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Wasser Gewinnung
Die DVGW-Regelwerke und Normen dieser Rubrik helfen mit, die Qualität der Trinkwasserressourcen nachhaltig zu sichern. Ingenieurtechnische Aspekte werden in diesem Zusammenhang ebenso berücksichtigt wie biochemische Prozesse.
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202305 Im Projekt „ResilJetzt!“, zusammengefasst im Forschungsbericht W 202305, wurden mögliche Maßnahmen zur Anpassung und Resilienzsteigerung in der Wasserversorgung in Form von Steckbriefen aufgezeigt. Dabei wurde auf Faktoren wie Aufwand, rechtlicher Rahmen, mögliche Herausforderungen und Nachhaltigkeit der Wirkung der jeweiligen Resilienzoption eingegangen. Zudem wurde eine Infrastrukturlandkarte Deutschlands erarbeitet, um exemplarisch auf regionaler Ebene mögliche Engpässe und Anpassungsstrategien analysieren zu können. Mit den erarbeiteten Ergebnissen zielt das Projekt darauf ab, Akteur*innen, wie z. B. Wasserversorgungsunternehmen, Verbände, Kommunen und Behörden zu sensibilisieren, in ihren Planungen zu unterstützen und Entscheidungshilfen für Resilienzoptionen anzubieten. Um die Ergebnisse möglichst praxisnah zu gestalten, wurden sechs Regionalworkshops, jeweils in Kooperation mit einem in der jeweiligen Region ansässigen Wasserversorgungsunternehmen, durchgeführt. Diese konnten die Workshops zum Austausch mit regionalem Akteur*innen in der Wasserwirtschaft zu vor Ort relevanten Themen nutzen. Für ResilJetzt! dienten diese Workshops dazu, sicherzustellen, dass alle wesentlichen Aspekte der erarbeiteten Ergebnisse für ein möglichst breites Spektrum an Wasserversorgungsunternehmen und deren unterschiedlichen Rahmenbedingungen bedacht wurden und die Ergebnisse auch in der Praxis anwendbar sind. In den Workshops wurden die Sicherung der Ressourcenverfügbarkeit, Fernwassernutzung oder Versorgungsverbünde, der regionale Aus-tausch von Akteur*innen der Wasserwirtschaft, Finanzierung von Investitionen, Sicherung und Steigerung personeller Kapazitäten, Anpassung rechtlicher Instrumente sowie die Bewusstseinssteigerung in der Bevölkerung für den Wert von Wasser und Daseinsvorsorge als besonders relevante Resilienzmaßnahmen eingestuft. Inhaltsverzeichnis Einleitung 1.1 Ausgangslage und Anlass 1.2 Fragestellung und Zielsetzung 2 Beschreibung der Arbeitspakete und Methodik 2.1 Darstellung der Wasserengpassregionen 2.2 Analyse der Länderwasserversorgungskonzepte zur Zukunft der Wasserversorgung 2.3 Regionalworkshops und Austausch 2.4 Resilienzoptionen 2.5 Infrastrukturlandkarte der Wasserversorgung Deutschlands 3 Ergebnisse 3.1 3.2 Regionalworkshops 3.3 Steckbriefe zu Resilienzoptionen 4 Schlussfolgerungen und Ausblick 5 Literaturverzeichnis 6 Abbildungsverzeichnis 7 Tabellenverzeichnis Anhang DVGW-Forschungsbericht kaufen Sie können den DVGW-Forschungsbericht W 202305 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Inhalt DVGW-Arbeitsblatt Entwurf W 613DVGW-Arbeitsblatt Entwurf W 613 gilt für Planung, Bau und Betrieb von Wasserkraftanlagen zur Energierückgewinnung in der Trinkwasserversorgung und zur Identifizierung von vorhandenen Energierückgewinnungspotentialen.In vielen Trinkwasserversorgungsnetzen stehen ungenutzte Energiepotentiale zur Verfügung, welche durch Turbinen oder rückwärtslaufende Pumpen genutzt werden können.Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt W 613:2018-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen:stärkere Berücksichtigung der Anlagen für offene Systeme gegenüber den für geschlossene Systeme gemäß gängiger Praxis detailliertere Beschreibung von Optimierungszielen Aufnahme von Umrechnungsmethoden von Pumpen- auf Turbinenbetrieb Ergänzung von Hinweisen zu elektrischen Netzrückwirkungen und Anschlussbedingungen Optimierung der Beschreibung des Planungsprozesses redaktionelle AktualisierungInhaltsverzeichnisVorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe, Symbole und Abkürzungen 4 Grundlagen 5 Festlegung des Betriebsbereiches und Ermittlung des Energiedargebots 6 Anlagenkomponenten 7 Grundlagenplanung von Trinkwasserkraftanlagen 8 Bauablauf 9 Betrieb und Instandhaltung Anhang A (informativ) – Beispiel Turbinenauslegung unter Berücksichtigung der maximalen Jahresarbeit Anhang B (informativ) – Beispiel spezifische Arbeit und Leistungsmaximum bei regelbaren Turbinen Anhang C (informativ) – Ausführungsbeispiele Anhang D (informativ) – Beispiel einer WirtschaftlichkeitsbetrachtungWichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt W 300-1DVGW-Arbeitsblatt W 300-2DVGW-Arbeitsblatt W 400-1 DVGW-Arbeitsblatt W 400-3DVGW-Arbeitsblatt W 610DVGW-Merkblatt W 616 DVGW-Merkblatt W 618DVGW-Arbeitsblatt W 645-1DVGW-Arbeitsblatt W 645-2DVGW-Merkblatt W 671DVGW-Arbeitsblatt Entwurf W 613 kaufenSie können DVGW-Arbeitsblatt Entwurf W 613 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 630 Entwurf W 630 Entwurf gilt für alle Arten von elektrischen Antrieben für die verschiedenen in Wasserversorgungsanlagen vorkommenden Arbeitsmaschinen und Stelleinrichtungen.Elektrische Antriebe in diesem Sinne sind die Elektromotoren und die ihnen direkt zugeordneten Komponenten (Anlasser, Frequenzumrichter, Softstarter, Stern-Dreieck). Die weitaus überwiegende Anzahl aller Arbeitsmaschinen, wie z. B. Pumpen, Verdichter, Gebläse und Hebezeuge, aber auch Stelleinrichtungen für Armaturen, werden durch Elektromotoren angetrieben. Häufig ist es die Aufgabe des Planers, aus der Vielzahl der angebotenen elektrischen Antriebe einen geeigneten Motor auszuwählen. Dazu benötigt er Kenntnisse über die Eigenschaften und Besonderheiten der anwendbaren Motoren, damit Motor und anzutreibende Arbeitsmaschine einwandfrei zusammenwirken. W 630 Entwurf unterstützt die Planer in Wasserversorgungsunternehmen bei der Auswahl von der elektrischen Antrieben in Wasserversorgungsanlagen für den jeweiligen Anwendungsfall. Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt W 630:2017-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Abschnitt zu hydrodynamischer Kupplung gestrichen Aktualisierung hinsichtlich der Energieeffizienzklassen redaktionelle Aktualisierung Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe 4 Anforderungen der Arbeitsmaschine an den Antriebsmotor 5 Antriebsarten 6 Planung der Antriebe 7 Drehzahlverstellung 8 Montagebedingungen 9 Inbetriebnahme 10 Betrieb und Instandhaltung Wichtige normative Verweisungen DVGW-Arbeitsblatt W 610 DVGW-Merkblatt W 616 DVGW-Merkblatt W 618 DVGW-Arbeitsblatt W 632-1 DVGW-Arbeitsblatt W 632-2 DVGW-Arbeitsblatt W 635 DVGW-Arbeitsblatt W 630 Entwurf kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt W 630 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 1020W 1020 dient als Grundlage für die Erstellung von Maßnahmenplänen und Handlungsplänen für Wasserversorgungsanlagen.Gemäß Trinkwasserverordnung ist der Wasserversorger verpflichtet, einen Maßnahmenplan zu erarbeiten, in dem die Meldewege und die Maßnahmen festgelegt sind, die bei einer Umstellung auf eine andere Wasserversorgung im Falle der Unterbrechung der Wasserversorgung zu ergreifen sind.Eine Unterbrechung der Wasserversorgung mit Trinkwasser zählt zu den äußersten Maßnahmen, die das zuständige Gesundheitsamt anordnen kann. Um jedoch bei allen festgestellten Abweichungen von der Trinkwasserverordnung einen möglichst schnellen und effektiven Handlungsablauf sicherzustellen, sollte vorsorglich ein zwischen dem Wasserversorger und dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmter Handlungsplan erstellt werden.DVGW-Arbeitsblatt W 1020 gibt Betreibern zentraler und dezentraler Wasserversorgungsanlagen Hilfestellung bei der Erstellung des Maßnahmenplans und des Handlungsplans.InhaltsverzeichnisVorwort Einleitung1 Anwendungsbereich2 Normative Verweisungen 3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen 4 Anzeigepflichten 5 Abgrenzung von Maßnahmenplan und Handlungsplan 6 Handlungsplan 7 Maßnahmenplan Anhang A (informativ) – Beispiele für eine Anzeige nach § 47 TrinkwV Anhang B (informativ) – Ansätze zur Ursachenaufklärung Anhang C (informativ) – Checkliste für das Aufstellen eines MaßnahmenplansAnhang D (informativ) – Fallunterscheidung bei der WasserversorgungWichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt W 400-3DVGW-Merkblatt W 1001DVGW-Arbeitsblatt W 1020 kaufenSie können DVGW-Arbeitsblatt W 1020 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DVGW-Information Wasser Nr. 120DVGW-Information Wasser Nr. 120 richtet sich an Wasserversorger und gilt für zentrale Wasserversorgungsanlagen nach Trinkwasserverordnung für die Rohwasseruntersuchungen. Dezentrale Wasserversorgungsanlagen und Eigenwasserversorgungen können sich, insbesondere bei Auffälligkeiten, daran orientieren. Im Rahmen des risikobasierten Ansatzes wurde der Parameter „somatische Coliphagen“ in das Trinkwasserrecht aufgenommen. Der Parameter dient als Indikator zur Erfassung des Risikos durch fäkale virale Krankheitserreger.Die Trinkwasserverordnung schreibt eine Untersuchung bei Rohwasser vor, das aus einem Oberflächengewässer stammt. Der DVGW hat zu somatischen Coliphagen ein Forschungsprojekt durchgeführt, um die Vulnerabilität von Rohwässern aus verschiedenen Wasserressourcen zu bewerten. In DVGW-Information Wasser Nr. 120 werden die rechtlichen Grundlagen zu dem Parameter somatische Coliphagen aufgeführt, die Ergebnisse des Forschungsprojektes dargestellt und Empfehlungen zur Umsetzung der Trinkwasserverordnung gegeben.Die Information enthält Angaben zu den Eigenschaften der somatischen Coliphagen, deren Auftreten und Indikatorfunktion. Sie führt beispielhaft Untersuchungsergebnisse von unterschiedlichen Rohwässern auf, erläutert deren Risikobewertung und gibt Handlungsempfehlungen.InhaltsverzeichnisVorwort Einleitung 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweise 3 Eigenschaften somatischer Coliphagen 4 Rechtliche Vorgaben zu somatischen Coliphagen 5 Handlungsempfehlungen 6 Analytik 7 Ergebnisse von Rohwasseruntersuchungen (Beispiele)Wichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt W 102DVGW-Arbeitsblatt W 108DVGW-Arbeitsblatt W 254DVGW-Information Wasser Nr. 120 kaufenSie können DVGW-Information Wasser Nr. 120 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Im Projekt DVGW-Forschungsbericht W 202214, MoVe, wurden molekulardiagnostischen Werkzeuge für das mikrobiologische Monitoring evaluiert. Insgesamt wird ein umfassender Überblick über diese neuartigen Methoden gegeben, der sowohl Nukleinsäurebasierte Amplifikationsmethoden, Durchflusszytometrie, Sequenzierungsansätze, spektroskopische Verfahren als auch Online-Sensorik umfasst. Basierend auf der verfügbaren Literatur und eigenen Erfahrungen konnten Anwendungsfelder identifiziert werden, für die der Einsatz bestimmter Verfahren bereits heute einen deutlichen Mehrwert bietet.
DIN EN 18049-1 Entwurf deckt alle Arten von Wasserbrunnen für öffentliche und private Nutzung ab, mit denen in einer Vielzahl von Anwendungen Wasser aus dem Grundwasser entnommen oder Wasser in dieses injiziert wird. Dies schließt die Entnahme von Trinkwasser, industrielle Verwendung, Bewässerung, Entwässerung, Infiltration oder Anreicherung und geothermische Anwendungen oder die Grundwasserbeobachtung ein.DIN EN 18049-1 Entwurf gilt nicht für Horizontalbrunnen und geothermische Systeme mit geschlossenen Kreisläufen.DIN EN 18049-1 Entwurf definiert Anforderungen an die Planung von Brunnen für öffentliche und private Nutzer in Übereinstimmung mit Grundwasserschutzzielen. Es enthält Leitlinien für alle Planungsschritte von der vorläufigen Projektentwicklung bis zur abschließenden Ausführung.DIN EN 18049-1 Entwurf legt ein sequentielles Verfahren für die Planung und Bemaßung eines Brunnens fest. Auf Grundlage der hydrogeologischen Bedingungen und der Ziele des Brunnens werden die Schritte des Ablaufs für die Bemaßung des Brunnens definiert. Diese Methodik schließt die Bemaßung von Bohrung, Filtermaterial, Abdichtung und Filterrohr ein. Weiterhin wird die Auswahl geeigneter Materialien, Pumpen und der gesamten zusätzlichen Brunnenausrüstung beschrieben. Hinsichtlich des Planungsprozesses werden Referenzen für Bohrverfahren, geophysikalische Bohrlochmessungen, Brunnenregenerierung und Pumpversuche bereitgestellt.
Inhalte DIN 4925-3 Entwurf DIN 4925-3 Entwurf ist anwendbar für geschlitzte Filter- und Vollwandrohre aus PVC-U mit Trapezgewinde, wie sie für den Ausbau von Brunnen eingesetzt werden, in den Nennweiten DN250 bis DN400. Gegenüber DIN 4925-3:2017-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Verweisungen aktualisiert; Dokument redaktionell überarbeitet. Inhaltsverzeichnis Vorwort Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe Maße und Massen, Schlitzbild, Bezeichnung Werkstoff (Formstoff) Allgemeine Anforderungen Hygieneanforderungen Gewindeverbindung Dichtung Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DIN 4925-1 EntwurfDIN 4925-2 Entwurf DIN 4925-3 Entwurf kaufen Sie können DIN 4925-3 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DIN 4925-2 Entwurf DIN 4925-2 Entwurf ist anwendbar für geschlitzte Filter- und Vollwandrohre aus PVC-U mit Trapezgewinde, wie sie für den Ausbau von Brunnen eingesetzt werden, in den Nennweiten DN100 bis DN200. Gegenüber DIN4925-2:2017-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Schlitzweite 0,2 mm in Tabelle2 entfernt; normative Verweisungen aktualisiert. Inhaltsverzeichnis Vorwort Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe Maße und Massen, Schlitzbild, Bezeichnung Werkstoff (Formstoff) Allgemeine Anforderungen Hygieneanforderungen Gewindeverbindung Dichtung Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DIN 4925-1 EntwurfDIN 4925-3 Entwurf DIN 4925-2 Entwurf kaufen Sie können DIN 4925-2 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DIN 4925-1 Entwurf DIN 4925-1 Entwurf ist anwendbar für geschlitzte Filter- und Vollwandrohre aus PVC-U mit Rohrgewinde, wie sie für den Ausbau von Brunnen eingesetzt werden, in den Nennweiten DN35 bis DN100. ÄnderungenGegenüber DIN4925-1:2017-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Schlitzweite 0,2mm in Tabelle3 entfernt; normative Verweisungen aktualisiert. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe 4 Maße und Massen, Schlitzbild, Bezeichnung 5 Werkstoff (Formstoff) 6 Allgemeine Anforderungen 7 Hygieneanforderungen 8 Gewindeverbindung 9 Dichtung Literaturhinweise Wichtige normative Verweisungen DIN 4925-2 EntwurfDIN 4925-3 Entwurf DIN 4925-1 Entwurf kaufen Sie können DIN 4925-1 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 113DVGW-Arbeitsblatt W 113 dient als Grundlage für die Bestimmung des Schüttkorndurchmessers des Filtermaterials für den Bau von Brunnen. Es kann auch für den Bau von Grundwassermessstellen angewandt werden. Darüber hinaus werden Näherungsverfahren zur Bestimmung hydrogeologischer Parameter aus der Korngrößenverteilung beschrieben. Die Kenntnis der Korngrößenverteilung wasserleitender Lockergesteine ist für den Bau von Brunnen und für die Beschreibung der hydrogeologischen Verhältnisse von großer Bedeutung. Insbesondere lässt sich anhand von Kornsummenkurven und/oder Kornverteilungsdiagrammen der erforderliche Schüttkorndurchmesser im Filterbereich eines Brunnens ermitteln. Außerdem können anhand von untersuchten Bodenproben überschlägig Angaben zum Durchlässigkeitsbeiwert und zum Hohlraumanteil des anstehenden Grundwasserleiters abgeleitet werden.Neben der Vorgehensweise zur Ermittlung der jeweiligen Parameter sind auch Angaben zu ihrer Darstellung und vor allem ihrer Auswertung aufgeführt.InhaltsverzeichnisVorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen 4 Einführung 5 Probennahme und -auswahl 6 Ermittlung und Darstellung der Korngrößenverteilung 7 Auswertung der Korngrößenverteilung Anhang A (informativ) – Ablauf der Bestimmung des Schüttkorns Anhang B (informativ) – Beispiele zur Bestimmung der Schüttkorngruppe Anhang C (informativ) – Formblatt Siebanalyse mit Schüttkornbestimmung Anhang D (informativ) – Berechnungsverfahren für das Verfahren nach Beyer & Schweiger (1969)Wichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt W 111DVGW-Arbeitsblatt W 115DVGW-Arbeitsblatt W 119DVGW-Arbeitsblatt W 123DVGW-Arbeitsblatt W 113 kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt W 113 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Ein nachhaltiges Asset Management ist für alle Wasserversorger das Handlungsgerüst zur Bewältigung der komplexen Aufgaben in Bezug auf alternde Infrastrukturen und sich verändernde Rahmenbedingungen (Demographie, Klimawandel u.a.) in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Für den substanzorientierten Werterhalt der Infrastruktur bedarf es moderner Methoden und Technologien, wobei der Digitalisierung für das Asset Management eine tragende Rolle zukommt. Es sind am Markt viele verschiedene Werkzeuge und digitale Tools verfügbar, die für Anlagen in der Wassergewinnung, -aufbereitung und im Verteilungsnetz bereits Anwendung finden oder es zukünftig könnten. Aufgabe dieses Projektes DVGW-Forschungsbericht W 202202 war es, einerseits Transparenz über bestehende digitale Tools im Asset Management der Wasserversorgung zu schaffen, andererseits die damit verbundenen Nutzungspotenziale zu ermitteln. Dieses Vorhaben hat die Perspektive zukünftiger Herausforderungen mit der Praxisperspektive verbunden. Es erfolgte die interaktive Erarbeitung von möglichen Zielen für den Einsatz digitaler Tools im Asset Management und darauf aufbauend eine Marktrecherche zu bereits am deutschen Markt verfügbarer Tools. Diese Übersicht stellt ausgewählte Tools strukturiert nach den Hauptprozessen im Technischen Anlagenmanagement (TAM) als Teil des Asset Management dar (sog. Tool-Landkarte). In Kurzsteckbriefen werden den Hauptprozessen zugeordnete Aufgaben mit den hierfür zur Verfügung stehenden Tools mit ihren wichtigen Merkmalen dokumentiert. Im Rahmen des Projektes wurden auch Hemmnisse für den bisher teils noch geringen Einsatz digitaler Werkzeuge erarbeitet und sind in diesem Bericht als Herausforderungen mit dokumentiert. Es erfolgte auch ein Abgleich mit Entwicklungen in den Niederlanden. Der Bericht schließt mit einer Einschätzung über die zukünftig zu erwartenden Handlungsstränge im Asset Management in der Wasserversorgung.
Die seit einigen Jahren in Deutschland beobachtete Ausweitung des Anbaus von landwirtschaftlichen Kulturen mit Bewässerungsbedarf in Kombination mit zunehmenden sommerlichen Trockenperioden lässt einen steigenden Bedarf von Wasser zur Bewässerung und damit, zumindest in einigen Regionen, eine zunehmende Konkurrenz um die begrenzte Ressource Wasser zwischen der öffentlichen Wasserversorgung und der Landwirtschaft erwarten. Ziel des vorliegenden Projektes war es, konkrete Ansatzpunkte und Verfahren zum Management von Nutzungskonflikten, um die Ressource Grundwasser in Regionen mit Bewässerung auf der Ebene eines einzelnen Einzugsgebiets zu erarbeiten. Dafür wurde relevante Literatur im Hinblick auf die Fragestellung ausgewertet und Interviews mit verschiedenen Experten und Akteuren geführt. Unter anderem wurden zwei Beispiele für Verbände näher betrachtet, die schon seit vielen Jahren eine großflächige Bewässerung in ihren Gebieten ermöglichen und dabei eine nachhaltige Nutzung von Grundwasserressourcen anstreben. Eine dieser Beispielregionen liegt in Niedersachsen, eine weitere in Rheinland-Pfalz. Sowohl deren Organisation und Entwicklung als auch die Vorgehensweise und die Randbedingungen wurden erläutert. Basierend auf den Erkenntnissen aus der Literaturrecherche und den Experteninterviews wurde ein Konzeptpapier zum erfolgreichen Konfliktmanagement erarbeitet, in dem die erforderlichen Voraussetzungen, aber auch die Handlungsmöglichkeiten der einzelnen Akteure (Landwirtschaft, Genehmigungsbehörden, Wasserversorger) zusammengestellt sind. Dies soll als Hilfestellung dienen, um in betroffenen Regionen fallspezifische Lösungen erarbeiten zu können.
COVID-19 erkrankte Personen scheiden das SARS-CoV-2-Virus mit dem Kot aus. Seitdem dies bekannt ist, steht die Befürchtung im Raum, dass SARS-CoV-2 über den Abwasserpfad in die aquatische Umwelt und damit auch in zur Trinkwassergewinnung genutzte Wässer eingetragen wird. Basierend auf theoretischen Betrachtungen ist die Verbreitung von SARS-CoV-2 über das Trinkwasser als äußerst unwahrscheinlich einzustufen. Bislang sind aber kaum reale Messdaten über das Vorkommen von SARS-CoV-2 in Rohwässern sowie dem Verhalten von behüllten Viren bei der Wasseraufbereitung verfügbar. Um diese Wissenslücken zu schließen und die theoretischen Erkenntnisse abzusichern, wurden im Rahmen dieses Vorhabens entsprechende Untersuchungen durchgeführt und in dem Forschungsbericht W 202014 festgehalten.
Im Forschungsprojekt W 202003 wurde eine auf die Wirkung bezogene Bewertung von Prozessen der Trinkwasseraufbereitung entwickelt. Hierfür wurden die Wirkungsbezogene Analytik, eine Kombination aus Fraktionierung mittels Hochleistungsdünnschichtchromatographie und Bioassay (HPTLC/WBA), eingesetzt. Wesentliches Projektziel war es, die notwendigen Verfahren und Konzepte zu erarbeiten, damit die Bewertung von einzelnen oder auch kombinierten Aufbereitungsprozessen durchgeführt werden kann. Es wurde die bereits im Vorgängerprojekt WBA-BeReit eingesetzte Laborversuchsanlage zur kontinuierlichen Ozonung mit anschließender Langsamsandfiltration (KOLa) modifiziert und um die Aufbereitungs-prozesse Aktivkohlefiltration, Advanced Oxidation Processes (AOPs) und Chlorungs-Desinfektion erweitert. Die Weiterentwicklung der verwendeten Anreicherungsmethoden zeigte aussichtsreiche Ergebnisse, damit durch zukünftige Methoden das anreicherbare Substanzspektrum um hochpolare und ionische Substanzen erweitert werden kann. Die in WBA-BeReit getestete Vakuumkonzentration wurde um einen Schritt zur Matrixabtrennung und Anreicherung, der sog. „Salz-Lösungsmittel-Extraktion“ (SLE), erweitert, um die aufkonzentrierte Salzmatrix abzutrennen und die Analyten auf das erforderliche Niveau anzureichern. Trotz aktueller Einschränkungen bei der Reproduzierbarkeit konnte in Kleinversuchen die prinzipielle Eignung des neuen Verfahrens anhand organischer Anionen gezeigt werden. Im Gegensatz zur reinen Vakuumkonzentration waren die SLE-Extrakte mit der WBA kompatibel
Die DVGW-Information Wasser Nr. 92 soll vorwiegend kleinen Wasserversorgungsunternehmen eine praxisorientierte Hilfestellung bei der Erstellung eines Handbuchs zur Organisation des technischen Betriebs geben. Angaben zu kaufmännischen Prozessen beschränken sich auf Tätigkeitsfelder, die unmittelbare Schnittstellen zum technischen Bereich haben (z.B. Zählerwesen, Beschaffung/Materialwirtschaft und Investitionsplanung). Diese DVGW-Information Wasser Nr. 92 gibt Empfehlungen für Aufbau und Gliederung des Handbuchs, für die Einrichtung eines Anweisungssystems und beinhaltet Checklisten und Formulierungsvorschläge für Musterschreiben. Darüber hinaus liefert sie auch Hinweise zur redaktionellen Bearbeitung und zum Änderungsdienst.