte Rohre, zum Beispiel glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK), sind nicht im Anwendungsbereich dieses Dokuments enthalten
Dieser Teil 5 der DIN EN 17176 ist anwendbar auf Rohrleitungssysteme, die für die Versorgung mit Wasser mit einem maximal zulässigen Bauteilbetriebsdruck (PFA) bis einschließlich 25 bar vorgesehen sind. Das Rohrleitungssystem nach diesem Dokument ist für die Durchleitung von Kaltwasser bis einschließlich 45 °C vorgesehen und besonders bei solchen Anwendungen, bei denen besondere Leistungsanforderungen gelten, wie z. B.Stoßbelastungen und Druckschwankungen.In diesem Teil sind auch die Prüfparameter für die Prüfverfahren festgelegt, auf die in diesem Dokument verwiesen wird.
Der Anwendungsbereich dieses Dokuments DIN CEN/TS 17176‑3 beschränkt sich auf Doppelmuffen, Überschiebmuffen, Reduzierstücke und nicht zugfeste Winkel.Dieses Dokument ist anwendbar auf Rohrleitungssysteme, die für die Versorgung mit Wasser mit einem maximal zulässigen Bauteilbetriebsdruck (PFA) bis einschließlich 25 bar1) vorgesehen sind. Das Rohrleitungssystem nach dieser Europäischen Norm ist für die Durchleitung von Kaltwasser bis einschließlich 45 ?C vorgesehen und besonders bei solchen Anwendungen, bei denen besondere Leistungsanforderungen gelten, wie z. B. Stoßbelastungen und Druckschwankungen. Für Temperaturen zwischen 25 ?C und 45 ?C gilt EN 17176‑2:2019, Bild C.1.Dieses Dokument enthält Festlegungen für eine Reihe von Formstückgrößen und Druckklassen und enthält eine Anforderung an sowie Empfehlungen für die Einfärbung.
Die Systemnorm DIN EN 17176, von der die vorliegende Norm Teil 1 ist, legt die Anforderungen an ein Rohrleitungssystem aus orientiertem weichmacherfreiem Polyvinylchlorid (PVC‑O) und dessen Bauteile fest.Das Rohrleitungssystem ist für die Verwendung für erdverlegte und nicht erdverlegte, vor direkterSonneneinstrahlung geschützte Wasserversorgungs‑, Entwässerungs‑ und Abwasserdruckleitungen, Druckleitungen für behandeltes Abwasser und Bewässerungsdruckleitungen vorgesehen.
Dieses Arbeitsblatt GW 30 legt personelle und fachliche Anforderungen und Fachkenntnisse an den Coating Inspector im Bereich des Korrosionsschutzes durch Umhüllungen und Beschichtungen von metallenen, in Böden oder Wässern verlegten sowie oberirdischen Rohrleitungen und Anlagen der Gas‑ und Wasserversorgung fest. Gleichermaßen kann das Arbeitsblatt für Umhüllungen von Rohrleitungen und Anlagenteilen anderer Transportmedien angewendet werden.In der Regel sind Fehlstellen in der Umhüllung einer neu verlegten Rohrleitung/Anlagenteil auf mangelhafte Ausführung und fehlende Qualitätskontrolle der Umhüllung (Werk‑ und Baustellenumhüllung) zurückzuführen. Die Integrität der Anlage kann durch Qualitätskontrolle bei der Errichtung in der Regel gesteigert werden. Unentdeckt führt die nachträgliche Schadensbeseitigung zu einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen und technischen Aufwand. Durch eine wirksame Überprüfung auf der Baustelle und im Werk können viele dieser andernfalls unentdeckten Mängel vor der Verfüllung des Rohrgrabens erkannt und rechtzeitig beseitigt werden. Kosten für nachträgliche Ausbesserungen können dadurch vermieden werden.Das Arbeitsblatt kann als Grundlage für eine Zertifizierung herangezogen werden.
Diese Norm DIN 30672‑2 deckt die Anwendungsbereiche ab, welche nicht von DIN EN ISO 21809‑3 erfasst sind:alle Nachumhüllungen von Stahlrohren und Formstücken zum Transport und für die Verteilung von Wasser und Abwasser;alle Nachumhüllungen von Stahlrohren und Formstücken von Verteilungsleitungen für gasförmige und flüssige Medien;alle Nachumhüllungen von Gussrohren mit Dickbeschichtungen nach DIN 30675‑2 und Formstücken für Transport‑ und Verteilungsleitungen;Ausbesserung von Werks‑ und Nachumhüllungen;Übergänge auf andere Werkstoffe (z. B. PE‑/Messing‑Hausanschlüsse).Die Anforderungen und die damit verbundenen Prüfungen an Nachumhüllungsmaterialien einschließlich Reparaturmaterialien werden in DIN 30672‑1 behandelt.
Diese Norm DIN 30672‑1 legt die Anforderungen und die damit verbundenen Produktprüfungen an folgende Nachumhüllungsmaterialien fest, die auf Verbindungsbereiche und Fehlstellen von Stahl‑ und Gussrohrleitungen mit Dickbeschichtungen auf der Baustelle aufgebracht werden.