G 290 Merkblatt 12/2019

Rückspeisung von Gasen in vorgelagerte Transportleitungen - Gasbeschaffenheitsanpassung

G 290 Merkblatt 12/2019

Rückspeisung von Gasen in vorgelagerte Transportleitungen - Gasbeschaffenheitsanpassung

Herausgeber: DVGW
Auflage: 2. Auflage 2019
Format Details: 13 Seiten, DIN A4, geheftet
Artikelnummer: 310702
Leseprobe:

Beschreibung

Die Gasnetzzugangsverordnung sieht in § 34, Abs. 2 die Rückspeisung als eine Möglichkeit zur Kapazitätserhöhung für die Einspeisung von regenerativ erzeugten Gasen vor.

Eine Rückspeisung kommt zum Einsatz, wenn andere Maßnahmen zur Kapazitätserhöhung technisch nicht durchführbar oder wirtschaftlich nicht zu vertreten sind. Kapazitätserhöhende Maßnahmen sind beispielsweise die Zusammenschaltung mehrerer Netze der Gasverteilung oder die Zuschaltung von Gasverbrauchseinrichtungen (u. a. BHKW) im Versorgungsbereich einer Biogaseinspeiseanlage. Ebenfalls kann eine Druckerhöhung im Verteilungsnetz (Pufferbetrieb) als Kapazitätserweiterung in Erwägung gezogen werden.

Kann eine Kapazitätserhöhung nicht erfolgen, müssen bei einer dann notwendigen Rückspeisung sowohl das Gas des vorgelagerten Netzes (höherer Druck) als auch das Gasgemisch im Netz, aus dem zurückgespeist wird (niedrigerer Druck), die Anforderungen der DVGW-Arbeitsblätter G 260 „Gasbeschaffenheit“ und G 262 „Nutzung von Gasen aus regenerativen Quellen in der öffentlichen Gasversorgung“ erfüllen.