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Wasser Management
Digitalisierung, Sicherheit in der Wasserversorgung, technisches Sicherheitsmanagement, Risikomanagement sind nur einige Themen dieser Rubrik rund um die Organisation und das Management in der Wasserwirtschaft.
Forschungsbericht W 202017 11/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202017
Im DVGW-Forschungsbericht W 202017 wurde das Potenzial
zerstörungsfreier optischer und akustischer Inspektionsverfahren zur
objektkonkreten Bewertung von Trinkwasserleitungen untersucht. Ziel war es, die
Praxistauglichkeit zweier optischer Inspektionssysteme, der Schiebekamera und
dem Fahrwagen und eines optisch-akustischen Inspektionssystems, der Wasserschlange,
unter Praxisbedingungen zu erproben.
Die Untersuchungen wurden im ersten Schritt in
Versuchsnetzen am TZW und bei den Hamburger Wasserwerken durchgeführt, in
welchen die technischen Voraussetzungen für die Einbringung der Systeme, mit
Prüfung der Bewegung bei verschiedenen Rohrdimensionen sowie der Qualität der
optischen und akustischen Daten gegeben war.
Basierend auf den Erkenntnissen der Versuchsreihen wurden
mit Schiebekamera und Fahrwagen über 25 Praxisuntersuchungen bei verschiedenen
Wasserversorgungsunternehmen durchgeführt.
Zur strukturierten Durchführung der Inspektionen wurde ein
Inspektionsablaufplan entwickelt, der allgemeine Vorgaben, technische Abläufe,
Zuständigkeiten, Hygienemaßnahmen und Risikomanagement umfasst. Dieser Plan
wurde im Projektverlauf kontinuierlich weiterentwickelt und an die jeweiligen
Einsatzbedingungen angepasst. Darüber hinaus wurde ein spezifisches
Hygienekonzept zur Vermeidung von mikrobiologischen Kontaminationen entwickelt
und bei den Praxiseinsätzen umgesetzt.
Die Schiebekamera wurde erfolgreich zur Inspektion von
Leitungen bei Betriebsdruck bis 5 bar und zur Langzeitbeobachtung im Rahmen der
Untersuchungen auf Invertebraten eingesetzt.
Mit dem Fahrwagen wurden Leitungen von DN 200 bis DN 1200
inspiziert, wobei hochwertige Bilddaten zur Bewertung von u.a. Rohrzustand,
Ablagerungen und Einbauten generiert wurden. Einschränkungen ergaben sich durch
Bögen, Steigungen und Trübstoffe. Ein Praxiseinsatz für die Wasserschlange
wurde vorbereitet, konnte jedoch während der Projektlaufzeit nicht mehr
realisiert werden.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Praxiseinsätze und
Auswertung mit den Wasserversorgern bzw. Auftraggebern, dass eine optische
Inspektion wichtige Informationen zur Beschaffenheit von Leitungen und für
Betriebsentscheidungen liefern kann.
Wesentliche Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sind in
das DVGW Merkblatt W 492 eingeflossen. Welches den derzeitigen Stand zur
zerstörungsfreien Inspektion von Trinkwasserleitungen beinhaltet.Inhaltsverzeichnis
1 Hintergrund und Ziel des Forschungsprojektes2 Material und Methoden3 Recherche4 Ergebnisse5 Schlussfolgerungen6 Ausblick7 Abbildungsverzeichnis8 TabellenverzeichnisAnhangWichtige normative VerweisungenDVGW-Merkblatt W 492DVGW-Forschungsbericht W 202017 kaufenSie können den DVGW-Forschungsbericht W 202017 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht W 202304 09/2025
262,15 €*
Inhalt DVGW-Forschungsgericht W 202304
DVGW-Forschungsbericht W 202304 befasst sich mit der Untersuchung der PFAS-Elimination mittels kapillarer Nanofiltration. Hierfür werden zunächst die optimalen Betriebsparameter mit Hilfe eines Labor-Teststands ermittelt und anschließend im Rahmen von Untersuchungen mit halbtechnischen Anlagen er-probt. Es werden Aussagen zum Rückhalt von PFAS und ausgewählten Ionen, möglicher Betriebsweisen und Ausbeuten, resultierende Filtrat- und Konzentratbeschaffenheiten und das Erfordernis des Einsatzes von Antiscalant sowohl im Labor- als auch im Langzeitbetrieb erzielt. Für den Vergleich von kapillaren und flachen NF-Membranen werden entsprechende Labor-tests mit unterschiedlichen Membrantypen durchgeführt.
Die Standorte für die halbtechnischen Untersuchungen wurden basierend auf der Rohwasser-beschaffenheit ausgewählt. Ziel ist es, aus dem Forschungsvorhaben gewonnene Erkennt-nisse auch auf andere Wasserversorger und Standorte übertragen zu können.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung und Beschreibung des Vorhabens
1.1 Ausgangslage und Anlass
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Stand von Wissenschaft und Technik
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS)
2.2 Membranverfahren
3 Modellstandorte
3.1 Standort
4 Laborversuche
4.1 Laborteststände
4.2 Getestete Membranen
4.3 Versuchsdurchführungen
4.4 Ergebnisse der Laborversuche
5 Halbtechnische Pilotversuche
6 Auswertung und Diskussion
6.1 Vergleich der Pilotierungen
6.2 Vergleich Laborversuche und halbtechnische Versuche
6.3 Energie- und Chemikalienbedarf
7 Fazit und Ausblick
8 Literaturverzeichnis
9 Abbildungsverzeichnis
10 Tabellenverzeichnis
Anhang
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Forschungsbericht W 202425 07/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202425
Vor dem Hintergrund der teilweisen Öffnung der TrinkwV wird im DVGW-Forschungsbericht W 202425 das Praxiswissen bestehender Anlagen aufgenommen. Zusätzlich wurden Temperatursimulationen durchgeführt, um mögliche Energiedefizite bei den Endverbrauchern infolge des Wärmeentzugs abzuschätzen. Darauf aufbauend wurden CO2-Emissionen bilanziert.
Zur Aufnahme von Praxiserfahrungen wurden drei bestehende Wärmenutzungsanlagen deutscher Wasserversorger untersucht, die jeweils der Eigenbedarfsdeckung dienen. Das Trinkwasser wird aus einer Druckleitung entnommen und nach dem Wärmeentzug zurück gespeist. Die Anlagen basieren auf einem Bypass mit Plattenwärmetauscher, einem Niederdruck-Sicherheitskreislauf zur hydraulischen Entkopplung und einer elektrischen Wärmepumpe. Die Wärmeleistung dieser kleintechnischen Anlagen lag unter 100 kW. Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass die Wärmenutzung aus Trinkwasser umsetzbar, aber mit entsprechendem technischem Aufwand verbunden ist.
Im zweiten Projektteil wurden theoretische Betrachtungen zu großtechnischen Trinkwasser-Wärmepumpenanlagen durchgeführt. Grundlage war die Annahme, dass die Temperatur des gesamten Trinkwasserdurchflusses um bis zu 5 K abgesenkt wird. Diese Annahme trifft nach Einschätzung der Autoren in der Regel nicht auf die kleintechnischen Eigenbedarfsanlagen zu, erscheint jedoch im Kontext einer potenziellen Vermarktung der Wärme denkbar. Groß-technischen Anlagen sind derzeit nur innerhalb der engen Grenzen von § 13 Absatz 6 der aktuellen TrinkwV genehmigungsfähig. Derzeit werden in Deutschland keine derartigen Anlagen betrieben, weshalb auf theoretische Szenarien zurückgegriffen werden muss.
Zunächst wurden Temperatursimulationen durch die RBS Wave GmbH durchgeführt, um die Auswirkungen einer Absenkung der Einspeisetemperatur auf die Wassertemperaturen im Ver-teilungsnetz zu quantifizieren. Es wurde gezeigt, dass eine Absenkung der Einspeisetemperatur zu einer Reduktion der Wassertemperaturen bei den Abnehmern führen kann. Besonders betroffen sind Abnehmer in relativer Nähe zur Einspeisung, was auf eine geringe Fließdauer zurückgeführt wird. Daraus resultiert ein höherer Energiebedarf bei den Endverbrauchern zur Nacherwärmung des Trinkwassers für die Warmwasseranwendungen. Die Temperatursimulationen für den Sommer zeigten zudem, dass ein Wärmeentzug an der Netzeinspeisung kaum Auswirkung auf periphere Netzbereiche hat, die bei sommerlichen Bodentemperaturen besonders häufig von erhöhten Netztemperaturen betroffen sind.
Durch den Einsatz von Trinkwasser-Wärmepumpen besteht grundsätzlich ein Potenzial zur Einsparung von CO2-Emissionen gegenüber konventionellen Heiztechnologien. Das Einsparungspotenzial wird aufgrund des Nacherwärmens durch die Endverbraucher allerdings verringert.
Bei Überlegungen zur Umsetzung einer großtechnischen Trinkwasserwärmepumpe, die einen geringen systemischen Trinkwasserwärmenutzungsgrad aufweisen kann und zudem ein potenzielles Risiko für die Wasserbeschaffenheit darstellt, sollten Alternativen geprüft werden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
2 Material und Methoden
2.1 Wärmenutzungsanlagen aus Trinkwasser
2.2 Modellierung der Temperaturabsenkung
2.3 Energie- und CO2-Bilanzierung
3 Ergebnisse
3.1 Wärmenutzungsanlagen aus Trinkwasser
3.1.1 Übersicht
3.1.2 Entnahmekreis/Bypass
3.1.3 Sicherheitskreislauf
3.1.4 Wärmepumpe
3.1.5 Heizkreis
3.1.6 Vergleich der Anlagen
3.1.7 Planung, Genehmigung und Betrieb
3.1.8 Herausforderungen
3.2 Modellierung der Temperaturabsenkung
3.2.1 Netz D
3.2.2 Netz E
3.3 Energie- und CO2-Bilanzierung für Netz D
3.3.1 Energiebilanzierung
3.3.2 CO2-Bilanzierung
4 Zusammenfassung
5 Schlussfolgerungen
6 Literaturverzeichnis
7 Formelverzeichnis
8 Abbildungsverzeichnis
9 Tabellenverzeichnis
Anhang
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Forschungsbericht W 202218 07/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202218
Der DVGW-Forschungsbericht W 202218 gibt einen umfassenden Einblick in das Thema „europäischer Gebietsschutz“ und leistet Hilfestellungen für die Behandlung der Gebietsschutzbelange in wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren. Er ist auf die besonderen Verhältnisse in Grundwasserfördergebieten abgestimmt und richtet sich vor allem an Wasserversorger und externe Gutachter bei der Erstellung des Fachbeitrags zum Gebietsschutz, aber auch an die Fachbehörden bei der Durchführung der FFH-Verträglichkeitsprüfung.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Rechtliche und fachliche Grundlagen
FFH-Verträglichkeitsprüfung
Wirkungen von Grundwasserentnahmen
Wasserentnahmesensible Lebensräume und Arten
Praxishinweise zur FFH-Verträglichkeitsprüfung in einem Wasserrechtsverfahren
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literaturverzeichnis
Gesetze, Verordnungen und EU-Richtlinien
Wortlaut des Artikel 6 der FFH-Richtlinie
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang
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Forschungsbericht W 202305 07/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202305
Im Projekt „ResilJetzt!“, zusammengefasst im Forschungsbericht W 202305, wurden mögliche Maßnahmen zur Anpassung und Resilienzsteigerung in der Wasserversorgung in Form von Steckbriefen aufgezeigt. Dabei wurde auf Faktoren wie Aufwand, rechtlicher Rahmen, mögliche Herausforderungen und Nachhaltigkeit der Wirkung der jeweiligen Resilienzoption eingegangen. Zudem wurde eine Infrastrukturlandkarte Deutschlands erarbeitet, um exemplarisch auf regionaler Ebene mögliche Engpässe und Anpassungsstrategien analysieren zu können.
Mit den erarbeiteten Ergebnissen zielt das Projekt darauf ab, Akteur*innen, wie z. B. Wasserversorgungsunternehmen, Verbände, Kommunen und Behörden zu sensibilisieren, in ihren Planungen zu unterstützen und Entscheidungshilfen für Resilienzoptionen anzubieten. Um die Ergebnisse möglichst praxisnah zu gestalten, wurden sechs Regionalworkshops, jeweils in Kooperation mit einem in der jeweiligen Region ansässigen Wasserversorgungsunternehmen, durchgeführt. Diese konnten die Workshops zum Austausch mit regionalem Akteur*innen in der Wasserwirtschaft zu vor Ort relevanten Themen nutzen.
Für ResilJetzt! dienten diese Workshops dazu, sicherzustellen, dass alle wesentlichen Aspekte der erarbeiteten Ergebnisse für ein möglichst breites Spektrum an Wasserversorgungsunternehmen und deren unterschiedlichen Rahmenbedingungen bedacht wurden und die Ergebnisse auch in der Praxis anwendbar sind. In den Workshops wurden die Sicherung der Ressourcenverfügbarkeit, Fernwassernutzung oder Versorgungsverbünde, der regionale Aus-tausch von Akteur*innen der Wasserwirtschaft, Finanzierung von Investitionen, Sicherung und Steigerung personeller Kapazitäten, Anpassung rechtlicher Instrumente sowie die Bewusstseinssteigerung in der Bevölkerung für den Wert von Wasser und Daseinsvorsorge als besonders relevante Resilienzmaßnahmen eingestuft.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1.1 Ausgangslage und Anlass
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
2 Beschreibung der Arbeitspakete und Methodik
2.1 Darstellung der Wasserengpassregionen
2.2 Analyse der Länderwasserversorgungskonzepte zur Zukunft der Wasserversorgung
2.3 Regionalworkshops und Austausch
2.4 Resilienzoptionen
2.5 Infrastrukturlandkarte der Wasserversorgung Deutschlands
3 Ergebnisse
3.1
3.2 Regionalworkshops
3.3 Steckbriefe zu Resilienzoptionen
4 Schlussfolgerungen und Ausblick
5 Literaturverzeichnis
6 Abbildungsverzeichnis
7 Tabellenverzeichnis
Anhang
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Forschungsbericht W 202402 06/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202402
DVGW-Forschungsbericht W 202402 zielt darauf ab, Wasserversorgungsunternehmen bei der strukturierten Auseinandersetzung mit Cloud-Technologien zu unterstützen. Dazu wurden branchenübergreifende Informationen und Anforderungen so aufbereitet, dass sie auf die spezifischen Rahmenbedingungen der Wasserwirtschaft übertrag-bar sind. Zentrales Ergebnis ist eine sog. Orientierungshilfe, die diesem Abschlussbericht als Anhang A beigefügt ist. Sie basiert auf drei wesentlichen Elementen: einem Kriterienkatalog, einer Kreuztabelle und einem Phasenmodell.
Der Kriterienkatalog umfasst 21 sicherheitsrelevante Anforderungen, die aus der systematischen Analyse von zehn zentralen Dokumenten – unter anderem vom BSI und UP KRITIS – abgeleitet wurden. Die Kriterien sind in einem einheitlichen Steckbriefformat beschrieben. Die Kreuztabelle verknüpft diese Kriterien mit den zugrunde liegenden Dokumenten und ermöglicht eine gezielte Navigation: Sie zeigt sowohl, welche Dokumente für bestimmte Fragestellungen relevant sind, als auch, welche Kriterien in welchen Quellen behandelt werden. Ergänzend strukturiert ein Phasenmodell den Cloud-Einführungs- und Nutzungsprozess in vier Pha-sen – I. Voraussetzungen schaffen, II. Vorbereitung, III. Nutzung und IV. Ausstieg – und unterstützt somit eine systematische Planung und Umsetzung durch die Zuordnung der 21 Kriterien in diese vier Phasen.
Die Orientierungshilfe formuliert keine eigenen oder zusätzlichen Anforderungen an die Wasserversorgung, sondern verweist gezielt auf bestehende, geltende Vorgaben. Sie macht deutlich, dass sich Betreiber von Wasserversorgungssystemen vor der Einführung cloudbasierter Lösungen intensiv mit den relevanten Anforderungen an Informations- und IT-Sicherheit auseinandersetzen müssen. Dabei sind geeignete Maßnahmen zu etablieren, um Informationssicherheitsprobleme vielfältigster Art zu beherrschen.
Unmittelbar nach Abschluss dieses Vorhabens wurde von BSI ein überarbeiteter Entwurf des C5-Kriterienkatalogs zur Kommentierung vorgelegt. Sofern im Jahr 2026 eine neue Version des C5-Kriterienkatalogs gültig wird, ist diese Orientierungshilfe entsprechend inhaltlich und fachlich zu überprüfen und ggf. zu überarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung und Hintergrund
2 Projektstruktur und Vorgehensweise
2.1 Synopse der relevanten (branchenübergreifenden) Anforderungen zur Nutzung von Cloudtechnologien (AP1)
2.2 Adressatenorientierte Aufbereitung der Anforderungen zur Unterstützung von Entscheidungen (AP2)
2.3 Bereitstellung von Wissen und möglicher Instrumente (AP3)
3 Aggregation der relevanten (branchenübergreifenden) Anforderungen zur Nutzung von Cloudtechnologien (AP1)
3.1 Qualitäts- und Leistungsmerkmale der Wasserversorgung als Spezifika
3.2 Sprachverständnis zwischen der Wasserwirtschaft und der IT/OT
3.3 Definition und Aggregation von sicherheitsbezogenen Kriterien zur Cloudnutzung
3.4 Orientierungshilfe als Werkzeug (Anhang A)
3.5 Exkurs: Identifikation und KI-basierte Auswertung relevanter Dokumente und Leitfäden
4 Adressatenorientierte Aufbereitung der Anforderungen zur Unterstützung von Entscheidungen (AP2)
4.1 Technische und organisatorische Voraussetzungen
4.2 Business Impact von Cloudnutzungen
4.3 Use Case 1: Microsoft 365 in der Wasserwirtschaft – Digitalisierung zwischen Büro und Betrieb
4.4 Use Case 2: Nutzung eines cloudbasierten Prozessleitsystems (PLS)
4.5 Use Case 3: Mobile Instandhaltung und Energieoptimierung
4.6 Use Case 4: Cloudbasiertes Security Operation Center (z.B. Cybersec@ Wasser)
4.7 Use Case 5: Sensorik mit Cloudanbindung
5 Bereitstellung von Wissen und möglicher Instrumente (AP3)
5.1 Orientierungshilfe zur Cloudnutzung (Anhang A)
5.2 Vorüberlegungen zum Wissenstransfer-Konzept
5.3 Weitere Nutzungsmöglichkeiten der Projektergebnisse
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
8 Abbildungsverzeichnis
Anhang A: Orientierungshilfe zur Cloudnutzung
DVGW-Forschungsbericht W 202402 kaufen
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W 1020 Arbeitsblatt 11/2025
Preis ab:
67,41 €*
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 1020W 1020 dient als Grundlage für die Erstellung von Maßnahmenplänen und Handlungsplänen
für Wasserversorgungsanlagen.Gemäß Trinkwasserverordnung ist der Wasserversorger verpflichtet, einen Maßnahmenplan zu erarbeiten,
in dem die Meldewege und die Maßnahmen festgelegt sind, die bei einer Umstellung auf eine andere
Wasserversorgung im Falle der Unterbrechung der Wasserversorgung zu ergreifen
sind.Eine Unterbrechung der Wasserversorgung mit Trinkwasser zählt zu den äußersten
Maßnahmen, die das zuständige Gesundheitsamt anordnen kann.
Um jedoch bei allen festgestellten Abweichungen von der Trinkwasserverordnung einen möglichst schnellen
und effektiven Handlungsablauf sicherzustellen, sollte vorsorglich ein zwischen dem Wasserversorger
und dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmter Handlungsplan erstellt werden.DVGW-Arbeitsblatt W 1020 gibt Betreibern zentraler und dezentraler Wasserversorgungsanlagen Hilfestellung bei der Erstellung des Maßnahmenplans und des Handlungsplans.InhaltsverzeichnisVorwort Einleitung1 Anwendungsbereich2 Normative Verweisungen 3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen 4 Anzeigepflichten 5 Abgrenzung von Maßnahmenplan und Handlungsplan 6 Handlungsplan 7 Maßnahmenplan Anhang A (informativ) – Beispiele für eine Anzeige nach § 47 TrinkwV Anhang B (informativ) – Ansätze zur Ursachenaufklärung Anhang C (informativ) – Checkliste für das Aufstellen eines MaßnahmenplansAnhang D (informativ) – Fallunterscheidung bei der WasserversorgungWichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt W 400-3DVGW-Merkblatt W 1001DVGW-Arbeitsblatt W 1020 kaufenSie können DVGW-Arbeitsblatt W 1020 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
DVGW-Information Wasser Nr. 121 12/2025
Preis ab:
67,41 €*
Inhalte DVGW-Information Wasser Nr. 121
Diese DVGW-Information Wasser Nr. 121 gibt eine Hilfestellung, mögliche Einsatzgebiete von KI-Systemen in der Wasserwirtschaft aufzuzeigen und die rechtlichen Auswirkungen auf die Unternehmen zu beleuchten.Den Umgang mit KI-Systemen in den Unternehmensregeln zu verankern, wird für viele Unternehmen zu einer notwendigen Aufgabe. Diese Wasser-Information Nr. 121 soll bei dieser Aufgabe unterstützen.In dieser DVGW-Information liegt der Schwerpunkt der Betrachtung nicht darin, die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden von KI-Systemen aufzuzeigen, sondern die damit einhergehende Einsatzmöglichkeiten und die Veränderungen der Arbeitswelt durch den Einsatz von KI-Systemen zu beschreiben. Gleichzeitig soll auf möglicherweise notwendige technische und rechtliche Voraussetzungen eingegangen werden.Für die Unternehmen der Wasserwirtschaft ist der Anwendungsbereich von KI-Systemen so vielfältig wie
die Aufgaben und Prozesse in den Unternehmen. Insbesondere datengetriebene Geschäftsprozesse eignen
sich gut für den Einsatz von KI-Systemen, aber auch in der Kommunikation mit Kunden können KI-Systeme
eingesetzt werden. Hierzu zählen bspw. auch klassische Verwaltungs- oder Sachbearbeitungsaufgaben,
wie das vollautomatische Einlesen und Zuordnen von Dokumenten oder auch die automatisierte
Beantwortung von Kundenanfragen per Sprach- oder Chatbots.Die heute verfügbaren KI-Systeme gehören alle in den Bereich der sogenannten „schwachen KI“. Diese
löst konkrete Aufgabenstellungen und simuliert dadurch intelligentes Verhalten unter Einsatz von Mathematik
und Informatik.Im Gegensatz dazu steht die sogenannte „starke KI“, die geprägt ist von einem künstlichen Bewusstsein,
einen Willen oder sogar Emotionen. Aktuell gibt es keine starke KI, auch wenn der Begriff im gesellschaftlichen
und technologischen Diskurs häufig genutzt wird.
Um neue Technologien sicher und effizient nutzen zu können, wird Wissen über die unterschiedlichen
Arten von KI-Systemen sowie über die rechtlichen und technischen Voraussetzungen benötigt. Am 1. August 2024 ist in der Europäischen Union (EU) die weltweit erste Rechtsvorschrift zum Einsatz von
KI in Kraft getreten. Der EU KI-Verordnung (2024/1689/EU) schafft die Grundlagen für eine Regulierung
der KI in der EU und somit auch für die Verwendung von KI-Systemen in den Unternehmen innerhalb der
EU.Schon heute sind sinnvolle Anwendungsfälle von KI-Systemen in der Wasserwirtschaft verbreitet. Grundsätzlich
sollte ein Einsatz von KI-Systemen immer nutzbringend und wirtschaftlich abbildbar sein. Viele
Anwendungsfelder werden voraussichtlich in den nächsten Jahren folgen, wenn das volle Potential des
Einsatzes von KI-Systemen augenscheinlich wird.Grundsätzlich lassen sich die Einsatzfelder in zwei Hauptbereiche bündeln: Kernaufgaben der Wasserversorgung (Technik, Betrieb, Forschung).Unterstützende Querschnittsfunktionen (Kommunikation, Kundenservice, Verwaltung, Personal, IT)InhaltsverzeichnisVorwort
Einleitung1 Anwendungsbereich2 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen3 Künstliche Intelligenz (KI) 4 Chancen und Risiken 5 Handlungsempfehlungen LiteraturhinweiseDVGW-Information Wasser Nr. 121 kaufenSie können DVGW-Information Wasser Nr. 121 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
DVGW-Information Wasser Nr. 120 11/2025
Preis ab:
67,41 €*
Inhalte DVGW-Information Wasser Nr. 120DVGW-Information Wasser Nr. 120 richtet sich an Wasserversorger und gilt für zentrale Wasserversorgungsanlagen nach Trinkwasserverordnung für die Rohwasseruntersuchungen. Dezentrale Wasserversorgungsanlagen und Eigenwasserversorgungen können sich, insbesondere bei Auffälligkeiten, daran orientieren. Im Rahmen des risikobasierten Ansatzes wurde der Parameter „somatische Coliphagen“ in das Trinkwasserrecht aufgenommen. Der Parameter dient als Indikator zur Erfassung des Risikos durch fäkale virale Krankheitserreger.Die Trinkwasserverordnung schreibt eine Untersuchung bei Rohwasser vor, das aus einem Oberflächengewässer stammt.
Der DVGW hat zu somatischen Coliphagen ein Forschungsprojekt durchgeführt, um die Vulnerabilität von Rohwässern aus verschiedenen Wasserressourcen zu bewerten. In DVGW-Information Wasser Nr. 120 werden die rechtlichen Grundlagen zu dem Parameter somatische Coliphagen aufgeführt, die Ergebnisse des Forschungsprojektes dargestellt und Empfehlungen zur Umsetzung der Trinkwasserverordnung gegeben.Die Information enthält Angaben zu den Eigenschaften der somatischen Coliphagen, deren Auftreten und Indikatorfunktion. Sie führt beispielhaft Untersuchungsergebnisse von unterschiedlichen Rohwässern auf, erläutert deren Risikobewertung und gibt Handlungsempfehlungen.InhaltsverzeichnisVorwort Einleitung 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweise 3 Eigenschaften somatischer Coliphagen 4 Rechtliche Vorgaben zu somatischen Coliphagen 5 Handlungsempfehlungen 6 Analytik 7 Ergebnisse von Rohwasseruntersuchungen (Beispiele)Wichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt W 102DVGW-Arbeitsblatt W 108DVGW-Arbeitsblatt W 254DVGW-Information Wasser Nr. 120 kaufenSie können DVGW-Information Wasser Nr. 120 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
DIN EN ISO 24516-1/A1 Entwurf 12/2024
Preis ab:
36,70 €*
Inhalte DIN ISO 24516-1/A1 Entwurf
DIN ISO 24516-1/A1 Entwurf legt Leitlinien für technische Aspekte, Werkzeuge und bewährte Verfahrensweisen für das Management von Anlagen bezogen auf Elemente des Rohrnetzes von Trinkwasserverteilungsnetzen fest, um eine Wertschöpfung aus vorhandenen Anlagen zu generieren.
Dieser internationale Norm-Entwurf gilt nicht für das Management von Anlagen der Trinkwasserpumpstationen und -speicherung im Rohrnetz, die auch technische Teile des Trinkwasserverteilungsnetzes sind und ebenfalls das Management von Anlagen des Rohrnetzes beeinflussen.
Der Entwurf ist auf alle Arten und Größen von Organisationen und/oder Trinkwasserversorger anwendbar, die Trinkwasseranlagen betreiben.
DIN ISO 24516-1/A1 kaufen
DIN ISO 24516-1/A1 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Forschungsbericht W 202321 01/2025
262,15 €*
Inhalt DVGW-Forschungsbericht W 202321
Die enorme Menge an chemischen Substanzen in Produktion und Anwendung führt dazu, dass sich ein nicht unerheblicher Teil in nahezu überall in unserer Umwelt nachweisen lässt.
Internationalen und nationale Behörden können bisher nur einen kleinen Anteil der in die Umwelt, insbesondere in Gewässer, gelangten Stoffe auf Basis von chronischen Versuchsdaten toxikologisch bewerten.
Werden Stoffe, für die es keine Grenz- oder Trinkwasserleitwerte gibt, in sehr geringen Konzentrationen sowie zeitlich und örtlich beschränkt im Trinkwasser gefunden werden, ist eine zeitnahe toxikologische Bewertung erforderlich. Dazu werden Bewertungskonzepte gebraucht, mit denen auch bei unzureichender oder sogar fehlender toxikologischer Datenlage eine Aussage im Rahmen der Vorsorge getroffen werden kann, ob ggf. eine Schädigung der Gesundheit besteht.
Für diese Bewertung hat das Umweltbundesamt im Jahr 2003 daher das Konzept der „Gesundheitlichen Orientierungswerte“ (GOW) entwickelt und im Laufe der Zeit dem Stand der Wissenschaft angepasst und einen hohen Grad der Akzeptanz bei allen Stakeholdern erreicht.
Im Forschungsprojekt GOW-Opti wurde deutlich, dass die im Trinkwasserbereich angewendeten Regelungswertkonzepte gut in der Praxis angekommen sind, umgesetzt werden und damit einen sehr hohen Verbraucherschutz sicherstellen.
Durch eine Befragung von Gesundheitsämtern und Wasserversorgern sowie im Dialog mit weiteren Stakeholdern konnten dennoch Optimierungspotentiale für das Konzept der Gesundheitlichen Orientierungswerte (GOW) herausgearbeitet werden. Diese betreffen die Bereiche einheitliche Wissensbasis, Kommunikation, Harmonisierung, Verfügbarkeit und Zugang zu relevanten Daten sowie proaktives Monitoring.
Mit Bezug zu den identifizierten Optimierungspotentialen wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die nach ihrer Umsetzung in der Breite der beteiligten Stakeholder zu verbessertem Wissen und damit besserem Verständnis von Regelungswertkonzepten sowie zu einer effizienteren und einheitlicheren Umsetzung in der Praxis und im Vollzug führen. Dazu zählen ein verbessertes Angebot an gut zugänglichen Schulungen, frühzeitigere Informationsveranstaltungen nach Anpassungen und einheitliche, leicht konsumierbare Weiterbildungsformate in denen die bestehenden Konzepte, die verwendeten Begrifflichkeiten sowie aktuelle Entwicklungen in der Bewertung und im Vollzug anschaulich, fokussiert auf kleine Themengruppen und zielgruppenspezifisch vermittelt werden.
Im GOW-Konzept sollte ein mehrstufiges Verfahren eingeführt werden, welches darauf abzielt, die Betroffenheit bezüglich des Vorkommens von bisher unbekannten Substanzen in der Wasserversorgung, einheitlich, schematisiert und repräsentativ zu ermitteln. Eine solche strukturierte Vorgehensweise bildet die Grundlage für eine sichere Entscheidung, ob durch das Umweltbundesamt (UBA) ein GOW veröffentlicht werden sollte und damit die entsprechende Substanz im Trinkwasser bei gegebenem Risiko zu analysieren ist.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Zielsetzung
3 Rahmenbedingungen und Einordnung
4 Arbeitsprogramm und Methodik
5 Projektergebnisse
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
8 Abkürzungsverzeichnis
9 Abbildungsverzeichnis
10 Tabellenverzeichnis
DVGW-Forschungsbericht W 202321 kaufen
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Forschungsbericht W 202203 01/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202203
In der vorliegenden Studie, Forschungsbericht W 202203, wurden in mehreren Projektgruppen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Online-Analysensystemen zur betrieblichen Überwachung der Trinkwasseraufbereitung bearbeitet.
Eine Gruppe erfasste im Rahmen einer Literaturrecherche sowohl den wissenschaftlichen und praxisbezogenen Kenntnisstand zu Online-Analysenverfahren als auch deren mögliche Entwicklungen. Dabei fanden auch KI gestützten Auswertungen von online-Messdaten mit dem Ziel, sie zur automatischen Prozesssteuerung einzusetzen, Berücksichtigung. Als Treiber für neue Entwicklungen wurden zum einen neue Typen oder alternative Konzepte von/für Sensoren ermittelt. Zum anderen wird die zunehmende Digitalisierung künftig einen großen Einfluss auf das Datenmanagement haben.
Die zweite Arbeitsgruppe, die Wasserversorger zur Analyse des Ist-Zustands in Wasser-werken befragte, konnte dank persönlicher Kontakte z. T. sehr detaillierte Antworten zur Online-Messtechnik in über 40 Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Deutschland und dem benachbarten Ausland erzielen. Neben den fast in allen Werken verwendeten Standard-Online-Parametern, wie z. B. pH-Wert und elektrische Leitfähigkeit, kommen bei der komplexeren Oberflächenwasseraufbereitung für die analytische Überwachung der Wasserbeschaffenheit häufig zusätzliche Online-Messgeräte z. B. die Partikelmessung mittels Laserabschattung oder die Fluoreszenz- bzw. SAK254-Messung zum Einsatz. Entwicklungs- bedarf wird hinsichtlich betriebsstabiler, wartungsarmer Sensortechnik sowie insbesondere bei der Online-Erfassung mikrobiologischer Parameter gesehen.
Letzteres, d. h. die Online-Erfassung mikrobiologischer Parameter, wurde von der dritten Arbeitsgruppe eingehend untersucht. Dabei kamen drei Geräte mit den Online fähigen mikrobiellen Parametern Adenosintriphosphat, Enzymaktivität und Zellzahl zum Einsatz. Alle drei Messverfahren bzw. Geräte erwiesen sich als tauglich für den praktischen Einsatz. Sie arbeiten betriebsstabil, haben ausreichend hohe Empfindlichkeiten und können in Ergänzung zu den periodisch durchzuführenden Kulturverfahren eingesetzt werden, um Veränderungen der mikrobiologischen Wasserbeschaffenheit schnell zu erkennen.
Ein weiterer Schwerpunkt des TrinkControl-Projektes war die automatische Steuerung der Flockungsfiltration bei der Aufbereitung von Oberflächenwasser beeinflussten Rohwässern. Die vierte Gruppe wertete hierzu zunächst langjährige Erfahrungen mit derartigen Steuerungs-prozessen in mehreren Wasserwerken aus. Auf dieser Basis wurde eine Mess- und Dosier-technik entwickelt, in einem Quellwasserwerk mit stark schwankender Rohwasser-beschaffenheit eingebaut und über mehrere Monate getestet bzw. optimiert. Das Ergebnis ist eine allgemein anwendbare Empfehlung zur Vorgehensweise bei der Implementierung einer automatischen Steuerung der Flockungsmittelzugabe. Dies beinhaltet auch die Parameter für eine initiale Dosierfunktion basierend auf den Messwerten Trübung und SAK254 zur weiteren fallspezifischen Optimierung.
Aus den von der Arbeitsgruppe 5 beschriebenen Erfahrungen zu KI-basierter Prozesssteuerung kann zusammenfassend abgeleitet werden, dass eine erfolgreiche Anwendung von KI-basierten Modellen zur Optimierung von Trinkwasseraufbereitungsprozessen möglich ist und sinnvoll eingesetzt werden kann.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Aufgabenstellung
Ergebnisse
Literaturrecherche zu Online-Analysenverfahren in der Trinkwasseraufbereitung
Befragung von Wasserversorgern zum Ist-Zustand in Wasserwerken
Praxistest von innovativen Analysensystemen
Automatische Steuerung der Flockungsfiltration
Einsatz neuronaler Algorithmen/KI für die Prozesssteuerung
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literatur
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang
DVGW-Forschungsbericht W 202203 kaufen
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Forschungsbericht W 202220 11/2024
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202220
Im Rahmen des vorliegenden DVGW-Forschungsberichts W 202220 wurde eine Recherche zu den am Markt verfügbaren Inspektionssystemen mit Bezug auf die im DVGW-Merkblatt W 492 „Zerstörungsfreie Inspektionsmethoden Trinkwasserleitungen – Anforderungen und Ziele“ dargestellten Inspektionstechnologien erfolgreich durchgeführt. Darüber hinaus wurde mit Hilfe einer Online-Umfrage und gezielten Interviews mit interessierten Wasserversorgungsunternehmen der aktuelle Stand der Unternehmen in Bezug auf Inspektionstechnik abgefragt.
Ziel ist, die Bedeutung innovativer Technologien für die Instandhaltung und Überwachung der Infrastruktur hervorzuheben.
Der Bericht W 202220 bietet einen Überblick über existierende Systeme und ihre Praxiserfahrungen, sowie Strategien zur effizienten Planung und Nutzung von Ressourcen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Screening der verfügbaren Inspektionstechnologien (AP1)
Analyse der Wasserversorgungsbranche in Deutschland (AP2)
Inspektionsplanung und Hygienemaßnahmen (AP3)
Projektanbahnung und Pilotprojekte (AP4)
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literatur
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Merkblatt W 492
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Forschungsbericht W 202124 + W 202307 04/2024
262,15 €*
Der Klimawandel und andere dynamische Veränderungen, wie der demografische Wandel, stellen die öffentliche Wasserversorgung in Deutschland vor Herausforderungen. Das im Rahmen des DVGW-Zukunftsprogramms Wasser durchgeführte Forschungsprojekt, DVGW-Forschungsbericht W 202124 + W 202307, „WatDE-MAND“ trägt durch bundesweite, regionalisierte Prognosen von Wasserbedarfen in den Sektoren Haushalte & Kleingewerbe, Industrie und Landwirtschaft zu einem bundesweiten Überblick von Regionen bei, die zukünftig vermehrt Wasserengpasssituationen erfahren könnten. Dafür wurden in einem Top-Down-Ansatz multi-sektorale Wasserbedarfsprognosen für die Zeitscheiben 2021-2050, 2036-2065 und 2069-2098 auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte erstellt und mit Szenarien zur Grundwasserneubildung verschnitten, um potenzielle zukünftige Wasserengpassregionen abzuleiten. Der Fokus auf die Grundwasserneu-bildung ist gerechtfertigt, da in der bundesweiten Betrachtung die Trinkwassergewinnung aus Grundwasser gegenüber anderen Wasserarten deutlich überwiegt.
Forschungsbericht W 202310 06/2004
262,15 €*
Das Projekt Forschungsbericht W 202310 hatte die Ziele, die Transparenz der Historie und Berechnung des Infrastructure Leakage Index (ILI) zu erhöhen, sowie die Grundannahmen des ILI mit typischen Werten deutscher Versorger abzugleichen. Des Weiteren soll die Sensitivität der einzelnen Eingangsgrößen / Einflussfaktoren geprüft und Hilfestellung bei der Berechnung der verschiedenen Eingangsgrößen sowie Handlungsempfehlungen zur Einordnung und Handhabung des ILI in Deutschland gegeben werden.
Der ILI wurde als komponentenbasierte Kennzahl in Bezug auf verschiedene Infrastrukturkomponenten und Wasserverlustarten vorgestellt. Die ILI-Gleichung wurde hergeleitet und alle relevanten Grundannahmen erläutert. Hierzu zählen auch Annahmen zu Schadensraten, Leckraten und Laufzeiten, welche im Rahmen einer empirischen Studie der 1990er Jahre zur UARL-Gleichung geführt haben. Der Abgleich der angenommenen Schadensraten des ILI mit Daten deutscher Wasserversorger deutet darauf hin, dass die „Unvermeidbarkeit“ von Wasserverlusten hier geringer ist. Eine abschließende Beurteilung ist jedoch aufgrund fehlender Daten zu Leckrate und Laufzeit nicht möglich. Allgemein sollte der UARL-Wert vielmehr als Referenzwert, anstatt zur Beschreibung der unvermeidbaren Verluste gesehen werden. Eine Sensitivitätsanalyse der Eingangsgrößen des ILI zeigt, dass der mittlere Betriebsdruck am sensitivsten ist, gefolgt von der Anzahl der Anschlussleitungen. Daher wurden verschiedene An-sätze zur Bestimmung dieser Parameter aufgezeigt, die sich in der Ausgangsdatenbasis und Ergebnispräzision unterscheiden.
Ein Datensatz von 49 deutschen Wasserversorgern bestätigt, dass ILI-Werte <1 häufig vor-kommen. Im Abgleich mit anderen Wasserverlustkennzahlen ergibt sich zudem kein einheitliches Bild, was auf deren unterschiedliche Bildung und Einstufung zurückzuführen ist und zu Interpretationsproblemen führt. Insbesondere bei geringer spezifischer Netzeinspeisung kann es zu geringen ILI-Werten im Bereich niedriger Verluste trotz hoher spezifischer und prozentualer Verluste kommen. Es ergibt sich die Notwendigkeit der gemeinsamen Einordnung und Interpretation der Kennzahlen im Verhältnis zueinander. Dabei ist zu beachten, dass sowohl Handlungsoptionen einer Adaption der ILI- bzw. UARL-Gleichung als auch der Einstufung des ILI einen Einfluss auf die nationale bzw. internationale Vergleichbarkeit der ILI-Werte hat. Für verschiedene Handlungsoptionen wurden die Vor- und Nachteile andiskutiert, wobei allgemein Adaptionen der Einstufung vorzuziehen sind. Abgesehen von der Einordnung ist der ILI konzeptionell nach wie vor, als eine geeignete Kennzahl anzusehen, da viele Einflussgrößen für Wasserverluste in die Bildung mit einfließen. Unsicherheiten in der Datenerhebung finden sich analog bei anderen Kennzahlen wieder, welche dieselben Eingangsgrößen heranziehen.
Weiterer Forschungsbedarf und Anpassungsbedarf im DVGW-Regelwerk besteht hinsichtlich der gemeinsamen Einordnung und Interpretation der Wasserverlustkennzahlen sowie der Klassifizierung von Kontextinformationen zur besseren Interpretation von Kennzahlen, der Verbesserung der Datenbasis und der Untersuchung der Unsicherheiten von Wasserbilanzen.
W 1006 Merkblatt 08/2024
Preis ab:
120,28 €*
DVGW-Merkblatt W 1006 gilt für die Bilanzierung von direkten und indirekten Treibhausgasemissionen in der Wasserversorgung.
Insgesamt sind die Erfassung und das Management der Klimawirkung von Unternehmen nicht einheitlich geregelt. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen der Wasserversorgung wird eine solche aktive Auseinandersetzung mit dem Thema weiterhin auf Freiwilligkeit beruhen. Eine externe Prüfung durch eine unabhängige Stelle ist derzeit ebenfalls noch keine Pflicht, sie erhöht allerdings die Glaubwürdigkeit von THG-Bilanzen.
DVGW-Merkblatt W 1006 dient als Grundlage für die einheitliche Berechnung und Bilanzierung von Treibhausgasemissionen in der Wasserversorgung. Es werden Methoden und Maßnahmen benannt. Dem Anwender werden konkrete Berechnungsbeispiele gegeben.
W 1006 enthält eine Zusammenstellung der erforderlichen Wissensgrundlagen zur Entwicklung einer branchenspezifisch einheitlichen Vorgehensweise zur vollständigen, kennzahlenbasierten Ermittlung der Emissionen in der Wasserversorgung.