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Forschungsbericht W 202017 11/2025

Potenziale der optisch-akustischen Inspektion von Trinkwasserverteilungssystemen

262,15 €

Mitgliederpreis: 128,40 €

Format
51 Seiten
Ausgabe
1. Auflage 2025
Artikel-Nr.
513295
Verkaufseinheit
1
Mindestabnahme
1

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein -

Josef-Wirmer-Straße 1–3

53123 Bonn

produktsicherheit@wvgw.de


Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich

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Artikel-Nr. 513295


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Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202017

Im DVGW-Forschungsbericht W 202017 wurde das Potenzial zerstörungsfreier optischer und akustischer Inspektionsverfahren zur objektkonkreten Bewertung von Trinkwasserleitungen untersucht. Ziel war es, die Praxistauglichkeit zweier optischer Inspektionssysteme, der Schiebekamera und dem Fahrwagen und eines optisch-akustischen Inspektionssystems, der Wasserschlange, unter Praxisbedingungen zu erproben.

Die Untersuchungen wurden im ersten Schritt in Versuchsnetzen am TZW und bei den Hamburger Wasserwerken durchgeführt, in welchen die technischen Voraussetzungen für die Einbringung der Systeme, mit Prüfung der Bewegung bei verschiedenen Rohrdimensionen sowie der Qualität der optischen und akustischen Daten gegeben war.

Basierend auf den Erkenntnissen der Versuchsreihen wurden mit Schiebekamera und Fahrwagen über 25 Praxisuntersuchungen bei verschiedenen Wasserversorgungsunternehmen durchgeführt.

Zur strukturierten Durchführung der Inspektionen wurde ein Inspektionsablaufplan entwickelt, der allgemeine Vorgaben, technische Abläufe, Zuständigkeiten, Hygienemaßnahmen und Risikomanagement umfasst. Dieser Plan wurde im Projektverlauf kontinuierlich weiterentwickelt und an die jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst. Darüber hinaus wurde ein spezifisches Hygienekonzept zur Vermeidung von mikrobiologischen Kontaminationen entwickelt und bei den Praxiseinsätzen umgesetzt.

Die Schiebekamera wurde erfolgreich zur Inspektion von Leitungen bei Betriebsdruck bis 5 bar und zur Langzeitbeobachtung im Rahmen der Untersuchungen auf Invertebraten eingesetzt.

Mit dem Fahrwagen wurden Leitungen von DN 200 bis DN 1200 inspiziert, wobei hochwertige Bilddaten zur Bewertung von u.a. Rohrzustand, Ablagerungen und Einbauten generiert wurden. Einschränkungen ergaben sich durch Bögen, Steigungen und Trübstoffe. Ein Praxiseinsatz für die Wasserschlange wurde vorbereitet, konnte jedoch während der Projektlaufzeit nicht mehr realisiert werden.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Praxiseinsätze und Auswertung mit den Wasserversorgern bzw. Auftraggebern, dass eine optische Inspektion wichtige Informationen zur Beschaffenheit von Leitungen und für Betriebsentscheidungen liefern kann.

Wesentliche Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sind in das DVGW Merkblatt W 492 eingeflossen. Welches den derzeitigen Stand zur zerstörungsfreien Inspektion von Trinkwasserleitungen beinhaltet.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Hintergrund und Ziel des Forschungsprojektes
  • 2 Material und Methoden
  • 3 Recherche
  • 4 Ergebnisse
  • 5 Schlussfolgerungen
  • 6 Ausblick
  • 7 Abbildungsverzeichnis
  • 8 Tabellenverzeichnis
  • Anhang

Wichtige normative Verweisungen

  • DVGW-Merkblatt W 492

DVGW-Forschungsbericht W 202017 kaufen

Sie können den  DVGW-Forschungsbericht W 202017 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.

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Im DVGW-Forschungsbericht W 202017 wurde das Potenzial zerstörungsfreier optischer und akustischer Inspektionsverfahren zur objektkonkreten Bewertung von Trinkwasserleitungen untersucht. Ziel war es, die Praxistauglichkeit zweier optischer Inspektionssysteme, der Schiebekamera und dem Fahrwagen und eines optisch-akustischen Inspektionssystems, der Wasserschlange, unter Praxisbedingungen zu erproben.

Die Untersuchungen wurden im ersten Schritt in Versuchsnetzen am TZW und bei den Hamburger Wasserwerken durchgeführt, in welchen die technischen Voraussetzungen für die Einbringung der Systeme, mit Prüfung der Bewegung bei verschiedenen Rohrdimensionen sowie der Qualität der optischen und akustischen Daten gegeben war.

Basierend auf den Erkenntnissen der Versuchsreihen wurden mit Schiebekamera und Fahrwagen über 25 Praxisuntersuchungen bei verschiedenen Wasserversorgungsunternehmen durchgeführt.

Zur strukturierten Durchführung der Inspektionen wurde ein Inspektionsablaufplan entwickelt, der allgemeine Vorgaben, technische Abläufe, Zuständigkeiten, Hygienemaßnahmen und Risikomanagement umfasst. Dieser Plan wurde im Projektverlauf kontinuierlich weiterentwickelt und an die jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst. Darüber hinaus wurde ein spezifisches Hygienekonzept zur Vermeidung von mikrobiologischen Kontaminationen entwickelt und bei den Praxiseinsätzen umgesetzt.

Die Schiebekamera wurde erfolgreich zur Inspektion von Leitungen bei Betriebsdruck bis 5 bar und zur Langzeitbeobachtung im Rahmen der Untersuchungen auf Invertebraten eingesetzt.

Mit dem Fahrwagen wurden Leitungen von DN 200 bis DN 1200 inspiziert, wobei hochwertige Bilddaten zur Bewertung von u.a. Rohrzustand, Ablagerungen und Einbauten generiert wurden. Einschränkungen ergaben sich durch Bögen, Steigungen und Trübstoffe. Ein Praxiseinsatz für die Wasserschlange wurde vorbereitet, konnte jedoch während der Projektlaufzeit nicht mehr realisiert werden.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Praxiseinsätze und Auswertung mit den Wasserversorgern bzw. Auftraggebern, dass eine optische Inspektion wichtige Informationen zur Beschaffenheit von Leitungen und für Betriebsentscheidungen liefern kann.

Wesentliche Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sind in das DVGW Merkblatt W 492 eingeflossen. Welches den derzeitigen Stand zur zerstörungsfreien Inspektion von Trinkwasserleitungen beinhaltet.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Hintergrund und Ziel des Forschungsprojektes
  • 2 Material und Methoden
  • 3 Recherche
  • 4 Ergebnisse
  • 5 Schlussfolgerungen
  • 6 Ausblick
  • 7 Abbildungsverzeichnis
  • 8 Tabellenverzeichnis
  • Anhang

Wichtige normative Verweisungen

  • DVGW-Merkblatt W 492

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