G 465-4-5 Merkblatt 11/2025
Gerätetechnik für die Überprüfung von Gasleitungen und Gasanlagen - Teil 5: Luftgestützte Gasferndetektion
- Herausgeber/Verlag: DVGW
- Format: 21 Seiten
- Ausgabe: 1. Auflage 2025
- Verkaufseinheit: 1
- Mindestabnahme: 1
- Artikel-Nr.: 512880
77,04 €
Inhalte DVGW-Merkblatt G 465-4-5
DVGW-Merkblatt G 465-4-5 betrifft Gasferndetektionsverfahren für Gase, die den Anforderungen der 2. Gasfamilie nach die dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 entsprechen.
G 465-4-5 legt Anforderungen und Prüfkriterien für Gasferndetektionsverfahren fest, die in Luftfahrzeugen (zum Beispiel in Hubschraubern oder Flugzeugen) integriert sind und der oberirdischen Überprüfung sowohl erdverlegter als auch obertätiger Erdgastransportleitungen innerhalb und außerhalb bebauter Gebiete sowie der Methandetektion auf Anlagen der Gasinfrastruktur dienen. Tragbare Handmessgeräte oder mit Kraftfahrzeugen kombinierte Verfahren werden an dieser Stelle nicht behandelt, da sie aufgrund ihres flachen Beobachtungswinkels zur Oberfläche gegenüber der Detektion aus der Luft geänderten Anforderungskriterien unterliegen. Gleiches gilt für kontinuierlich emittierende Lasersysteme.
Dementsprechend betrifft dieses Merkblatt G 465-4-5 ausschließlich aktive optische Systeme, die mit gepulsten Lasern nach dem DAS-LIDAR-Verfahren bzw. dem DIAL-Verfahren entsprechend VDI 4210 Blatt 1 arbeiten.
Derartige Messsysteme sind für die Detektion von Methanmischungen mit Wasserstoff bis 30 Vol.-% geeignet. Dabei ist zu beachten, dass die Messsysteme in erster Linie Methan detektieren, jedoch bei Methan-Wasserstoff-Gemischen die Austrittsmenge und die Zündwilligkeit höher sind. Dem Anwender muss der Gehalt an Wasserstoff im Gas bekannt sein, um die Messergebnisse richtig zu interpretieren. Bei einer Methanmischung mit Wasserstoff größer 30 Vol.-% ist die Verdünnung des Methans zu groß, so dass die Gefahr besteht, kleinere Freisetzungen zu übersehen.
Werden die in diesem Merkblatt G 465-4-5 behandelten Gasferndetektionsverfahren zur oberirdischen Überprüfung erdverlegter Leitungen auf Gasaustritt eingesetzt, ist bei positiver Methanindikation lokal die oberirdische Überprüfung gemäß DVGW-Arbeitsblatt G 465-1 vorzunehmen. Der Einsatz der luftgestützten Gasferndetektion ist auf Leitungen mit einem aktuellen Betriebsdruck von 5 bar und höher beschränkt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Anwendungsbereich
- 2 Normative Verweisungen
- 3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen
- 4 Anforderungen
- 5 Prüfung
- 6 Qualitätssicherung
- 7 Durchführung
- Anhang A (normativ) – Nachweisgrenze
- Anhang B (informativ) – Versuchsaufbau und -durchführung zur Prüfung der
- Anhang C (normativ) – Bestimmung der maximal zulässigen Abweichung der Gasleitungs-Geoinformation
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Merkblatt G 465-4-5
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