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Wasser Speicherung
Alles zur Infrastruktur Wasser bieten die Regelwerke und Normen dieser Rubrik. Themen sind u.a. Wasserverteilung und Rohrnetze, Wasserspeicherung, Messwesen, Löschwasser.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt GW 130 Dieses DVGW-Arbeitsblatt GW 130 gilt für die Einführung und die Anwendung eines Qualitätssicherungssystems bei Geschäftsprozessen zur Erhebung, Erfassung, Aktualisierung und Nutzung von geographischen Informationen sowie den zugehörigen Sachdaten zu Leitungen und Anlagen der Gas- und Wasserverteilung wie auch der Rohrfernleitungen. Im Wesentlichen sind die Ausführungen für die digitale Netzdokumentation formuliert. Für den Fall der analogen Dokumentation sind die Festlegungen und Systematiken gleichermaßen anzuwenden. GW 130 versteht sich als Bestandteil eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems, wie z. B. DIN EN ISO 9000. In erster Linie liegt der Schwerpunkt auf der Definition unternehmensspezifischer Kennzahlen für die Netzdokumentation, dem regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich sowie dem Ableiten von Maßnahmen zur Verbesserung von Daten und Prozessabläufen. Im DVGW-Arbeitsblatt GW 120 ist festgelegt, dass eine geeignete dokumentierte Qualitätssicherung sowie deren Nachverfolgung und Analyse sicherzustellen ist. Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe Qualität in der Netzdokumentation Qualitätsmerkmale der Netzdokumentation Qualitätssicherung Einführung und Betrieb eines Qualitätssicherungssystems Qualitätsmanagement Anhang A (informativ) - Instrumente der Qualitätssicherung Anhang B (informativ) - Beispiel eines Qualitäts-Dashboard Anhang C (informativ) - Beispiele für Kennzahlen zur Qualitätssicherung Anhand D(informativ) - Beispiel einer Prozessabbildung Wichtige normative Verweisungen G 1000 W 1000 GW 116 GW 117 GW 118 GW 120 Vorherige Ausgaben DVGW-Arbeitsblatt GW 130 DVGW-Merkblatt GW 130 01/2016 DVGW-Arbeitsblatt GW 130 kaufen Sie können das DVGW-Arbeitsblatt GW 130 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Dieses DVGW-Merkblatt W 411 konkretisiert das Verfahren der Variablenprüfung der Wareneingangsprüfung nach Anhang E, DVGW-Arbeitsblatt W 406 „Wasserzählermanagement“. Die Qualität der gelieferten Wasserzähler stellt für Wasserversorgungsunternehmen die Basis einer einwandfreien Wassermessung dar. Um diese Qualität zu gewährleisten, müssen nach DVGW-Arbeitsblatt W 406 die angelieferten Wasserzähler bereits bei Wareneingang (Gefahrenübergang) kontrolliert werden. Im Zuge der nach DVGW-Arbeitsblatt W 406 beschriebenen Wareneingangsprüfung ist zu prüfen, ob die vertraglich vereinbarten Leistungen eingehalten werden. Sollen Mängelansprüche geltend gemacht werden, ist es erforderlich, dass nachgewiesen werden kann, dass die gelieferten Wasserzähler bei Gefahrenübergang nicht die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit hatten. Ein mögliches Verfahren für die Wareneingangsprüfung von Wasserzählern ist in Anhang E, DVGW-Arbeitsblatt W 406 beschrieben. Die im Zuge dieser Wareneingangsprüfung beschriebenen Qualitätsannahmeprüfungen hinsichtlich äußerer, mechanischer, messtechnischer und hygienischer Beschaffenheit von Wasserzählern gliedern sich in Attributprüfung und Variablenprüfung. Die der Variablenprüfung hinterlegten statistischen Methoden führen in der Anwendung der Qualitätsannahmeprüfungen zu Umsetzungsunsicherheiten. Daher werden im vorliegenden Merkblatt die notwendigen Methoden erläutert und die Auswertung von Variablenprüfungen mit einem Referenzbeispiel unterstützt.
Die AfK-Empfehlung Nr. 6 gilt für kathodisch geschützte Anlagen und den mit diesen verbundenen elektrischen Betriebsmitteln.Beim Errichten und Betreiben von Fremdstromanlagen für den kathodischen Korrosionsschutz und Streustromabsaugungen sind u. a. Maßnahmen zum Schutz gegen elektrischen Schlag erforderlich. Dieses gilt insbesondere für kathodisch geschützte Anlagen, die zwangsläufig mit elektrischen Betriebsmitteln verbunden sind. Das sind z. B. Behälter mit unmittelbar angeschlossenen elektrisch betriebenen Pumpen oder Rohrleitungen mit elektrisch betriebenen Schiebern. Bei Fernrohrleitungen, die über längere Strecken parallel zu Hochspannungs-Freileitungen mit Nennspannungen ab 110 kV oder Fahr- und Speiseleitungen von Wechselstrombahnen verlaufen bzw. sich ihnen nähern, ist bei der Auswahl von Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag zusätzlich zu beachten, dass die Rohrleitung u. U. wechselspannungsbeein-flusst ist. In Übereinstimmung mit den geltenden Normen und VDE-Bestimmungen sind solche Schutzmaßnahmen anzuwenden, die die Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes nicht beeinträchtigen. Dabei haben Maßnahmen zum Schutz gegen elektrischen Schlag Vorrang. Planungen, Ausführungen und Prüfungen von in der Empfehlung aufgeführten Schutzmaßnahmen sind durch qualifizierte Fachkräfte auszuführen.
DIN EN 17176-2 legt die Eigenschaften von vollwandigen Rohren aus orientiertem weichmacherfreiem Polyvinylchlorid (PVC-O) für Rohrleitungssysteme fest, die für die Wasserversorgung und für erdverlegte und nicht erdverlegte, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützte Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen, Druckleitungen für behandeltes Abwasser und Bewässerungsdruckleitungen vorgesehen sind. Dieser Teil ist anwendbar auf Rohrleitungssysteme, die für die Versorgung mit Wasser mit einem maximal zulässigen Bauteilbetriebsdruck (PFA) bis einschließlich 25 bar vorgesehen sind. Er enthält Festlegungen für Rohrgrößen und Druckklassen sowie eine Anforderung und Empfehlungen an die Einfärbung.
Inhalte DIN EN 12201-5 DIN EN 12201-5 legt die Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit von montierten Polyethylen-Rohrleitungssystemen fest, die für den Transport von Trinkwasser, des zur Aufbereitung vorgesehenen Rohwassers, für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen, Unterdruckentwässerungssysteme sowie für den Transport von Brauchwasser vorgesehen sind, mit Ausnahme von industriellen Anwendungen. Die Norm legt die Anforderungen für Heizwendelschweißverbindungen, Muffenschweißverbindungen, Stumpf- schweißverbindungen und mechanische Verbindungen fest. Sie legt das Verfahren für die Herstellung von Probekörperverbindungen sowie die daran durchzuführenden Prüfungen zur Bewertung der Gebrauchstauglichkeit des Rohrleitungssystems unter üblichen und extremen Bedingungen fest. Die bestimmungsgemäße Verwendung der DIN EN 12201-5 umfasst die Entwässerung ins Meer (Siele), in Gewässern verlegte Rohre sowie Düker und Brückenleitungen. Sie legt auch die Prüfparameter für die Prüfverfahren fest, auf die in diesem Dokument verwiesen wird. Dieses Dokument ist ausschließlich dafür vorgesehen, vom Produkthersteller zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Rohrleitungsteilen nach EN12201-2, EN12201-3 oder EN12201-4, die miteinander unter üblichen Bedingungen und unter extremen Bedingungen nach diesem Dokument verbunden sind, verwendet zu werden. Es ist nicht für die Prüfung von Rohrleitungssystemen auf der Baustelle vorgesehen. In Verbindung mit DIN EN 12201-1, DIN EN 12201-2, DIN EN 12201-3 und DIN EN 12201-4 ist dieses Dokument anwendbar für Rohre, Formstücke und Armaturen aus PE. Die Normenreihe DIN EN 12201 deckt einen Bereich von maximal zulässigen Bauteilbetriebsdrücken ab und enthält Anforderungen bezüglich Farben. Inhaltsverzeichnis Europäisches Vorwort Einleitung Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe Symbole und Abkürzungen Gebrauchstauglichkeit des Systems Verfahren zur Vorbereitung von Prüfanordnungen Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit Konditionierung Anforderungen Prüfung von Rohren mit koextrudierten Schichten Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DIN EN 12201-1 DIN EN 12201-2 DIN EN 12201-3 DIN EN 12201-4 DIN EN 12201-5 kaufen Sie können DIN EN 12201-5 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DIN EN 12201-3 DIN EN 12201-3 legt die Eigenschaften für Formstücke für Schweißverbindungen aus Polyethylen sowie Formstücke für mechanische Verbindungen für erdverlegte und oberirdische Anwendungen fest, die für den Transport von Trinkwasser, des zur Aufbereitung vorgesehenen Rohwassers, für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen, Unterdruckentwässerungssysteme sowie für den Transport von Brauchwasser vorgesehen sind. Die bestimmungsgemäße Verwendung dieser Norm umfasst die Entwässerung ins Meer (Siele), in Gewässern verlegte Rohre sowie Düker und Brückenleitungen. Auch Prüfparameter für Prüfverfahren werden festgelegt, auf die in diesem Dokument verwiesen wird. Zusammen mit DIN EN 12201-1, DIN EN 12201-2, DIN EN 12201-4 und DIN EN 12201-5 ist das Dokument anwendbar für Rohre, Formstücke und Armaturen aus PE. Die Normenreihe EN 12201 deckt einen Bereich von zulässigen Bauteilbetriebsdrücken ab und enthält Anforderungen bezüglich Farben. Inhaltsverzeichnis Europäisches Vorwort Einleitung Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe Symbole und Abkürzungen Werkstoff PE-Formmasse für Formstücke Werkstoffe für nicht aus Polyethylen hergestellte Teile Metallteile, Dichtungsstoffe, sonstige Werkstoffe Allgemeine Eigenschaften Beschaffenheit, Ausführung, Farbe Elektrische Eigenschaften für Heizwendelschweißung Einfluss auf die Wasserqualität Geometrische Eigenschaften Maße von Formstücken, Schweißenden und mechanischen Verbindungen Mechanische Eigenschaften Physikalische Eigenschaften Chemische Widerstandsfähigkeit bei Kontakt mit Chemikalien Leistungsanforderungen Technische Informationen Kennzeichnung Mindestkennzeichnung, Schweißerkennung Lieferbedingungen Anhang A (normativ): Heizelementmuffenschweißung Anhang B (normativ): Gefertigte Formstücke Anhang C (informativ): Typische Anschlussverbindungen Anhang D (normativ): Verfahren der Kurzzeit-Druckprüfung Anhang E (normativ): Zugprüfung für Formstück/Rohr-Bauteilkombinationen Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DIN EN 12201-1 DIN EN 12201-2 DIN EN 12201-4 DIN EN 12201-5 DIN EN 12201-3 kaufen Sie können DIN EN 12201-3 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DIN EN 12201-2 DIN EN 12201-2 legt die Anforderungen an erdverlegte und oberirdisch verlegte Rohre aus Polyethylen fest, die • für den Transport von Trinkwasser, • des zur Aufbereitung vorgesehenen Rohwassers,• für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen, • Unterdruckentwässerungssysteme sowie • für den Transport von Brauchwasser vorgesehen sind, mit Ausnahme von industriellen Anwendungen. Die bestimmungsgemäße Verwendung umfasst die Entwässerung ins Meer (Siele), in Gewässern verlegte Rohre sowie Düker und Brückenleitungen. Für den Einsatz in kontaminierten Böden werden Rohre, die für den Transport von Wasser für den menschlichen Gebrauch oder Rohwasser vor der Aufbereitung vorgesehen sind, besonders berücksichtigt. Dieses Dokument legt auch die Prüfparameter für die Prüfverfahren fest, auf die in diesem Dokument verwiesen wird. Zusammen mit DIN EN 12201-1, DIN EN 12201-3, DIN EN 12201-4 und DIN EN 12201-5 ist das Dokument anwendbar für Rohre, Formstücke und Armaturen aus PE. Die Normenreihe EN 12201 deckt einen Bereich von zulässigen Bauteilbetriebsdrücken ab und enthält Anforderungen bezüglich Farben. Dieses Dokument gilt für drei Arten von Rohren: • PE-Rohre (Außendurchmesserdn), einschließlich Identifizierungsstreifen; • PE-Rohre mit koextrudierten Schichten auf der Außen- und/oder der Innenfläche des Rohres • PE-Rohre (Außendurchmesserdn), mit einer abziehbaren, zusätzlichen thermoplastischen Schicht Inhaltsverzeichnis Europäisches Vorwort Einleitung Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe Symbole und Abkürzungen Werkstoff Formmasse für Rohre Formmasse für Identifizierungsstreifen Externes Umlaufmaterial und Rezyklat Allgemeine Eigenschaften Beschaffenheit Farbe Einfluss auf die Qualität des Wassers Geometrische Eigenschaften Bestimmung der Maße Mittlere Außendurchmesser, Unrundheit, Grenzabmaße Wanddicken Ringbundrohre Längen Mechanische Eigenschaften Physikalische Eigenschaften Chemische Eigenschaften bei Kontakt mit Chemikalien Leistungsanforderungen Kennzeichnung Mindestkennzeichnung Zusätzliche Kennzeichnung Anhang A (informativ): Zusammenhang zwischen PN, S und SDR Anhang B (normativ): Rohre mit koextrudierten Schichten Anhang C (normativ): Rohre mit abziehbarer Schicht Anhang D (normativ): Steifigkeit von Rohren für Unterdruckentwässerungssysteme Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DIN EN 12201-1 DIN EN 12201-3 DIN EN 12201-4 DIN EN 12201-5 DIN EN 12201-2 kaufen Sie können DIN EN 12201-2 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DIN EN 12201-1 DIN EN 12201-1 legt Werkstoffe und die allgemeinen Anforderungen an erdverlegte oder oberirdisch verlegte Druckrohrleitungssysteme (Haupt- und Anschlussleitungen) aus Polyethylen fest, die • für den Transport von Trinkwasser, • des zur Aufbereitung vorgesehenen Rohwassers,• für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen,• Unterdruckentwässerungssysteme sowie • für den Transport von Brauchwasser vorgesehen sind. Die bestimmungsgemäße Verwendung dieser Norm umfasst die Entwässerung ins Meer (Siele), in Gewässern verlegte Rohre sowie Düker und Brückenleitungen. Auch Prüfparameter für Prüfverfahren werden festgelegt, auf die in diesem Dokument verwiesen wird. Zusammen mit DIN EN 12201-2, DIN EN 12201-3, DIN EN 12201-4 und DIN EN 12201-5 ist das Dokument anwendbar für Rohre, Formstücke und Armaturen aus PE. Die Normenreihe EN 12201 deckt einen Bereich von zulässigen Bauteilbetriebsdrücken ab und enthält Anforderungen bezüglich Farben. Inhaltsverzeichnis Europäisches Vorwort Einleitung Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe Geometrische Eigenschaften Werkstoffbegriffe Begriffe zu Werkstoffeigenschaften Begriffe zu Betriebsbedingungen Begriffe zu Verbindungen Symbole und Abkürzungen Werkstoff Werkstoff der Rohrleitungsteile Formmasse (Zusatzstoffe, Pigmente, Farbe, Eigenschaften) Schweißverträglichkeit von PE 80, PE 100, PE 100 RC Klassifizierung und Bezeichnung Einfluss auf die Qualität des Wassers Anhang A (normativ): Druckminderungsfaktoren Anhang B (informativ): Widerstand gegen schnelle Rissfortpflanzung Anhang C (informativ): Verlegung von PE 100-RC-Systemen Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DIN EN 12201-2 DIN EN 12201-3 DIN EN 12201-4 DIN EN 12201-5 DIN EN 12201-1 kaufen Sie können DIN EN 12201-1 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
DIN EN 14154-4 legt Begriffe, Anforderungen und Prüfverfahren für zusätzliche Funktionalitäten für Wasserzähler ohne metrologische Auswirkungen in Kombination mit Zusatzfunktionsgeräten fest.
Dieses Arbeitsblatt W 610 gilt für Planung, Bau und Betrieb von Pumpensystemen in der Trinkwasserversorgung. Darunter fallen Anlagen, die dem Fördern von Roh-, Trink- und Betriebswasser dienen. Pumpensysteme stellen betriebliche Einheiten dar, die aus verschiedenen Komponenten (wie z. B. Pumpen, Armaturen, Rohrleitungen, Druckbehälter) bestehen. Aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen ist eine sorgfältige Abstimmung zwischen den Eigenschaften der Pumpen und den Bedingungen der saug- und druckseitig angeschlossenen hydraulischen Einrichtungen erforderlich. Hierzu gibt das Arbeitsblatt sowohl dem Planer als auch dem Betreiber entsprechende praxisbezogene Hinweise.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 403 DVGW-Arbeitsblatt W 403 dient als Entscheidungshilfe für die Rehabilitation von Wasserverteilungsanlagen. W 403 bietet Tipps für die Erarbeitung einer Reha-Strategie und einer Reha-Planung. Ebenso behandelt wird die Umsetzung von Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen von Wasserverteilungsanlagen in Ergänzung zu den grundlegenden Anforderungen gemäß DVGW W 400-3 (A). Der Zustand von Wasserverteilungsanlagen bestimmt maßgeblich die Versorgung mit Trinkwasser im Hinblick auf ausreichende Menge, erforderlichen Druck und einwandfreie Qualität. Eine am Netzzustand orientierte Rehabilitation dient diesem Ziel sowie der Erhöhung von Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Hierbei muss der ganzheitliche Ansatz einer zustands- und risikoorientierten Instandhaltung herausgestelltwerden. Eine hohe Versorgungsqualität und ein guter Netzzustand nach dem DVGW-Regelwerk sind nur gegeben, wenn sowohl die Wasserverluste und Netzschadensraten als auch das Risiko, das von einer Wasserverteilungsanlage ausgeht oder auf diese einwirkt, auf niedrigen Niveaus liegen. Wenn niedrige Schadensraten bei gleichzeitig hohen Wasserverlusten vorliegen, ist noch keine hohe Versorgungsqualität erreicht. Durch verstärkte Inspektionsmaßnahmen zur Wasserverlustreduzierung können in einem ersten Schritt die Wasserverluste lokal erkannt und deutlich reduziert werden. Langfristig kann jedoch nur eine gezielte Rehabilitation des Rohrnetzes sowohl die Netzschadensraten und das Risiko als auch die Wasserverluste dauerhaft niedrig halten. Dieser ganzheitliche Ansatz einer zustands- und risikoorientierten und nachhaltigen Instandhaltung ist auch im Rahmen der internationalen Standardisierung von Bedeutung. In diesem DVGW-Arbeitsblatt W 403 werden nur Linien- bzw. Massenobjekte behandelt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass für sie ausreichende und statistisch auswertbare Informationen vorliegen. Dazu ist eine gewisse Grundgesamtheit notwendig. Bei Punktobjekten bzw. weniger häufig vorkommenden Objekten ist dies nicht der Fall. Diese werden in der DVGW-Information Wasser Nr. 102 behandelt. Im Allgemeinen werden bei Rehabilitation der Leitungen die Armaturen entsprechend miterneuert und somit indirekt in diesem Arbeitsblatt mitbetrachtet.Auch für Armaturen gilt der Grundsatz, dass die technische Lebensdauer erreicht ist, sobald die Ausfallquote ein inakzeptables Maß überschritten hat.Prinzipiell lassen sich die technischen Lebensdauern von Armaturen auf dem gleichen Weg, wie er für Leitungen in diesem Arbeitsblatt beschrieben wird, abschätzen. Dazu kann man Informationen nutzen, die aus den Inspektionen mit Prüfung auf Dichtheit im Abschluss nach DVGW W 400-3 (A) und normalen Stellmaßnahmen (z. B. Spülprogramme, Reparaturen, Erneuerungen) resultieren.Sollten die so ermittelten oder abgeschätzten Lebensdauern von Armaturen niedriger liegen als die der Leitungen, ist die Anwendbarkeit des o. g. Grundsatzes der gleichzeitigen Erneuerung zu überprüfen.Die Grundsätze von Reinigung und Reparatur werden inhaltlich in DVGW W 400-3 (A) behandelt. Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt W 403:2010-04 wurden folgende Änderungen vorgenommen: komplette Überarbeitung Annäherung des Aufbaus an DVGW-Merkblatt G 403 eigenes Kapitel für Daten, Datenqualität und Schließen von Datenlücken eigenes Kapitel für Budgetermittlung Aufnahme von Praxisbeispielen für die Berechnung von Bewertungszahlen für die Reha-Planung, Herleitungder schadensorientierten Zustandsentwicklung für eine Anlagengruppe, AnwendungshilfeReha-Strategie und Datenkorrektur im Anhang Änderung des Titels Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Grundsätze und Ziele 4 Daten 5 Langfristige Reha-Strategie 6 Mittelfristige Reha-Planung 7 Kurzfristige Reha-Maßnahmen 8 Budgetermittlung Anhang A (informativ) – Anwendungsbeispiele Datenkorrektur Anhang B (informativ) – Anwendungshilfe Reha-Strategie Anhang C (informativ) – Herleitung der schadensorientierten Zustandsentwicklung für eine AnlagengruppeAnhang D (informativ) – Beispiel: Ansatz zur Berechnung von Bewertungszahlen für die Reha-Planung Wichtige normative Verweisungen DVGW-Arbeitsblatt W 392 DVGW-Arbeitblatt W 399 DVGW-Arbeitsblatt W 400-1 DVGW-Arbeitsblatt W 400-3 DVGW-Merkblatt W 492 DVGW-Merkblatt W 1001 DVGW-Arbeitsblatt W 1003 DVGW-Merkblatt W 1100-2 DVGW-Merkbatt GW 18 DVGW-Arbeitblatt GW 120 DVGW-Arbeitsblatt GW 302-1 DVGW-Arbeitsblatt W 403 kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt W 403 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen. Vorherige Ausgaben DVGW-Merkblatt W 403 Ausgabe 2010 DVGW-Merkblatt W 403 Ausgabe 1988
W 396 behandelt Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Wasserrohrleitungen mit asbesthaltigen Bauteilen oder Beschichtungen.
Die DVGW-Information Gas/Wasser Nr. 26 beschreibt anhand von praktischen Beispielen und Erläuterungen die Rahmenbedingungen und Anwendungsgrenzen für das Verfahren „Vermessung mit dem Smartphone“. Die beschriebenen Empfehlungen resultieren aus umfangreichen Feldstudien verschiedener Softwarelösungen bei mehreren Versorgungsunternehmen (VU).Sie gibt Hinweise, wie die beschriebenen Anwendungen im Kontext zu den Anforderungen nach den anerkannten Regeln der Technik im Aufgabengebiet des Netzdatenmanagements einzuordnen sind. Anwendern dieser neuen Technologie wird mit der DVGW-Information Nr. 26 ein Hilfsmittel an die Hand gegeben, um die verfügbare Gerätetechnik im Hinblick auf die eigenen Anforderungen bewerten zu können. Mit dieser DVGW-Information steht eine wichtige individuelle Entscheidungshilfe für die Bewertung und Auswahl von Technologien zur Verfügung.
DIN 4067 ist für Hinweisschilder zur Kennzeichnung der für den Betrieb von Orts-Wasserverteilungs- und Wasserfernleitungen für Trinkwasser notwendigen Armaturen und des Verlaufs von Wasserfernleitungen anzuwenden. Es ist auch für Hinweisschilder für Nichttrinkwasser-Leitungen (zum Beispiel Leitungen für Rohwasser, Betriebswasser) anzuwenden, wenn die Wasserart auf dem Hinweisschild genannt wird.
DIN 30340-1 legt Anforderungen an Ummantelungen zum mechanischen Schutz von Rohrleitungen aus Stahl mit einer Korrosionsschutzumhüllung fest.Neben den mechanischen und technologischen Merkmalen der Prüfung von Faserzementummantelungen enthält das Dokument die entsprechenden Merkmale für Glasfaserkunststoffummantelungen und Ummantelungen aus thermoplastischen Kunststoffen. Somit ist dieses Dokument für alle gängigen Arten von Ummantelungen zum mechanischen Schutz von Stahlrohrleitungen mit Korrosionsschutzumhüllungen anwendbar.DIN 30340-1 legt die Anforderungen und Prüfungen von werksseitig hergestellten Ummantelungen zum mechanischen Schutz von polyolefinumhüllten Stahlrohren und -formstücken fest. Die Anforderungen können sinngemäß auch auf Stahlrohre und Formstücke mit anderen Korrosionsschutzbeschichtungen übertragen werden.