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Gas Netze
Der DVGW hat als allgemein anerkannter Regelsetzer in der öffentlichen Gasversorgung die technischen Anforderungen an den Zugang zu den Gasnetzen formuliert.
Die Sicherheit gastechnischer Anlagen bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Mit dem DVGW-Regelwerk wird gewährleistet, dass die allgemein anerkannten Regeln der Technik Eingang in die Praxis finden und ein hohes Sicherheitsniveau gegeben ist.
Die Rohrleitungen des Gasnetzes müssen in regelmäßigen Abständen gewartet und gegebenenfalls saniert werden. Zu all diesen Themen finden Sie DVGW-Regelwerke und Normen in dieser Rubrik.
Forschungsbericht G 202413 11/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202413
DVGW-Forschungsbericht G 202413 befasst sich mit den ersten
Erfahrungen der Auswertung von Netzen, die vollständig auf Wasserstoff (100 %)
mit einem Auslegungsdruck von bis zu 16 bar umgestellt wurden. Ziel war die
Analyse sicherheitstechnischer und organisatorischer Aspekte beim Betrieb sowie
bei Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen.
Zur Beantwortung der Fragestellungen wurden nationale und
internationale Regelwerke untersucht sowie Expert:innen aus Gaswirtschaft und
Industrie befragt. Grundlage bildeten Dokumentenrecherchen, Interviews und ein
standardisierter Fragebogen.
Die Ergebnisse zeigen:
Das bestehende Regelwerk und das H₂-Ready-Siegel sind eine
solide Grundlage, sollten jedoch international harmonisiert und mit
DGUV-Vorschriften abgestimmt werden. Instandhaltungsmaßnahmen ähneln denen bei Erdgas, erfordern
aber H₂-spezifische Ergänzungen: umfassende Schulungen, Einsatz von
Brandwachen, sichere Schweiß-verfahren sowie Maßnahmen gegen elektrostatische
Aufladung. Der Wechsel der Explosionsgruppe von IIa zu IIb erfolgt bei
ca. 30% Zumischung von Wasserstoff in Erdgasführenden Leitungen. Um sicher
Geräte in der Schutzklasse IIa einzusetzen, sollte die Beimischung geringer als
30% sein. Die Odorierung von Wasserstoff ist sicherheitsrelevant, aber
technisch noch ungelöst. Erste Entwicklungen wie Gasodor® Hydrogen oder
Cyclohexen zeigen vielversprechende Ansätze, insbesondere hinsichtlich der
Verträglichkeit mit Brennstoffzellen.
Insgesamt belegt das Vorhaben, dass ein sicherer und
regelkonformer Betrieb wasserstoffführender Netze realisierbar ist –
vorausgesetzt, es werden gezielte Anpassungen umgesetzt und bestehende
Technologien konsequent weiterentwickelt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2 Ist-Stand / Recherche3 Erfahrungsberichte4 Technische Maßnahmen und Sicherheitsaspekte5 Bewertung der gasspezifischen Kennwerte6 Odorierung 7 Gasrohrnetzüberprüfung8 Handlungsempfehlungen9 Schlussfolgerungen und Ausblick 10 Literatur 11 Abbildungsverzeichnis 12 Tabellenverzeichnis AnhangWichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt G 280 DVGW-Merkblatt G 221 DVGW-Merkblatt G 403 DVGW-Arbeitsblatt G 465-1 DVGW-Arbeitsblatt G 465-2 DVGW-Arbeitsblatt G 466-1 DVGW-Arbeitsblatt G 495 DVGW-Arbeitsblatt G 469 DVGW-Arbeitsblatt G 469-B1 DVGW-Forschungsbericht G 202413 kaufenSie können den DVGW-Forschungsbericht als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
G 465-2-B1 Entwurf Arbeitsblatt 11/2025
Preis ab:
41,32 €*
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt G 465-2-B1 EntwurfG 465-2-B1 Entwurf ändert das DVGW-Arbeitsblatt G 465-2:2024-01 in Absatz 5 des Abschnitts 6.4.:Streichung des Absatzes 5 in Abschnitt 6.4 zur Regelung der Stilllegung von NetzanschlussleitungenVerweis auf DVGW-Arbeitsblatt G 459-1 in Absatz 5, Abschnitt 6.4InhaltsverzeichnisVorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen3 Änderung des Abschnitts 6.4Wichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt G 459-1 DVGW-Arbeitsblatt G 465-2 DVGW-Arbeitsblatt G 465-2-B1 Entwurf kaufenSie können DVGW-Arbeitsblatt G 465-2-B1 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
AfK-Empfehlung Nr. 5 11/2025
82,05 €*
Inhalte AfK-Empfehlung Nr. 5
AfK-Empfehlung Nr. 5 gilt für die Festlegung von Maßnahmen
zur Vermeidung von Zündgefahren an Isolierverbindungen und zur Sicherstellung
eines kathodischen Korrosionsschutzes KKS in explosionsgefährdeten Bereichen.
Es ist anwendbar auf Anlagen von Erdgas- und Wasserstoffleitungssystemen und,
unter Beachtung der jeweils gültigen Vorschriften (z. B. TRFL, TRBS, TRGS,
BetrSichV), sinngemäß auch für andere Produktleitungen.
Anlagen für den Umschlag von gefährlichen Flüssigkeiten im
Bereich von Häfen und Wasserstraßen sind nicht Gegenstand des Arbeitsblattes.
Die gezielte Ableitung, z. B. induktiv in das
Rohrleitungssystem eingekoppelter technischer Wechselspannungen über die
erdfühlige Seite der Isolierverbindung, ist nicht Gegenstand dieser Empfehlung.
Zusätzliche Anforderungen an die Isolierverbindungen im
Falle einer relevanten Wechselspannungsbeeinflussung der Anlagen sind der
DVGW-Regelwerksreihe GW 22-1 bis 5, textgleich mit der AfK-Empfehlung Nr. 3-1 bis 3-5, zu entnehmen.
Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag an Anlagen mit
kathodischem Korrosionsschutz für Fremdstromschutzanlagen, elektrische
Betriebsmittel oder Blitzeinwirkung sind ebenfalls nicht Gegenstand dieses Arbeitsblattes,
sondern sind in AfK-Empfehlung Nr. 6 enthalten.Inhaltsverzeichnis
Vorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen3 Begriffe .4 Errichtung des KKS in Verbindung mit explosionsgefährdeten
Bereichen5 Isolierverbindungen6 Notwendigkeit der Schaltung von Trennfunkenstrecken über
Isolierverbindungen7 Auswahl und Montage von Ex-Trennfunkenstrecken über
Isolierverbindungen8 Maßnahmen bei Arbeiten an Isolierverbindungen 9 Koordination der Isolierverbindung und der
Trennfunkenstrecke 10 Instandhaltung/Wartung und StörungsbeseitigungAnhang A (informativ) – Ermittlung der
Koordinationsbedingungen, Ermittlung des max.Spannungsfalls Umax einer installierten
Ex-Trennfunkenstrecke Anhang B (informativ) – Maßnahmen bei Nichteinhaltung der
KoordinationsbedingungAnhang C (informativ) – Erhöhen der Ansprechspannung von Ex-
Trennfunkenstrecken,Reihenschalten von Ex-Trennfunkenstrecken Anhang D (informativ) – Blitzstromparameter Anhang E (informativ) – Formulare und Checklisten zum Prüfen
von EX-TFSWichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt GW 22-1DVGW-Arbeitsblatt GW 22-2DVGW-Arbeitsblatt GW 22-3DVGW-Arbeitsblatt GW 22-4DVGW-Arbeitsblatt GW 22-5 AfK-Empfehlung Nr. 3-1AfK-Empfehlung Nr. 3-2AfK-Empfehlung Nr. 3-3AfK-Empfehlung Nr. 3-4AfK-Empfehlung Nr. 3-5AfK-Empfehlung Nr. 6 AfK-Empfehlung Nr. 5 kaufenSie können die AfK-Empfehlung Nr.5 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht G 202225 10/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202225
DVGW-Forschungsbericht G 202225 befasst sich mit der sicherheitstechnischen Analyse von Wasserstofffreisetzungen an atmosphärisch offenen Leitungen (Ausbläsern) in Gasanlagen. Dies ist relevant für zukünftige Wasserstoffinfrastrukturen, da herkömmliche Regelwerke auf Erdgas ausgelegt sind und das Verhalten von Wasserstoff aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften (geringe Dichte, hohe Flammentemperatur, praktisch unsichtbare Flammen, geringe Mindestzündenergie) ab-weicht. Im Fokus standen die Dimensionierung explosionsgefährdeter Bereiche, die Gefährdungsanalyse von Schall, Überdruck und Wärmestrahlung, sowie Anforderungen an Ausbläser und Fackelanlagen.
Inhaltsverzeichnis G 202225
1 Einleitung
2 Grundlagen zu Gefährdungsbereichen
3 Experimenteller Aufbau und Versuchsdurchführung
4 Dimensionierung von explosionsgefährdeten Bereichen an H2-Freisetzungs- stellen/ Auswertung
5 Beurteilung erweiterter Gefährdungspotenziale von Wasserstoff verglichen mit Erdgasfreisetzungen
6 Fackeln
7 Sicherheitstechnische Anforderungen und Anpassungsbedarf am DVGW-Regelwerk hinsichtlich des Umgangs mit Wasserstoff-Freisetzungen
8 Schlussfolgerungen und Ausblick
9 Literatur
10 Abbildungsverzeichnis
11 Tabellenverzeichnis
12 Abkürzungen
Anhang
DVGW-Forschungsbericht G 202225 kaufen
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Forschungsbericht G 202520 08/2025
246,10 €*
Inhalt DVGW-Forschungsbericht G 202520
Ziel der Studie, zusammengefasst in diesem Forschungsbericht G 20225, ist die Untersuchung der Umwidmung eines Teils der bestehenden KWK-Anlagen auf Wasserstoff als Alternative zum Netzentwicklungsplan (NEP) Strom 2037/2045 (2023). Dafür werden für das Jahr 2037 zwei Varianten verglichen. Variante A basiert auf dem Szenario B des NEP Strom 2037/2045 (2023) und nimmt einen Zubau von Großwärmepumpen und Elektrodenkesseln sowie einen Rückgang von KWK-Anlagen in Höhe der dort getroffenen Annahmen an. Dagegen wird in Variante B abweichend von den Szenarioannahmen des NEP davon ausgegangen, dass bestehende KWK-Anlagen an ausgewählten Standorten umgewidmet und weiterbetrieben werden, wodurch der notwendige Zubau an strombasierten Wärmeerzeugern reduziert werden kann. Die Ergebnisse der beiden Varianten werden anhand von Strommarkt- und Netzanalysen untersucht und hinsichtlich der marktlichen Stromimporte, der Menge und Orte der Netzüberlastungen sowie des Bedarfs an Redispatch ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Szenariorahmen
2.1 Übergreifender Szenariorahmen
2.2 Parametrierung der Wärmeerzeuger
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Marktsimulation
3.2 Netzbetriebssimulation
4 Ergebnisse
4.1 Marktsimulation
4.2 Netzbetriebssimulation
5 Schlussfolgerungen und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
7 Abbildungsverzeichnis
8 Tabellenverzeichnis
DVGW-Forschungsbericht G 202520 kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht G 202520 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht G 202437 09/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202437
Der DVGW-Forschungsbericht G 202437 befasst sich mit dem Abgleich der Einträge zur Wasserstoffeignung in der DVGW-Anpassungsdatenbank mit Ergebnissen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Ziel war es, Widersprüche zwischen Herstellerangaben und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu identifizieren und daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Datenbank und den Umgang mit Gerätebewertungen abzuleiten.
Die Methodik gliederte sich in drei Arbeitspakete: Zunächst wurde eine umfassende Geräte-liste aus F&E-Projekten erstellt, anschließend mit den Datenbankeinträgen verglichen und schließlich eine verbesserte Auswertungsmethodik entwickelt. Dabei wurden Kriterien wie Gerätetechnik, Baujahr und Zertifizierungen berücksichtigt.
Die Analyse zeigt, dass die Datenbank über 28.000 Gerätetypen enthält, aber nur ein kleiner Teil der Hersteller aktiv Bewertungen zur Wasserstoffeignung vornimmt. Besonders Heizgeräte wurden bewertet, während Kochgeräte bislang kaum berücksichtigt wurden. Die „Top 1.000“ Gerätetypen, die rund 80 % des Marktbestands abdecken, zeigen eine gemischte Eignung, 87 % der Geräte wurden hinsichtlich der Wasserstoffeignung bewertet. Von den „Top 1.000“ Gerätetypen sind 51.8 % als geeignet für bis zu 10 Vol.-% Wasserstoff eingestuft, 14,8 % für bis zu 20 Vol.-%, und 20,3 % als nicht geeignet.
Ein Abgleich mit F&E-Ergebnissen ergab, dass viele Geräte – unabhängig vom Baujahr – erfolgreich mit Wasserstoffbeimischungen getestet wurden. Dies steht teils im Widerspruch zu den konservativen Herstellerbewertungen. Besonders ältere Geräte werden häufig als nicht geeignet eingestuft.
Das Projekt empfiehlt, die Datenbankstruktur zu verbessern, insbesondere durch Einführung einer zusätzlichen Spalte für F&E-basierte Bewertungen. Zudem sollte die Terminologie vereinheitlicht und die Hersteller stärker in die Datenpflege eingebunden werden. Eine systematische Einordnung nach dem „Morphologischen Kasten“ des BDH wird als praktikable Lösung vorgeschlagen.
Rechtlich betrachtet bestätigt das DVGW-Rundschreiben G 06/2023 die Möglichkeit zur Einspeisung von bis zu 20 Vol.-% Wasserstoff. Geräte ab Baujahr 1996 müssen laut EU-Richtlinie eine Prüfung mit dem Grenzgas G222 bestanden haben, was jedoch keine Aussage über die Langzeitverträglichkeit zulässt.
Insgesamt zeigt der Bericht, dass die DVGW-Datenbank in ihrer aktuellen Form nur eingeschränkt belastbare Aussagen zur Wasserstoffeignung erlaubt. Eine stärkere Integration von Forschungsergebnissen und eine verbesserte Datenpflege sind notwendig, um die Datenbank als verlässliches Instrument für die Wasserstofftransformation nutzbar zu machen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
2 Methodik
3 Analyse der bestehenden DVGW-Anpassungsdatenbank
4 Analyse der Einträge zur H2-Eignung in der Datenbank
5 Analyse der TOP 1.000 Gerätetypen
6 Abgleich der Einträge zur H2-readiness mit F&E-Ergebnissen
7 Zusammenfassende Beurteilung
8 Nächste Schritte
9 Rechtsrahmen, Regelwerk, F&E Ergebnisse
9.1 Prüfbedingungen nach Gasgeräterichtlinie bzw. Gasgeräteverordnung
9.2 Fazit der Laboruntersuchungen Roadmap Gas 2050, D3.3
9.3 Fazit Feldtest - Avacon/DVGW – Projekt H2-20
9.4 DVGW-Rundschreiben G 06/2023 (Ausgabe 09-2023)
10 Abbildungsverzeichnis
11 Tabellenverzeichnis
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Information Gas Nr. 29
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Forschungsbericht G 202208 09/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202208
DVGW Forschungsbericht G 202208 führt die im DVGW-Forschungsprojekt „F&E für H2“ (G 202021) begonnene Erarbeitung von Prüfgrundlagen zur Bewertung der Wasserstoffeignung von Werkstoffen fort.
Hier steht die Umstellung der Gasinfrastruktur auf wasserstoffreiche Gase im Fokus. Anhand experimenteller Untersuchungen an Komponenten und Werkstoffen wurden wissenschaftliche Erkenntnisse zur Erstellung und Umsetzung von Prüfgrund-lagen gewonnen. Das Ziel war, die wissenschaftlichen Grundlagen für Wasserstoffanwendungen zu sammeln und weiterzuentwickeln. Auf dieser Grundlage können in einem weiteren Schritt die Anforderungen an die in der Gasinfrastruktur eingesetzten Produkte festgelegt werden. Die Ergebnisse fließen bereits in verschiedene Normungsgremien des Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN e.V.) und des European Committee for Standardization (CEN) sowie in die Produktzertifizierung durch die DVGW CERT GmbH ein.
Die DVGW CERT GmbH veröffentlichte die Prüfmethoden in Form von Zertifizierungsprogrammen (kurz: „ZP“). Diese stellen nationale Übergangslösungen dar, um kurzfristig Lücken im Regelwerk zu schließen, bis die entsprechenden Normen auf nationaler oder europäischer Ebene vorliegen. Anhand dieser Zertifizierungsprogramme kann eine objektive Bewertung von Materialien hinsichtlich der Wasserstoffeignung erfolgen und für Erdgas bestehende Zertifikate können auf Wasserstoff erweitert werden. Des Weiteren wird das Technische Regelwerk flankierend für den Einsatz von bis zu 100 Vol. % Wasserstoff angepasst.
1. Für Elastomere, die schnellen und hohen Druckwechseln im Gastransport ausgesetzt sein können, wurde das bestehende Zertifizierungsprogramm ZP 5101 „Ergänzungs-prüfungen an Elastomerwerkstoffen für Dichtungen u. Membranen in Gasgeräten u. -anlagen gegenüber einem Wasserstoffgehalt von bis zu 100 Vol. %“ fortgeschrieben. Die Rapid Gas Decompression-Prüfung (RGD) ergänzt mittlerweile die bisherigen Prüfungen zur Bestimmung der Wasserstoffpermeabilität. Für Verteilnetze mit einem Betriebsdruck bis maximal 16 bar sind RGD-Schädigungen nicht zu erwarten. Des Weiteren wurde eine Prüfung zur Bestimmung der Dimethylether (DME)-Verträglichkeit, welche in der ZP 5102 „Ergänzungsprüfungen von Elastomer-Werkstoffen für Dichtungen u. Membranen in Gasgeräten u. -anlagen in Kontakt mit (erneuerbarem) Dimethylether“ festgehalten ist, entwickelt.
2. Für die Ermittlung der spezifischen Gasleckage von Flachdichtungswerkstoffen im An-wendungsbereich der DIN 3535-6 in Kontakt mit Wasserstoff konnte bereits während der Projektphase das Zertifizierungsprogramm ZP 5123 „Ergänzungsprüfungen für Flachdichtungswerkstoffe gegenüber einem Wasserstoffgehalt von bis zu 100 Vol. %“ veröffentlicht werden [10].
3. Die Untersuchung von Schmierstoffen und Fetten ergab bei den durchgeführten Prüfungen unter Wasserstoff mit bis zu 100 bar Überdruck keine signifikanten Veränderungen der charakteristischen rheologischen Kenngrößen. Aufgrund dieser Ergebnisse ist die Eignung von Schmierstoffen, die bereits nach DIN EN 377 zertifiziert sind, für die Anwendung für bis zu 100 Vol. % H2 gegeben.
4. Mit dem Ziel, einen zusätzlichen Materialkennwert für Dichtmittel zu generieren, sind anaerobe Klebstoffe in Form von Platten sowie PTFE in Form von Dichtbändern in entsprechender Breite sowie als expandierte Platte hinsichtlich der Permeationseigenschaften untersucht worden. Hierfür wurde die Prüfmethode nach dem Zertifizierungsprogramm ZP 5101 verwendet. Da sich die Herstellung homogener Platten aus anaerobem Dichtmittel äußerst schwierig herausstellte und die zugrunde gelegten Prüfungen zeigten, dass die Ergebnisse nur begrenzt reproduzierbar sind, konnte im Rahmen dieses Forschungsprojektes kein Zertifizierungsprogramm abgeleitet werden. Weitere Untersuchungen, in welchem die Probengröße und das eingeschlossene Volumen in der Prüfvorrichtung variiert werden, sind erforderlich.
5. Messungen mit den Kunststoffen Polyurethan, Epoxid und Polyethylen wurden in der Vergangenheit bereits im Rahmen von Prüfdienstleistungen in Anlehnung an das Zertifizierungsprogramm ZP 5101 durchgeführt. Die Anwendbarkeit der Prüfmethode nach ZP 5101 kann auf Basis dieser Untersuchungen für gegeben befunden werden. Vor diesem Hintergrund wurden diese Werkstofffamilien im Rahmen des Projekts nicht weiter betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
Fragestellungen und Projektziele
2 Grundlagen
3 Praktische Untersuchung
3.1 Elastomere und Kunststoffe
3.2 Flachdichtungswerkstoffe
3.3 Schmierstoffe und Fette
3.4 Dichtmittel
4 Auswertung der Ergebnisse
4.1 Elastomere und Kunststoffe
4.2 Flachdichtungswerkstoffe
4.3 Schmierstoffe und
4.4 Dichtmittel
5 Darstellung des Nutzens für das Gas- und Wasserfach
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
8 Abbildungsverzeichnis
9 Tabellenverzeichnis
10 Abkürzungsverzeichnis
Wichtige normative Verweisungen
DIN EN 377
DVGW-Forschungsbericht G 202208 kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht G 202208 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
AfK-Empfehlung Nr. 3-1 09/2025
114,55 €*
Inhalte AfK-Empfehlung Nr. 3-1
AfK-Empfehlung Nr. 3-1 enthält Maßnahmen für Bau und Betrieb von Rohrleitungen im Einflussbereich von Hochspannungs-Drehstrom-Anlagen sowie Wechselstrom-Bahnanlagen.
Betrachtet werden dabei Fragen des Berührungsschutzes, jedoch nur unter Berücksichtigung der Grundschwingung der beeinflussenden Systeme.
AfK Nr. 3-1 gilt bezüglich der formulierten Spannungsgrenzwerte für den Berührungsschutz für neue und bestehende Näherungen. Dieses Vorgehen sollte auch bezüglich der Mindestabstände von Ausbläsern zu Hochspannungsfreileitungen angewandt werden. Weitere konstruktive Maßnahmen gelten in erster Linie für neue Näherungsabschnitte.
Die an hochspannungsbeeinflussten Rohrleitungen eingesetzten Geräte sind so auszulegen, dass die für den Berührungsschutz zulässigen Werte als Nenngrößen für die Wechselspannungsbelastung anzunehmen sind.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen
4 Verwendete Kurzzeichen
5 Hinweise für die Planung von Rohrleitungsanlagen und Hochspannungsanlagen
6 Grenzwerte des Rohrleitungspotentials und der Berührungsspannung
7 Prüfung der Beeinflussungsmöglichkeiten
8 Konstruktive Maßnahmen zur Herabsetzung der Beeinflussungswechselspannung
9 Berechnungsverfahren
10 Messtechnische Ermittlung des Rohrleitungspotentials und der Berührungsspannung
Anhang A (informativ) – Herleitung der Grenzwertkurven Bild 2 und Bild 3 zum Berührungsschutz
Literaturhinweise
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Merkblatt G 442DVGW-Merkblatt GW 22-2DVGW-Merkblatt GW 22-3DVGW-Merkblatt GW 22-5DVGW-Arbeitsblatt GW 24DVGW-Arbeitsblatt GW 28DVGW-Arbeitsblatt GW 309
AfK-Empfehlung Nr. 3-1 kaufen
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G 265-3 Code of Practice 12/2022
114,55 €*
Content of DVGW G 265-3 Code of Practice
This DVGW G 265-3 Code of Practice serves as a basis for the planning, manufacture, construction, test, commissioning and operation of systems for the injection of hydrogen into networks for the pipeline-bound supply of gas andhydrogen to the general public.
DVGW G 265-3 Code of Practice can also be applied to injection stations that inject hydrogen into hydrogen networks. It shall also apply to systems for feeding back hydrogen into upstream hydrogen networks.
Injection stations, to which this DVGW Code of Practice refers, are required as the link between the production plant for hydrogen and the gas infrastructure. The hydrogen can be supplied from various forms of production. The injection of hydrogen can take place both in hydrogen networks and as an injection into networks with methane-rich gases.
Compared to DVGW Guideline G 265-3:2014-05, the following amendments in particular have been made:
Extension of the scope to include injection as substitute gas into the 5th family of gases in accordance with DVGW G 260:2021-09; general specification of the requirements for injection into the 2nd or 5th family of gasesDVGW G 265-3 Code of Practice 07
Further amendments to the scope: DVGW Code of Practice G 265-3 as a supplement to DVGW Code of Practice G 491 and G 492 with regard to hydrogen-specific requirements, connecting lines, description of the interface to DVGW Code of Practice G 220
Updating the normative references
Definition of gas mixing plants, risk assessment, hazard assessment, protection goals
New sub-clauses on general requirements: Use of several technical regulations within one safety concept, quality of the hydrogen at the inlet to the hydrogen injection system, risk reduction through risk assessment, risk assessment/occupational safety, water-polluting substances/environmental protection
New clause: Quality of the hydrogen at the inlet to the hydrogen injection system
New clause: Requirements for measuring technology, in particular in accordance with PTB TRG 19
New clause: Requirements for systems, construction elements and sub-assemblies: new requirements for material selection/materials, compressors, pipelines (including flexible pipelines and hose assemblies)
New clause: Functional requirements: Gas mixing, odorisation, measuring technology requirements
New clause: Protection against inadmissible operating conditions
New clause: Requirements for construction and equipment: New requirements for ventilation, exhaust and pressure relief lines, Gas Detection Systems, inertisation, hazardous areas and safety distances, fire protection
New clause: Requirements for test and commissioning, in particular description of a multi-stage tightness test
The former Annex A on gas measurement has been deleted, as this issue is already well described by PTB TRG 19.
New Annex A: Ex zone classification in consultation with the Ex Directive Committee
New Annex B: Model inspection certificate
New Annex C: Determination of the required mixing distance by numerical flow simulation; description of a simplified procedure for determining the minimum mixing distance under certain boundary conditions.
Table of content
Foreword
1 Scope
2 Normative references
3 Terms, symbols, units and abbreviations
4 General requirements
5 Asset demarcation
6 Requirements for products (sub-assemblies, construction elements and components)
7 Functional requirements for injection station for hydrogen
8 Protection against inadmissible operating conditions
9 Requirements for plants, construction elements and sub-assemblies
10 Construction and equipment
11 Test and commissioning
12 Operation
Annex A (informative) - Ex-zoning of installations for the injection of hydrogen into gas supply networks
Annex B (informative) - Inspection certificate
Annex C (informative) - Determination of the required mixing distance by numerical flow simulation
References
Important normative references
DVGW Code of Practice G 100DVGW Code of Practice G 213DVGW Code of Practice G 260DVGW Code of Practice G 415DVGW Code of Practice G 463DVGW Code of Practice G 469DVGW Code of Practice G 472DVGW Code of Practice G 492DVGW Code of Practice G 493-2DVGW Code of Practice G 495DVGW Code of Practice G 497DVGW Code of Practice G 2000
German version
DVGW-Arbeitsblatt G 265-3
Buy DVGW G 265-3 Code of Practice
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DIN EN ISO 24252/A11 09/2025
Preis ab:
35,60 €*
Inhalte DIN EN ISO 24252/A11
Bei der DIN EN ISO 24252/A11 handelt es sich um eine Änderung zu der europäischen Norm DIN EN ISO 24252.
Inhaltsverzeichnis
Europäisches Vorwort
Anhang D (informativ) A-Abweichungen
DIN EN ISO 24252/A11 kaufen
Sie können DIN EN ISO 24252/A11 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Forschungsbericht G 202312 08/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202312
DVGW-Forschungsbericht G 202312 befasst sich mit den Prozessen der Umstellung auf Wasserstoff. Ziel des Projekts „H2Umstell“ ist die Entwicklung von effizienten und übergreifenden Umstellprozessen auf 100 % Wasserstoff in den Bereichen Gasverteilnetze, Hausinstallation und Gasanwendung. Dazu werden die Prozesse und Herausforderungen in den einzelnen, genannten Bereichen detailliert betrachtet, sowie die Erkenntnisse zu einem schlüssigen Gesamtprozess für die Umstellung von Erdgasnetzen auf Wasserstoff zusammengeführt. Des Weiteren werden die Themen Wasserstoffreinheit und Fachkräftebedarf im Kontext der Umstellung beleuchtet.
Die Herangehensweise zur Umstellung von Gasnetzen (inkl. Gasinstallation und -anwendung) auf Wasserstoff weist, aufgrund der inhaltlichen und zeitlichen Abhängigkeiten zwischen den Bereichen, eine gewisse Komplexität auf. Darüber hinaus sind zur Bewältigung des organisatorischen und technischen Aufwands, u.a. aufgrund der notwendigen Kleinteiligkeit der straßenzugsweisen Umstellung hinsichtlich Detailplanung und Umsetzung, entsprechende Personalkapazitäten einzuplanen und bei Bedarf aufzubauen.
Die für die Umstellung erforderlichen Regelwerke sind im Wesentlichen bereits vorhanden, so dass eine Umstellung auf Wasserstoff grundsätzlich regelwerkskonform erfolgen kann. An verschiedenen Stellen sind jedoch Anpassungen sinnvoll, sowohl zur Optimierung des Prozesses als auch hinsichtlich z.B. umstellungsspezifischer Begrifflichkeiten und Definitionen.
Die Optimierungspotenziale betreffen unter anderem die vorbereitenden Analysen, insbesondere der Netzanalyse. Hier könnte zukünftig im Bereich der Verteilnetze kleiner gleich 5 bar der erforderlichen Dokumentation verschlankt bzw. deren Prüfung reduziert werden. Eine de-taillierte Bewertung der Wasserstofftauglichkeit der meisten Komponenten/Produkte ist in diesem Bereich nach aktuellem Wissensstand nicht erforderlich, da keine „Showstopper“ bezogen auf das reine Verteilnetz bekannt sind. Ein weiterer Punkt zur Optimierung und Beschleunigung der eigentlichen Umstellung betrifft die Notwendigkeit der indirekten Spülung (Erdgas – Stickstoff – Wasserstoff) von Leitungsabschnitten und Gasinstallation im Gegensatz zur direkten Spülung mit Wasserstoff. Letzteres führt zu einer Reduzierung des Aufwands für die Umstellung, muss jedoch, vor allem im Kontext der Sicherheit, für den Gesamtprozess der Umstellung von Leitungsabschnitten und Gasinstallation bewertet werden.
Die offenen Forschungsfragen und Optimierungspotenziale sowie der Umstellprozess an sich sollten im Rahmen von möglichst realitätsnahen Demonstrations- oder Pilotprojekten zur Umstellung von (Teil-)Netzen auf Wasserstoff untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
2 Umstellung Gasverteilnetze
2.1 Vorbereitende Analysen und Umstellungskonzeption
2.2 Umstellungskonzeption
2.3 Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen
2.4 Anzeigeverfahren bei der zuständigen Behörde
2.5 Durchführung der Netzumstellung
3 Umstellung Gashausinstallation und industrielle Leitungen
3.1 Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur am GWI
3.2 Versuchskonzeptionierung und Durchführung
3.3 Erarbeitung eines Umstellprozess für die Hausinstallation
3.4 Bewertung des aktiven und passiven Sicherheitskonzeptes
3.5 Umstellung von Werksnetzen nach DVGW-Arbeitsblatt G 614-1
3.6 Umstellung von industriellen Gasanwendungen, wie z. B. Thermoprozess-Anlagen
4 Umstellung häusliche/gewerbliche und industrielle Gasanwendungen
4.1 Versuchsreihen am GWI
4.2 Stand der Gasgerätetechnik
4.3 Wasserstofffähige Gasgeräte
4.4 Pilotprojekte Gasgeräte mit 100 % H2
4.5 Workshop mit Geräteherstellern
4.6 Umstellung von industriellen Gasanwendungen
5 Gesamtprozess der Umstellung
5.1 Workshop mit Gasnetzbetreibern
5.2 Möglicher Umstellprozess auf 100 % Wasserstoff
5.3 Prozessablaufdiagramme zum Umstellprozess
6 H₂-Reinheit bzw. Verunreinigungen
6.1 Qualitätsanforderungen an Wasserstoff in Gasnetzen
6.2 Verunreinigungen im Netz
6.3 Maßnahmen zur Reinigung
6.4 Fazit
7 Fachkräftebedarf und zeitliche Anforderungen
7.1 Fachkräfte in der Wasserstoffwertschöpfungskette
7.2 Fachkräfte in der Wasserstoffwirtschaft: Aktueller Bestand, Zukünftiger Bedarf und Wirtschaftliche Effekte
7.3 Auswirkungen der Massenproduktion von Umrechnungsgeräten wie Wasserstoffzählern und Kesseln auf den Fachkräftemangel
7.4 Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um den Bedarf an Fach-kräften im Bereich Wasserstoff zu decken
7.5 Lösungsansätze für den Fachkräftemangel in der grünen Wasserstoffwirtschaft und bei der Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff
7.6 Fazit
8 Handlungsempfehlungen
8.1 Optimierungspotenziale im Umstellprozess
8.2 Empfehlungen für Netzbetreiber
8.3 Empfehlungen für den DVGW
8.4 Empfehlungen für die Politik
9 Schlussfolgerungen und Ausblick
Literatur
11 Abbildungsverzeichnis
12 Tabellenverzeichnis
Anhang
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Arbeitsblatt G 614-1
DVGW-Arbeitsblatt G 655
DVGW-Forschungsbericht G 202312 kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht G 202312 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
G 2100 Arbeitsblatt 07/2025
Preis ab:
148,41 €*
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt G 2100
DVGW-Arbeitsblatt G 2100 dient der Erarbeitung eines Transformationspfads für ein Gasverteilnetz nach einem einheitlichen Vorgehen vom Status quo hin zur Klimaneutralität im Rahmen der gesetzlichen Ziele. Hierzu wirdeine Planung von Teilnetzen/Netzgebieten innerhalb der Gasverteilnetze erarbeitet, die jeweils mit 100Vol.-% Wasserstoff, 100 Vol.-% klimaneutralem Methan oder Mischgas aus diesen betrieben werden sollen(entsprechend der 2. und 5. Gasfamilie gemäß DVGW-Arbeitsblatt G 260. Hierbei können sowohl die Erweiterungals auch die Stilllegung von Netzabschnitten abgebildet werden. Anlagen auf Privatkundenseite (Kundeninstallationennach DVGW G 600 Technische Regeln für Gasinstallationen) sind nicht Gegenstand desGTPs. Dieser bezieht sich rein auf Assets im Eigentum der Verteilnetzbetreiber.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
2.1 DVGW-Regelwerk
2.2 Gesetze und Verordnungen
2.3 Andere technische Regeln oder sonstige Veröffentlichungen
2.4 Begleitdokumente
3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen
4 Anforderungen der Gasbinnenmarktrichtlinie und regionale Abstimmung
4.1 Neue Planungsanforderungen durch die EU-Gasbinnenmarktrichtlinie
4.2 Transformation muss sich nach der Netztopologie richten
4.3 Netztopologie ist wichtiger für die Planung als Unternehmensgrenzen
4.4 Das Konzept „Regionale Transformationsplanung“
4.5 Der GTP ist auf eine netzebenenübergreifende kohärente Transformation ausgerichtet
4.6 RTP und GTP: zeitliche Abfolge
4.7 Hinweise zur Berücksichtigung von Art. 56/57
5 Rahmenbedingungen für die Transformationsplanung
5.1 Marktliche Rahmenbedingungen
5.2 Technische Rahmenbedingungen
5.3 Klimapolitische Rahmenbedingungen
5.4 Weitere Rahmenbedingungen
5.5 Hinweis zum Risikomanagement in der Energiewende
6 Gasnetzgebietstransformationsplan – GTP 2025
6.1 Überblick zum GTP 2025
6.2 Zeitplan
6.3 Zielbild und anvisiertes Ergebnis (RTP, LFP 2.0)
6.4 Ergebnisdokumente und Templates ...
7 Projektcheckliste GTP-Erstellung 2025
7.1 Phase I – Basisprognose und Beginn Kundenanalyse (bis 30.6.2025)
7.2 Phase II – GTP-Entwurf und Rückmeldung (bis 30.9.2025)
7.3 Phase III – Regionale Abstimmung (bis 31.12.2025)
7.4 Phase IV – Abgabe LFP 2.0 (bis 28.2.2026) und Beginn Erarbeitung RTP
8 Bildung der Regionen
8.2 Rahmenparameter
8.3 Prozess
8.4 Rückmeldung: Regionen auf Ebene Amtlicher Gemeindeschlüssel
9 Netztopologische Analyse
9.1 Umstellung/Neubau/Biomethan/Stilllegung
9.2 Unterteilung in Umstellzonen
9.3 Umstellzonen und Regionen
10 Kapazitäts- & Einspeiseanalyse
10.1 Abstimmung zur Einspeisung über den vorgelagerten Netzbetreiber
10.2 Abstimmung mit den nachgelagerten Netzbetreibern
10.3 Dezentrale Einspeisung
10.4 Erstellung einer Basisprognose
11 Kundenanalyse
11.1 Kundenanalyse (SLP)
11.2 Kundenanalyse (RLM)
12 Netzplanerische Umsetzungskonzepte
12.1 Umstellung auf Wasserstoff
12.2 Umstellung auf Biomethan
12.3 Stilllegung
13 Prognose und Aggregation
13.1 Aggregation der Planungsinformationen und der Prognose nach Härtegraden
13.2 Aufschlüsselung der Prognose nach Sektoren
13.3 Rückmeldung: Aggregierte Zahlen zur Umstellungsplanung
13.4 Erstellung der Planung in Umstellzonen
14 Abstimmung in der Region
14.1 Zielbild
14.2 Empfehlung für Zeitrahmen
14.3 Beispiel
15 Erstellung LFP 2.0 & Entwurf RTP
15.1 Befüllung der LFP 2.0
15.2 Entwurf RTP
16 Berücksichtigung sonstiger Vorgaben & Angaben für Artikel 56/57
16.1 Berücksichtigung sonstiger Vorgaben
16.2 Angaben für Artikel
16.3 Anforderungen mit Umsetzung ab GTP 2026
17 Ausblick GTP 2026
Anhänge A – F (informativ)
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Arbeitsblatt G 260
DVGW-Merkblatt G 294
DVGW-Merkblatt G 221
DVGW-Arbeitsblatt G 402
Vorherige Ausgaben DVGW-Arbeitsblatt G 21000
DVGW-Arbeitsblatt G 2100 05/2023
DVGW-Arbeitsblatt G 2100 03/2024
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DVGW-Information GAS/WASSER Nr. 27 11/2025
Preis ab:
148,41 €*
Inhalte DVGW-Information Gas/Wasser Nr. 27
Diese Gas/Wasser-Information Nr. 27 gilt für die Prüfung von Produktmerkmalen von Werks- und Nachumhüllungen für erdüberdeckte Rohrleitungen.
Die Anforderungen sind je nach Umhüllungssystem unterschiedlich, daher werden in dieser DVGW-Information keine Bewertungskriterien der Prüfergebnisse angegeben. Ggf. angegebene Anforderungen/Bewertungskriterien der Prüfergebnisse sind als Hinweis oder Anmerkung zu betrachten, die dem besseren Verständnis dienen sollen.
Ziel der Gas/Wasser-Information Nr. 27 ist es, von den Umhüllungen unabhängige Teile der jeweiligen Prüfung zu identifizieren, die jeweiligen Prüfungen zu vereinheitlichen und so zu beschreiben, dass diese für den Anwender eindeutig nachvollziehbar, durchführbar und vergleichbar sind.
Im Rahmen der europäischen und internationalen Normung hat sich herausgestellt, dass in den jeweiligen Produktnormen die Prüfungen für ein und dasselbe Merkmal mit Abweichungen aufgeführt werden, obwohl es dafür in der Regel keine technisch nachvollziehbare Erklärung gibt. Der Anwender steht bisher vor der Herausforderung, dass er von Fall zu Fall seinen Prüfaufbau und die Durchführung der Prüfung ändern muss. Dies verursacht zum einen Unsicherheit und höhere Aufwendungen für die Prüfung, zum anderen ist dadurch eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse der Prüfungen eingeschränkt oder nicht gegeben.
Gas/Wasser-Information Nr. 27 dient unter anderem dazu, im Rahmen der europäischen und internationalen Normung eine einheitliche Position bei der Über- oder Erarbeitung von Normen, welche diese Prüfungen enthalten, zu vertreten und einzubringen. Der Fokus liegt dabei auf den Prüfungen zur Qualitätsbewertung des fertigen Produktes (Baumusterprüfung). Prüfungen zur Qualitätskontrolle auf der Baustelle oder im Produktionsprozess werden jedoch nicht ausgeschlossen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe
4 Grundsätzliches
5 Shore-Härte D
6 Schichtdicke
7 Porenfreiheit
8 Schlagbeständigkeit
9 Haftfestigkeit „Dolly-Test“
10 Kathodische Unterwanderung
11 Spezifischer elektrischer Umhüllungswiderstand
12 Eindruckwiderstand
13 Thermische Alterung an Luft
14 Thermische Alterung in Wasser
15 Alterung durch UV-Licht
16 Schälwiderstand Lage/Lage
17 Zugeigenschaften
18 Elektrolytisches Messverfahren zur Prüfung des spezifischen elektrischen Umhüllungswiderstands auf der Baustelle
19 Biegbarkeit von Einschichtsystemen
20 Biegbarkeit von Mehrschichtsystemen
21 Schälwiderstand an Rohraußenfläche
22 Berstwiderstand
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Arbeitsblatt G 462DVGW-Arbeitsblatt G 463 DVGW-Merkblatt GW 32 DVGW-Arbeitsblatt W 400-2
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GW 17 Entwurf Arbeitsblatt 09/2025
Preis ab:
82,05 €*
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt GW 17 Entwurf
DVGW-Arbeitsblatt GW 17 Entwurf dient als Grundlage für den indirekten Nachweis der Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes. Das Regelwerk dient auch für den Umgang mit der Referenzwertmethode.
Der Nachweis der Wirksamkeit des KKS über Referenzwerte wird klarer erläutert und vereinfacht dargestellt.Zudem wird der Aufwand für die Referenzwertermittlung deutlich reduziert.
Gegenüber DVGW-Merkblatt GW 17:2014-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
Vereinfachung der Erläuterung und des Prinzips der Referenzwertfestlegung
Integration der DVGW-Information Gas/Wasser Nr. 19 zum indirekten Nachweis der Wirksamkeit deskathodischen Korrosionsschutzes
Änderung des Status, das Merkblatt wird in den Status eines DVGW-Arbeitsblattes gehoben
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen.
3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen
4 Prozessablauf zum Nachweis der Wirksamkeit des KKS
5 Definition und Anwendungsmöglichkeiten der Referenzwertmethode
6 Festlegung der Referenzwerte
7 Veränderliche Rahmenbedingungen
8 Bewertung, Dokumentation
Anhang A (informativ) – Beispiel einer Bewertungsmatrix zum indirekten Nachweis der Wirksamkeit des KKS
Anhang B (informativ) – Übersicht und Anwendungsmöglichkeiten von Referenzwertgrößen
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Arbeitsblatt GW 10DVGW-Arbeitsblatt GW 27
DVGW-Arbeitsblatt GW 17 Entwurf kaufen
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G 459-1 Entwurf Arbeitsblatt 09/2025
Preis ab:
64,20 €*
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt G 459-1 Entwurf
DVGW-Arbeitsblatt G 459-1 Entwurf gilt für Planung, Bau, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb von Netzanschlüssen gemäß NDAV für die Versorgung von Letztverbrauchern mit Gas.
Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt G 459-1:2019-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
inhaltliche Überarbeitung
Aktualisierung der normativen Verweisungen
inhaltliche Überarbeitung unter Berücksichtigung der Anforderungen der DIN EN 12007-5
Einarbeitung der Anforderungen des Beiblattes G 459-1-B
Ergänzung von Anforderungen an die Überprüfung der innenliegenden Teile des Netzanschlusses aus dem DVGW-Arbeitsblatt G 465-1
Ergänzung eines Abschnitts zur Herstellung definierter Betriebszustände
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen
4 Allgemeines
5 Planung
6 Bauausführung
7 Druckprüfverfahren
8 Herstellung definierter Betriebszustände
9 Betrieb und Instandhaltung
Anhang A (informativ) – Muster einer Bescheinigung
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Arbeitsblatt G 260DVGW-Merkblatt G 400DVGW-Merkblatt G 424DVGW-Arbeitsblatt G 459-2DVGW-Arbeitsblatt G 462DVGW-Arbeitsblatt G 465-1DVGW-Arbeitsblatt G 465-2DVGW-Merkblatt G 474DVGW-Arbeitsblatt G 491DVGW-Arbeitsblatt G 600DVGW-Arbeitsblatt GW 120DVGW-Arbeitsblatt GW 301DVGW-Arbeitsblatt GW 302-1DVGW-Arbeitsblatt GW 303-1DVGW-Arbeitsblatt GW 335 DVGW-Arbeitsblatt GW 350
DVGW-Arbeitsblatt G 459-1 Entwurf kaufen
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Forschungsbericht G 202509 04/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202509
DVGW-Forschungsbericht G 202509 befasst sich mit Thema Wasserstoff als Energieträger, welches zunehmend in den Fokus rückt.
Die Umstellung bestehender Erdgasinfrastrukturen auf den Transport von Wasserstoff stellt sicherheitstechnisch eine Herausforderung dar – insbesondere im Leckagefall.
Ziel eines gemeinsamen Projekts von DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg und Ontras Gastransport GmbH war die experimentelle Untersuchung der Ausbreitung von Wasserstoff im Boden unter realitätsnahen Bedingungen mit Blick auf sicherheitsre-levante Annäherungsszenarien. Dabei sollten erste Erfahrungen mit ausströmendem Wasserstoff aus einer Leckage bei verschiedenen Drücken und Böden gewonnen werden, um eventuell Rückschlüsse auf die Gefahren einer Annäherung an die Leckage schließen zu können.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung und Aufgabenstellung
2 Messmethodik und Ablauf
3 Ergebnisse
3.1 1 mm Leckage und 1 bar, sandiger Boden
3.2 1 mm Leckage und 10 bar, sandiger Boden
3.3 1 mm Leckage und 1 bar, lehmiger Boden
3.4 1 mm Leckage und 10 bar, lehmiger Boden
3.5 0,6 mm Leckage und 45 bar, lehmiger Boden
3.6 1 mm Leckage und 45 bar, lehmiger Boden
4 Schlussfolgerungen und Ausblick
5 Abbildungsverzeichnis
6 Tabellenverzeichnis
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