W 256 Arbeitsblatt 12/2020

Radionuklidhaltige Rückstände aus der Aufbereitung von Grundwasser – Bewertung und Entsorgung

W 256 Arbeitsblatt 12/2020

Radionuklidhaltige Rückstände aus der Aufbereitung von Grundwasser – Bewertung und Entsorgung

Herausgeber: DVGW
Auflage: 1. Auflage 2020
Format Details: 36 Seiten
Artikelnummer: 310755
Leseprobe:

Beschreibung

Der Schutz vor natürlichen Strahlenquellen wurde bereits mit der Strahlenschutzverordnung von 2001 eingeführt. Neu ist, dass Kiese, Sande, Harze und Kornaktivkohlen aus der Grundwasseraufbereitung in die Liste der zu berücksichtigenden Rückstände aufgenommen wurden und somit den Regelungen des Strahlenschutzrechtes unterliegen. Dies bedeutet für die Wasserversorgungsunternehmen (WVU), die Grundwasser (im Sinne der EG- Wasserrahmenrichtlinie (EG- WRRL)) aufbereiten, dass sie überprüfen müssen, ob die Wasserwerksrückstände nach Strahlenschutzrecht zu berücksichtigende Rückstände darstellen oder nicht. Handelt es sich um nach Strahlenschutzrecht zu berücksichtigende Rückstände, ist der Nachweis zu erbringen, dass die Anforderungen aus dem Strahlenschutzrecht zum Schutz der Umwelt und der Mitarbeiter und gegebenenfalls auch die Anforderungen aus dem Gefahrgutrecht zum sicheren Transport eingehalten werden. Andere Rückstände aus der Aufbereitung von Grundwässern sind nicht betroffen. Ebenso ist die Aufbereitung von Oberflächenwässern (z. B. von Uferfiltrat) generell nicht betroffen.