DVGW-Information Gas/Wasser Nr. 24 07/2019

Einsatz GNSS-gestützter Vermessung in Versorgungsunternehmen

DVGW-Information Gas/Wasser Nr. 24 07/2019

Einsatz GNSS-gestützter Vermessung in Versorgungsunternehmen

Herausgeber: DVGW
Auflage: 1. Auflage 2019
Format Details: 19 Seiten, DIN A4, geheftet
Artikelnummer: 310718
Leseprobe:

Beschreibung

Versorgungsunternehmen vermessen bei Neuverlegungen und Änderungen im Rohrleitungsnetz die geographische Lage und Höhe der Leitungen und Anlagen in der Örtlichkeit. Dies erfolgt auf Grundlage des DVGW GW 120 (A) „Netzdokumentation in Versorgungsunternehmen“. Im Kapitel zur örtlichen Aufnahme ist festgelegt, dass das Leitungsnetz auf dauerhafte Bezugspunkte (Gebäude, Grenzpunkte, o. ä.) oder aber in einem geodätischen Bezugssystem einzumessen ist. In der Praxis kommen unterschiedliche Verfahren und gerätetechnisches Equipment zum Einsatz, wobei bei der Auswahl und Anwendung darauf zu achten ist, dass die Messgenauigkeit eine Wiederherstellung der Lage der Leitung bzw. Anlage mit einer max. Abweichung von 0,2 m ermöglicht.

Die satellitengestützte Vermessung (GNSS) gehört in diesem Zusammenhang in vielen Unternehmen zur gängigen Praxis. Auch wenn die Entwicklung der Gerätetechnik in den letzten Jahren zu einer deutlichen Erweiterung des Anwendungsbereiches geführt hat und in Zukunft mit der Verfügbarkeit des europäischen Galileo sowie des chinesischen Beidou als zusätzliches Satellitensystem ein weiterer Innovationsschub zu erwarten ist, gibt es in der Netzdokumentation Rahmenbedingungen,die beim Einsatz GNSS-gestützter Verfahren zu beachten sind.

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