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Gas Management
Der DVGW schafft mit seinem Regelwerk den Rahmen für die systematische Weiterentwicklung bestehender Prozesse. Im Fokus dieser Rubrik stehen Themen wie Risiko- und Krisenmanagement, Versorgungssicherheit, IT-Sicherheit oder das Technische Sicherheitsmanagement bei Unternehmen.
Forschungsbericht G 202413 11/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202413
DVGW-Forschungsbericht G 202413 befasst sich mit den ersten
Erfahrungen der Auswertung von Netzen, die vollständig auf Wasserstoff (100 %)
mit einem Auslegungsdruck von bis zu 16 bar umgestellt wurden. Ziel war die
Analyse sicherheitstechnischer und organisatorischer Aspekte beim Betrieb sowie
bei Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen.
Zur Beantwortung der Fragestellungen wurden nationale und
internationale Regelwerke untersucht sowie Expert:innen aus Gaswirtschaft und
Industrie befragt. Grundlage bildeten Dokumentenrecherchen, Interviews und ein
standardisierter Fragebogen.
Die Ergebnisse zeigen:
Das bestehende Regelwerk und das H₂-Ready-Siegel sind eine
solide Grundlage, sollten jedoch international harmonisiert und mit
DGUV-Vorschriften abgestimmt werden. Instandhaltungsmaßnahmen ähneln denen bei Erdgas, erfordern
aber H₂-spezifische Ergänzungen: umfassende Schulungen, Einsatz von
Brandwachen, sichere Schweiß-verfahren sowie Maßnahmen gegen elektrostatische
Aufladung. Der Wechsel der Explosionsgruppe von IIa zu IIb erfolgt bei
ca. 30% Zumischung von Wasserstoff in Erdgasführenden Leitungen. Um sicher
Geräte in der Schutzklasse IIa einzusetzen, sollte die Beimischung geringer als
30% sein. Die Odorierung von Wasserstoff ist sicherheitsrelevant, aber
technisch noch ungelöst. Erste Entwicklungen wie Gasodor® Hydrogen oder
Cyclohexen zeigen vielversprechende Ansätze, insbesondere hinsichtlich der
Verträglichkeit mit Brennstoffzellen.
Insgesamt belegt das Vorhaben, dass ein sicherer und
regelkonformer Betrieb wasserstoffführender Netze realisierbar ist –
vorausgesetzt, es werden gezielte Anpassungen umgesetzt und bestehende
Technologien konsequent weiterentwickelt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2 Ist-Stand / Recherche3 Erfahrungsberichte4 Technische Maßnahmen und Sicherheitsaspekte5 Bewertung der gasspezifischen Kennwerte6 Odorierung 7 Gasrohrnetzüberprüfung8 Handlungsempfehlungen9 Schlussfolgerungen und Ausblick 10 Literatur 11 Abbildungsverzeichnis 12 Tabellenverzeichnis AnhangWichtige normative VerweisungenDVGW-Arbeitsblatt G 280 DVGW-Merkblatt G 221 DVGW-Merkblatt G 403 DVGW-Arbeitsblatt G 465-1 DVGW-Arbeitsblatt G 465-2 DVGW-Arbeitsblatt G 466-1 DVGW-Arbeitsblatt G 495 DVGW-Arbeitsblatt G 469 DVGW-Arbeitsblatt G 469-B1 DVGW-Forschungsbericht G 202413 kaufenSie können den DVGW-Forschungsbericht als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
DIN EN ISO 19870-1 Entwurf 12/2025
Preis ab:
257,90 €*
Inhalte DIN EN ISO 19870-1 EntwurfIn diesem Entwurf DIN EN ISO 19870-1 werden die emittierten
Treibhausgasmengen im Zusammenhang mit der Wasserstofferzeugung bis zum
Produktionsgate betrachtet. Dieses Dokument enthält
alle Schritte innerhalb des Produktionsprozesses bis zum Produktionsgate.
Es gibt zahlreiche Wege, um Wasserstoff zu erzeugen. In
diesem Dokument werden in den Anhängen die Anforderungen und
Beurteilungsmethoden beschrieben, die auf mehrere interessierende Wege der
Wasserstofferzeugung angewendet werden.Inhaltsverzeichnis
Europäisches Vorwort Vorwort Einleitung 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen3 Begriffe und Abkürzungen4 Beurteilungsmethoden5 Kritische PrüfungAnhängeKohlenstoffabscheidung und -speicherung)LiteraturhinweiseDIN EN ISO 19870-1 Entwurf kaufenSie können DIN EN ISO 19870-1 Entwurf als PDF-Datei zum sofortigen Download oder als gedruckte Ausgabe kaufen.
Forschungsbericht G 202520 08/2025
246,10 €*
Inhalt DVGW-Forschungsbericht G 202520
Ziel der Studie, zusammengefasst in diesem Forschungsbericht G 20225, ist die Untersuchung der Umwidmung eines Teils der bestehenden KWK-Anlagen auf Wasserstoff als Alternative zum Netzentwicklungsplan (NEP) Strom 2037/2045 (2023). Dafür werden für das Jahr 2037 zwei Varianten verglichen. Variante A basiert auf dem Szenario B des NEP Strom 2037/2045 (2023) und nimmt einen Zubau von Großwärmepumpen und Elektrodenkesseln sowie einen Rückgang von KWK-Anlagen in Höhe der dort getroffenen Annahmen an. Dagegen wird in Variante B abweichend von den Szenarioannahmen des NEP davon ausgegangen, dass bestehende KWK-Anlagen an ausgewählten Standorten umgewidmet und weiterbetrieben werden, wodurch der notwendige Zubau an strombasierten Wärmeerzeugern reduziert werden kann. Die Ergebnisse der beiden Varianten werden anhand von Strommarkt- und Netzanalysen untersucht und hinsichtlich der marktlichen Stromimporte, der Menge und Orte der Netzüberlastungen sowie des Bedarfs an Redispatch ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Szenariorahmen
2.1 Übergreifender Szenariorahmen
2.2 Parametrierung der Wärmeerzeuger
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Marktsimulation
3.2 Netzbetriebssimulation
4 Ergebnisse
4.1 Marktsimulation
4.2 Netzbetriebssimulation
5 Schlussfolgerungen und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
7 Abbildungsverzeichnis
8 Tabellenverzeichnis
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Forschungsbericht G 202437 09/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202437
Der DVGW-Forschungsbericht G 202437 befasst sich mit dem Abgleich der Einträge zur Wasserstoffeignung in der DVGW-Anpassungsdatenbank mit Ergebnissen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Ziel war es, Widersprüche zwischen Herstellerangaben und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu identifizieren und daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Datenbank und den Umgang mit Gerätebewertungen abzuleiten.
Die Methodik gliederte sich in drei Arbeitspakete: Zunächst wurde eine umfassende Geräte-liste aus F&E-Projekten erstellt, anschließend mit den Datenbankeinträgen verglichen und schließlich eine verbesserte Auswertungsmethodik entwickelt. Dabei wurden Kriterien wie Gerätetechnik, Baujahr und Zertifizierungen berücksichtigt.
Die Analyse zeigt, dass die Datenbank über 28.000 Gerätetypen enthält, aber nur ein kleiner Teil der Hersteller aktiv Bewertungen zur Wasserstoffeignung vornimmt. Besonders Heizgeräte wurden bewertet, während Kochgeräte bislang kaum berücksichtigt wurden. Die „Top 1.000“ Gerätetypen, die rund 80 % des Marktbestands abdecken, zeigen eine gemischte Eignung, 87 % der Geräte wurden hinsichtlich der Wasserstoffeignung bewertet. Von den „Top 1.000“ Gerätetypen sind 51.8 % als geeignet für bis zu 10 Vol.-% Wasserstoff eingestuft, 14,8 % für bis zu 20 Vol.-%, und 20,3 % als nicht geeignet.
Ein Abgleich mit F&E-Ergebnissen ergab, dass viele Geräte – unabhängig vom Baujahr – erfolgreich mit Wasserstoffbeimischungen getestet wurden. Dies steht teils im Widerspruch zu den konservativen Herstellerbewertungen. Besonders ältere Geräte werden häufig als nicht geeignet eingestuft.
Das Projekt empfiehlt, die Datenbankstruktur zu verbessern, insbesondere durch Einführung einer zusätzlichen Spalte für F&E-basierte Bewertungen. Zudem sollte die Terminologie vereinheitlicht und die Hersteller stärker in die Datenpflege eingebunden werden. Eine systematische Einordnung nach dem „Morphologischen Kasten“ des BDH wird als praktikable Lösung vorgeschlagen.
Rechtlich betrachtet bestätigt das DVGW-Rundschreiben G 06/2023 die Möglichkeit zur Einspeisung von bis zu 20 Vol.-% Wasserstoff. Geräte ab Baujahr 1996 müssen laut EU-Richtlinie eine Prüfung mit dem Grenzgas G222 bestanden haben, was jedoch keine Aussage über die Langzeitverträglichkeit zulässt.
Insgesamt zeigt der Bericht, dass die DVGW-Datenbank in ihrer aktuellen Form nur eingeschränkt belastbare Aussagen zur Wasserstoffeignung erlaubt. Eine stärkere Integration von Forschungsergebnissen und eine verbesserte Datenpflege sind notwendig, um die Datenbank als verlässliches Instrument für die Wasserstofftransformation nutzbar zu machen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
2 Methodik
3 Analyse der bestehenden DVGW-Anpassungsdatenbank
4 Analyse der Einträge zur H2-Eignung in der Datenbank
5 Analyse der TOP 1.000 Gerätetypen
6 Abgleich der Einträge zur H2-readiness mit F&E-Ergebnissen
7 Zusammenfassende Beurteilung
8 Nächste Schritte
9 Rechtsrahmen, Regelwerk, F&E Ergebnisse
9.1 Prüfbedingungen nach Gasgeräterichtlinie bzw. Gasgeräteverordnung
9.2 Fazit der Laboruntersuchungen Roadmap Gas 2050, D3.3
9.3 Fazit Feldtest - Avacon/DVGW – Projekt H2-20
9.4 DVGW-Rundschreiben G 06/2023 (Ausgabe 09-2023)
10 Abbildungsverzeichnis
11 Tabellenverzeichnis
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Information Gas Nr. 29
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G 265-3 Code of Practice 12/2022
114,55 €*
Content of DVGW G 265-3 Code of Practice
This DVGW G 265-3 Code of Practice serves as a basis for the planning, manufacture, construction, test, commissioning and operation of systems for the injection of hydrogen into networks for the pipeline-bound supply of gas andhydrogen to the general public.
DVGW G 265-3 Code of Practice can also be applied to injection stations that inject hydrogen into hydrogen networks. It shall also apply to systems for feeding back hydrogen into upstream hydrogen networks.
Injection stations, to which this DVGW Code of Practice refers, are required as the link between the production plant for hydrogen and the gas infrastructure. The hydrogen can be supplied from various forms of production. The injection of hydrogen can take place both in hydrogen networks and as an injection into networks with methane-rich gases.
Compared to DVGW Guideline G 265-3:2014-05, the following amendments in particular have been made:
Extension of the scope to include injection as substitute gas into the 5th family of gases in accordance with DVGW G 260:2021-09; general specification of the requirements for injection into the 2nd or 5th family of gasesDVGW G 265-3 Code of Practice 07
Further amendments to the scope: DVGW Code of Practice G 265-3 as a supplement to DVGW Code of Practice G 491 and G 492 with regard to hydrogen-specific requirements, connecting lines, description of the interface to DVGW Code of Practice G 220
Updating the normative references
Definition of gas mixing plants, risk assessment, hazard assessment, protection goals
New sub-clauses on general requirements: Use of several technical regulations within one safety concept, quality of the hydrogen at the inlet to the hydrogen injection system, risk reduction through risk assessment, risk assessment/occupational safety, water-polluting substances/environmental protection
New clause: Quality of the hydrogen at the inlet to the hydrogen injection system
New clause: Requirements for measuring technology, in particular in accordance with PTB TRG 19
New clause: Requirements for systems, construction elements and sub-assemblies: new requirements for material selection/materials, compressors, pipelines (including flexible pipelines and hose assemblies)
New clause: Functional requirements: Gas mixing, odorisation, measuring technology requirements
New clause: Protection against inadmissible operating conditions
New clause: Requirements for construction and equipment: New requirements for ventilation, exhaust and pressure relief lines, Gas Detection Systems, inertisation, hazardous areas and safety distances, fire protection
New clause: Requirements for test and commissioning, in particular description of a multi-stage tightness test
The former Annex A on gas measurement has been deleted, as this issue is already well described by PTB TRG 19.
New Annex A: Ex zone classification in consultation with the Ex Directive Committee
New Annex B: Model inspection certificate
New Annex C: Determination of the required mixing distance by numerical flow simulation; description of a simplified procedure for determining the minimum mixing distance under certain boundary conditions.
Table of content
Foreword
1 Scope
2 Normative references
3 Terms, symbols, units and abbreviations
4 General requirements
5 Asset demarcation
6 Requirements for products (sub-assemblies, construction elements and components)
7 Functional requirements for injection station for hydrogen
8 Protection against inadmissible operating conditions
9 Requirements for plants, construction elements and sub-assemblies
10 Construction and equipment
11 Test and commissioning
12 Operation
Annex A (informative) - Ex-zoning of installations for the injection of hydrogen into gas supply networks
Annex B (informative) - Inspection certificate
Annex C (informative) - Determination of the required mixing distance by numerical flow simulation
References
Important normative references
DVGW Code of Practice G 100DVGW Code of Practice G 213DVGW Code of Practice G 260DVGW Code of Practice G 415DVGW Code of Practice G 463DVGW Code of Practice G 469DVGW Code of Practice G 472DVGW Code of Practice G 492DVGW Code of Practice G 493-2DVGW Code of Practice G 495DVGW Code of Practice G 497DVGW Code of Practice G 2000
German version
DVGW-Arbeitsblatt G 265-3
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Forschungsbericht G 202312 08/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202312
DVGW-Forschungsbericht G 202312 befasst sich mit den Prozessen der Umstellung auf Wasserstoff. Ziel des Projekts „H2Umstell“ ist die Entwicklung von effizienten und übergreifenden Umstellprozessen auf 100 % Wasserstoff in den Bereichen Gasverteilnetze, Hausinstallation und Gasanwendung. Dazu werden die Prozesse und Herausforderungen in den einzelnen, genannten Bereichen detailliert betrachtet, sowie die Erkenntnisse zu einem schlüssigen Gesamtprozess für die Umstellung von Erdgasnetzen auf Wasserstoff zusammengeführt. Des Weiteren werden die Themen Wasserstoffreinheit und Fachkräftebedarf im Kontext der Umstellung beleuchtet.
Die Herangehensweise zur Umstellung von Gasnetzen (inkl. Gasinstallation und -anwendung) auf Wasserstoff weist, aufgrund der inhaltlichen und zeitlichen Abhängigkeiten zwischen den Bereichen, eine gewisse Komplexität auf. Darüber hinaus sind zur Bewältigung des organisatorischen und technischen Aufwands, u.a. aufgrund der notwendigen Kleinteiligkeit der straßenzugsweisen Umstellung hinsichtlich Detailplanung und Umsetzung, entsprechende Personalkapazitäten einzuplanen und bei Bedarf aufzubauen.
Die für die Umstellung erforderlichen Regelwerke sind im Wesentlichen bereits vorhanden, so dass eine Umstellung auf Wasserstoff grundsätzlich regelwerkskonform erfolgen kann. An verschiedenen Stellen sind jedoch Anpassungen sinnvoll, sowohl zur Optimierung des Prozesses als auch hinsichtlich z.B. umstellungsspezifischer Begrifflichkeiten und Definitionen.
Die Optimierungspotenziale betreffen unter anderem die vorbereitenden Analysen, insbesondere der Netzanalyse. Hier könnte zukünftig im Bereich der Verteilnetze kleiner gleich 5 bar der erforderlichen Dokumentation verschlankt bzw. deren Prüfung reduziert werden. Eine de-taillierte Bewertung der Wasserstofftauglichkeit der meisten Komponenten/Produkte ist in diesem Bereich nach aktuellem Wissensstand nicht erforderlich, da keine „Showstopper“ bezogen auf das reine Verteilnetz bekannt sind. Ein weiterer Punkt zur Optimierung und Beschleunigung der eigentlichen Umstellung betrifft die Notwendigkeit der indirekten Spülung (Erdgas – Stickstoff – Wasserstoff) von Leitungsabschnitten und Gasinstallation im Gegensatz zur direkten Spülung mit Wasserstoff. Letzteres führt zu einer Reduzierung des Aufwands für die Umstellung, muss jedoch, vor allem im Kontext der Sicherheit, für den Gesamtprozess der Umstellung von Leitungsabschnitten und Gasinstallation bewertet werden.
Die offenen Forschungsfragen und Optimierungspotenziale sowie der Umstellprozess an sich sollten im Rahmen von möglichst realitätsnahen Demonstrations- oder Pilotprojekten zur Umstellung von (Teil-)Netzen auf Wasserstoff untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
2 Umstellung Gasverteilnetze
2.1 Vorbereitende Analysen und Umstellungskonzeption
2.2 Umstellungskonzeption
2.3 Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen
2.4 Anzeigeverfahren bei der zuständigen Behörde
2.5 Durchführung der Netzumstellung
3 Umstellung Gashausinstallation und industrielle Leitungen
3.1 Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur am GWI
3.2 Versuchskonzeptionierung und Durchführung
3.3 Erarbeitung eines Umstellprozess für die Hausinstallation
3.4 Bewertung des aktiven und passiven Sicherheitskonzeptes
3.5 Umstellung von Werksnetzen nach DVGW-Arbeitsblatt G 614-1
3.6 Umstellung von industriellen Gasanwendungen, wie z. B. Thermoprozess-Anlagen
4 Umstellung häusliche/gewerbliche und industrielle Gasanwendungen
4.1 Versuchsreihen am GWI
4.2 Stand der Gasgerätetechnik
4.3 Wasserstofffähige Gasgeräte
4.4 Pilotprojekte Gasgeräte mit 100 % H2
4.5 Workshop mit Geräteherstellern
4.6 Umstellung von industriellen Gasanwendungen
5 Gesamtprozess der Umstellung
5.1 Workshop mit Gasnetzbetreibern
5.2 Möglicher Umstellprozess auf 100 % Wasserstoff
5.3 Prozessablaufdiagramme zum Umstellprozess
6 H₂-Reinheit bzw. Verunreinigungen
6.1 Qualitätsanforderungen an Wasserstoff in Gasnetzen
6.2 Verunreinigungen im Netz
6.3 Maßnahmen zur Reinigung
6.4 Fazit
7 Fachkräftebedarf und zeitliche Anforderungen
7.1 Fachkräfte in der Wasserstoffwertschöpfungskette
7.2 Fachkräfte in der Wasserstoffwirtschaft: Aktueller Bestand, Zukünftiger Bedarf und Wirtschaftliche Effekte
7.3 Auswirkungen der Massenproduktion von Umrechnungsgeräten wie Wasserstoffzählern und Kesseln auf den Fachkräftemangel
7.4 Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um den Bedarf an Fach-kräften im Bereich Wasserstoff zu decken
7.5 Lösungsansätze für den Fachkräftemangel in der grünen Wasserstoffwirtschaft und bei der Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff
7.6 Fazit
8 Handlungsempfehlungen
8.1 Optimierungspotenziale im Umstellprozess
8.2 Empfehlungen für Netzbetreiber
8.3 Empfehlungen für den DVGW
8.4 Empfehlungen für die Politik
9 Schlussfolgerungen und Ausblick
Literatur
11 Abbildungsverzeichnis
12 Tabellenverzeichnis
Anhang
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Arbeitsblatt G 614-1
DVGW-Arbeitsblatt G 655
DVGW-Forschungsbericht G 202312 kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht G 202312 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht G 202509 04/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202509
DVGW-Forschungsbericht G 202509 befasst sich mit Thema Wasserstoff als Energieträger, welches zunehmend in den Fokus rückt.
Die Umstellung bestehender Erdgasinfrastrukturen auf den Transport von Wasserstoff stellt sicherheitstechnisch eine Herausforderung dar – insbesondere im Leckagefall.
Ziel eines gemeinsamen Projekts von DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg und Ontras Gastransport GmbH war die experimentelle Untersuchung der Ausbreitung von Wasserstoff im Boden unter realitätsnahen Bedingungen mit Blick auf sicherheitsre-levante Annäherungsszenarien. Dabei sollten erste Erfahrungen mit ausströmendem Wasserstoff aus einer Leckage bei verschiedenen Drücken und Böden gewonnen werden, um eventuell Rückschlüsse auf die Gefahren einer Annäherung an die Leckage schließen zu können.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung und Aufgabenstellung
2 Messmethodik und Ablauf
3 Ergebnisse
3.1 1 mm Leckage und 1 bar, sandiger Boden
3.2 1 mm Leckage und 10 bar, sandiger Boden
3.3 1 mm Leckage und 1 bar, lehmiger Boden
3.4 1 mm Leckage und 10 bar, lehmiger Boden
3.5 0,6 mm Leckage und 45 bar, lehmiger Boden
3.6 1 mm Leckage und 45 bar, lehmiger Boden
4 Schlussfolgerungen und Ausblick
5 Abbildungsverzeichnis
6 Tabellenverzeichnis
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Sie können den DVGW-Forschungsbericht G 202529 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht G 202315 03/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202315
Der Forschungsbericht G 202315 befasst sich mit dem Phased-Array-Verfahren zur zerstörungsfreíen Prüfung von Schweißnähten an dünnwandigen Stahlrohren.
Die Phased-Array-Technik wurde erfolgreich an dünnwandigen Rohrrundnähten von Gasleitungen unter Laborbedingungen getestet, und die nächste Phase umfasste die praktische Er-probung auf Baustellen, um die Laborergebnisse zu validieren. Insgesamt wurden 17 Baustelleneinsätze durchgeführt, wobei 144 Schweißnähte untersucht wurden. Die ersten 12 Einsätze fanden in Zusammenarbeit mit der Westnetz GmbH statt, während die restlichen im Rahmen dieses Forschungsvorhabens durchgeführt wurden.
Im Rahmen der Baustellenerprobung wurden wertvolle Erkenntnisse über die praktischen Herausforderungen und Limitationen dieser Prüfmethode geschaffen. Die identifizierten Probleme, wie unzureichende Vorbereitung der Prüfflächen und der Einfluss von Wanddicken-sprüngen, verdeutlichen die Notwendigkeit, spezifische Anforderungen und Standards für die Durchführung der Prüfungen zu definieren. Die Erfahrungen aus den Baustelleneinsätzen zeigen, dass die Anwendung der Prüfverstärkung gemäß DIN EN ISO 4761 eine signifikante Ver-besserung der Auswertbarkeit der Scans ermöglicht.
Im Vergleich zur Durchstrahlungsprüfung ergaben die Baustelleneinsätze, dass 30 Schweiß-nähte gemäß Prüfanweisung und 7 Schweißnähte gemäß DIN EN ISO 4761 als unzulässig bewertet wurden. Diese Ergebnisse bestätigen die erhöhte Fehlerauffindwahrscheinlichkeit der Phased-Array-Prüfung, jedoch war die Anwendbarkeit unter Baustellenbedingungen ein-geschränkt, was dazu führte, dass einige Schweißnähte nicht vollständig oder teilweise auswertbar waren.
Zusammenfassend kann der Einsatz der Phased-Array Prüfung im dünnwandigen Rohrleitungsbau empfohlen werden. Die Anwendbarkeit bei der Anwendung gemäß DIN EN ISO 4761 ist unter oben genannten Gesichtspunkten gegeben. Von einer Übertragbarkeit auf bisher nicht erprobte Dimensionen ist auszugehen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Phased-Array-Technik
Grundlagenforschung
DIN EN ISO 4761
Baustellenerprobung
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
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Forschungsbericht G 202133 02/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202133
Das Projekt ME DSO 2.0, zusammengefasst in diesem Forschungsbericht G 202133, soll für Verteilnetzbetreiber (VNB) eine Hilfestellung geben, ihre Berichtspflichten zu erfüllen. Dafür wurden repräsentative Messungen an erdverlegten Leitungen und Gas-Druckregel- und Messanlagen (GDRMA) durchgeführt. Das Projekt baute auf dem Forschungsprojekt ME DSO auf, in welchem im Februar 2022 erstmals systematisch Daten zur Abschätzung der Methanemissionen aus dem deutschen Gasverteilnetz vorgestellt wurden.
Die Durchführung weiterer Messungen hatte zum Ziel, die vorhandene Datenbasis zu vergrößern und die Ergebnisse – auch mit Vergleichsmessungen – zu validieren. Mit der neuen Datengrundlage sollten die Emissionsfaktoren für das deutsche Gasverteilnetz aktualisiert werden. Auch die Gesamtemissionen aus dem deutschen Gasverteilnetz wurden neu berechnet. Zudem wurde untersucht, welchen Einfluss eine Wasserstoffbeimischung auf die THG-Emissionen haben könnte.
Inhaltsverzeichnis DVGW-Forschungsbericht G 202133
Vorwort
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe
4 Symbole und Abkürzungen
5 Umhüllung
6 Bestellangaben des Bestellers
7 Aufbringen der Umhüllung
8 Anforderungen und Prüfungen
9 Reparaturen
10 Kennzeichnung
11 Handhabung, Transport und Lagerung
Anhang A–K: Verschiedene Prüfverfahren (z. B. Schichtdicken, Bruchdehnung, UV-Beständigkeit)
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Forschungsbericht G 202110 03/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202110
DVGW-Forschungsbericht G 20210 widmet sich der Messrichtigkeit von Zählern bei der Verwendung von Wasserstoff. Bedingungen waren Mitteldruck (bis 16 bar) und ein maximaler Durchfluss (im Betriebszustand) bis QB= 160 m3/h. Dafür wurde eine Messstrecke ausgelegt und gebaut. Geeignete Referenzzähler wurden ausgewählt und kalibriert, um bei Beaufschlagung mit Wasserstoff belastbare Daten zu liefern.
Die Messstrecke wurde an der Anlage des Kooperationspartners installiert und lieferte kontinuierlich Messdaten. Die Erprobung im Feld zeigte die herausfordernden Bedingungen, welche sich deutlich zu denen im Labor in Bezug auf dynamischen Durchfluss, Temperaturstabilität und Druckstabilität unterscheiden. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen zeigt beide Messgeräte eine sehr gute Übereinstimmung.
Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme wurde der Vergleich mit zwei weiteren Messprinzipen möglich. Die Wahl fiel auf einen Coriolis-Gaszähler und einen Turbinenradgaszähler. Im Messergebnis dieser beiden Zähler zeigten sich die Herausforderungen einer Feldmessung. Die schwankenden Bedingungen gehen in die Bestimmung der Dichte ein und haben einen relevanten Einfluss auf die Messrichtigkeit.
Basierend auf den gewonnenen Messdaten lässt sich die Eignung der einzelnen untersuchten Messprinzipien bewerten. Dabei hat sich insbesondere der Drehkolbengaszähler mit und ohne Korrektur als taugliches Messgerät für den Einsatz in diesem Feldversuch erwiesen.
Der Turbinenradgaszähler zeigt nicht über den gesamten Messbereich eine gute Übereinstimmung mit den Referenzen. Betrachtet man allerdings die Luftmessungen des Turbinenradgaszählers, ist anzunehmen, dass mit einer entsprechenden Korrektur die Übereinstimmung mit den Referenzen deutlich verbessert werden kann.
Der Coriolis-Zähler misst den Durchfluss ebenfalls über weite Bereiche. Allerdings sind die Messabweichungen und die Streuung größer als beim Turbinenradgaszähler.
Damit lässt sich für die Eignung der einzelnen Messgeräte festhalten, dass bei der Messung mit dem Coriolis-Zähler und der Turbinen noch Anpassung erforderlich sind und der Einsatz des Drehkolbengaszählers und der Blendenmessstrecke zu bevorzugen sind.
Inhaltsverzeichnis
• Einleitung• Design und Aufbau• Schlussfolgerungen und Ausblick • Literaturverzeichnis • Abbildungsverzeichnis • Tabellenverzeichnis • Anhang
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Forschungsbericht G 202222 02/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202222
Im Rahmen des Projektes, zusammengefasst in diesem Forschungsbericht G 202222, wurden gemeinsam mit den Kunststoffrohrherstellern verschiedene Rohrkonstruktionen für den Anwendungsbereich Gasversorgung bewertet. Die Schwerpunkte der Untersuchungen waren:
• Zeitstand-Innendruckfestigkeit • Betriebliche Aspekte (Abquetschen, Schweißbarkeit, Verbundhaftung, Anbohren) • Permeationsverhalten gegenüber Methan und Wasserstoff
Betrachtet wurden folgende Vollwand- und Mehrschichtrohre (D = 110 mm, SDR 11):
• PE 100-RC Vollwandrohr ohne Sperrschicht • PE 100-RC Mehrschichtrohr mit PA-Sperrschicht • PE 100-RC Mehrschichtrohr mit Al-Sperrschicht • PE 100 Mehrschichtrohr mit EVOH-Sperrschicht • PA-U12 Vollwandrohr ohne Sperrschicht • PA-U12 Mehrschichtrohr mit EVOH-Sperrschicht • HexelOne Mehrschichtrohr ohne Sperrschicht
Hinsichtlich der Druckbelastbarkeit im Zeitstand-Innendruckversuch erfüllen die untersuchten Mehrschichtrohre die entsprechenden Anforderungen an die Vollwandrohre ohne Sperr-schicht. Es ist daher von keiner Einschränkung auszugehen.
Abquetschen und Rückrunden ist für die untersuchten Mehrschichtrohre möglich. Eventuelle zusätzliche Vorgaben der Hersteller sind zu beachten (z.B. Sicherung des abgequetschten Bereichs mit Reparaturschellen).
Die Untersuchungen zur Verbundhaftung (strukturelle Unversehrtheit) und zum Anbohren wa-ren für alle betrachteten Rohrkonstruktionen unauffällig. Es traten keine Delaminationen auf.
Die Stumpfschweißbarkeit war für die untersuchten Rohrkonstruktionen gegeben. Für die un-tersuchten Rohre lag der Kurzzeit-Schweißfaktor bei 1. Eventuelle zusätzliche Vorgaben der Hersteller (z.B. Zurückschälen von Innenschichten) sind zu beachten.
Alle untersuchten Konzepte führen zu einer Reduktion der Permeation von Methan und Was-serstoff gegenüber dem Vollwandrohr aus Polyethylen (PE 100-RC und HexelOne). Dabei ist hinsichtlich der Klimaschädlichkeit insbesondere die Sperrwirkung gegenüber Methan aus-schlaggebend für das wesentlich günstigere Verhalten der bewerteten Rohrkonstruktionen über den gesamten Zusammensetzungsbereich des Gasgemisches Methan / Wasserstoff.
Die untersuchten Mehrschichtrohre zeigen keine Einschränkungen hinsichtlich der Betrieb-stauglichkeit gegenüber den Vollwandrohren ohne Sperrschicht.
Die erwartete deutliche Verbesserung der Permeationseigenschaften gegenüber Methan und Wasserstoff konnte nachgewiesen werden.
Einschränkungen im Regelwerk gegenüber den bereits zugelassenen Vollwandrohren sind auf Basis der im Projekt erzielten Ergebnisse nicht notwendig.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Mehrschicht-Kunststoffrohre für den Gastransport
Zeitstand-Innendruckversuch und Drucksteigerung
Betriebliche Aspekte
Permeationsverhalten
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang
DVGW-Forschungsbericht G 202222 kaufen
Sie können den DVGW-Forschungsbericht G 202222 als PDF-Datei zum sofortigen Download kaufen.
Forschungsbericht G 202111 01/2025
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202111
Forschungsbericht G 202111 untersucht das Verhalten von Balgengaszählern, kleinen Drehkolbengaszählern und kleinen Turbinenradgaszählern bei Beaufschlagung mit Wasserstoff.
Das Projekt unterscheidet dabei zwei Teile. Der erste Teil knüpft an die Ergebnisse des vorangegangen DVGW Forschungsprojekts G 202010 an, welches fabrikneue Balgengaszähler im Durchflussbereich von 40 l/h bis 10 m³/h mit den Gasen Stickstoff, Methan, Wasser-stoff sowie mit Methan-Wasserstoffgemischen mit 20 Mol-% und 30 Mol-% Wasserstoffgehalt untersucht hat.
In diesem Projekt wurden Balgengaszähler, welche mindestens bereits eine Eichperiode im Netz verbaut waren, einem nahezu identischen Versuchsprogramm unterzogen. Es zeigt sich, dass Balgengaszähler grundsätzlich für eine Einspeisung von sowohl 30 Mol-% Wasserstoff, als auch von reinem H2 in das Erdgasnetz geeignet sind. Eine gewisse Abhängigkeit von der Gasbeschaffenheit liegt allerdings bei den Balgengaszählern vor. Aufgrund der zählertypischen Streuung legt dieses Projekt einen Schwerpunkt auf den Unterschied zwischen Wasserstoff und Luft, da dieser im Hinblick auf die Übertragbarkeit den interessantesten Fall darstellt.
Der zweite Teil des Projekts beschäftigte sich mit kleinen mechanischen Gewerbegaszählern. Hier wurden größere Durchflüsse aber auch ein höherer Druck angefahren, um zu prüfen, wie die Zähler auf eine Beaufschlagung mit reinem Wasserstoff reagieren. Dafür wurde ein Testfeld eingerichtet, auf dem sowohl unter atmosphärischen Bedingungen als auch bei 3 bar Absolutdruck die Prüflinge untersucht werden konnten. Es zeigte sich, dass aufgrund ihres Messprinzips Drehkolbengaszähler eher für eine Befundprüfung mit Luft geeignet sind als Turbinenradgaszähler.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Konzeption einer Messanordnung für die Gase und Gasgemische
Bestimmung der Messunsicherheit (MU) und Bewertung der Eignung der Messanordnung
Durchführung der Messungen
Analyse der Ergebnisse
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literaturverzeichnis
Formelverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Mehrwert
Anhang
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Forschungsbericht G 202010
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Forschungsbericht G 202223 09/2024
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202223
Vermehrt sind Gaszähler in beheizten Räumen verbaut. In diesem Rahmen liegt die Vermutung nahe, dass durch den Wärmeübergang über das Gehäuse und die Rohrleitung die Temperatur des gemessenen Gases höher ist als die festgelegten 15°C Abrechnungstemperatur nach G 685. Hierdurch würde der Nutzer des Gases wirtschaftlich benachteiligt, da ihm mehr Energie in Rechnung gestellt würde als tatsächlich geliefert wurde.
Kern des vorliegenden Projekts, zusammengefasst im Forschungsbericht G 202223, ist die Fragestellung, wie sich die Umgebungstemperatur auf die Messtemperatur/Abrechnungstemperatur in Abhängigkeit des Gasvolumenstroms auswirkt. Um reale Betriebsbedingungen abzubilden, werden für die Versuche drei Verbrauchs-szenarien für einen Winter-, Sommer- und Übergangstag einer mittleren Klimazone angesetzt. In diesem Rahmen werden die Messergebnisse von nicht-temperaturkompensierten und temperaturkompensierten Zählern (TC-Zähler) verglichen. Insbesondere wird die Messtoleranz der TC-Zähler im Vergleich zur Messabweichung durch die Umgebungstemperatur bzw. Messtemperatur ermittelt.
Das Ziel des Projekts ist die Beurteilung, ob durch den Wärmeübergang durch die verbauten Materialien die Messtemperatur des Gases tatsächlich relevant beeinflusst wird. Sollte dieses festgestellt werden, so soll im Projekt ein Vorschlag gefunden werden, wie und ab welchen Grenzen eine Messtemperatur kompensiert werden muss. Dieses kann durch Anforderungen an die Messtechnik oder durch Anpassung der festgelegten Temperatur geschehen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung und Zielsetzung
Arbeitsprogramm mit Methodik
Sichtung anderer Arbeiten im Zusammenhang mit Gaszählung
Festlegung des Versuchsprogramms der Simulationen und experimentellen Untersuchungen
Experimentelle Ergebnisse und Vergleich mit Simulationen
Weitere Simulationsergebnisse mit Methan und Kupferrohr
Simulationsergebnisse mit Wasserstoff und Kupferrohr
Simulationsergebnisse mit Stahlrohr
Simulationsergebnisse eines Drehkolbengaszählers
Zusammenfassung
Handlungsempfehlungen
Literaturverzeichnis
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Forschungsbericht G 202333
246,10 €*
Inhalte DVGW-Forschungsbericht G 202333
Der DVGW-Forschungsbericht G 202333 legt Anforderungen und Kriterien fest, um die Notwendigkeit von bruchmechanischen Bewertungen für Gasleitungen zu identifizieren und einzugrenzen. Dabei wird definiert, unter welchen Bedingungen und Druckstufen die Sicherheit der Rohrleitungen ohne umfangreiche bruchmechanische Prüfungen gewährleistet werden kann. Ziel ist es, den Aufwand solcher Bewertungen zu reduzieren, ohne die Integrität und Sicherheit der Gashochdruckleitungen zu gefährden. Einfach erklärt bedeutet dies, dass für bestimmte Parameter wie Druck, Rohrdurchmesser und Wasserstoffanteil eine bruchmechanische Bewertung nicht immer erforderlich ist, was den Aufwand für die Betreiber erheblich verringern kann.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabenstellung
Grundsätzliche Vorgehensweise bei der Durchführung der bruchmechanischen Prüfungen
Untersuchte Werkstoffe
Ergebnisse der bruchmechanischen Bewertung
Schlussfolgerungen und Ausblick
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Symbolverzeichnis
Anhang
Wichtige normative Verweisungen
DVGW-Merkblatt G 464
Englische Ausgabe
DVGW Final Report G 202333
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Forschungsbericht G 202316 01/2024
246,10 €*
Ziel dieses Forschungsberichtes G 202316 ist es aufzuzeigen, wie sich das Geschäftsfeld aus der Sicht eines Stadtwerks in der Zukunft aufgrund der Wärmewende wandelt. Hierzu sollen zum einen zu tätigende Investitionen in die Strom-, Gas-, und Wärmenetzinfrastruktur betrachtet werden. Zum anderen wird die Transformation der Wärmeversorgung zu einer ausschließlich mit grünen Gasen, hybriden sowie primär elektrisch Versorgung von Quartieren betrachtet. Eine Herausforderung für eine generelle Betrachtung stellt der heterogene deutsche Wohngebäudebestand mit Blick auf das Baualter und die Gebäudegröße dar.
Um diesen heterogenen Wohngebäudebestand zu begegnen, werden repräsentative Siedlungsstrukturen verwendet. Auf deren Basis werden zu betrachtende Typquartiere definiert. Für diese wird in dieser Arbeit der Wärmebedarf für eine Baualtersklasse bestimmt. Zusätzlich wird ein durch Sanierungsmaßnahmen verursachter Rückgang des Wärmebedarfs betrachtet. Im Anschluss werden verschiedene dezentrale und zentrale Wärmeversorgungskonzepte definiert. Die Wärmeversorgungskonzepte werden aus der Sicht eines Stadtwerks jeweils an-hand der Investitionen, der Betriebskosten und der Einnahmen betrachtet. Dabei wird auch der Einfluss der Sanierung der Gebäudehülle anhand der Zustände saniert und unsaniert betrachtet. Die zentralen Konzepte werden zusätzlich anhand der Wärmegestehungskosten bewertet. Die dezentralen Konzepte werden zusätzlich anhand des Kapitalwerts bewertet.
Forschungsbericht G 202206 06/2024
246,10 €*
Dieser Forschungsbericht G 202206 befasst sich mit dem Thema Heizwendelschweißverfahren, das sich in der Praxis des Gasleitungsbaus als zuverlässiges und sicheres Verfahren etabliert hat. In den letzten 30 Jahren sind viele Millionen Verbindungen hergestellt worden. Gleichzeitig zeigt die regelmäßig durchgeführte statistische Auswertung von Schadensfällen an PE-Rohrleitungen durch den DVGW die mit Abstand niedrigste Schadensquote bei gleichzeitig größter Durchdringung. Der Schweißprozess ist hochgradig automatisiert und wird kontinuierlich überwacht. Vor allem Handhabungsfehler können jedoch zu schwachen Verbindungen führen, die zum Teil nicht durch visuelle Prüfungen erkannt wer-den, sondern nur durch zerstörende Prüfung detektiert werden können.
Insbesondere der Bedarf an Erhöhung der Betriebsdrücke und die Vision, unsere bestehenden Erdgasnetze zukünftig für die Wasserstoffverteilung zu nutzen, nähren den Wunsch nach einer zuverlässigen zerstörungsfreien Prüfmethode. Deshalb soll in diesem Forschungsvorhaben die Einsatzfähigkeit von zerstörungsfreien Prüfungen (zfP, engl: Non Destructive Testing, NDT) auf Baustellen zur Ermittlung von Schweißfehlern in HM-Verbindungen untersucht wer-den. Dafür wurden systematisch Schweißfehler aus zwei verschiedenen Gruppen („Unsachge-mäße Durchführung“ und „Bindefehler“) in unterschiedlichen Ausprägungsgraden in Heizwendelschweißungen aus Polyethylen eingebracht. Zunächst wurden die Schweißnähte mit Hilfe der Ultraschallmethode Phased Array auf Indikationen untersucht und aus den Ergebnissen eine Bewertung in "gut" oder "schlecht" abgeleitet. Als zusätzliche Referenzmethode wurde ein Teil der Proben darüber hinaus mittels Computertomographie (CT) inspiziert.
Für eine abschließende Bewertung der Schweißnahtqualität wurden die hergestellten Proben noch zerstörend geprüft. Zur Bewertung der Kurzzeitmechanik wurde der maschinelle Linear-scherversuch eingesetzt. Für die Langzeitmechanik wurden die Verbindungen im Zeitstandinnendruck-Versuch getestet.
Es lässt sich feststellen, dass Ultraschallprüfungen durchaus das Potenzial bieten, Heizwendelschweißungen auf Fehlstellen zu untersuchen. Für einen flächendeckenden Einsatz zur Qualitätsbestimmung auf der Baustelle fehlen heute jedoch zum einen noch qualifizierte und verbindliche Fehlermerkmale (analog DVS 2202), zum anderen ist das Bewertungsergebnis durch Ultraschall nicht eindeutig: Viele Schweißungen wurden durch die Ultraschallprüfung als "schlecht" bewertet, zeigten jedoch hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften ein positives Ergebnis.