Filter
–
Wasser Ressourcen
Die DVGW-Regelwerke und Normen dieser Rubrik beschäftigen sich mit dem Ressourcenmanagements und dem Schutz der für die Trinkwasserversorgung genutzten Grundwasserressourcen und Oberflächengewässer.
Forschungsbericht W 202425 07/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202425
Vor dem Hintergrund der teilweisen Öffnung der TrinkwV wird im DVGW-Forschungsbericht W 202425 das Praxiswissen bestehender Anlagen aufgenommen. Zusätzlich wurden Temperatursimulationen durchgeführt, um mögliche Energiedefizite bei den Endverbrauchern infolge des Wärmeentzugs abzuschätzen. Darauf aufbauend wurden CO2-Emissionen bilanziert.
Zur Aufnahme von Praxiserfahrungen wurden drei bestehende Wärmenutzungsanlagen deutscher Wasserversorger untersucht, die jeweils der Eigenbedarfsdeckung dienen. Das Trinkwasser wird aus einer Druckleitung entnommen und nach dem Wärmeentzug zurück gespeist. Die Anlagen basieren auf einem Bypass mit Plattenwärmetauscher, einem Niederdruck-Sicherheitskreislauf zur hydraulischen Entkopplung und einer elektrischen Wärmepumpe. Die Wärmeleistung dieser kleintechnischen Anlagen lag unter 100 kW. Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass die Wärmenutzung aus Trinkwasser umsetzbar, aber mit entsprechendem technischem Aufwand verbunden ist.
Im zweiten Projektteil wurden theoretische Betrachtungen zu großtechnischen Trinkwasser-Wärmepumpenanlagen durchgeführt. Grundlage war die Annahme, dass die Temperatur des gesamten Trinkwasserdurchflusses um bis zu 5 K abgesenkt wird. Diese Annahme trifft nach Einschätzung der Autoren in der Regel nicht auf die kleintechnischen Eigenbedarfsanlagen zu, erscheint jedoch im Kontext einer potenziellen Vermarktung der Wärme denkbar. Groß-technischen Anlagen sind derzeit nur innerhalb der engen Grenzen von § 13 Absatz 6 der aktuellen TrinkwV genehmigungsfähig. Derzeit werden in Deutschland keine derartigen Anlagen betrieben, weshalb auf theoretische Szenarien zurückgegriffen werden muss.
Zunächst wurden Temperatursimulationen durch die RBS Wave GmbH durchgeführt, um die Auswirkungen einer Absenkung der Einspeisetemperatur auf die Wassertemperaturen im Ver-teilungsnetz zu quantifizieren. Es wurde gezeigt, dass eine Absenkung der Einspeisetemperatur zu einer Reduktion der Wassertemperaturen bei den Abnehmern führen kann. Besonders betroffen sind Abnehmer in relativer Nähe zur Einspeisung, was auf eine geringe Fließdauer zurückgeführt wird. Daraus resultiert ein höherer Energiebedarf bei den Endverbrauchern zur Nacherwärmung des Trinkwassers für die Warmwasseranwendungen. Die Temperatursimulationen für den Sommer zeigten zudem, dass ein Wärmeentzug an der Netzeinspeisung kaum Auswirkung auf periphere Netzbereiche hat, die bei sommerlichen Bodentemperaturen besonders häufig von erhöhten Netztemperaturen betroffen sind.
Durch den Einsatz von Trinkwasser-Wärmepumpen besteht grundsätzlich ein Potenzial zur Einsparung von CO2-Emissionen gegenüber konventionellen Heiztechnologien. Das Einsparungspotenzial wird aufgrund des Nacherwärmens durch die Endverbraucher allerdings verringert.
Bei Überlegungen zur Umsetzung einer großtechnischen Trinkwasserwärmepumpe, die einen geringen systemischen Trinkwasserwärmenutzungsgrad aufweisen kann und zudem ein potenzielles Risiko für die Wasserbeschaffenheit darstellt, sollten Alternativen geprüft werden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
2 Material und Methoden
2.1 Wärmenutzungsanlagen aus Trinkwasser
2.2 Modellierung der Temperaturabsenkung
2.3 Energie- und CO2-Bilanzierung
3 Ergebnisse
3.1 Wärmenutzungsanlagen aus Trinkwasser
3.1.1 Übersicht
3.1.2 Entnahmekreis/Bypass
3.1.3 Sicherheitskreislauf
3.1.4 Wärmepumpe
3.1.5 Heizkreis
3.1.6 Vergleich der Anlagen
3.1.7 Planung, Genehmigung und Betrieb
3.1.8 Herausforderungen
3.2 Modellierung der Temperaturabsenkung
3.2.1 Netz D
3.2.2 Netz E
3.3 Energie- und CO2-Bilanzierung für Netz D
3.3.1 Energiebilanzierung
3.3.2 CO2-Bilanzierung
4 Zusammenfassung
5 Schlussfolgerungen
6 Literaturverzeichnis
7 Formelverzeichnis
8 Abbildungsverzeichnis
9 Tabellenverzeichnis
Anhang
DVGW-Forschungsbericht W 202425 kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht W 202425 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht W 202218 07/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202218
Der DVGW-Forschungsbericht W 202218 gibt einen umfassenden Einblick in das Thema „europäischer Gebietsschutz“ und leistet Hilfestellungen für die Behandlung der Gebietsschutzbelange in wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren. Er ist auf die besonderen Verhältnisse in Grundwasserfördergebieten abgestimmt und richtet sich vor allem an Wasserversorger und externe Gutachter bei der Erstellung des Fachbeitrags zum Gebietsschutz, aber auch an die Fachbehörden bei der Durchführung der FFH-Verträglichkeitsprüfung.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Rechtliche und fachliche Grundlagen
FFH-Verträglichkeitsprüfung
Wirkungen von Grundwasserentnahmen
Wasserentnahmesensible Lebensräume und Arten
Praxishinweise zur FFH-Verträglichkeitsprüfung in einem Wasserrechtsverfahren
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literaturverzeichnis
Gesetze, Verordnungen und EU-Richtlinien
Wortlaut des Artikel 6 der FFH-Richtlinie
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang
DVGW-Forschungsbericht W 202218 kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht W 202218 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht W 202305 07/2025
262,15 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht W 202305
Im Projekt „ResilJetzt!“, zusammengefasst im Forschungsbericht W 202305, wurden mögliche Maßnahmen zur Anpassung und Resilienzsteigerung in der Wasserversorgung in Form von Steckbriefen aufgezeigt. Dabei wurde auf Faktoren wie Aufwand, rechtlicher Rahmen, mögliche Herausforderungen und Nachhaltigkeit der Wirkung der jeweiligen Resilienzoption eingegangen. Zudem wurde eine Infrastrukturlandkarte Deutschlands erarbeitet, um exemplarisch auf regionaler Ebene mögliche Engpässe und Anpassungsstrategien analysieren zu können.
Mit den erarbeiteten Ergebnissen zielt das Projekt darauf ab, Akteur*innen, wie z. B. Wasserversorgungsunternehmen, Verbände, Kommunen und Behörden zu sensibilisieren, in ihren Planungen zu unterstützen und Entscheidungshilfen für Resilienzoptionen anzubieten. Um die Ergebnisse möglichst praxisnah zu gestalten, wurden sechs Regionalworkshops, jeweils in Kooperation mit einem in der jeweiligen Region ansässigen Wasserversorgungsunternehmen, durchgeführt. Diese konnten die Workshops zum Austausch mit regionalem Akteur*innen in der Wasserwirtschaft zu vor Ort relevanten Themen nutzen.
Für ResilJetzt! dienten diese Workshops dazu, sicherzustellen, dass alle wesentlichen Aspekte der erarbeiteten Ergebnisse für ein möglichst breites Spektrum an Wasserversorgungsunternehmen und deren unterschiedlichen Rahmenbedingungen bedacht wurden und die Ergebnisse auch in der Praxis anwendbar sind. In den Workshops wurden die Sicherung der Ressourcenverfügbarkeit, Fernwassernutzung oder Versorgungsverbünde, der regionale Aus-tausch von Akteur*innen der Wasserwirtschaft, Finanzierung von Investitionen, Sicherung und Steigerung personeller Kapazitäten, Anpassung rechtlicher Instrumente sowie die Bewusstseinssteigerung in der Bevölkerung für den Wert von Wasser und Daseinsvorsorge als besonders relevante Resilienzmaßnahmen eingestuft.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1.1 Ausgangslage und Anlass
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
2 Beschreibung der Arbeitspakete und Methodik
2.1 Darstellung der Wasserengpassregionen
2.2 Analyse der Länderwasserversorgungskonzepte zur Zukunft der Wasserversorgung
2.3 Regionalworkshops und Austausch
2.4 Resilienzoptionen
2.5 Infrastrukturlandkarte der Wasserversorgung Deutschlands
3 Ergebnisse
3.1
3.2 Regionalworkshops
3.3 Steckbriefe zu Resilienzoptionen
4 Schlussfolgerungen und Ausblick
5 Literaturverzeichnis
6 Abbildungsverzeichnis
7 Tabellenverzeichnis
Anhang
DVGW-Forschungsbericht kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht W 202305 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
DVGW-Information Wasser Nr. 123 06/2025
Preis ab:
155,83 €*
Inhalte DVGW-Information Wasser Nr. 123
Diese DVGW-Information Wasser Nr. 123 „Ökolandbau und Gewässerschutz“ richtet sich vor allem an die Wasserwirtschaft, die wasserwirtschaftliche Behörden und zuständigen Verwaltungen sowie die landwirtschaftliche Beratung.
Einleitend erfolgt ein Überblick über die Entwicklung des Ökolandbaus und über die derzeitigen Förderinstrumente. Im Hauptteil wird in vielen Abschnitten sehr detailliert auf die Wasserschutzaspekte des praktischen Ökolandbaus in verschiedenen Produktionsrichtungen eingegangen. Auch zum Thema N-Bilanzierung gibt es eine vertiefte Bewertung des Ökolandbaus.
Wasserwirtschaftliche Vorteile des Ökolandbaus gibt es in allen Produktionsrichtungen. Das heißt jedoch nicht, dass die ökologische Wirtschaftsweise nicht noch weiter optimiert werden kann und sollte. Hierzu gibt es Empfehlungen.
DVGW-Information Wasser Nr. 123 behandelt die Vorteile der ökologischen Nutzung für die Gewässerqualität und setzt sich für einen Zuwachs an ökologisch bewirtschafteter Fläche insbesondere in Trinkwassergewinnungsgebieten ein. Der Fokus liegt auf der Rolle der Wasserwirtschaft in diesem Kontext. Ein Wasserversorgungsunternehmen kann die Rolle des Katalysators einnehmen, indem direkt auf die Bewirtschaftung Einfluss genommen wird. Ein umfangreicher Abschnitt mit Fallbeispielen rundet diese DVGW-Information ab.
DVGW-Information Wasser Nr. 123 gibt einen Ein- bzw. Überblick in die Perspektiven, die in einer stärkeren Kooperation zwischen Wasserwirtschaft und Ökolandbau liegen. Gleichzeitig werden die Herausforderungen benannt, die noch zu bewältigen sind.
Gewässerschutz durch ökologischen Landbau ist bereits seit Jahrzehnten ein Thema in der deutschen Wasserwirtschaft. Inzwischen gibt es in Deutschland einige Praxisbeispiele, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Wasserwirtschaft und ökologisch wirtschaftenden Betrieben für einen vorbeugenden Gewässerschutz gelingen kann. Ziel ist es, den Eintrag von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen und deren Metaboliten, von Nährstoffen sowie Tierarzneimitteln in Grund- und Oberflächengewässer zu minimieren. Der Ökolandbau kann dazu substanzielle Beiträge leisten.
Bislang stellt die ökologische Bewirtschaftung von Trinkwasserschutz- und Wassereinzugsgebieten immer noch eher die Ausnahme dar. Aus Sicht der Autor/innen sollte die Zusammenarbeit von Wasserwirtschaft und Ökolandbau deshalb ausgeweitet und die Etablierung des Ökolandbaus in Wasserschutzgebieten bzw. kritischen Gebieten nach WRRL vorangebracht werden.
Ressourcenschutz im Kontext Wasser wird immer wichtiger, da nicht nur die Landwirtschaft, der Verkehr und die Kläranlagen als große Gruppen der Emittenten Einfluss auf die Konzentrationsverläufe im Landschaftswasserhaushalt haben, sondern die Folgen des Klimawandels zukünftig auf Menge und Konzentration zusätzlich Einfluss nehmen werden. Wasser wird aktuell zudem wegen der Mengenproblematik thematisiert.
DVGW-Information Wasser Nr. 123widmet sich primär den qualitativen Parametern des Wasserkreislaufs, die sich über eine ökologische Bewirtschaftung sehr gut entwickeln lassen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Verfasserinnen und Verfasser
Einleitung
1 Wissenswertes zum ökologischen Landbau
2 Entwicklung des ökologischen Landbaus
3 Vergleichende Darstellung der Inhalte der EU-Öko-Verordnung mit den Richtlinien einzelner Verbände
4 Gewässergefährdende Stoffeinträge durch die landwirtschaftliche Nutzung
5 Wasserschutzaspekte des Ökolandbaus in verschiedenen Produktionsrichtungen
6 N-Bilanzsalden, N-Effizienz und N-Austräge von ökologisch und konventionell wirtschaftenden Betrieben im Vergleich
7 Förderung des ökologischen Landbaus in Deutschland und weitere Fördermöglichkeiten für den Wasserschutz
8 Fallbeispiele
9 Fazit und Schlussfolgerungen
10 Zusammenfassung
Anhang A – Abkürzungen
Quellen und Literaturhinweise
Recht
Literaturhinweis
DVGW-Information Wasser Nr. 108
DVGW-Information Wasser Nr. 123 kaufen
Sie können DVGW-Information Wasser Nr. 123 als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Forschungsbericht W 202124 + W 202307 04/2024
262,15 €*
Der Klimawandel und andere dynamische Veränderungen, wie der demografische Wandel, stellen die öffentliche Wasserversorgung in Deutschland vor Herausforderungen. Das im Rahmen des DVGW-Zukunftsprogramms Wasser durchgeführte Forschungsprojekt, DVGW-Forschungsbericht W 202124 + W 202307, „WatDE-MAND“ trägt durch bundesweite, regionalisierte Prognosen von Wasserbedarfen in den Sektoren Haushalte & Kleingewerbe, Industrie und Landwirtschaft zu einem bundesweiten Überblick von Regionen bei, die zukünftig vermehrt Wasserengpasssituationen erfahren könnten. Dafür wurden in einem Top-Down-Ansatz multi-sektorale Wasserbedarfsprognosen für die Zeitscheiben 2021-2050, 2036-2065 und 2069-2098 auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte erstellt und mit Szenarien zur Grundwasserneubildung verschnitten, um potenzielle zukünftige Wasserengpassregionen abzuleiten. Der Fokus auf die Grundwasserneu-bildung ist gerechtfertigt, da in der bundesweiten Betrachtung die Trinkwassergewinnung aus Grundwasser gegenüber anderen Wasserarten deutlich überwiegt.
Forschungsbericht W 202301 05/2024
262,15 €*
Ziel des Projekts Forschungsbericht W 202301 war die Ermittlung des Verwertungspotentials von Inneninspektionsdaten im Trinkwasserbereich. Dazu wurde eine Recherche zu vorhandenen Systemen zur Inspektions-auswertung durchgeführt. Außerdem wurde eine online-Umfrage durchgeführt, sowie vertiefende Interviews mit WVU die sich im Rahmen der Umfrage dazu bereit erklärt haben. Außer-dem wurde ein exemplarisches Auswertungsverfahren für Videoverfahren implementiert.
Der Fokus der Recherche lag auf der Ermittlung von sowohl kommerziell erhältlichen Produkten als auch F&E-Anwendungen, die für die Auswertung von Videodaten von Kanalbefahrungen im Abwasserbereich genutzt werden. Es gibt kommerzielle Produkte, die jedoch alle Cloudlösungen darstellen und somit einen Upload der Inspektionsdaten auf die Cloud des jeweiligen Anbieters erfordern. Allen Anwendungen ist gemeinsam, dass sie in der Lage sind, Schäden nicht nur zu erkennen, sondern auch zu klassifizieren.
Eine Übertragung eines solchen Klassifikationsverfahrens auf den Trinkwasserbereich ist technisch möglich, erfordert jedoch ein Finetuning eines Deep Learning Klassifikators mit trink-wasserspezifischen Videodaten. Wichtige Voraussetzungen dafür ist die Erstellung eines standardisierten Bewertungskatalogs sowie von Regeln zur Annotation von Videodaten. Die Komplexität ist im Trinkwasser größer als im Abwasserbereich, da Leitungen leer, teilgefüllt oder vollständig mit Wasser gefüllt sein können. Es werden mehr Materialklassen im Trinkwasser als im Abwasser verwendet und wasserchemische Prozesse führen zu einer noch höheren, materialspezifischen, Varianz (durch Inkrustationen, Ablagerungen, Biofilm). Erschwerend kommen Spiegelungen und Reflexionen in teil- und vollgefüllten Leitungen hinzu.
Es wurde eine online-Umfrage bei 500 WVU durchgeführt, mit einer Rücklaufquote von ca. 18 % (79 WVU). Die Mehrheit der teilnehmenden WVU waren mittlere Unternehmen (ca. 50 %) sowie jeweils 25 % kleine und große Unternehmen. Die Auswertung der Umfrage erfolgte differenziert nach Unternehmensgröße. Die Unternehmen sind primär an leckortenden Verfahren und Schallverfahren interessiert, gefolgt von Kameraverfahren. Insgesamt wurden Interviews mit 25 WVU geführt. In den Interviews wurden die Themenkomplexe aus der online-Umfrage durch detaillierte Fragen vertieft.
Im Rahmen des Projekts wurden Daten aus einer Befahrung einer 24 km langen Leitung mit Hilfe eines Autoencoders exemplarisch ausgewertet. Autoencoder lernen ein Basismodell der Eingangsdaten und ermöglichen eine Anomaliedetektion. Dabei sind keine vorklassifizierten Trainingsdaten notwendig. Der qualitative Vergleich mit einer Anomaliedetektion durch menschliche Beobachter zeigte eine gute Übereinstimmung: Das System tendiert dazu ähnliche visuelle Auffälligkeiten zu erkennen, wie die menschlichen Beobachter.
Die online Umfrage und die Interviews deuten darauf hin, dass optische Inneninspektion ein Nischenbereich bei der allgemeinen Inspektion bleiben wird. Akustische Überwachung des Netzes ist hingegen in typsicher Anwendungsfall für WVU. Akustische Spektren lassen sich ähnlich wie Bilder auswerten und Autoencoder würden sich als Auswertungsverfahren anbieten.
Forschungsbericht W 202127 12/2023
262,15 €*
In den letzten Jahren haben
klimatische Extremereignisse in Deutschland deutlich an Intensität und Frequenz
zugenommen. Langanhaltende Dürreperioden haben ebenso wie dramatische
Hochwasserereignisse zu massiven Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens geführt.
Die extremen Wettersituationen hatten auch weitreichende Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung. Neben den offensichtlichen Folgen für die Menge des
verfügbaren Wassers können sich klimatische Veränderungen auch auf die
Wasserqualität auswirken. Im Projekt KLIWAQ wurden die möglichen Auswirkungen
des Klimawandels auf die physikalische, chemische und mikrobiologische
Beschaffenheit des Roh- und Trinkwassers in Deutschland untersucht. Durch eine Umfrage, an der ca.
180 Wasserversorgungsunternehmen (WVU) teilgenommen haben, und die durch einen
Workshop ergänzt wurde, zeigte sich, dass die Auswirkungen des Klimawandels
aktuell in Deutschland vor allem WVU, die Wasser aus Flüssen, Seen oder
Tal-sperren zu Trinkwasser aufbereiten, aber auch Uferfiltratwasserwerke
betreffen. Bei WVU, die Grundwasser als Rohwasser nutzen, sind die Folgen
derzeit noch nicht in vergleichbarer Weise sichtbar. Die Unterschiede lassen
sich durch die unterschiedlichen Reaktionszeiträume und die Art der
Beeinflussung der Wasserressourcen erklären. Im Oberflächengewässer zeigen
sich Auswirkungen am schnellsten, während insbesondere im Porengrundwasser die
längsten Reaktionszeiträume und eine eher indirekte Beeinflussung vorliegen.
Langfristig sind aber auch für die WVU, die Grundwasser nutzen, Auswirkungen zu
erwarten.
Unabhängig von der Art des
Rohwassers wurden Temperaturveränderungen mit Abstand am häufigsten als bereits
heute auftretender Effekt genannt. Weitere mögliche Veränderungen der
Wasserbeschaffenheit als Folge des Klimawandels, die bereits heute vereinzelt
auftreten, betreffen ein geändertes Spektrum an organischen Spurenstoffen und
erhöhte Gehalte an Nährstoffen und anorganischen Inhaltsstoffen wie Eisen oder
Mangan. Auch bei den biologischen und mikrobiologischen Parametern ist mit
einer Veränderung des Spektrums, aber auch mit einem vermehrten Auftreten von
Krankheitserregern zu rechnen.
In Bezug auf zukünftige
Entwicklungen wurde in der Befragung deutlich, dass ungefähr die Hälfte der WVU
in der Zukunft verstärkte Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserqualität
erwartet. Die unterschiedlich starken Auswirkungen abhängig von der Rohwasserart
sind bei den Zukunftserwartungen nicht mehr von großer Bedeutung. Gleichzeitig
ist bemerkenswert, dass etwa die Hälfte der WVU keine zunehmenden Auswirkungen
in der Zukunft erwartet, obwohl der Klimawandel und seine Folgen seit Jahren
stark diskutiert werden.
Die Ergebnisse des Projekts
zeigen auch, dass die zur Verfügung stehende Aufbereitungstechnik i. d. R.
ausreichend zu sein scheint, um die derzeitigen und in Zukunft zu erwartenden
Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserbeschaffenheit zu beherrschen. Ist
eine zusätzliche Aufbereitung notwendig, sind jedoch auch immer die steigenden
Kosten für die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu
beachten. Akuter Handlungsbedarf für die WVU in Deutschland lässt sich – mit
Ausnahme weniger Einzelfälle, beispielsweise einige Talsperrenwasserwerke, die
Probleme durch massive Waldschäden im Einzugsgebiet haben – aus den Ergebnissen
der vorliegenden Studie nicht ableiten.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die
Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserbeschaffenheit in Deutschland in
ihrer Bedeutung wesentlich geringer sind als die Probleme, die mit einer
eingeschränkten Verfügbarkeit von Wasser verbunden sind.
W 1004 Merkblatt 08/2024
Preis ab:
86,15 €*
DVGW-Merkblatt W 1004 gilt für die bis zum 12. November 2025 erstmalig durchzuführende Beschreibung und Bewertung von Trinkwassereinzugsgebieten gemäß Abschnitt 2 TrinkwEGV durch den Betreiber von Wassergewinnungsanlagen, aus denen pro Tag im Durchschnitt mindestens 10 m³ Wasser entnommen oder mindestens 50 Personen versorgt werden.
Die TrinkwEGV etabliert den risikobasierten Ansatz in den Trinkwassereinzugsgebieten als dauerhaften,kontinuierlichen Prozess, der alle sechs Jahre die bis dahin vorgenommenen Beschreibungen, Analysen, Bewertungen und Festlegungen evaluiert, aktualisiert und korrigiert. Die dafür notwendige Zusammenarbeit von Betreibern und zuständigen Behörden wird schrittweise die für das Identifizieren, Vermindern und Beherrschen von Risiken notwendigen Informationen, Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten generieren und weiterentwickeln.
Die bis zum 12. November 2025 erforderliche erste Bewertung von Trinkwassereinzugsgebieten kann daher als Einstieg in diesen langfristigen Managementprozess gesehen werden. Dieser Einstieg kann aufgrund der knappen Fristen sowie vielfach fehlender Daten und Erfahrungen lückenhaft sein, was aber nicht zwingend mit einer fehlerhaften Umsetzung gleichzusetzen ist, sondern Bestandteil dieses langfristigen Prozesses ist. Wichtig ist insbesondere die Verfolgung des mit der TrinkwEGV verfolgten Zwecks des wirksamen Schutzes der für die Trinkwassergewinnung genutzten Wasserressourcen, der Verringerung des Aufbereitungsaufwands durch Beseitigung von Kontamination und ihren Ursachen.
W 1004 erläutert die Arbeitsschritte der mit der TrinkwEGV verbundenen Aufgaben für Betreiber von Wassergewinnungsanlagen und dient als Arbeitshilfe für deren Durchführung.
Die Empfehlungen von W 1004 sollen die o. g. zeitlichen Restriktionen im ersten Zyklus der Bewertung bis zum 12. November 2025 berücksichtigen. Aus diesem Grund sind in diesem ersten Zyklus insbesondere bereits vorliegende und für die Betreiber von Wassergewinnungsanlagen auch verfügbare Informationen und Daten zu nutzen.
DIN 4925-3 Entwurf 02/2025
Preis ab:
60,10 €*
Inhalte DIN 4925-3 Entwurf
DIN 4925-3 Entwurf ist anwendbar für geschlitzte Filter- und Vollwandrohre aus PVC-U mit Trapezgewinde, wie sie für den Ausbau von Brunnen eingesetzt werden, in den Nennweiten DN250 bis DN400.
Gegenüber DIN 4925-3:2017-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
Verweisungen aktualisiert;
Dokument redaktionell überarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Anwendungsbereich
Normative Verweisungen
Begriffe
Maße und Massen, Schlitzbild, Bezeichnung
Werkstoff (Formstoff)
Allgemeine Anforderungen
Hygieneanforderungen
Gewindeverbindung
Dichtung
Literaturhinweise
Wichtige normative Verweisungen
DIN 4925-1 EntwurfDIN 4925-2 Entwurf
DIN 4925-3 Entwurf kaufen
Sie können DIN 4925-3 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
DIN 4925-2 Entwurf 02/2025
Preis ab:
67,70 €*
Inhalte DIN 4925-2 Entwurf
DIN 4925-2 Entwurf ist anwendbar für geschlitzte Filter- und Vollwandrohre aus PVC-U mit Trapezgewinde, wie sie für den Ausbau von Brunnen eingesetzt werden, in den Nennweiten DN100 bis DN200.
Gegenüber DIN4925-2:2017-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
Schlitzweite 0,2 mm in Tabelle2 entfernt;
normative Verweisungen aktualisiert.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Anwendungsbereich
Normative Verweisungen
Begriffe
Maße und Massen, Schlitzbild, Bezeichnung
Werkstoff (Formstoff)
Allgemeine Anforderungen
Hygieneanforderungen
Gewindeverbindung
Dichtung
Literaturhinweise
Wichtige normative Verweisungen
DIN 4925-1 EntwurfDIN 4925-3 Entwurf
DIN 4925-2 Entwurf kaufen
Sie können DIN 4925-2 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
DIN 4925-1 Entwurf 02/2025
Preis ab:
52,21 €*
Inhalte DIN 4925-1 Entwurf
DIN 4925-1 Entwurf ist anwendbar für geschlitzte Filter- und Vollwandrohre aus PVC-U mit Rohrgewinde, wie sie für den Ausbau von Brunnen eingesetzt werden, in den Nennweiten DN35 bis DN100.
ÄnderungenGegenüber DIN4925-1:2017-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
Schlitzweite 0,2mm in Tabelle3 entfernt;
normative Verweisungen aktualisiert.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe
4 Maße und Massen, Schlitzbild, Bezeichnung
5 Werkstoff (Formstoff)
6 Allgemeine Anforderungen
7 Hygieneanforderungen
8 Gewindeverbindung
9 Dichtung
Literaturhinweise
Wichtige normative Verweisungen
DIN 4925-2 EntwurfDIN 4925-3 Entwurf
DIN 4925-1 Entwurf kaufen
Sie können DIN 4925-1 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Forschungsbericht W 202303 11/2023
262,15 €*
Im Rahmen der vorliegenden Studie, DVGW-Forschungsbericht W 202303, bei der TZW und IWW Hand in Hand
arbeiteten, wurden Literaturinformationen und Erfahrungsberichte zu verfügbaren
Flockungsmitteln, zur Möglichkeit des Flockungsmittelrecyclings und zu
Alternativen des Flockungsverfahrens bei der Wasseraufbereitung
zusammengetragen und ausgewertet. Alternative Verfahren zur DOC- und
Partikelentfernung wurden der klassischen Flockung gegenübergestellt. Hierbei
wurden auch Informationen zum Energiebedarf und sofern verfügbar zum Fußabdruck erfasst. Auch internationale Lösungen flossen in die Literaturstudie ein.
Da Flockungsmittel in der gewünschten und gemäß TrinkwV geforderten Reinheit nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, handelt sich um eine akute Aufgabenstellung für viele Wasserversorgungsunternehmen.
Der Schwerpunkt der Recherche wurde insbesondere auf die DOC-Entfernung gelegt, da diese in der Regel für
extrem hohe Dosiermengen an Flockungsmitteln sorgt.
Das gesammelte Wissen wurde in übersichtlicher Form zusammengestellt und soll allen interessierten WVUs zur
Verfügung gestellt werden.
Die Studie enthält aussichtsreiche Handlungsoptionen mit
Beschreibung der notwendigen Umsetzungsvorgänge. Sie sollen den
Wasserversorgern helfen, für sich geeignete Lösungen zu finden.
Forschungsbericht W 202219 09/2023 -PDF-Datei-
262,15 €*
Die Zielsetzung dieses Forschungsvorhabens W 202219 besteht in
der Zusammenstellung des Expertenwissens bezüglich der Rohstoff- und
Energiesituation bei der Aktivkohleherstellung, der Eigenschaften der
unterschiedlichen Aktivkohlen sowie den Erfahrungen im Bereich der Optimierung
des Aktivkohleeinsatzes bei Wasserversorgungsunternehmen. W 202219 zeigt Alternativen
zum Einsatz von Aktivkohlen auf und bewertet diese.
Lieferengpässe im Jahr 2022 waren darauf zurückzuführen,
dass pandemiebedingt die Lieferkette nur eingeschränkt funktionierte. Aktuell
hat sich diesbezüglich die Situation wieder entspannt. Doch auch zukünftig muss
mit Krisensituationen gerechnet werden. Daher ermittelt dieses
Forschungsvorhaben W 202219 Grundlagen, wie auf solche Krisen reagiert werden
kann.
Im Zusammenhang mit einem resilienten Umgang von Aktivkohle
ist ein erster Schritt die Prüfung von Maßnahmen für eine Minimierung des
Aktivkohlebedarfs, wie sie in W 202219 zusammengestellt sind. Dies beinhaltet
auch die Möglichkeit der Reaktivierung.
W 113 Arbeitsblatt 11/2025
Preis ab:
86,15 €*
Inhalte DVGW-Arbeitsblatt W 113DVGW-Arbeitsblatt W 113 dient als Grundlage für die Bestimmung des Schüttkorndurchmessers des Filtermaterials für den Bau von Brunnen.
Es kann auch für den Bau von Grundwassermessstellen angewandt werden. Darüber hinaus werden Näherungsverfahren zur Bestimmung hydrogeologischer Parameter aus der Korngrößenverteilung beschrieben.
Die Kenntnis der Korngrößenverteilung wasserleitender Lockergesteine ist für den Bau von Brunnen und für die Beschreibung der hydrogeologischen Verhältnisse von großer Bedeutung. Insbesondere lässt sich anhand von Kornsummenkurven und/oder Kornverteilungsdiagrammen der erforderliche Schüttkorndurchmesser im Filterbereich eines Brunnens ermitteln. Außerdem können anhand von untersuchten Bodenproben überschlägig Angaben zum Durchlässigkeitsbeiwert und zum Hohlraumanteil des anstehenden Grundwasserleiters abgeleitet werden.Neben der Vorgehensweise zur Ermittlung der jeweiligen Parameter sind auch Angaben zu ihrer Darstellung und vor allem ihrer Auswertung aufgeführt.InhaltsverzeichnisVorwort 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe, Symbole, Einheiten und Abkürzungen 4 Einführung 5 Probennahme und -auswahl 6 Ermittlung und Darstellung der Korngrößenverteilung 7 Auswertung der Korngrößenverteilung Anhang A (informativ) – Ablauf der Bestimmung des Schüttkorns Anhang B (informativ) – Beispiele zur Bestimmung der Schüttkorngruppe Anhang C (informativ) – Formblatt Siebanalyse mit Schüttkornbestimmung Anhang D (informativ) – Berechnungsverfahren für das Verfahren nach Beyer & Schweiger (1969)Wichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt W 111DVGW-Arbeitsblatt W 115DVGW-Arbeitsblatt W 119DVGW-Arbeitsblatt W 123DVGW-Arbeitsblatt W 113 kaufen Sie können DVGW-Arbeitsblatt W 113 als PDF-Datei zum sofortigen Download und als gedruckte Ausgabe kaufen.
Forschungsbericht W 202213 01/2023 -PDF-Datei-
262,15 €*
Die Zielsetzung des Forschungsberichtes W 202213 bestand daher in der Zusammenstellung der erforderlichen Wissensgrundlagen zur Entwicklung einer branchenspezifisch einheitlichen Vorgehensweise zur vollständigen, kennzahlenbasierten Ermittlung der Emissionen der Wasserversorgung, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden.Als erforderliche Wissensgrundlagen wurden vor Projektbeginn eine pragmatische Definition der Klimaneutralität in der Wasserversorgung, ein Begriffsglossar zur Klimaneutralität unter Berücksichtigung der ISO-Normung und eine Beschreibung und Interpretation der Inhalte der ISO-Normung sowie weiterer branchenspezifischer Standards und Regelwerke zur Klimaneut-ralität in der Wasserversorgung erachtet. Zusätzlich sollten Abgrenzungen und Schnittstellen zur Bilanzierung in der Abwasserwirtschaft definiert werden und ein Vorschlag zur weiteren gemeinsamen Bearbeitung des Themas für eine integrierte Bilanzierung der Treibhausemissi-onen der Wasserwirtschaft erarbeitet werden. Ein zentrales Ergebnis dieser verschiedenen Analysen und Ausarbeitungen der wissenschaftlichen Grundlagen stellt die Ableitung eines Gliederungsvorschlags für eine Handreichung zur Treibhausgasbilanzierung und zum Klimamanagement in der Wasserversorgung dar, welche als Arbeitsgrundlage zur weiteren Bearbeitung an den PK-Klimaneutralität des DVGW übergeben wird. Der Arbeitsschritt der Definition von Schnittstellen zur Bilanzierung in der Abwasserwirtschaft und Ableitung von Potenzialen zur Harmonisierung der Methoden und branchenübergreifen-den Zielsetzungen zur Klimaneutralität in der Wasserwirtschaft wurde im Rahmen des Kickoff-Meetings zum Projekt in Übereinkommen mit der Projektbegleitgruppe als innerhalb der Pro-jektlaufzeit nicht realisierbar deklariert. Eine Abstimmung mit der DWA zur weiteren Harmoni-sierung der Bemühungen im Bereich der Klimaneutralität kann nur nach Vorliegen eines ersten Entwurfs der DVGW-Handreichung zum Thema erfolgen und stellt somit einen Arbeitsauftrag des DVGW PK Klimaneutralität dar.
Forschungsbericht W 202202 01/2023 -PDF-Datei-
262,15 €*
Ein nachhaltiges Asset Management ist für alle
Wasserversorger das Handlungsgerüst zur Bewältigung der komplexen Aufgaben in Bezug auf alternde
Infrastrukturen und sich verändernde Rahmenbedingungen (Demographie, Klimawandel u.a.) in den
kommenden Jahren und Jahrzehnten. Für den substanzorientierten Werterhalt der
Infrastruktur bedarf es moderner Methoden und Technologien, wobei der Digitalisierung für das
Asset Management eine tragende Rolle zukommt. Es sind am Markt viele verschiedene
Werkzeuge und digitale Tools verfügbar, die für Anlagen in der Wassergewinnung,
-aufbereitung und im Verteilungsnetz bereits Anwendung finden oder es zukünftig könnten. Aufgabe dieses
Projektes DVGW-Forschungsbericht W 202202 war es, einerseits Transparenz über bestehende digitale Tools im Asset
Management der Wasserversorgung zu schaffen, andererseits die damit verbundenen
Nutzungspotenziale zu ermitteln.
Dieses Vorhaben hat die Perspektive zukünftiger
Herausforderungen mit der Praxisperspektive verbunden. Es erfolgte die interaktive Erarbeitung von
möglichen Zielen für den Einsatz digitaler Tools im Asset Management und darauf aufbauend
eine Marktrecherche zu bereits am deutschen Markt verfügbarer Tools. Diese Übersicht stellt
ausgewählte Tools strukturiert nach den Hauptprozessen im Technischen Anlagenmanagement
(TAM) als Teil des Asset Management dar (sog. Tool-Landkarte). In Kurzsteckbriefen
werden den Hauptprozessen zugeordnete Aufgaben mit den hierfür zur Verfügung stehenden Tools mit
ihren wichtigen Merkmalen dokumentiert. Im Rahmen des Projektes wurden auch Hemmnisse
für den bisher teils noch geringen Einsatz digitaler Werkzeuge erarbeitet und
sind in diesem Bericht als Herausforderungen mit dokumentiert. Es erfolgte auch ein Abgleich mit
Entwicklungen in den Niederlanden. Der Bericht schließt mit einer Einschätzung über die
zukünftig zu erwartenden Handlungsstränge im Asset Management in der Wasserversorgung.