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G 425-1 Merkblatt 10/2024

Methoden zur messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen - Teil 1: Allgemeine Grundlagen

49,58 €

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Hrsg./Verlag
DVGW
Format
11 Seiten
Ausgabe
1. Auflage 2024
Artikel-Nr.
512234
Verkaufseinheit
1
Mindestabnahme
1

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein -

Josef-Wirmer-Straße 1–3

53123 Bonn

produktsicherheit@wvgw.de


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Artikel-Nr. 512234


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DVGW-Merkblatt G 425-1 dient als Grundlage für die messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen im technischen Betrieb der Gastransport- und Gasverteilnetze zum Monitoring, Reporting und zur Verifizierung von Methanemissionen gemäß den Anforderungen der EU-VO Methanemissionen. Dieses DVGW-Regelwerk unterstützt dabei die Durchführung von Standardmethoden. Einzelne Aspekte sind ggfs. auch für andere Bereiche der Gasinfrastruktur zweckdienlich.

Der DVGW e.V. und der FNB Gas e.V. haben mit ihren Mitgliedsunternehmen umfangreiche Programme zur Erfassung von Methanemissionen durchgeführt. Größere Emissionen, die z. B. mit satellitengestützten Systemen gemessen werden können, wurden dabei nicht festgestellt. Vielmehr wurden die geringen Emissionen in der Gasinfrastruktur durch die betrieblichen Analysen bestätigt.

Ein sicherer Betrieb von Gasnetzen und -anlagen geht einher mit der Minimierung von Gasemissionen. Insofern bilden das gesamte DVGW-Regelwerk und die geltenden DIN-Normen die Grundlage für die geringen Methanemissionen durch den Gastransport- und Gasverteilnetzbetrieb.

Die Betreiber der Gastransport- und Gasverteilnetze haben in den vergangenen Jahren durch systematische Messungen, insbesondere mit den DVGW-Forschungsprojekten ME DSO1 sowie dem FNB Forschungsprojekt ME TSO2 umfangreiche neue Erkenntnisse zu Methanemissionen aus Gastransport und -verteilnetzen gewinnen können. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass durch die Investitionen in die Netze sowie durch den Einsatz von verlässlichen Materialien, die Methanemissionen deutlich verringert werden konnten.

Das Umweltbundesamt nutzt inzwischen für seine jährliche nationale Inventarisierung der Klimagase und Berichte, insbesondere für Methan, die Emissionsfaktoren aus den oben genannten Forschungsprojekten zur Berechnung von Methanemissionen aus den Gastransport- und Gasverteilnetzen. Die Methoden zur messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen sind in den nachfolgenden Teilen dieser Merkblattreihe beschrieben.

Die EU-VO über die Verringerung von Methanemissionen im Energiesektor (EU-VO Methanemissionen) legt umfangreiche Anforderungen für Betreiber von Gasanlagen fest, unter anderem auch das Überwachen und Berichten der Methanemissionen. Dies erfordert die Standardisierung von Methoden zur Quantifizierung von Methanemissionen. Beginnend von der Auswahl der geeigneten Methode über die Auswahl des zertifizierten Messdienstleisters, der Messungsdurchführung bis hin zum erteilten Prüfvermerk einer anerkannten Prüfungsorganisation.

Die Anwendung des DVGW-Merkblattes G 425-1 stellt sicher, dass reproduzierbare Messergebnisse mit verschiedenen Methoden zur messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen ermöglicht werden.

G 425-1 ergänzt die Regelwerke zur Überprüfung und Leck-Detektion der Gasrohrnetze zur Versorgung der Allgemeinheit mit Gas um Methoden zur messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen.

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Regelwerksart: DVGW-Merkblatt

DVGW-Merkblatt G 425-1 dient als Grundlage für die messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen im technischen Betrieb der Gastransport- und Gasverteilnetze zum Monitoring, Reporting und zur Verifizierung von Methanemissionen gemäß den Anforderungen der EU-VO Methanemissionen. Dieses DVGW-Regelwerk unterstützt dabei die Durchführung von Standardmethoden. Einzelne Aspekte sind ggfs. auch für andere Bereiche der Gasinfrastruktur zweckdienlich.

Der DVGW e.V. und der FNB Gas e.V. haben mit ihren Mitgliedsunternehmen umfangreiche Programme zur Erfassung von Methanemissionen durchgeführt. Größere Emissionen, die z. B. mit satellitengestützten Systemen gemessen werden können, wurden dabei nicht festgestellt. Vielmehr wurden die geringen Emissionen in der Gasinfrastruktur durch die betrieblichen Analysen bestätigt.

Ein sicherer Betrieb von Gasnetzen und -anlagen geht einher mit der Minimierung von Gasemissionen. Insofern bilden das gesamte DVGW-Regelwerk und die geltenden DIN-Normen die Grundlage für die geringen Methanemissionen durch den Gastransport- und Gasverteilnetzbetrieb.

Die Betreiber der Gastransport- und Gasverteilnetze haben in den vergangenen Jahren durch systematische Messungen, insbesondere mit den DVGW-Forschungsprojekten ME DSO1 sowie dem FNB Forschungsprojekt ME TSO2 umfangreiche neue Erkenntnisse zu Methanemissionen aus Gastransport und -verteilnetzen gewinnen können. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass durch die Investitionen in die Netze sowie durch den Einsatz von verlässlichen Materialien, die Methanemissionen deutlich verringert werden konnten.

Das Umweltbundesamt nutzt inzwischen für seine jährliche nationale Inventarisierung der Klimagase und Berichte, insbesondere für Methan, die Emissionsfaktoren aus den oben genannten Forschungsprojekten zur Berechnung von Methanemissionen aus den Gastransport- und Gasverteilnetzen. Die Methoden zur messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen sind in den nachfolgenden Teilen dieser Merkblattreihe beschrieben.

Die EU-VO über die Verringerung von Methanemissionen im Energiesektor (EU-VO Methanemissionen) legt umfangreiche Anforderungen für Betreiber von Gasanlagen fest, unter anderem auch das Überwachen und Berichten der Methanemissionen. Dies erfordert die Standardisierung von Methoden zur Quantifizierung von Methanemissionen. Beginnend von der Auswahl der geeigneten Methode über die Auswahl des zertifizierten Messdienstleisters, der Messungsdurchführung bis hin zum erteilten Prüfvermerk einer anerkannten Prüfungsorganisation.

Die Anwendung des DVGW-Merkblattes G 425-1 stellt sicher, dass reproduzierbare Messergebnisse mit verschiedenen Methoden zur messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen ermöglicht werden.

G 425-1 ergänzt die Regelwerke zur Überprüfung und Leck-Detektion der Gasrohrnetze zur Versorgung der Allgemeinheit mit Gas um Methoden zur messtechnischen Quantifizierung von Methanemissionen.

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