G 411 Merkblatt 07/2017

Untersuchung von Ereignissen an Gasleitungen und gastechnischen Anlagen

G 411 Merkblatt 07/2017

Untersuchung von Ereignissen an Gasleitungen und gastechnischen Anlagen

Auflage: 1. Auflage 2017
Format Details: 11 Seiten, DIN A4, gebunden
Artikelnummer: 309963
Leseprobe:

Beschreibung

Das Merkblatt G 411 wurde im Auftrag des Lenkungskomitees (LK) „Gasversorgung“ von der Projektgruppe „Ereignisuntersuchung“ erarbeitet. Es definiert ein Verfahren, nach dem Ereignisse und Beinahe-Ereignisse untersucht und bewertet werden, um gegebenenfalls Lücken im Regelwerk bzw. technischen Änderungsbedarf zu erkennen. Ähnliche Ereignisse sollen durch Anpassung bestehender Regeln bzw. Erstellung neuer Regeln weitestgehend ausgeschlossen werden können.

Alle vernünftigerweise nicht auszuschließenden Gefährdungen für Mensch und Umwelt, die das Worst-Case-Szenario für eine Gasleitung (Leitungsbruch) oder einer gastechnischen Anlage verursachen können, müssen durch geeignete Schutzmaßnahmen ausgeschlossen werden.

Für die Branche ist es wichtig, dass keine Ereignisse an Gasleitungen und gastechnischen Anlagen mit der Folge einer Beeinträchtigung der Bevölkerung und des Umfeldes stattfinden.

Daher ist es unerlässlich, jedem gravierenden Ereignis wie auch jedem potentiellen gravierenden Ereignis nachzugehen, seine Ursachen zu ermitteln, mögliche Gegenmaßnahmen zu definieren und diese erforderlichenfalls als Schutzmaßnahme ins DVGW-Regelwerk aufzunehmen. Ziel der Untersuchung soll es sein, die Wiederholung eines Ereignisses möglichst auszuschließen und damit ständig sicherer zu werden. In diesen Untersuchungen ist das vertrauensvolle und konstruktive Zusammenwirken der Beteiligten von herausragender Bedeutung.

Ähnliche Artikel, die Sie interessieren könnten ...